Der große Unterschied - "typisch" Mann/Frau?

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Das sehe ich nicht so. Wenn ein Kind in den Kindergarten geht, dann wird es nur "gehütet" und in kontrollierter Umgebung bespaßt. Da lernt es meistens überhaupt nichts.
Und das hat gar nichts damit zu tun, seine Eltern bei ihren täglichen Pflichten zu erleben, eventuell etwas von der Arbeitswelt der Eltern mitzubekommen. Geschweige denn, so wie früher, von den Eltern den Beruf vollinhaltlich zu lernen.

Scheinbar verstehst Du unter lernen etwas anderes als ich z.B.
Was lernt man unter anderem im Kiga? Sozialkontakte knüpfen (und wenn ich da an meinen Sohn denke, bin ich höllisch froh, daß er dies bereits im Kiga lernte. Wenn er im Schulalter erst in eine Gruppe gekommen wäre, wäre das eine riesen Katastrophe geworden). Sich behaupten müssen, sich unterordnen müssen. Wie eine Feuerwehrstation aussieht, wie ein Krankenhaus aufgebaut ist, was die Polizei so macht, wie und wo man Kräuter sammelt. Sie haben diverse Bastelarbeiten mitgemacht und dadurch die Feinmotorik geschult (klar, geht auch zu Hause, macht mit anderen Kindern zusammen aber sicher mehr Spaß, vor allem wenn es Großprojekt ist was am Ende in einer Vorführung für die Eltern endet). Sie haben eine kleine Turnhalle und sind auch in eine große gegangen. Sie haben Lieder gesungen, Freunde gefunden, sich gestritten, wieder vertragen, gelernt auf einen Erwachsenen zu zugehen (z.B. Erzieher) und um Hilfe zu bitten (das konnte meine Tochter anfangs z.B. nicht. Hat sich nicht getraut) und und und.

Berufe die sie mitbekommen: Erzieher, klar. Leiterin, sitzt im Büro - grob wissen die Kinder, was dort gemacht wird. Sie bekommen die Reinigungsfrau mit, die Klemptner und Bauarbeiter (z.B. wenn neues Spielgeräte im Garten aufgebaut werden; oder Umbauten in der Einrichtung stattfinden). Sie wissen auch, was die "Küchenfrau" macht und der Maler. Einmal im Jahr kommt der Fotograf - ist ein Beruf. Und vom Zahnarzt kommt jemand vorbei. Die Mülltonnen werden auch abgeholt.

Ich behaupte, sie bekommen einen umfassenderen Einblick als zu Hause.

Und das tut halt den Kindern nicht wirklich gut, weil sie dadurch wenig mit Realität konfrontiert werden ... und dann halt auch ziemlich lange in ihrer Jugend realitätsfern bleiben.

Was ist für Dich Realität? Abgekapselt mit der Mutter auf Spielplätzen groß werden?
 
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Eher als Geschäft, Hauswirtschaft gegen finanzielle Absicherung. Und welchen Partner man sich dafür aussucht, ist halt dann doch noch Sache der Frau.
Prostitution hat es in der Geschichte genug gegeben und gibt's heute noch ... von "politischen" Heiraten über Hofzusammenlegungen bis zum reichen Arzt den man heiraten muss.

Das es mehr als das ist, zeigt sich dann, wenn Frau sich weigert, mit dem Mann das Bett zu teilen. Da kommt dann die Rede von "ehelichen Pflichten" und sonst noch was.
 
Was ich noch vergessen habe: es gibt zunehmend Erzieher in Kindergärten. Da bekommen die Kinder dann noch eine Männerrolle mit. Ist zu Hause ja auch nicht immer gegeben.
 
diese wiederholte formulierung, die beschäftigung mit kindern als bespaßung zu bezeichnen, deutet - für mich - auf ein schwer gestörtes verhältnis zu kind und elternschaft hin.
jede beschäftigung mit kind ist wertvoll, wenn sie kind als wertvoll erkennt - und nicht als objekt, das zu bespaßen ist..


Ausserdem hat das Kind nur uns Erwachsene um diese Welt kennenzulernen. Kinder sind neugierig, und es ist der Job der Erwachsenen die es betreuen, dem Kind zu erklären, wie die Welt um es rum funktioniert und sei es nur, dass es sich anguckt und nachmacht, wie du mit Konflikten umgehst. Kinder betreuen ist IMMER ein Bildungsauftrag.
 
Oder dass Frauen ihre Karriere wichtiger ist als ihr Kind ... :confused:. Und sie halt nach 1/2 oder 1 Jahr wieder arbeiten gehen (wenn nicht früher), weil sie an ihrer Karriere nichts verlieren wollen..


Das war schon immer so, das nannte sich früher zB Feldarbeit, wo man ein Kleinkind NICHT mitnehmen kann und jeder arbeitsfähige Erwachsene gebraucht war.

Die Natur hat es sogar per Evolution extra so eingerichtet, dass Menschenfrauen nach ca 2/3 ihrer erwartbaren Lebenszeit unter primitiven Bedingungen unfruchtbar werden damit sie sich nun um die Enkel und anderen verwanten Kinder der Sippe kümmern kann. Die Betreuung der Kinder durch Grosseltern ist also beim Menschen evolutionär vorgesehen.

Deswegen war früher die Grossfamilie so wertvoll, weil immer jemand nicht mehr ganz so fittes da war der das Dutzend Blagen beaufsichtigen konnte, während die jungen, fitten Leute zu arbeiten hatten.
 
Und das ist wirklich ein Vorteil? Beide arbeiten und sind unter der Woche abgespannt. Und dann geht ihr ganzes Wochenende drauf, das Kind zu bespaßen weil sie's auch die ganze Woche nicht so recht gesehen haben, und mit ihm etwas zu unternehmen. Zusätzlich das zu erledigen, was unter der Woche liegen geblieben ist. Und wann leben die beiden Partnerschaft? Zeit für sie selber, Zeit gemeinsam? Und dann wundern sie sich, wenn's knallt, und sie sich "auseinandergelebt" haben..


In früheren Jahrhunderten haben gerade die Frauen der besseren Gesellschaft, wo die Frauen keiner Erwerbsarbeit nachgegangen sind (und das auch nicht durften) ihre Kinder überhaupt nicht selbst grossgezogen, die haben dafür Personal angestellt, schon das Stillen wurde von einer Amme übernommen.
 
Erstaunlich, wie sich Menschen, die sich für das Beste halten, was dieser Planet bis zum Anfang dieses 3. Jahrtausends hervorgebracht hat, noch immer so leidenschaftlich über Verpackungen (Mann und Frau) austauschen können.
 
Genau das ist doch der Punkt wo wir immer mehr in unserer Gesellschaft daran kranken, dass wir immer mehr in eine 2 Klassen Gesellschaft gehen. Die Mittelschicht verarmt immer mehr, und die wenigen Reichen werden immer reicher. Und eine nicht geringe Schuld daran trägt die Emanzipation. Weil Löhne gesunken sind, weil das Halbtagseinkommen der Frau grad mal reicht um den Kindergarten zu bezahlen ... sie arbeitet nur um zu arbeiten.
Die Löhne der Männer sind durch das Mehrnagebot auf dem Arbeitsmarkt gesenkt worden, und reichen heute nicht mehr vollwertig, eine Familie zu ernähren.


Kompletter Schwachsinn. Wenn die Frauen nicht arbeiten würden, dann müssten wir eben Zuwanderer aufnehmen, damit irgendwer die dringend benötigte Arbeit, die jetzt Frauen machen erledigt.
 
wenn frau nicht arbeiten darf, weil sie kinder hüten muss, dann muss sie sich einen versorger suchen - das ist kein geschäft - das ist prostitution.
ganz so wie du es historisch siehst.

Ja, aber so muss sie ihre Kinder verlassen, ihre ethischen und moralischen Werte verkaufen, ihr ganzes Sein und ihre Weiblichkeit verkaufen ... also auch hier eine Form von Prostitution. Ist das besser?
Letztendlich ist jede Prostitution auch nur ein Geschäft, und die meisten Geschäfte eine Art von Prostitution ....
 
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Was ich noch vergessen habe: es gibt zunehmend Erzieher in Kindergärten. Da bekommen die Kinder dann noch eine Männerrolle mit. Ist zu Hause ja auch nicht immer gegeben.

Ja, aber in welcher Rolle sehen die Kinder den Erzieher dann? Auch nicht unbedingt in einer männlichen Vorbildrolle, sondern eher als Neutrum.
 
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