Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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Wenn ich heute einer unter dem Wertesystem von 1980 geschlossenen Ehe das Wertesystem von 2017 überzustülpen, dann zerstöre ich mit hoher Wahrscheinlichkeit diese Ehe. Weil der "Ehevertrag" ganz anders aussieht, also der einer heute geschlossenen Ehe.
Beziehungen sind keine Vertragsgegenstände, sondern lebendige und dynamische Konstrukte, die sich verändern dürfen.
 
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Das ist in meinen Augen keine Familienförderung, wird uns nur so verkauft.
Ich glaube wir reden da aneinander vorbei.
Familien werden getrennt.
Eltern müssen beide außer Haus gehen und arbeiten und den Grund sehe ich nicht im Lohn sondern darin dass Geld in solchem Umfang überhaupt wichtig geworden ist.
Mehregnerationsgemeinschaften sind eine Seltenheit geworden. Jeder macht seins. Kinder sind viel zu viel auf sich selbst gestellt usw.

Lg
Ich finde solche Großfamilien/Clans grausig. Wah.

Wer das so leben möchte, es gibt den Trend zu solchen Lebenskonzepten, auch wenn die beteiligten Personen dafür nicht familiär miteinander verbandelt sein müssen. Es ist wirklich alles eine Frage des Wollens.

Und klar, das Problem ist dann natürlich da, wenn ein Paar beides haben will und es nicht unter einen Hut bekommt. Die Eltern möchten ihr Singleleben weiter führen und Kinder haben. Aber das ist nicht der Gesellschaft anzulasten, sondern ausschließlich den Beteiligten. Mann UND Frau.

p.s. btw. versuchst Du heir dein bevorzugtes Familienmodell zu verkaufen. Dir mag es so gefallen, anderen Menschen gefällt das nicht.
 
@Anevay

Also anhand deiner letzten Postes sehe ich das blühende Beispiel dafür, dass ein sehr negatives Bild von Familie geprägt sein kann.

Wo ist die herzliche Bindung zwischen MAnn und frau geblieben? bzw. überhaupt die Absicht eine zu zu lassen? Welche Ängste wirken da? usw.

Die fragen sind nicht an dich pers. gestellt nur Hypothetisch.
 
@Anevay

Also anhand deiner letzten Postes sehe ich das blühende Beispiel dafür, dass ein sehr negatives Bild von Familie geprägt sein kann.

Wo ist die herzliche Bindung zwischen MAnn und frau geblieben? bzw. überhaupt die Absicht eine zu zu lassen? Welche Ängste wirken da? usw.

Die fragen sind nicht an dich pers. gestellt nur Hypothetisch.
Ich lebe zwei ganz wunderbare Lieben zu ganz wundervollen sensiblen Männern. Bei mir bist Du in Sachen Männerhass an der völlig falschen Adresse.

Ich erwarte allerdings von beiden Männern, dass sie 50% geben und nicht nur 20%.

Faule Säcke finden mich natürlich schrecklich, aber die haben bei mir eh keine Chance. :D
 
An dieser Stelle möchte ich ein Video einbringen und damit auch das Geschreibsel dahingehend etwas abkürzen, denn diese Dame spricht mir aus der Seele.
Wäre auch toll, wenn für den weiteren Verlauf das Video tatsächlich auch gaschaut wird, damit sich das OT und seitenlange Erklärungen darüber vemeiden lassen, danke.

 
@Waldkraut,

ich nehme dich so wahr, dass dir die klassische (rückwärtsgerichtete) Familienkonstellation sehr gut gefällt. Das darf es auch gerne.

Nur, damit habe ich ein Problem, wenn Du Frauen erklären willst, sie seien falsch, wenn sie das nicht möchten. Und das tust Du, wenn Du Frauen die Schuld gibst angeblich chauvinistisch zu sein, wenn Du indirekt Beschwerde führst, dass sie auch ihre Freizeit und ein eigenes Leben haben wollen, und sich nicht nur aufopfern möchten für Mann und Kinder. Ihnen Männerhass unterstellst, weil sie nicht mehr unter Doppel- und Dreifachbelastung leiden möchten. Sie sie nicht als Pflegerin, Gesundheitsmanagerin, Köching, Seelenklempner usw. betrachten, sondern mit Partner und Kindern so umgehen, dass aus ihnen bitte eigenständige erwachsene Wesen werden, die fähig sind, ihre Aufgaben selbst zu erfüllen.

Männer, die kochen können, die den Haushalt schmeißen, sind einfach wundervoll. Denen Frau nicht ständig sagen muss, tu dies und tu das, weil sie sich von alleine nicht bewegen möchten. Ja, genau die Aufgaben, die Frauen zugeschrieben werden, ihnen als wertvoll verkauft werden, sind den meisten Menschen ein Greuel. Oder gar die Kinderbetreuung, die jede halbwegs intelligente Frau in den Wahnsinn treibt, weil die geistige Nahrung fehlt zwischen Penatencreme und Windelwechseln.

Frau macht das auch. Mann kann dabei helfen. Für mich kann nur der Weg sein, gleichberechtigt mit den gemeinsamen Pflichten umzugehen und nicht die Biologie vorzuschieben, um sich unbequeme Tätigkeiten vom Hals zu schaffen.

Und wenn das moderne Leben bedeutet, dass weniger Kinder geboten werden, ist das für den Planeten nichts Schlimmes. Im Gegenteil.

Die Menschen, die auf Großfamilie abfahren, dürfen ja gerne so leben. Hast Du dich ienmal gefragt, warum sie es so selten wollen? Gäbe es wirklich den biologischen Zwang, würde es tatsächlich so gelebt werden. Wird es aber nicht.
 
Stimmt so nicht. Eine Schwangere mit dickem Bauch kann nun mal schwerer vor einer Gefahr davonlaufen. Auch ein Kind, wird sie bei Flucht oder Verteidigung behindern. Auch wenn Natürvölker stabiler sind als heutige Menschen, eine Einschränkung ist es trotzdem.
Und diese Regeln stecken einfach noch in uns ... in allen Auswirkungen die sie dann haben.

Es geht dabei ja auch nicht um die Schwangerschaft per se, sondern um die Responsefähigkeit auf Umweltgefahren. Und die Umweltgefahren sind heute nahezu Null.

Wir leben ja zum Glück nicht mehr in Höhlen oder als Nomaden in Familienrudel.
Die Evolution hat ja nicht irgendwann mal aufgehört, die passiert täglich.

Natürlich kann eine hochschwangere Frau nicht von 0 auf 100 davonsprinten. Das konnte aber ein Mann, der sich bspw. den Knöchel verstaucht hat auch nicht. Also hat man gegenseitig auf sich aufgepasst.

Heute gibts keine Säbelzahntiger mehr und wenn ich meine in Gefahr zu sein, dann ruf ich 122, 133, oder 144.
Außerdem hab ich den 1. Dan :D

Wir leben im 21. Jhd.! Der Mensch hat sich immer schon den Gegebenheiten angepasst und nicht die Gegebenheiten so eingerichtet, wie er meinte, dass es seiner "Natur" entspricht. Und wenn die Gegebenheiten sich ändern, wird auch der Mensch sich ändern und anpassen müssen. Sonst würde er nicht überleben.
Und wir passen uns heute eben dem städtischen Leben an. Viele Singles - keine Familienverbände mehr.
Und diese "Regeln" von denen du sprichst werden mehr und mehr unnötig, weil neue Regeln entstehen.


Das ist schon richtig. Nur die Gesellschaft sind nicht die paar % die hinterfragen, sondern die zig% die nicht hinterfragen. Weil sie zu bequem sind, weil sie analytisch nicht in der Lage sind, weil ihnen das Wissen fehlt usw..

Ich weiß ja nicht, wo du lebst aber in meinem Umfeld gibts kaum Menschen, die - ganz besonders Religionen - durchwegs hinterfragen, sehr politisch sind und sicher nicht dämlich.
Warum glaubst du, dass "zig%" (wieviele sind das eigentlich?) nicht hinterfragen? Wieviel "zig%" kennst du denn überhaupt?

Ich wage sogar zu behaupt, dass es kaum jemanden gibt, der noch nie Religion, Gesellschaft und Politik für sich hinterfragt hat.


:o
Zippe
 
mMn nach in einem völlig unzureichendem Maße. Was ja auch logisch ist, da Mutter schließlich auch nicht zu Hause die "Beine übereinander schlagen" kann, sondern beschäftigt ist im Job und anderswo - eben außerhalb der Familie. Das gilt für die Männer ja gleichermaßen, vor allem wenn eben beide außer Haus sind, ein Kind spätestens ab dem 3. Lebensjahr von fremden Menschen betreut werden muss, weil Oma z.B. auch nicht zu Hause wohnt usw.
Sicher gibt es noch vereinzelt gute Mutter-Tochter Verhältnisse die sowas mit einbeziehen, in ienem Maß wo solche Fragen einfach nicht offen bleiben. Dummer Weise ist aber das Wissen schon in der vorherhigen Generation abgemagert weiter gegeben, Oma hatte schließlich auch wichtiges zu tun und die Schule hat das außerdem mit übernommen. Wobei ein Massenlehrplan in zwischenmenschlichen Dingen mMn niemals eine individuelle Aufklärung ersetzen kann - egal in welchem Bereich.
Ich kannmir nicht vorstellen, dass eine pupertierendes Mädchen sich einem Lehrer mit ganz intimen Fragen anvertraut und schließlich hat jeder/jede ja andere "Sorgen" und wie soll der Lehrer/Lehrerin diese dann außerdem befriedigend beantworten, er lebt schließlich nicht mit der Fragesuchenden, es ist keine Vertrauensbasis da usw.


Das ist ja z.B. auch eine Möglichkeit - eine Vertrauensperson aus der Familie.

LG


Die jungen Mädels brauchen heute aber auch ein ganz anderes Wissen als ihre Urgroßmütter.
Sas Wissen, das sie brauchen, das holen sie sich schon. Meine Tochter ist letztes Jahr nach Deutschland gezogen, aber wenn sie was wissen will, dann ruft sie an.

Jemand der in der Stadt lebt braucht nicht unbedingt sämtliche Wiesenkräuter zu kennen oder wissen, wie man Marmelade einkocht.
Wozu? Und wenn er Kräuter gegen Bauchschmerzen haben will, dann fragt er den Apotheker seines Vertrauens. Und wenn er es doch noch genauer wissen will, dann kauft er sich ein entsprechendes Buch.

Wer bitte will heute noch tatsächlich in einem Familienverband mit 3 Generationen leben?
Das hat man früher mal gemacht, weil man es sich anders nicht leisten konnte.
Lustig war das für alle Beteiligten sicherlich nicht.


:o
Zippe
 
Ist es nicht so, dass das gesellschaftl Bild heute eher dahin abgetriftet ist, das zwar die Männer angeblich die Chauvinisten sind, doch mal ganz real betrachtet sich Frauen ihnen gegenüber als die Chauvinistinnen verhalten/äußern.
Darüber hinaus spüre ich bei vielen Frauen einen Männerhass und ich finde diese Entwicklung ganz schlecklich.
mMn wird das auch von außen so hergestellt, Frauen werden fast überall gegen Männer aufgehetzt.

Vielleicht war das ja damals bei den Steinzeitmenschen auch schon so, dass Frauen und Männer ihre Differenzen hatten. Wieso meinst du, dass das eine Entwicklung der heutigen Zeit ist?

Ich denke mal, dass das heute, wo Frauen nicht mehr so von Männern abhängig sind ja noch besser ist als früher, als Frauen noch wirklich unterdrückt wurden.


:rolleyes:
Zippe
 
Werbung:
An dieser Stelle möchte ich ein Video einbringen und damit auch das Geschreibsel dahingehend etwas abkürzen, denn diese Dame spricht mir aus der Seele.
Wäre auch toll, wenn für den weiteren Verlauf das Video tatsächlich auch gaschaut wird, damit sich das OT und seitenlange Erklärungen darüber vemeiden lassen, danke.

Also willst Du doch auf die gesellschatflichen Konsequenzen hinaus? Gender Mainstreaming ist der größte Irrsinn überhaupt. Diese asexuelle "Elter"-Geschiche hat bereits vor 30 Jahren ein SF Autor geschrieben und beschrieben - in allen Konsequenzen ... weiss nur den Titel des Buches nicht mehr.

Ansonsten ist es klar, dass die EU Gender Mainstreaming gesetzlich festlegt ... die Einführung von 100% mehr Arbeitskräften auf dem Arbeitsmarkt senkt die Löhe um 50% und/oder erhöht die Steuereinnhamen um 100% - bzw. ein beliebiger Mittelwert davon ... eine ganz einfache Milchmädchenrechnung. Was mit den Menschen passiert ist dabei eher egal ....

Wobei sich die im Video angezigene Sichtweise mit meiner deckt ... be iGender Mainstreaming geht's nicht um Menschen, sondern um Ideologie. Ob die Idee jetzt länger vorbereitet ist ... ich würd's als Verschwörungstheorie sehen. Im Endeffekt hat die Wirtschaft nach dem 2. Weltkrieg erkannt, wie Frau benutzt werden kann ... und das hat man halt politisch durchgezogen.

Ich sehe aber den totalitären Anspruch nicht. Jede Ideologie hat an sich einen toalitären Anspruch ... aber es liegt an den Menschen die Ideologie umzusetzen. Bei GM hat man das durch vordergründige Vorteile für die Frau geschafft, das sher unter die Leute zu bringen. Aber es gibt eben auch sehr positive Anzeichen, dass die jungen Menschen es mehr und mehr ablehnen, und für sich einen Mittelweg finden.

Dass durch diese Ideologie unsere Kinder in mehrfacher Hinsicht geschädigt werden ist leider Fakt und ein ganz trauriges Kapitel dieses Unsinns. Die Auswirkungen werden für unsereinen halt in Zukunft viel Arbeit mit sich bringen ....

Was ganz toll ist, ist ihre Aussage zur Entwicklung der männlichen und weiblichen Anteile.
 
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