Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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Definiert man nun Raumkompetenz durch die männliche Brille, also einfach als die Größe des Kreises, liegen die Männer vorn. Dies liegt aber nicht daran, dass Männer raumkompetenter wären, sondern daran, dass Männer Raumkompetenz definieren und hierfür ein Kriterium verwenden (die Größe), das für sie – z. B. beim Jagen – wichtig ist.
Ganz anders lägen die Dinge, würde man nicht die Ausdehnung, sondern die Fülle des Raums betrachten.
Insgesamt setzen sich Mädchen und Frauen mit dem Raum in deutlich komplexerer Weise auseinander als Jungen und tun dies über das Medium der Sprache.

Auch wenn ich grundsätzlich zustimme, ist die Aussage für mich letztendlich aus der Entwicklungsgeschichtlichen Sicht aber nicht ganz stimmig. Denn entwiclungsgeschichtlich geht es nicht darum, einen Kreis zu erfassen, sondern ein Areal, ein Revier. Der Unterschied liegt hier ledglich in der Grössenordnung. Während sich der Jäger in einem Unkreis von vielleicht 20km orientieren musste, mussten sich die Frauen nur innerhalb des Lagerumkreises (vielleicht 1-2km) orientieren , zur Beschaffung der Grundnahrungsmittel. Dadurch ergibt sich natürlich automatisch, dass Frau mehr Details wahrnimmt (auch aus dem Sicherheitsaspekt, auch aus den Details der Suche).
AuchVogelschwärmen kennen wir es ja auch, dass das Schwatzen ein Totmannsignal ist. Es ist daher davon auszugehen, dass die Kommunikation bei der Suche nach Lebensmitteln ein wesentliches Kennzeichen war um Gefahren erkennen zu können.
Für den Mann wiederum wäre Schwatzen auf der Jagd aber kontraproduktiv, und beschränkt sich auf den Austausch notwendiger Sachinformationen.

D.h. ja, Frau setzt sich wesentlich detaillierter mit ihrer Umgebung auseinder ... aber in einem kleineren Erfassungsradius. Der Mann erfasst weiter, aber in geringerer Detailtreue. Was letztendlich den gleichen geistigen Aufwand und eine tolle Ergänzung ergibt.
 
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Genau. Du hast genau den Punkt getroffen ... in unserer verweichlichten Gesellschaft, die jetzt gerade mal ein paar Jahrzehnte existiert ... ein Fliegenschiss in Erdzeitaltern. Einfach ein Versuch. Und niemand weiss, wie dieser Versuch ausgehen wird.

Um wieder auf die Hormone und Neurologie zurückzukommen ... wir haben heute schon grosse Probleme, in der Sexualität (Unlust, Störungen) als auch psychische Probleme durch fehlende Umsetzbarkeit der grundlegenden Bedürfnisse (was so noch nicht ganz stimmt, am Land gibt's noch eine wenigstens teilweise intakte Welt). Wir haben zu wenige Geburten (Deutschland 1,36) ... Der europäische Mensch beginnt auszusterben. DAS ist der klare Effekt dieses Versuchs.
und das grundlegende bedürfnis wäre?
wenn ich dich richtig verstehe, rückkehr zum patriarchat - frau zurück in die kinderstube und an den herd.
selbst wenn die ursachen einer niedrigen fertiliätsrate dort zu suchen wären, wo du sie zu verorten meinst -
sehe ich anders und übrigens steigt sie wieder bei deutschen frauen und sinkt bei zuwanderern -
mal ein paar fragen.
meinst du nicht, dass sich meist ein mensch einen beschützer/helfer sucht, wenn die eigene fähigkeit für sich selbst zu sorgen eher gering ist - nicht ausreichend gefördert wurde?
wird die fähigkeit zur selbsthilfe in den armen des beschützers ausgebaut?
ich denke, das gegenteil ist im allgemeinen der fall.
wenn dann der beschützer ausfällt - aus welchem grund auch immer - hinterlässt er einen menschen, der erst recht einen beschützer/helfer braucht -
sehr häufig fallen dann elternteile den kindern zur last.
ist das so für dich in ordnung?
wo erkennst du deine verantwortung?
effektive hilfe - werter herr - besteht in der hilfe zur selbsthilfe.
und die sähe so aus, dass die eigenverantwortlichkeit gefördert wird.
das scheint mir in deinen vorstellungen nicht vorzukommen.

der nächste punkt ist noch, dass menschen mit beschützer/helfersyndrom im allgemeinen menschen sind, die sich selbst danach sehnen beschützt zu werden und ihre unerfüllte (uneingestande) sehnsucht dadurch kompensieren, dass sie sich zu beschützern anderer hochstilisieren.
in einer echten krise sind sie nicht zu gebrauchen.
und weißt - ich weiß wovon ich rede.
ich hatte nur das glück, dass mir das schicksal die hilflosigkeit meiner beschützer/helfer so krass vor augen geführt hat, dass ich lernen konnte mir selbst zu helfen.
aber lustig war diese art des lernens nicht.
ich bin sehr froh, wenn in aufgeklärten familien die eigenverantwortlichkeit gefördert wird - auch wenn es bedeutet, dass frauen in unseren breiten nicht mehr jedes jahr schwanger sind und ein kind nach dem anderen werfen.
es werden weltweit mehr als genug kinder geboren - und ich habe null probleme damit, dass 'unsere rasse' als solche ausstirbt.
so ein hanebücherner quatsch.
menschen sind menschen - unabhängig von ihrer hautfarbe, nationalität, ethnischer herkunft etc. pipi -
und jeder einzelne hat seinen individuellen wert.
 
Denn entwiclungsgeschichtlich geht es nicht darum, einen Kreis zu erfassen, sondern ein Areal, ein Revier. Der Unterschied liegt hier ledglich in der Grössenordnung.
Sagt wer genau?

Eben ;)

Wird im angegebenen Artikel ja auch angesprochen, warum das heute so wahrgenommen wird, aber warum es eben nicht unbedingt so ist.
 
Der Mann erfasst weiter
Nein, er schreitet größere Räume ab
Was letztendlich den gleichen geistigen Aufwand
nein, siehe dazu die unterschiedlichen Hirnregionen, die beide Geschlechter benutzen, um sich zurecht zu finden - meines bescheidenen Wissens nach ist der Hippocampus im Gegensatz zum frontalen Stirmlappen ein, sagen wir, eher deftiger Schnellspeicher als ein geistig relevanter Aufwandsschwerpunkt.
eine tolle Ergänzung
vermutlich
 
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AuchVogelschwärmen kennen wir es ja auch, dass das Schwatzen ein Totmannsignal ist. Es ist daher davon auszugehen, dass die Kommunikation bei der Suche nach Lebensmitteln ein wesentliches Kennzeichen war um Gefahren erkennen zu können.
Für den Mann wiederum wäre Schwatzen auf der Jagd aber kontraproduktiv, und beschränkt sich auf den Austausch notwendiger Sachinformationen.
die männer, die ich kenne, schwatzen mindestens genauso viel wie frauen. naja, sie brauchen ja auch nicht mehr zu jagen, sondern gehen genauso in den supermarkt wie frau - vorausgesetzt sie sind ausreichend emanzipiert - dann finden sie sich sogar zurecht und können die wurzeln ausgraben.:D
 
Während sich der Jäger in einem Unkreis von vielleicht 20km orientieren musste, mussten sich die Frauen nur innerhalb des Lagerumkreises (vielleicht 1-2km) orientieren , zur Beschaffung der Grundnahrungsmittel.
Nö.

Und wenn ich an meinen Mann denke und wie der jammert, wenn ich ab km 6 erst richtig warm werde... :ROFLMAO:

AuchVogelschwärmen kennen wir es ja auch, dass das Schwatzen ein Totmannsignal ist. Es ist daher davon auszugehen, dass die Kommunikation bei der Suche nach Lebensmitteln ein wesentliches Kennzeichen war um Gefahren erkennen zu können.
:lachen:Woher hast Du DAS denn wieder?
 
Offensichtlich und zum Glück für unsere Spezies ist es nicht so, dass wir uns alle vermehren wollen und Männer alle gerne Versorger wären und Frauen Gebärerinnen und Mütter. Es ist auch überhaupt nicht für das Fortbestehen unserer Spezies erforderlich, dass sich alle Menschen nur dem Familienthema widmen müssen. Und man am Ende noch die, die dazu keine Lust haben, als krank oder falsch einordnen will. Ich meine, irgendwie klingt es bei dir schon so an.
Wo hast du das denn gelesen?
Keine Ahnung was da zu dir durchgeklungen ist, aber das schrieb ich nicht schon garnicht von "Lust", denn damit hat eine Rolle wirklich nix zu tun, die ist wohl eher ein Bedürfnis.
Ist wie schonmal, anscheinend geht da eine Lampe bei dir an und der Zusammenhang wird nicht mehr erfasst sondern mit dem roten Tuch geschwungen ...
Und auch wenn es dir nicht passt, Fortflanzung ist was ganz normales - geschrieben habe ich aber nirgends was von Elternrollen, es gibt noch ganz andere Aufgaben außer Kinder zeugen - das war wohl dein eigner Film.
Du musst auch nicht in meinem Thread schreiben, wenn dir das Thema nicht taugt, deine Meinung hast ja nun kund getan - ziemlich unsachlich wie ich finde.

LG
Waldkraut
 
Mal die grundsätzliche Frage, ob Du wirklich diskutieren willst, oder nur dein Wissen weitergeben ...?
Das ist nicht "mein" Wissen, und die Antwort ist ja es ging mir durchaus um einen Austausch, weniger darum Geschlechter in Besser/schlechter zu unterteilen.
Die weit spanennder Frage die sich daraus ergibt wäre hier für mich, warum sich die beiden Gehirnhälften derart spezialisiert haben sollen, und nicht gleichmäßig für alle Funktionen genutzt werden. An sich eine Ineffizienz, die sich die Natur normal nicht leistet ....

Und meine Überlegung ist tatsächlich, dass sich natürliche Rollen u.A. aus diesem Unterschied ergeben und dass es einen Grund hat wenn es anders ist, der sich nicht einfach auf den Charakter eines Menschen schieben lässt, sondern einen biologischen Sinn hat. Wie ich schon angedeuet habe, ein "Notprogramm" aktiviert wird, wenn für den Nachwuchs die Umweltbedingungen nicht mehr optimal sind um zu gedeihen.
Damit kann man auch das Thema Homosexualität beleuchten, was z.B. in den von mir angedeuteten Menschenversuchen in der DDR untersucht wurde und worüber es Forschungen gibt, die interessante Ergebnisse zeigten.
Wenn man noch weiter schaut, aber das sprengt jetzt den Rahmen des Threads, hat das auch was mit den Frequenzveränderungen zu tun. In anderen Erdenzeiten gab es andere Frequenzen die herum "schwirrten" - man nehme das Beispiel des Urzeitcodes. Das heißt es werden von unserer DNA nur bestimmte Gene aktiviert, andere schlafen - solange bis eine bestimmte Frequenz sie weckt. So wieder mMn ein Notprogramm im Organismus, weil die Umwelt für ein anderes Dasein nicht kompatibel wäre oder umgekehrt. Und jetzt schaun wir mal, wieviele künstlich erschaffene Frequenzen um uns herum summen .....

(Aber eine sachliche Diskussion wird hier schwieirg, weil mir eine Meinung aufgedrückt wird ohne sie zu kennen, nur weil mich das Thema interessiert.
Andere schaun auch Nachrichten wo Kriminalität gezeigt wird - sind sie deswegen Verbrecher? - ich denke du verstehst wie ich das meine.
Ich gehe nur auf die Beiträge ein, wo ich Resonanz spüre bzw. ehrliche Austausch vermute.
Allerdings bin ich nicht andauernd im Netz, deswegen kommt eine Antwort halt mal etwas später.)

LG
Waldkraut
 
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Und auch wenn es dir nicht passt, Fortflanzung ist was ganz normales
Jo, wozu etwa die Hälfte der Menschen, Mann wie Frau, überhaupt ein natürliches Interesse zu hat. Die anderen 50% möchten gerne ihre natürlichen Neigungen und Interessen verfolgen.

Und meine Überlegung ist tatsächlich, dass sich natürliche Rollen u.A. aus diesem Unterschied ergeben und dass es einen Grund hat wenn es anders ist, der sich nicht einfach auf den Charakter eines Menschen schieben lässt, sondern einen biologischen Sinn hat. Wie ich schon angedeuet habe, ein "Notprogramm" aktiviert wird, wenn für den Nachwuchs die Umweltbedingungen nicht mehr optimal sind um zu gedeihen.
Es ist ganz normal und natürlich, dass es andere Lebensinhalte gibt als Fortpflanzung.

Homosexualität ist übrigens kein Notprogramm.

Und unsere Umweltbedingungen sind schon lange nicht mehr damit verträglich so viel Nachwuchs zu erzeugen, es gab aber bereits zu ganz anderen Zeiten Homosexualität usw.

Da können sie in der politisch sehr ideologisch-menschenverachtenden DDR Studien zu produziert haben, wie sie lustig sind. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass Menschen, die meinen, dass Vermehrung der einzige natürliche Sinn von Menschen sei, derartige Irrwege betreten.

Wo hast du das denn gelesen?
Ich interssiere mich für das Thema und verfolge es in der wissenschaftlichen Ecke. Ich bin da sehr offen und aufgrund meiner Beobachtung, dass die Spezies Mensch ganz fantastisch den Planeten = sienen Lebensraum zerstört, was ja an dem Trieb sich fortzupflanzen (und den ich nicht bestreite, dass der bei etwa der Hälfte der Menschen ganz ordentlich ausgesprägt ist) liegt sowie an der extremen (sogar innerartlichen) Aggressionsbereitschaft von Menschen, ist das, was Du als natürlich (und somit gut, auch wenn Du bemüht bist keine Bewertung einzubringen) anpreist, das Verderben für diesen Planeten.

Ich gehe nur auf die Beiträge ein, wo ich Resonanz spüre
Also die deiner Meinung sind? *g*

Das wäre kein offener Austausch. Wenn man sich nicht nur auf Studien eines SED Apparates zurückzieht, weil in der DDR ein großes Problem mit Nachwuchs bestand und man gerne mehr Kinder haben wollte, weil das die eigene Ansicht stärkt, geht es um Rechthaberei, nicht darum Wissen zu schaffen.
 
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@Anevay

MOMENT bitte, drehe mir nicht SCHON WIEDER das Wort im Mund rum . soviel Fiarness verlange ich von dir.

Du tust es schon wieder, eine rote Lampe angegangen bei dir, was ist los?
Das DDR Ding ist EIN Beispiel und wie das finde habe ich nicht geschrieben oder anderweitig geäußert!!! Denn eine der Opfer war zufällig meine Freundin - also ganz ruhig und zwar flott! Da gibts von meiner Seite nichst zu verherrlichen dran.
Homosexualität ist übrigens kein Notprogramm.
Kann evtl sein, dass du deine wissenschaftl. Texte nicht richtig verstanden hast? Ich habe was anderes gefunden - vor allem das man sich nicht äußern darf, weil man dann als homophob beschimpft wird.
 
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