@Waldkraut,
ich nehme dich so wahr, dass dir die klassische (rückwärtsgerichtete) Familienkonstellation sehr gut gefällt. Das darf es auch gerne.
Nur, damit habe ich ein Problem, wenn Du Frauen erklären willst, sie seien falsch, wenn sie das nicht möchten. Und das tust Du, wenn Du Frauen die Schuld gibst angeblich chauvinistisch zu sein, wenn Du indirekt Beschwerde führst, dass sie auch ihre Freizeit und ein eigenes Leben haben wollen, und sich nicht nur aufopfern möchten für Mann und Kinder. Ihnen Männerhass unterstellst, weil sie nicht mehr unter Doppel- und Dreifachbelastung leiden möchten. Sie sie nicht als Pflegerin, Gesundheitsmanagerin, Köching, Seelenklempner usw. betrachten, sondern mit Partner und Kindern so umgehen, dass aus ihnen bitte eigenständige erwachsene Wesen werden, die fähig sind, ihre Aufgaben selbst zu erfüllen.
Männer, die kochen können, die den Haushalt schmeißen, sind einfach wundervoll. Denen Frau nicht ständig sagen muss, tu dies und tu das, weil sie sich von alleine nicht bewegen möchten. Ja, genau die Aufgaben, die Frauen zugeschrieben werden, ihnen als wertvoll verkauft werden, sind den meisten Menschen ein Greuel. Oder gar die Kinderbetreuung, die jede halbwegs intelligente Frau in den Wahnsinn treibt, weil die geistige Nahrung fehlt zwischen Penatencreme und Windelwechseln.
Frau macht das auch. Mann kann dabei helfen. Für mich kann nur der Weg sein, gleichberechtigt mit den gemeinsamen Pflichten umzugehen und nicht die Biologie vorzuschieben, um sich unbequeme Tätigkeiten vom Hals zu schaffen.
Und wenn das moderne Leben bedeutet, dass weniger Kinder geboten werden, ist das für den Planeten nichts Schlimmes. Im Gegenteil.
Die Menschen, die auf Großfamilie abfahren, dürfen ja gerne so leben. Hast Du dich ienmal gefragt, warum sie es so selten wollen? Gäbe es wirklich den biologischen Zwang, würde es tatsächlich so gelebt werden. Wird es aber nicht.