Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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mich hat mal ein bekannter journalist gefragt -
wieso ist ein mann in frauenkleidern komisch - eine frau in männerkleidern nicht?
ich gebe die frage hier weiter.
 
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mich hat mal ein bekannter journalist gefragt -
wieso ist ein mann in frauenkleidern komisch - eine frau in männerkleidern nicht?
ich gebe die frage hier weiter.
Mach dazu doch nen anderen Thread auf, hat hier nix zu suchen weils NULL mit den körperlichen Vorgängen zusammenhängt, welche hier thematisiert werden.

Ist der Inhalt nur wirklich so schwer zu kapieren? Oder WILL es schlicht nicht verstanden werden? (Frage ist allgemein).
 
Das hat aber nichts mit der bösen Gesellschaft zu tun, sondern rein mit der Persönlichkeit der jeweiligen Frau.
das hat damit zu tun, dass sie sich nach wie vor in einer männerdominierten gesellschaft durchzusetzen hat, wenn sie sich im rahmen ihrer individuellen fähigkeiten einbringen will.
frau hat erst mal zu beweisen - und das gegen männliche widerstände - was sie kann -
von mann wird von mann angenommen, dass er kann.
frau hat 100%ig zu sein, um in der männerwelt zu punkten.
 
Genau, das ist der Kern, auf den auch KoL immer wieder kommt. Geld. Einerseits wird es verteufelt, andererseits hinter ihm her gejagd.

Aber, mein Einwand, das hat mit dem Geschlecht herzlich wenig zu tun, sondern mit unserem Wirtschaftssystem und wie (von Männern gesprägt und bestimmt) Leistung definiert wird.

Drum ist das, was @Amarok als Argument hernimmt, auch unsinnig. Wir haben dann ein von Männern geschaffenes Problem, in dessen System Männer das herrschende Geschlecht waren, sind und im Grunde auch gerne bleiben wollen. Und die meisten Männer wollen von dieser Macht (=Geld) nichts abgeben und begründen das mit Biologie in diesem Thread.

Und da sag ich: Nö, das ist blödsinnig. Denn wie Menschen wirklich leben möchten, entscheiden sie selbst. Eine Frau, die gerne als Hausfrau leben möchte, darf das tun. Es ist freilich ebenso schwer, als würde sie Künstlerin werden wollen, so ganz ohne Gönner und Geld. Oder etwas ganz anderes, was gemeinhin solange brotlose Kunst ist, bis jemand kommt, sie entdeckt und so freundlich ist, sie in die entsprechende Berufswelt zuzulassen, damit sie dort Karriere machen "darf". Und meistens ist auch das ein Mann.

Das ist nach wie vor die Gesellschaft in der wir alle leben, nach Regeln, die nach wie vor von Männern gemacht wurden. Die Emanzipation versucht seit wenigen Jahrzehnten, diese einseitige wirtschaftliche Macht aufzutrennen und gerechter verteilt zu sehen. Und meist Männer lassen ich dazu hinreißen, bis hin zu biologischen Begründungen, dass sich daran bitte nichts verändern darf.

Manche Männer möchten das finanzielle Risiko auf den Staat umverteilen. Dann darf eine Frau eine Art Hartz IV beziehen, solange sie ein Kind aufzieht. Wie gnädig.

Ich finde es schon sinnig, wenn ein Mann gerne den Ernährer spielen möchte, er dann auch bitte genug Geld verdienen muss, um die Arbeit der Frau zu Hause zu bezahlen. Das aber wiederum will kaum ein Mann ernsthaf in Erwägung ziehen. Das ist nämlich sehr teuer und dazu kommt, dass die Frau tatsächlich unabhängig von ihm wäre, obwohl er sie bezahlt. Auch hier geht es doch um Macht, oder?

Das mit dem Finanzsystem und dem Leistungsdruck, da stimme ich dir sehr gerne zu. aber auch das ist heute noch wesentlich von Männern gemacht und wird auch weiter entsprechend forciert. Und wenn wir schon bei männlichen und weiblichen Eigenschaften sind, sehe ich da ein hohes Maß an Aggressivität innerhalb der eigenen Spezies (Wettbewerb), mangelhafte Empathie und schlecht ausgebildete soziale Kompetenzen.

Das mit dem Ringfinger, der zu lang, ist, da hat Amarok hier ja eingebracht. Und wenn ich seiner Begründung folge, ist es nicht ursächlich die Frau, die für familienfeindliche Lebensbedingungen in den letzen Jahrzehnten gesorgt hat und schon gar nicht mal die Emanzipation. Die steckt nämlich nach wie vor ganz am anfang und strampelt sich mühsam ab einen weiblichen Weg (wenn man das Konzept aufnehmen möchte) zu etablieren.

Und da lauten die Forderungen ganz klar: Mann, Du willst ein warmes Nest, eine liebende Frau, freundliche gut behütete Kinder, dann teile deine Macht, übernehme deine Verantwortung daran und du wirst sehen, dass das viel besser funktionieren wird als bisher (männlich = Leistungsdruck, Unterdrückung, Machtspiele, Wettbewerbskampf).

Hm? Sehe ich das so falsch? :whistle:

Wenn das alles so "doof" und kA was noch ist, warum "hast" Du dann gleich 2 Kerle die Du "dominierst"?
Is a bissel a janzschöner Widerspruch.

Davon abgesehen hast Du immernoch nicht kapiert, worüber ich schreib.
Aber lass gut sein. Wie @JimmyVoice es in seiner Sig stehen hat, bzgl. Erklärung und Verstehen.....
 
Ist Liebe ein Ausdruck biochemischer Prozesse? Bezgl. Titel, wie liebt Frau, wie Mann?
 
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