Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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Natürlich. Genau das ist Partnerschaft. Trotzdem muss die Arbeit irgendwie aufgeteilt werden. Und bei Natürvölkern, wo wegen der Kindersterblichkeit die Frau halt in ihrem Leben 6-10 Kinder bekommen muss, das ist halt doch ein ziemlicher Teil des Lebens, wo Frau eingeschränkt ist und sich nicht vollwertig beteiligen kann.

Na, das ist ja mal eine tolle Wertung! :ironie:
Kinder kriegen und sich um den Nachwuchs zu kümmern, ist also keine vollwertige Beteiligung? :rolleyes:
 
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Und diese Regeln stecken einfach noch in uns ... in allen Auswirkungen die sie dann haben.
und regeln, die für die heutige zeit nicht mehr passen, gilt es aufzubrechen.
Nur die Gesellschaft sind nicht die paar % die hinterfragen, sondern die zig% die nicht hinterfragen. Weil sie zu bequem sind, weil sie analytisch nicht in der Lage sind, weil ihnen das Wissen fehlt usw..
ich bin da optimistischer und vorleben ist der beste weg bewusstsein zu verändern.
Nur werden Junge durchschnittlich weniger krank. Daher brauchen Alte mehr Unterstützung und vor allem andere Unterstützung. Sie sind auch wenn sie nicht krank sind körperlich nicht so leistungsfähig, dass auch da Unterstützung notwendig ist.
ältere menschen achten zunehmend mehr auf gesundheit und fitness.
Aber wenn Du einen Grund siehst, gegen dieses System zu rebellieren
ich hab's nicht mit rebellion -
ich hab's mit veränderung durch vorleben und überzeugungskraft.
Wenn ich heute einer unter dem Wertesystem von 1980 geschlossenen Ehe das Wertesystem von 2017 überzustülpen, dann zerstöre ich mit hoher Wahrscheinlichkeit diese Ehe. Weil der "Ehevertrag" ganz anders aussieht, also der einer heute geschlossenen Ehe.
eine erfüllende beziehung kann nicht von außen zerstört werden.
wenn der 'ungeschriebene ehevertrag' nicht mehr stimmt, dann haben sich die 'vertragspartner' auseinander entwickelt - aus sich selbst heraus - meine erfahrung.
 
Insofern ist die Biologische Uhr nicht etwas, das nur toll und schön ist, sondern auch etwas, das Menschen in tiefstes Leid und Armut stürzen kann. Ich finde, man sollte Menschen aufklären und ggfls. auch dazu raten, lieber Verzicht zu üben, anstatt sich zu vermehren und dann erst zu merken, Familie macht keinen Spaß, sondern stellt in erster Linie Schulden in Höhe eines Einfamilienhauses pro Kind (!) dar und dass man sich das leisten können muss.
sicher, ich fände es allerdings mal an der Zeit vernüftige Konzepte zu entwickeln, dass beide Seiten ihren Bedürfnissen entspechend leben können. Also die, die sich Kinder wünschen und auch die die sich eben aus welchen Gründen auch immer dagegen entscheiden.
Es hat halt auch damit zu tun, das heute wirksame Familienstrukturen zerbrechen, da dies ja praktisch gesellschaftl. auch so gefördert wird.
Es ist m.M.n. ein Unding, dass man in einem Wohlstandstaat solche grundelegenden Bedürfnisse nicht abdecken kann, sondern immer noch eine Existenzangst da ist, dabei sind wir hier doch wirklich reich und es ist genug für alle da (theoretisch)

LG
Waldkraut
 
Wie kommst Du darauf, dass das nicht geschieht?
mMn nach in einem völlig unzureichendem Maße. Was ja auch logisch ist, da Mutter schließlich auch nicht zu Hause die "Beine übereinander schlagen" kann, sondern beschäftigt ist im Job und anderswo - eben außerhalb der Familie. Das gilt für die Männer ja gleichermaßen, vor allem wenn eben beide außer Haus sind, ein Kind spätestens ab dem 3. Lebensjahr von fremden Menschen betreut werden muss, weil Oma z.B. auch nicht zu Hause wohnt usw.
Sicher gibt es noch vereinzelt gute Mutter-Tochter Verhältnisse die sowas mit einbeziehen, in ienem Maß wo solche Fragen einfach nicht offen bleiben. Dummer Weise ist aber das Wissen schon in der vorherhigen Generation abgemagert weiter gegeben, Oma hatte schließlich auch wichtiges zu tun und die Schule hat das außerdem mit übernommen. Wobei ein Massenlehrplan in zwischenmenschlichen Dingen mMn niemals eine individuelle Aufklärung ersetzen kann - egal in welchem Bereich.
Ich kannmir nicht vorstellen, dass eine pupertierendes Mädchen sich einem Lehrer mit ganz intimen Fragen anvertraut und schließlich hat jeder/jede ja andere "Sorgen" und wie soll der Lehrer/Lehrerin diese dann außerdem befriedigend beantworten, er lebt schließlich nicht mit der Fragesuchenden, es ist keine Vertrauensbasis da usw.

Ab und an die Kinder ihrer Schwägerin betreuen findet sie klasse, weil man sie wieder abgeben kann, wenn sie anfangen zu nerven. :ROFLMAO:
Das ist ja z.B. auch eine Möglichkeit - eine Vertrauensperson aus der Familie.

LG
 
ich hab' überhaupt nicht alles allein können wollen -
im gegenteil.
aber schwache männer (das heißt nicht, dass alle männer schwach wären), zwingen frauen dazu zu lernen alles alleine zu machen -
und zusätzlich die probleme zu lösen, die sie nicht hätten ohne dieses exemplar mann.
vielleicht gibt es in meiner generation besonders viele schwache männer.
die generation meine vaters war kriegsgeschädigt und die generation der söhne geschädigt von einer kriegsgeschädigten elterngeneration.
ja natürlich, verstehe was du meinst, stimmt genau.
Da kommen wir an den Punkt WARUM geht es den Männern denn so, dass sie so reagieren, wieso sind sie "schwach"?
Kann es sein dass sie auch ein schwieriges Los zu tragen haben, weil sie aus der Familie vertrieben wurden (mal ganz flpsig gesagt)?
Dabei rede ich nicht von Einzelfällen heute, sondern von einer Entwicklung über Generationen, die ganz sicher gesellschaftl. bedingt ist und gegen unsere menschl. Natur erfolgt ist.
Und wir müssen nun damit leben, die Männer auch.

LG
Waldkraut
 
wieso wird übrigens zu wissen geglaubt, dass es nur die männer waren, die werkzeuge kreiert haben?
auch manche tierarten haben werkzeugähnliches entwickelt um an die gewünschte nahrung heranzukommen.
mir ist nicht bekannt, dass es sich dabei nur um die männchen handelt.
Ich denke mal es geht dabei um die Mehrheit. Das kommt jetzt in dem Teil nicht so recht raus, aber wenn du magst und die anderen Teile dazu anschaust wirst du auch sehen, dass auch Frauen erwähnt werden und warum ;)
 
Ist es nicht so, dass das gesellschaftl Bild heute eher dahin abgetriftet ist, das zwar die Männer angeblich die Chauvinisten sind, doch mal ganz real betrachtet sich Frauen ihnen gegenüber als die Chauvinistinnen verhalten/äußern.
Darüber hinaus spüre ich bei vielen Frauen einen Männerhass und ich finde diese Entwicklung ganz schlecklich.
mMn wird das auch von außen so hergestellt, Frauen werden fast überall gegen Männer aufgehetzt.
 
Es ist m.M.n. ein Unding, dass man in einem Wohlstandstaat solche grundelegenden Bedürfnisse nicht abdecken kann, sondern immer noch eine Existenzangst da ist, dabei sind wir hier doch wirklich reich und es ist genug für alle da (theoretisch)
Der Fortpflanzungstrieb ist kein Bedürfnis, sondern ein Trieb. So wie auch der Sexualtrieb. Dennoch kann es kein Recht darauf geben, die Triebe befriedigt zu sehen.

Familienförderung gibt es in jährlicherMilliardenhöhe (Kindergeld, Steuerentlastungen, Schulwesen, Kita-Förderung usw.). Was die Menschen daraus machen ist ganz alleine ihres. Damit hat der Staat imho nichts zu tun. Sprich wenn ein Sozialfall meint, ein halbes Dutzend Kinder in die Welt zu bringen und diese Kinder in Armut und Not aufwachsen, liegt die Verantwortung dafür ganz alleine bei den Eltern und niemandem sonst.
 
mMn nach in einem völlig unzureichendem Maße. Was ja auch logisch ist, da Mutter schließlich auch nicht zu Hause die "Beine übereinander schlagen" kann, sondern beschäftigt ist im Job und anderswo - eben außerhalb der Familie.
Das war nie anders. Oder glaubst Du allen Ernstes, dass früher in einem Familienbetrieb mehr Zeit zum Reden war als heute via Telefon oder Whatsapp?

Kann es sein dass sie auch ein schwieriges Los zu tragen haben, weil sie aus der Familie vertrieben wurden (mal ganz flpsig gesagt)?
Auch das war schon immer so, dass wenn ein Mann als Mitglied der Familie versagt hat, eine Beziehung beendet wird. Es gibt nämlich keinen Grund jemanden mit durchzubringen, der seinen Anteil an Verpflichtung und Arbeit nicht übernimmt.

mMn wird das auch von außen so hergestellt, Frauen werden fast überall gegen Männer aufgehetzt.
Männer entziehen sich zunehmend ihrer Verantwortung und darauf wird reagiert.

Warum soll ich in meinem Nest einen Mann aufnehmen, der nur nehmen will und nicht bereit ist seine Verpflichtungen zu übernehmen? Und die bestehen in mehr als nur acht Stunden arbeiten gehen und sonst die Füße hochzulegen, weil er meint, dass nur die Frau für Haushalt und Familie zuständig ist.

Und wenn Du dann genau hinschaust, dann bleiben nur wenige Männer übrig, die für ein Familienleben tauglich sind. Frauen sind doch kein Sozialamt für faule Säcke, die es sich nur bequem einrichten möchten. Oder möchtest Du Frauen einreden dass es ganz natürlich sei, wenn sie 80% der alltäglich anfallenden Arbeiten zu übernehmen haben? Ich rate jeder Frau: drum prüfe, sortiere, beiße anständig drauf, ob er sich tauglich zeigt.
 
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Schulwesen, Kita-Förderung usw.
Das ist in meinen Augen keine Familienförderung, wird uns nur so verkauft.
Ich glaube wir reden da aneinander vorbei.
Familien werden getrennt.
Eltern müssen beide außer Haus gehen und arbeiten und den Grund sehe ich nicht im Lohn sondern darin dass Geld in solchem Umfang überhaupt wichtig geworden ist.
Mehregnerationsgemeinschaften sind eine Seltenheit geworden. Jeder macht seins. Kinder sind viel zu viel auf sich selbst gestellt usw.

Lg
 
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