Wir leben ja zum Glück nicht mehr in Höhlen oder als Nomaden in Familienrudel.
Die Evolution hat ja nicht irgendwann mal aufgehört, die passiert täglich.
Nein, Evolution passiert eben nicht täglich. Sie hat hunderttausende Jahre gebraucht, um den derzeitigen Stand zu erreichen. Und sie wird weitere hunderttausend Jahre brauchen, um etwas zu verändern. Und bis dahin müssen wir mit unserer Biochemie so leben, wie sie ist. Und in unserer Biochemie sind wir noch die gleichen Höhlenmenschen wir vor 200.000 Jahren.
Wir haben einige Mechanismen um uns an unsere Umwelt flexibel anpassen zu können. Manche wirken heute, manche sind total kontraproduktiv, weil sie mit unserer unnatürlichen Gesellschaftsform völlig überfordert sind.
Natürlich kann eine hochschwangere Frau nicht von 0 auf 100 davonsprinten. Das konnte aber ein Mann, der sich bspw. den Knöchel verstaucht hat auch nicht. Also hat man gegenseitig auf sich aufgepasst.
Deshalb schaut der Mensch auch, sich möglichst nicht zu verletzen. Eine Schwangerschaft lässt sich aber nicht vermeiden.
Heute gibts keine Säbelzahntiger mehr und wenn ich meine in Gefahr zu sein, dann ruf ich 122, 133, oder 144.
Außerdem hab ich den 1. Dan
Deshalb kannst Du ja auch in der Einbildung leben, dass alles sicher ist. Nur stimmt das halt nur bedingt und nur heute. Im nächsten Moment kann alles anders sein.
Wir leben im 21. Jhd.! Der Mensch hat sich immer schon den Gegebenheiten angepasst und nicht die Gegebenheiten so eingerichtet, wie er meinte, dass es seiner "Natur" entspricht. Und wenn die Gegebenheiten sich ändern, wird auch der Mensch sich ändern und anpassen müssen. Sonst würde er nicht überleben.
Und wir passen uns heute eben dem städtischen Leben an. Viele Singles - keine Familienverbände mehr.
Und diese "Regeln" von denen du sprichst werden mehr und mehr unnötig, weil neue Regeln entstehen.
Der Mensch hat sich nicht an die Gegebenheiten angepasst, sondern lebt seine Anlagen nach wie vor. Es sind aber grossteils Ersatzhandlungen. Männer kämpfen halt nicht mehr gegen Mammuts, dafür kämpfen sie im Beruf. Frauen bekommen weniger Kinder, dafür bemuttern sie andere Menschen ... alles Ersatzhandlungen für ihre Programme ....
Ich weiß ja nicht, wo du lebst aber in meinem Umfeld gibts kaum Menschen, die - ganz besonders Religionen - durchwegs hinterfragen, sehr politisch sind und sicher nicht dämlich.
Warum glaubst du, dass "zig%" (wieviele sind das eigentlich?) nicht hinterfragen? Wieviel "zig%" kennst du denn überhaupt?
Dann hast Du viel mit intelligenten Menschen zu tun. Und selbst die sind nicht in der Lage, sich selber zu hinterfragen. Sondern schwimmen auch Modetrends mit, laufen Ideologien nach ....
Ich wage sogar zu behaupt, dass es kaum jemanden gibt, der noch nie Religion, Gesellschaft und Politik für sich hinterfragt hat.
Die meisten Menschen ignorieren Dinge die sie nicht wollen und die für sie nicht nützlich sind oder die Bequemlichkeit stören. Das ist aber kein Hinterfragen. Das ist nur ein Verändern so dass es passt. Wirklich hinterfragen tun ganz wenige Menschen (schau' dich hier im Forum um).