Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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Das war schon immer so, das nannte sich früher zB Feldarbeit, wo man ein Kleinkind NICHT mitnehmen kann und jeder arbeitsfähige Erwachsene gebraucht war.

Falsch. Es gibt genügend ursprünglichere Kulturen, in denen die Kinder vom Babyalter bis zum Kinderalter mit auf dem Feld sind.

Die Natur hat es sogar per Evolution extra so eingerichtet, dass Menschenfrauen nach ca 2/3 ihrer erwartbaren Lebenszeit unter primitiven Bedingungen unfruchtbar werden damit sie sich nun um die Enkel und anderen verwanten Kinder der Sippe kümmern kann. Die Betreuung der Kinder durch Grosseltern ist also beim Menschen evolutionär vorgesehen.

Auch nicht richtig. Menschenfrauen werden HEUTE nach 2/3 ihrer Lebensspanne unfruchtbar. Nimmt man die anthropologischen Zahlen für die Lebensdauer her, dann würde dieser heutige Wert aber bedeuten, dass die Frauen früherer Kulturen annähernd bis su ihrem Tod fruchtbar waren.

Deswegen war früher die Grossfamilie so wertvoll, weil immer jemand nicht mehr ganz so fittes da war der das Dutzend Blagen beaufsichtigen konnte, während die jungen, fitten Leute zu arbeiten hatten.

Undbestritten. Und auch in der Ausbildung ist die Grossfamile konkurrenzlos, weil die Kinder von mehreren Generationen lernen können. Auch eine Schwachstelle unserer heutigen Gesellschaft.
 
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Das es mehr als das ist, zeigt sich dann, wenn Frau sich weigert, mit dem Mann das Bett zu teilen. Da kommt dann die Rede von "ehelichen Pflichten" und sonst noch was.

Ja, natürlich (wobei das ja wieder ideologisch geprägt ist). Aber wie gesagt, man kann sich den Beschützer ja auch aussuchen. Und das ist ja in allen Zeiten und allen Kulturen immer wieder passiert. Selbst aus dem sehr männlich dominierten Mittelalter gibt es Liebesgedichte. Die Zeiten wo man die Angebetete noch mit der Keule erjagte, sind eh schon lang vorbei ;).
 
selbst wenn es so wäre, dass kinder in kigas nur gehütet werden (was noch nicht mal stimmt), dann ist sozialkontakt noch immer mit lerneffekten verbunden.

Primär Kommunikation, aber nicht tägliches Leben.

wenn beide elternteile erst nach der arbeit nach hause kommen, ist kind auch zu hause und bekommt mehr als genug mit von täglichen pflichten.

Wenn beide Elternteile um 18 Uhr heimkommen, dann haben sie mit einem kleineren Kind noch 2 Stunden ... in denen wird gekocht, gegessen, kurz gespielt und bettfertig genmacht. Lerneffekt 0.

ja - da hast du recht - aber so komplett wirst du das rad der zeit nicht zurückdrehen können.
ich persönlich wäre sowieso dafür, dass unternehmen eigene kindergärten haben und die kinder - wenn möglich - in die arbeitswelt hineinschnuppern dürfen.

Das müsste aber dann wirklich regelmäßig sein, bzw. die Kinder halt beim Elternteil dabei. Da ist halt die viele Computerarbeit schon problematisch, wo das Kind einfach nichts dabei sieht.
Und nur kurze Stippvisiten bringen halt keinen permanenten Lerneffekt.
Und mehr würden Firmen aber auch nicht zulassen. Gerade im handwerklichen Bereich wegen der Unfallgefahr, und sonst einfach wegen der Angst ein paar Euro wegen der Behinderung der Arbeit zu verlieren.

in meinem fitnessclub gibt es einen kiga - sowohl für angstellte wie auch für mitglieder. erstens kann der elternteil gerufen werden, wenn es troubles gibt, und zweitens lernt kind zumindest das unternehmen kennen, in dem der jeweilige elternteil seine brötchen verdient.

Was lernt das Kind über das Unternehmen in dem Kindergarten? Genau nichts.

sozialkontakte sind realität.
und wenn nichts anderes, lernen sie den beruf des kindergartenpädagogen kennen.

Ja, das ist ja auch das, was die Kids heute können, wenn sie dann so 20 sind. Plappern. Aber sehr oft fehlen dann halt die einfachsten Grundlagen wie Rechtschreibung oder Mathematik.
Es hat nahezu eine ganze Generation "no future", weil sie keine Idee haben, welchen Beruf sie eigentlich lernen wollen ... weil sie nie irgendwas sehen, was sie interessieren könnte, was sie beeindruckt.
 
Ja, aber so muss sie ihre Kinder verlassen, ihre ethischen und moralischen Werte verkaufen, ihr ganzes Sein und ihre Weiblichkeit verkaufen ... also auch hier eine Form von Prostitution. Ist das besser?
Letztendlich ist jede Prostitution auch nur ein Geschäft, und die meisten Geschäfte eine Art von Prostitution ....
Bitte was?

Du meinst die Werte, die Du Frauen verallgemeinernd gerne aufschwatzen willst.

Und nein, sich als Frau von einem Mann in einer Beziehung abhängig zu machen, für den alten Sack die Beine breit zu machen, damit er über sie rüberrutschen kann (und wehe sie will nicht), nachdem er das Essen gegessen hat, dass sie ihm kochen musste, er sich in das Bett zu legen, dass sie frisch bezogen hat, seine Kinder gebären musste, so oft es ihm gefiel... alleine bei dem Gedanken an einen Mann gebunden zu sein, der von mir derartiges einfordert, weil ich wirtschaftlich von ihm abhängig bin, da kommt mir das kalte Grausen. Die armen Frauen früher, die in solchen Ehen inhaftiert waren. Die armen Frauen heute, die noch auf der Welt in solchen Ländern leben, wo Männern das möglich ist. :unsure:

Da kann ich schon verstehen, griff die eine oder andere zu Gift, Witwentum war ja die einzige Möglichkeit, sich vom Kerl so zu befreien, den Rest ihres Lebens nicht stigmatisiert zu sein.

Was ich in Liebe bereit bin für einen Mann zu tun, ist ein Geschenk. Kein Handelsgut. Darauf hat er keinen Anspruch. Da ist er vollständig von meinem guten Willen abhängig.

Und da ich für narzisstische faule Säcke nichts übrig habe, würde ich für so einen nicht mal rüber zu McDonalds gehen.
 
Das sehe ich nicht so. Wenn ein Kind in den Kindergarten geht, dann wird es nur "gehütet" und in kontrollierter Umgebung bespaßt. Da lernt es meistens überhaupt nichts.
Und das hat gar nichts damit zu tun, seine Eltern bei ihren täglichen Pflichten zu erleben, eventuell etwas von der Arbeitswelt der Eltern mitzubekommen. Geschweige denn, so wie früher, von den Eltern den Beruf vollinhaltlich zu lernen.

Und das tut halt den Kindern nicht wirklich gut, weil sie dadurch wenig mit Realität konfrontiert werden ... und dann halt auch ziemlich lange in ihrer Jugend realitätsfern bleiben.



Und das ist wirklich ein Vorteil? Beide arbeiten und sind unter der Woche abgespannt. Und dann geht ihr ganzes Wochenende drauf, das Kind zu bespaßen weil sie's auch die ganze Woche nicht so recht gesehen haben, und mit ihm etwas zu unternehmen. Zusätzlich das zu erledigen, was unter der Woche liegen geblieben ist. Und wann leben die beiden Partnerschaft? Zeit für sie selber, Zeit gemeinsam? Und dann wundern sie sich, wenn's knallt, und sie sich "auseinandergelebt" haben.

Dass das Kind einverstanden ist ... na ja, hat ja nichts anderes, kennt wahrscheinlich auch nichts anderes .... Erklären kann man dem Kind viel, verstehen tut es das auch ... die Frage ist, was es dabei empfindet, wie es das wahrnimmt.
meine Antwort darauf, du bist im falschen Jahrhundet geboren, Na, ja, vielleicht hast du im nächsten Leben mehr Glück.

Kannst du dir es nicht voprstellen, dass so eine Partnerschaft mit Mann und Kindern erfüllend für beide Partner sein kann?
Ja, stell dir vor und die Partnerschaft wird auch noch gelebt.
Entschuldige bitte, ich halte dich für einen großen Egoisten, der eben wie es im 18. Jahrhundert gewesen, eine Frau sieht.
 
Falsch. Es gibt genügend ursprünglichere Kulturen, in denen die Kinder vom Babyalter bis zum Kinderalter mit auf dem Feld sind.

frage mich jetzt was das hier zu tun hat. Wir leben nicht in ursprünglichen Kulturen.

Die hinken nämlich dem 21. Jahrhundert weit hinterher.

Wir fahren mit unseren Kindern auf den Bauernhof in den Ferien, da können sie alles erleben was wichtig ist.

Vom Ferkeln und Kalben, bis zum Huhn, erleben die Kinder, und lernen den eigentlich auch unnützen Hahn kennen, der nur dazu da ist das Huhn zu begatten, ansonsten taugt er zu weiter nichts als zu einem guten Braten, und auch wo die Kartoffeln, Milch, Mehl usw. herkommen.
 
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