Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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Zitat von Waldkraut:
Und auch wenn es dir nicht passt, Fortflanzung ist was ganz normales
Jo, wozu etwa die Hälfte der Menschen, Mann wie Frau, überhaupt ein natürliches Interesse zu hat. Die anderen 50% möchten gerne ihre natürlichen Neigungen und Interessen verfolgen.
woher nimmst du diese zahl - also, dass etwa 50 der menschen kein natürliches interesse hätten kinder in die welt zu setzen?
nach meiner beobachtung entscheiden sich zwar menschen - männer wie frauen - aus rationalen gründen dafür kinderlos zu bleiben, was aber keinen aufschluss darüber gibt, ob ein natürlicher kinderwunsch nicht dennoch bestünde - wenn gewisse voraussetzungen als erfüllt erkannt werdern könnten.
im übrigen kenne ich kaum frauen, die nicht seelisch schwer darunter leiden, wenn sie aus irgendeinem grund - speziell bei unfruchtbarkeit - keine kinder bekommen können.
ich hab' es selbst erlebt. vor meinem ersten kind bekam ich die diagnose der unfruchtbarkeit. hatte ich vorher meinen kinderwunsch noch aus rationalen gründen zurück gestellt, war mit dieser diagnose die ganze rationalität wie weggeblasen.
 
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Ich habe dich nicht beschimpft. Sich an solche angeblichen Erkenntnisse zu hängen, weil sie der eigenen Ansicht zusprechen, wäre aber zumindest Betriebsblindheit.
Ich rede nicht von mir, ich hoffe das ist nun endlich mal klar, von dir auch nicht.
Wissenschaftler, die den "Unterschied" zwischen Mann/Frau und vor allem das, was die sexuellen Neigungen betrifft, untersucht haben, werden als homophob bezeichnet. Deshalb ist das Thema aus gesellschaftl Sicht - besonders in Deutschland wegen der Kriegsgeschichtliche (auch in Zeiten des kalten Krieges) ein Tabuthema. Psychologen und Psychotherapeuten die sich damit befassen sind sehr vorsichtig mit ihren Äußerungen und manche Sachen stehen nur auf dem Papier werden nicht veröffentlich, damit sie ihr Gesicht unter den Kollegen behalten.
Aber seriöse Wissenschaft, da eher nicht.
falsch aus eben genannten Grund.

Bei mir geht btw. keine rote Lampe an, ich bin völlig entspannt. Ich wundere mich nur, wenn Menschen versuchen, ihres für allgemeingültig (oder vielmehr = natürlich = gut und richtig so) zu erklären, obwohl die Realität eine ganz andere Sprache spricht.
Welche Realität meinst du damit.
Mal im ernst, glaubst du wirklich, dass uns in der öffentlichen Presse Wahrheiten angeboten werden? Und die Halbwahrheiten sind manchmal noch viel schlimmer um ein Bild völlig zu entstellen.

Interessant wird es zumindest für mich, wenn kausale Zusammenhänge untersucht werden.
Das Eingangsvideo sollte hier nur ein kleiner Anfang zum Thema sein, einfach um ein besser/schlechter dabei raus zu lassen.

LG
Waldkraut
 
Ich kenne Paare, die so leben und glücklich sind. Da passen dann die Neigungen zueinander und die Frau genießt ihre Abhängigkeit vom finanzkräftigen Partner, während er es genießt alle lästigen Haushaltspflichten ab sie abzugeben. Dort nennt es sich dann 24/7 und kommt aus dem BDSM. 24/7 hat mit einem Machtgefälle zu tun und nicht mit Schmerzen oder ähnlich. Mann hat seine dominante Rolle, Frau die devote Rolle. Und das sind Paare mit Kindern.
Um mal nicht wieder in das Haushaltsbild und diverse unterschiedliche Vorstellungen zu rutschen - ich denke genau hier wird das Rollenbild völlig falsch verstanden.
Es geht nicht ums abwaschen oder den Garten hegen etc.
wäre schön mal über diesen Tellerrand hinaus zu denken ;)
 
@magdalena

Kannst du dir vorstellen, dass wenn die Umgebeung und das soz. Netzwerk um eine Familie gut funktioniert damit menschl. Wesen optimal gedeihen können, auch Männer gerne ihre Vaterrolle übernehmen? - egal wie diese im speziellen Fall ausieht.
Angelegt ist auch bei ihnen der Wunsch die Familie zu "beschützen" - das gilt ganz sicher für beide Elternteile, nur hat halt jeder seine Aufgaben die er gut bewätligen kann und wenn die dementsperechend auch aufgeteilt werden, dann geht es allen gut.
Mich erps. stört bei solchen Diskussionene immer die pers. schlechten Erfahrungen, die dann gern auf das Geschlecht geschoben werden und andersrum gibts dann plötzlich doch keinen Geschlechterunterschied - also was nun?

LG
Waldkraut
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
in einer natürlichen umgebung sind die rollen nicht vordefiniert.
jeder unterstützt jeden, wenn unterstützung - welcher art auch immer - gerade gebraucht wird.

Natürlich. Genau das ist Partnerschaft. Trotzdem muss die Arbeit irgendwie aufgeteilt werden. Und bei Natürvölkern, wo wegen der Kindersterblichkeit die Frau halt in ihrem Leben 6-10 Kinder bekommen muss, das ist halt doch ein ziemlicher Teil des Lebens, wo Frau eingeschränkt ist und sich nicht vollwertig beteiligen kann.

exakt - ein vordefinierter helfer ist darauf aus in subtiler form kontrolle auszuüben.(y)

Kann sein, muss aber nicht sein. Das Problem ist, wenn man selber bequem ist (und welcher Mensch ist das nicht), dass man halt nichts dazu lernt, dann verfällt halt mit der Unterstützung auch noch das letzte bisschen Können.

so ist es. ich wurde von menschen großgezogen, die vordefinierte rollen lebten. lernfähig, wie ich nun mal bin, habe ich die klischees abgelegt.

Ja, aber das kannst Du ja nicht zum Vorurf machen. Vielleicht wollten sie es so, vielleicht wussten sie es nicht anders. Auch jeden Fall waren sie anscheinend ein schlechtes Vorbild für dich. Aber ... das war dieses eine Paar. Das sagt ja nicht, dass Rollenbilder grundsätzlich schlecht sind ... es hängt immer davon ab, wie sie gelebt werden.

weshalb es gut ist, dass sich der gedanke zu verbreiten beginnt.

Unbestritten.

ideologien können kritisch hinterfragt und abgelegt werden.

Wie viele Leute hinterfragen heute bei uns christliche Ideologie? Und wie viele leben sie trotzdem noch? Und wie viele leben noch immer unbewusst die daraus entstandenen Rollenbilder?

diese gefahr sehe ich nicht und ist auch völlig unrealistisch, da selbst muslimische frauen - ganz besonders, wenn sie in aufgeklärten kulturen leben - immer eigenverantwortlicher werden.
im übrigen steigt die fertilitätsrate - die dir ja so wichtig ist - am deutlichsten bei frauen, die keiner religion anhängen.

Natürlich werden sie etwas offener. Aber schau' dir die muslimischen Einwanderer aus der Türkei an, die in den 70er Jahren zu uns gekommen sind ... heute, 2 Generationen später verändern sich langsam die Kinder.

*lach* - ich bin schon alt.
wertschätzung und respekt entwickle ich für menschen für die werschätzung und respekt keine einbahnstraße sind.
wechselseitige hilfestellung - bei bedarf - ist eine sehr gute sache -
allerdings nur dann, wenn sie eine freiwillige ist und nicht aus zwängen heraus geleistet wird.

Ja, aber unsere Alten haben niemand anderen als uns, sie zu unterstützen. Irgendjemand Junger muss die Alten unterstützen, ob wir wollen oder nicht. Ob wir das selber tun, oder ob wir die Leistung einkaufen ... getan werden muss es.

jeder mensch - ob mann oder frau - verkauft sich aus unterschiedlichen zwängen heraus.
genau diese zwänge gilt es abzubauen - für mann genauso wie für frau.

Schon. Nur sollte man da vielleicht dann an anderen Stellen beginnen, und nicht damit, Familien zu zerstören und neue Wertesysteme einzuführen die eher zu mehr als zu weniger Zwangslagen führen.
 
Ja, wobei man natürlich recht geben muss, in unserer Gesellschaft braucht man diese Rollensysteme nicht mehr wirklich ... man muss nur festellen und bewerten, welche Konsequenzen sich daraus ergeben.
Ich denke wenn es bestimmte Fähigkeiten gibt die sich unterscheiden, dann ist es sinnhafter diese auch dementsprechend in die Aufgaben/Rollen zu integrieren.
Mal Vergleiche dazu:
 
Mich erps. stört bei solchen Diskussionene immer die pers. schlechten Erfahrungen, die dann gern auf das Geschlecht geschoben werden und andersrum gibts dann plötzlich doch keinen Geschlechterunterschied - also was nun?
Es hat niemand bestritten, dass es biologische Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt.

Was bestritten wird, und auch das zeigen Statistiken zu Lebensgewohnheiten deutlich, ist, dass sich daraus bestimmte Lebensweisen zu ergeben haben. Und das nur deine Idee dazu natürlich = gut und richtig sei.

Der Mensch ist auch nur ein Herden- und Säugetier und unterliegt denselben biologischen Zwängen wie sie. Das ist grundsätzlich ein Fakt. Frauen bekommen Kinder, Männer zeugen sie. Das war es aber auch schon.

Jede Spezies hat ihr eigenes Repertoire an Lebensweisen. Interessant finde ich dabei, dass im menschlichen Genom nur ein kleiner Teil der Männer ihre Gene weitergegeben haben. Sprich die meisten Männer gingen diesbezüglich leer aus. Nicht jeder Mensch hat sich also fortgepflanzt und die früheren kleinen Gemeinschaften, und da sorgten übrigens genauso auch die Männer für die Kinder. Sie konnten sie nicht säugen, das mag richtig sein, aber spätestens nach drei bis vier Jahren war die Mutterschaft beendet und Frauen konnten sich wieder anderen Interessen zuwenden. Und wie Du selbst schon angeführt hattest, gab es damals schon das Wissen zu verhüten. Und Frauen wendeten es an. Nämlich auch dann, wenn sie keinen Bock auf Gebären hatten.

Was Du auch ignorierst ist der Fakt, dass Frau sein ungleich Mutterbedürfnis ist. Sehr viel mehr Frauen als Du annimmst, haben ungeachtet der Umweltbedingungen Lust auf Kinderkriegen. Und das ist auch natürlich = gut und richtig so.

Es anders darzustellen wäre falsch. Du darfst aber sehr gerne ausführen, warum Du es so darstellen möchtest, was dich genau daran stört, dass Menschen keine Lust auf Elternschaft haben.
 
Was Du auch ignorierst ist der Fakt, dass Frau sein ungleich Mutterbedürfnis ist. Sehr viel mehr Frauen als Du annimmst, haben ungeachtet der Umweltbedingungen Lust auf Kinderkriegen. Und das ist auch natürlich = gut und richtig so.

Es anders darzustellen wäre falsch. Du darfst aber sehr gerne ausführen, warum Du es so darstellen möchtest, was dich genau daran stört, dass Menschen keine Lust auf Elternschaft haben.

natürlich ist die Entwicklung so, Frau will nicht mehr soviel Kinder wenn überhaupt.
Aber die Frau hat eine Gebärmutter. Also ist von Natur aus vorgesehen Kinder zu bekommen.
Eben dazu auch das Er-nähren durch die Brust.

Die heutige Entwicklungen führen dazu das die körperlichen Eigenheiten und Merkmale sich teilweise zurückbilden, so das irgendwann keinerlei körperlicher Unterschied mehr sichtbar sein wird.
Entweder wir haben beides, oder aber vielleicht gar nichts mehr von beidem.
Was dann auch nur ein AusSterben der menschlichen Rasse zur Folge hat.

Und diese Entwicklung halte ich, wenn ich die Welt betrachte für eine Gute.
 
Kannst du dir vorstellen, dass wenn die Umgebeung und das soz. Netzwerk um eine Familie gut funktioniert damit menschl. Wesen optimal gedeien können, auch Männer gerne ihre Vaterrolle übernehmen? - egal wie diese im speziellen Fall ausieht.
natürlich - ist der optimalfall.
ich würde allerdings als sehr wesentliches kriterium die emotionale reife beider elternteile mit hineinnehmen.
Angelegt ist auch bei ihnen der Wunsch die Familie zu "beschützen" - das gilt ganz sicher für beide Elternteile, nur hat halt jeder seine Aufgaben die er gut bewätligen kann und wenn die dementsperechend auch aufgeteilt werden, dann geht es allen gut.
völlig dacore - vorausgesetzt die aufgaben aufteilung richtet sich nach den individuellen fähigkeiten und orientiert sich nicht an tradierten rollenbildern.
Mich erps. stört bei solchen Diskussionene immer die pers. schlechten Erfahrungen, die dann gern auf das Geschlecht geschoben werden und andersrum gibts dann plötzlich doch keinen Geschlechterunterschied - also was nun?
mich stören schuldzuweisungen generell und bei partnerschaftskonflikten im besonderen.
am meisten stört mich, dass schulddenken so fest in den meisten köpfen verankert ist, dass die bloße feststellung von fakten als schuldzuweisung erkannt wird.
 
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Was Du auch ignorierst ist der Fakt, dass Frau sein ungleich Mutterbedürfnis ist. Sehr viel mehr Frauen als Du annimmst, haben ungeachtet der Umweltbedingungen Lust auf Kinderkriegen. Und das ist auch natürlich = gut und richtig so.
Keine Ahnung wie du darauf kommst, dass ich das so sehe.
Ich bemerke nur, wie andere User hier auch schon erwähnten, dass der Kinderwunsch, wegen ungünstigen Komponenten in der Umgebung, von vielen Paaren unterdrückt wird.
Daraus ergeben sich häufig psychische Probleme (bei Mann und Frau - Männer reden nur nicht so viel drüber), die eben dann von Psychotherapeuten behoben werden sollen, obwohl die Ursache damit nicht behoben werden kann.
Dass Frauen schon immer verhütet haben ist richtig und gut so. Nur die Art und Weise WIE war schon mal viel anders als wir es heute kennen. Weil Frauen z.B. die Antibabypille schlucken müssen (und das ist nicht nur meine Meinung), verändert das ihr Wesen und auch ein natürliches Immunsystem unserer Nachkommen ... ein Rattenschwanz hängt da dran.
Die Veränderungen in unserem Verhalten, das ganz klar auch aus angeborenen Bedürfnissen besteht (auch solche die eben nicht einer "natürlichen Ordnung" entspingen, sondern während der Entwicklung des Fötus oder später "umgeschieben" werden mussten) kann u.U. auf vorgeburtliche Prozesse, die eine abweichende natürliche Entwicklung begünstigen, zurückgeführt werden.
Aber wie gesagt, aussprechen darf man das ja nicht. Mach ich aber trotzdem *smile*
Das heißt nicht, dass ein Mensch falsch tickt, sondern er tickt anders und dafür gibts durchaus biologische Gründe.

LG
Waldkraut.
 
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