Das Leben - vorherbestimmt oder selbst erschaffen?

  • Ersteller Ersteller allesistgut
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Ich habe einen Kompromis geschlossen zwischen Ewigkeit und Vergänglichkeit. Ich bin in der Ewigkeit im Himmel und ab und zu wage ich ein Abenteuer herein in die Vergänglichkeit als Abwechslung.
Das klingt nach einem schönen Gleichgewicht. Dein Selbst kann in der Ewigkeit verankert sein und trotzdem zeitweilig die Vergänglichkeit erleben – wie ein Gast, der nur kurz eine fremde Welt betritt, ohne seine eigene Basis zu verlieren. 😊
 
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Wenn das unveränderliche Vorhandensein selbst vergeht, wäre es nicht mehr das, was wir als Grundzustand bezeichnen. Aus meiner Sicht ist Vorhandensein das, was immer bleibt – unabhängig von Inhalten, Ich oder Selbst. Vergänglichkeit betrifft nur die erfahrbaren Inhalte, nicht das eigentliche Sein, das ihnen als Bühne dient.
Bei dieser Frage stellt sich die Frage, welche Position man einnehmen möchte:
man kann es dialektisch aufgreifen, indem man Philosophie und Theologie nebeneinander stellt.
Oder man ergreift die Position des Philosophen, der per se "keine guten Nachrichten" zu verkünden hat, in Ablehnung zur Theologie.
 
Bei dieser Frage stellt sich die Frage, welche Position man einnehmen möchte:
man kann es dialektisch aufgreifen, indem man Philosophie und Theologie nebeneinander stellt.
Oder man ergreift die Position des Philosophen, der per se "keine guten Nachrichten" zu verkünden hat, in Ablehnung zur Theologie.
Aus meiner Sicht ist das Vorhandensein selbst unveränderlich, weil es nicht selbst ein Inhalt ist, sondern die Grundlage, in der alles erscheint. Philosophie oder Theologie können darüber nur unterschiedliche Aussagen treffen, aber die Vergänglichkeit betrifft ausschließlich die erfahrbaren Inhalte – Gedanken, Gefühle, Ich oder Selbst – während das eigentliche Sein als Bühne bestehen bleibt. Es ist die Basis, die die Inhalte trägt, ohne selbst zu kommen oder zu gehen.
 
Aus meiner Sicht ist das Vorhandensein selbst unveränderlich, weil es nicht selbst ein Inhalt ist, sondern die Grundlage, in der alles erscheint. Philosophie oder Theologie können darüber nur unterschiedliche Aussagen treffen, aber die Vergänglichkeit betrifft ausschließlich die erfahrbaren Inhalte – Gedanken, Gefühle, Ich oder Selbst – während das eigentliche Sein als Bühne bestehen bleibt. Es ist die Basis, die die Inhalte trägt, ohne selbst zu kommen oder zu gehen.
Ja, ich verstehe schon, was du meinst.
Nur zeigt sich hier für mich nach meinem Verständnis von "philosophischen Maßstäben" eben die Brüche in der Esoterik, dem NeoAdvaita, etc. Also hier wird es für mich zwar verständlich, aber nach den harten Kriterien der Logik und Dialektik eben brüchig. Ich selbst bin, so meine ich, über diese Sichtweisen hinaus, denn sie erzeugen auch (unbeabsichtigt) so wie sie sind "gaslighting".
 
Ja, ich verstehe schon, was du meinst.
Nur zeigt sich hier für mich nach meinem Verständnis von "philosophischen Maßstäben" eben die Brüche in der Esoterik, dem NeoAdvaita, etc. Also hier wird es für mich zwar verständlich, aber nach den harten Kriterien der Logik und Dialektik eben brüchig. Ich selbst bin, so meine ich, über diese Sichtweisen hinaus, denn sie erzeugen auch (unbeabsichtigt) so wie sie sind "gaslighting".
Ich verstehe, was du meinst. Nach streng-logischen oder dialektischen Maßstäben wirken viele esoterische oder neoadvaitische Sichtweisen brüchig. Aus meiner Sicht liegt der Schlüssel darin, Vorhandensein als Grundzustand zu sehen, der die Inhalte trägt, ohne selbst Inhalt zu sein. Wer das erkennt, wird nicht „gegaslightet“, weil das Vorhandensein unabhängig von den wechselnden Interpretationen besteht.
 
Ich verstehe, was du meinst. Nach streng-logischen oder dialektischen Maßstäben wirken viele esoterische oder neoadvaitische Sichtweisen brüchig. Aus meiner Sicht liegt der Schlüssel darin, Vorhandensein als Grundzustand zu sehen, der die Inhalte trägt, ohne selbst Inhalt zu sein. Wer das erkennt, wird nicht „gegaslightet“, weil das Vorhandensein unabhängig von den wechselnden Interpretationen besteht.
Durch meine Expertise kann ich durchaus ein Missbrauch als üblich erklären, wenn die Philosophie HINTER Advaita von den Gurus inkorrekt verstanden ist.
 
Durch meine Expertise kann ich durchaus ein Missbrauch als üblich erklären, wenn die Philosophie HINTER Advaita von den Gurus inkorrekt verstanden ist.
Manche vereinfachen, mystifizieren oder passen die Lehre an persönliche oder kulturelle Vorstellungen an. Dort können Missverständnisse entstehen, z. B. dass Atman und Brahman irgendwie als „Persönlichkeit“ oder „Seele“ verstanden werden, statt als reines Nicht-Duales.
 
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Die Frage, ob das Leben vorherbestimmt sei, wird im (Neo-)Advaita und ähnlichen spirituellen Richtungen in etwa beantwortet mit: es gibt niemanden, der entscheidet. Diese Synthese aus Vorbestimmtheit und Offenheit gelingt nur durch ein Verständnis der ihr zu Grunde liegenden Philosophie.
Es lässt sich eigentlich ein vorbestimmtes Leben nicht mehr halten: da sind auf der einen Ebene die geopolitischen Geschichten, die sich nicht beeinflussen lassen und unser Leben, dass in seiner Begrenztheit davon unabhängig bleibt.
Es gibt also eine Grenze unseres Einflusses.
Innerhalb dieser Grenze ist nichts vorherbestimmt.
 
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