Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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kein Kind wird vernachlässigt, wenn es in die Kita geht. Dort lernt es viele Dinge die ihm, wenn die Mutter nicht arbeitet, entgeht.

Das sehe ich nicht so. Wenn ein Kind in den Kindergarten geht, dann wird es nur "gehütet" und in kontrollierter Umgebung bespaßt. Da lernt es meistens überhaupt nichts.
Und das hat gar nichts damit zu tun, seine Eltern bei ihren täglichen Pflichten zu erleben, eventuell etwas von der Arbeitswelt der Eltern mitzubekommen. Geschweige denn, so wie früher, von den Eltern den Beruf vollinhaltlich zu lernen.

Und das tut halt den Kindern nicht wirklich gut, weil sie dadurch wenig mit Realität konfrontiert werden ... und dann halt auch ziemlich lange in ihrer Jugend realitätsfern bleiben.

Fürs Wochenende ist dann Kinderzeit angesagt. Wenn ich meinem Kind erkläre warum Mama arbeitet, dann hat das Kind auch Verständnis dafür, denn jeder hat in einer Gemeinschaft einen Beitrag zu leisten.

Und das ist wirklich ein Vorteil? Beide arbeiten und sind unter der Woche abgespannt. Und dann geht ihr ganzes Wochenende drauf, das Kind zu bespaßen weil sie's auch die ganze Woche nicht so recht gesehen haben, und mit ihm etwas zu unternehmen. Zusätzlich das zu erledigen, was unter der Woche liegen geblieben ist. Und wann leben die beiden Partnerschaft? Zeit für sie selber, Zeit gemeinsam? Und dann wundern sie sich, wenn's knallt, und sie sich "auseinandergelebt" haben.

Dass das Kind einverstanden ist ... na ja, hat ja nichts anderes, kennt wahrscheinlich auch nichts anderes .... Erklären kann man dem Kind viel, verstehen tut es das auch ... die Frage ist, was es dabei empfindet, wie es das wahrnimmt.
 
etwas überspitzt könnte man es als prostitution bezeichnen.

Eher als Geschäft, Hauswirtschaft gegen finanzielle Absicherung. Und welchen Partner man sich dafür aussucht, ist halt dann doch noch Sache der Frau.
Prostitution hat es in der Geschichte genug gegeben und gibt's heute noch ... von "politischen" Heiraten über Hofzusammenlegungen bis zum reichen Arzt den man heiraten muss.
 
Eher als Geschäft, Hauswirtschaft gegen finanzielle Absicherung. Und welchen Partner man sich dafür aussucht, ist halt dann doch noch Sache der Frau.
Prostitution hat es in der Geschichte genug gegeben und gibt's heute noch ... von "politischen" Heiraten über Hofzusammenlegungen bis zum reichen Arzt den man heiraten muss.
wenn frau nicht arbeiten darf, weil sie kinder hüten muss, dann muss sie sich einen versorger suchen - das ist kein geschäft - das ist prostitution.
ganz so wie du es historisch siehst.
 
Das sehe ich nicht so. Wenn ein Kind in den Kindergarten geht, dann wird es nur "gehütet" und in kontrollierter Umgebung bespaßt. Da lernt es meistens überhaupt nichts.
selbst wenn es so wäre, dass kinder in kigas nur gehütet werden (was noch nicht mal stimmt), dann ist sozialkontakt noch immer mit lerneffekten verbunden.
Und das hat gar nichts damit zu tun, seine Eltern bei ihren täglichen Pflichten zu erleben, eventuell etwas von der Arbeitswelt der Eltern mitzubekommen.
wenn beide elternteile erst nach der arbeit nach hause kommen, ist kind auch zu hause und bekommt mehr als genug mit von täglichen pflichten.
Geschweige denn, so wie früher, von den Eltern den Beruf vollinhaltlich zu lernen.
ja - da hast du recht - aber so komplett wirst du das rad der zeit nicht zurückdrehen können.
ich persönlich wäre sowieso dafür, dass unternehmen eigene kindergärten haben und die kinder - wenn möglich - in die arbeitswelt hineinschnuppern dürfen.
in meinem fitnessclub gibt es einen kiga - sowohl für angstellte wie auch für mitglieder. erstens kann der elternteil gerufen werden, wenn es troubles gibt, und zweitens lernt kind zumindest das unternehmen kennen, in dem der jeweilige elternteil seine brötchen verdient.
Und das tut halt den Kindern nicht wirklich gut, weil sie dadurch wenig mit Realität konfrontiert werden ... und dann halt auch ziemlich lange in ihrer Jugend realitätsfern bleiben.
sozialkontakte sind realität.
und wenn nichts anderes, lernen sie den beruf des kindergartenpädagogen kennen.
 
diese wiederholte formulierung, die beschäftigung mit kindern als bespaßung zu bezeichnen, deutet - für mich - auf ein schwer gestörtes verhältnis zu kind und elternschaft hin.
jede beschäftigung mit kind ist wertvoll, wenn sie kind als wertvoll erkennt - und nicht als objekt, das zu bespaßen ist.
mein nunmehr fast 40 jähriger sohn beschwert sich noch heute darüber, dass ich so gestresst war, wenn ich für eine größere anzahl von gäste gekocht habe.
naja - klar.
ich hatte keine zeit ihn zu 'bespaßen' - vielmehr konnte er mir nur bei meiner arbeit zusehen.:D
wir sind jahrelang in ein kleines hotel auf urlaub gefahren.
war urgemütlich - grad mal 20 gäste.
der mann hat das hotel mit eigenen händen - also auch das haus - aufgebaut.
die frau war die küchenchefin - hat es dann sogar zu einer haube geschafft.
die beide söhne waren eingebunden.
der ältere wurde ein asozialer computer freak -
der jüngere ging zu den scientologen.
 
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Oder dass Frauen ihre Karriere wichtiger ist als ihr Kind ... :confused:. Und sie halt nach 1/2 oder 1 Jahr wieder arbeiten gehen (wenn nicht früher), weil sie an ihrer Karriere nichts verlieren wollen. Und das Kind wird dann abgeschoben, zu den Grosseltern, in irgendwelche Krabbelstuben.
Und das oft nicht mal aus freier Entscheidung der Frau, sondern weil sie sonst den Job verlieren würde, weil sie sonst Gehaltseinbussen hätte, weil ihre Karriere behindert wäre, wenn jemand anderer ihren Job bekommt.
So viel dann zu den "eigenen" Entscheidungen der Frau ....

Oder den Männern, nicht wahr?
 
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