Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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Trotzdem muss die Arbeit irgendwie aufgeteilt werden. Und bei Natürvölkern, wo wegen der Kindersterblichkeit die Frau halt in ihrem Leben 6-10 Kinder bekommen muss, das ist halt doch ein ziemlicher Teil des Lebens, wo Frau eingeschränkt ist und sich nicht vollwertig beteiligen kann.
wir sind aber kein naturvolk mehr -
und gerade bei den naturvölkern ist schwangerschaft noch keine krankheit, bzw. ein zustand, der keine leistungen mehr ermöglicht.
ist übrigens auch in unserer gesellschaft nicht so, wenn die schwangerschaft störungsfrei verläuft - bzw. sich in den köpfen nicht festgesetzt hat, dass es ein besonders schonungsbedürftiger zustand wäre.
Wie viele Leute hinterfragen heute bei uns christliche Ideologie? Und wie viele leben sie trotzdem noch? Und wie viele leben noch immer unbewusst die daraus entstandenen Rollenbilder?
weil viele nicht hinterfragen ist das kein grund es selbst nicht zu tun.
Natürlich werden sie etwas offener. Aber schau' dir die muslimischen Einwanderer aus der Türkei an, die in den 70er Jahren zu uns gekommen sind ... heute, 2 Generationen später verändern sich langsam die Kinder.
na also - freu dich über eine entwicklungsfähigkeit, die eine offene gesellschaft ermöglicht.
Ja, aber unsere Alten haben niemand anderen als uns, sie zu unterstützen. Irgendjemand Junger muss die Alten unterstützen, ob wir wollen oder nicht. Ob wir das selber tun, oder ob wir die Leistung einkaufen ... getan werden muss es.
alte müssen nur dann unterstützt werden, wenn sie krank werden oder/und dement.
auch junge brauchen unterstützung, wenn sie krank werden - ob physisch oder psychisch.
viele alte menschen sind inzwischen oft jugenlicher als die jungen.
Ja, aber das kannst Du ja nicht zum Vorurf machen. Vielleicht wollten sie es so, vielleicht wussten sie es nicht anders. Auch jeden Fall waren sie anscheinend ein schlechtes Vorbild für dich. Aber ... das war dieses eine Paar. Das sagt ja nicht, dass Rollenbilder grundsätzlich schlecht sind ... es hängt immer davon ab, wie sie gelebt werden.
wo liest du einen vorwurf oder eine schuldzuweisung?
die feststellung von fakten ist noch lange keine schuldzuweisung.
sie haben ihr individuelles bestes gegeben.
Schon. Nur sollte man da vielleicht dann an anderen Stellen beginnen, und nicht damit, Familien zu zerstören und neue Wertesysteme einzuführen die eher zu mehr als zu weniger Zwangslagen führen.
wer zerstört familien?
das geschieht nach meiner erfahrung von innen heraus und nicht durch einen bösen feind von außen.
 
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natürlich - ist der optimalfall.
ich würde allerdings als sehr wesentliches kriterium die emotionale reife beider elternteile mit hineinnehmen.
Okay, da sehe ich halt wiederum das Thema, dass die "Rollen" (entschuldige das Wort *grins*) eben nicht mehr einer Gemeinschaft entspechend gelebt werden.
Wo sind die weisen Frauen in einer Familie, die den jungen Frauen da beistehen und sie beraten. Da hat sich durch die Industrialisierung sehr viel verändert. Frau sitzt am PC und schreibt fremden Frauen ihre Erfahrungen statt sie praktisch der Tochter zu vermitteln, weil Tochter nicht mehr im Haus lebt (oder nicht geboren wurde) und auch keine Zeit für sowas hat - nur weg von Daheim will usw. Das sieht man hier im Forum z.B. sehr schön. Das ist sicher EINE Möglichkeit, aber effeizenter wäre es bestimmt, wenn sowas individuell geraten werden könnte, denn schließlich kennt man sich gegenseitig in einer wirklichen Gemeinschaft viel besser.
völlig dacore - vorausgesetzt die aufgaben aufteilung richtet sich nach den individuellen fähigkeiten und orientiert sich nicht an tradierten rollenbildern.
genau darum geht es, leider wird da eben zu viel vermischt, eben weil die Unzufiedenehit oft so groß ist und ein gewisser "Hass" zwischen den Geschlechtern entstanden ist. Jeder will alles allein können, die Rollen sind verschoben aus der Not heraus.
Schließlich hat es ja einen Grund warum an sich bestimmte Partner sucht - da ergänzt man sich im Optimalfall.
dass die bloße feststellung von fakten als schuldzuweisung erkannt wird.
richtig, darum soll es überhaupt nicht gehen!!!
 
Ich bemerke nur, wie andere User hier auch schon erwähnten, dass der Kinderwunsch, wegen ungünstigen Komponenten in der Umgebung, von vielen Paaren unterdrückt wird.
Das gab es frühr auch schon. Wobei ich gar nicht mal vom Wunsch eines Paares ausgehen würde. Oft genug ist es nur ein Mensch (Mann oder Frau), der diesen Wunsch hegt und dann verzeifelt nach einer Möglichkeit der Realisierbarkeit sucht.

Auch daraus entstehen dann viele Probleme und sehr viel Leid. Partner werden überredet, genötigt, stehen auch unter gesellschaftlichem Druck usw.

Das heißt nicht, dass ein Mensch falsch tickt, sondern er tickt anders und dafür gibts durchaus biologische Gründe.

Die sexuelle Neigung gehört sehr wahrscheinlich in den meisten Fällen dazu. Und damit ist sie natürlich und gut.

Weil Frauen z.B. die Antibabypille schlucken müssen (und das ist nicht nur meine Meinung), verändert das ihr Wesen und auch ein natürliches Immunsystem unserer Nachkommen ... ein Rattenschwanz hängt da dran.
Das müssten sie nicht, sie können auch anders verhüten, auch mit endgültiger Konsequenz. Die sog. Biologische Uhr habe ich auch erfahren, weiß also als Frau, wie sich dieser Fortpflanzungstrieb anfühlt. Ihn zu überwinden fand ich nicht schwierig, ein bissi vernünftig nachdenken und das Thema ist entschieden.

Das Problem ist ja gerade, dass Menschen nicht wirklich daran arbeiten wollen, sich zuerst ein Nest zu schaffen, in dem es wirklich möglich ist, die eigenen Kinder liebevoll aufzuziehen. Wie weit das mit Intelligenz zu tun hat, weiß ich nicht. Ich befürchte sehr viel.

Insofern ist die Biologische Uhr nicht etwas, das nur toll und schön ist, sondern auch etwas, das Menschen in tiefstes Leid und Armut stürzen kann. Ich finde, man sollte Menschen aufklären und ggfls. auch dazu raten, lieber Verzicht zu üben, anstatt sich zu vermehren und dann erst zu merken, Familie macht keinen Spaß, sondern stellt in erster Linie Schulden in Höhe eines Einfamilienhauses pro Kind (!) dar und dass man sich das leisten können muss.

Das war übrigens auch schon immer so. In jeder Gesellschaftsform mussten sich Menschen dazu vorher Gedanken machen, wie sie ihren Nachwuchs durchbringen können. Die Lösung kann in einer Welt mit eh viel zu vielen Menschen nicht heißen: geht hin und mehret euch. Sondern vielmehr: Mehret euch mit Sachverstand und guter Planung.

Wenn ich daran denke, wieviel Leid vor allem Kinder dadurch ertragen müssen (Anzahl der Kindesmisshandlungen, Kinderhandel durch Armut weltweit, Kinderprostitution usw.), dass Menschen sich vermehren, nur weil sie es wollen, kann ich in dem Fortpflanzungstrieb nicht unbedingt etwas sehen, das man feiern sollte.
 
Wo sind die weisen Frauen in einer Familie, die den jungen Frauen da beistehen und sie beraten.
Wie kommst Du darauf, dass das nicht geschieht?

Ich kann auf viele Mutter-Tochter-Gespräche zurückblicken und mein Kind ist weise und klug und vermehrt sich nicht triebhaft und leidet unter Kinderlosigkeit kein Stück. Sie hat mich gefragt, wie das so war, als ich sie bekommen habe. Was sich verändert im Leben und welche Konsequenzen es hat und wie groß die Verantwortung ist.

Sie hat Pro und Contra angesehen und sich gegen Kinder entschieden. Ab und an die Kinder ihrer Schwägerin betreuen findet sie klasse, weil man sie wieder abgeben kann, wenn sie anfangen zu nerven. :ROFLMAO:
 
Wo sind die weisen Frauen in einer Familie, die den jungen Frauen da beistehen und sie beraten.
wenn eine frau weise ist, dann wird sie weises wissen auch weitergeben -
und wenn nicht, dann eben unweises.
weisheit kann doch wohl nicht zwangsverordnet werden.
in meiner familie sind die frauen alle zu hause geblieben, bzw. haben im familienbetrieb mitgearbeitet.
weise waren sie deshalb nicht.
 
genau darum geht es, leider wird da eben zu viel vermischt, eben weil die Unzufiedenehit oft so groß ist und ein gewisser "Hass" zwischen den Geschlechtern entstanden ist. Jeder will alles allein können, die Rollen sind verschoben aus der Not heraus.
Schließlich hat es ja einen Grund warum an sich bestimmte Partner sucht - da ergänzt man sich im Optimalfall.
ich hab' überhaupt nicht alles allein können wollen -
im gegenteil.
aber schwache männer (das heißt nicht, dass alle männer schwach wären), zwingen frauen dazu zu lernen alles alleine zu machen -
und zusätzlich die probleme zu lösen, die sie nicht hätten ohne dieses exemplar mann.
vielleicht gibt es in meiner generation besonders viele schwache männer.
die generation meine vaters war kriegsgeschädigt und die generation der söhne geschädigt von einer kriegsgeschädigten elterngeneration.
 
wieso wird übrigens zu wissen geglaubt, dass es nur die männer waren, die werkzeuge kreiert haben?
auch manche tierarten haben werkzeugähnliches entwickelt um an die gewünschte nahrung heranzukommen.
mir ist nicht bekannt, dass es sich dabei nur um die männchen handelt.
 
wieso wird übrigens zu wissen geglaubt, dass es nur die männer waren, die werkzeuge kreiert haben?
https://www.welt.de/wissenschaft/article731792/Haben-Frauen-die-ersten-Waffen-erfunden.html

Da es den weiblichen Affen an Kraft und Zeit mangele, um mit ihren männlichen Artgenossen bei der Jagd konkurrieren zu können und die Männchen das Teilen ihrer Beute verweigerten, müssten sie sich auf andere Art Vorteile verschaffen. „Frauen müssen mit Kreativität vorankommen, um ein Problem zu lösen, während Männer Muskeln haben“, sagte Pruetz.

ups :D
 
https://www.welt.de/wissenschaft/article731792/Haben-Frauen-die-ersten-Waffen-erfunden.html

Da es den weiblichen Affen an Kraft und Zeit mangele, um mit ihren männlichen Artgenossen bei der Jagd konkurrieren zu können und die Männchen das Teilen ihrer Beute verweigerten, müssten sie sich auf andere Art Vorteile verschaffen. „Frauen müssen mit Kreativität vorankommen, um ein Problem zu lösen, während Männer Muskeln haben“, sagte Pruetz.

ups :D
*lach* - dachte ich mir auch so.
es dürften auch die frauen gewesen sein, die den zusammenhang zwischen empfängnis und geburt zuerst überrissen haben - spielt sich schließlich in ihrem körper ab.
für mich steht das in der geschichte von der vertreibung aus dem paradies -
eva hat vom baum der erkenntnis gegessen und den apfel nur an adam weitergereicht.
und tja - damit fing das mann-frau dilemma an -
sprich es war schluss mit paradies.
der konkurrenzkampf war geboren.
 
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