(...wir haben eh nur noch 4 bzw. 5 über (g*))
da wir uns nun bald den Bereichen Sühne und Opfer nähern ist es sinnvoll diese Worte zu beleuchten.
Ich möchte Euch verständlich machen was sie BEDEUTEN und ohne das Wissen um den Perspektivenwechsel werde Sie nicht verstanden werden können.
In meinem Gedicht, das ich vor kurzem schrieb, versuchte ich es auszudrücken
"wenn jeder Gegensatz zu seinem Stillstand kommt, weil ohne Gegensatz keine Bewegung folgt "
... dann heben sich Unterschiede auf, wird aus zwei eins. Die Bewegung, JEDE Bewegung, kommt ohne Unterscheidung zum Stillstand.
Vielleicht ein mentales Bild um dies besser zu erfassen.
haltet inne und seht Euch um. Jetzt versucht Euch eine Bewegung vorzustellen. ... versucht Euch vorzustellen, das Ihr all dies sein könnt, der Ausgang der Bewegung, der Weg, das Ziel der Bewegung.
Ihr seid die Biene, Ihr seid die Luft, Ihr seid die Blume..wer bewegt sich dann noch? und wer macht welche Bewegung?
haltet inne und stellt Euch eine Emotion vor. Sie fließt von Euch zum anderen.
Am Ende ist die Situation die gleiche. Der Unterschied: es wird nicht so ERFAHREN. Die Wirklichkeit des All_einen ist nicht die Wirklichkeit seiner Teile.
Was geschieht?
Ihr liebt. Ihr empfangt Liebe und Schmerz...
Ihr liebt nicht. Ist es Euch noch möglich die Liebe zu empfangen und nicht nur den Schmerz?..
was wäre/ist für den Ausgleich des Geschehens nötig?
das Erste ist leicht: Ihr empfangt Liebe und reflektiert diese Liebe.
was bleibt offen?
Die Intensität.
Wieviel Liebe empfangt Ihr oder nehmt Ihr wahr? Wieviel davon seid Ihr im Stande zu reflektieren? Ab wann wird diese Liebe ein Schmerz und wollt Ihr dann diese Liebe weiter in Euch tragen? KÖNNT Ihr es?
In gleicher Intensität? mehr? weniger?
Vorausgesetzt, dass es eine Wahrheit ist, das Ihr die unveränderliche Intensität der Liebe des Schöpfers, der Quelle, dessen was wir Gott nennen nicht erfassen könnt und vorausgesezt, das es eine Wahrheit ist, dass Ihr die Intensität der Liebe Gottes nicht reflektieren könnt...was geschieht dann?
die Reflexion selbst wird in der ERSCHEINUNGSWELT oder ILLUSION mit jeder Reflexion, die sie durchläuft, abgeschwächt werden...und des ist es was tatsächlich auch geschieht.
das Zweite: Ihr empfangt Schmerz...Ihr gleicht Ihn (für Euch) aus und reflektiert Ihn..ihr stellt damit EURER Gleichgewicht wieder her
Was bleibt offen?
Die Intensität. Wie starkt ist der Schmerz den Ihr erleidet, und wie stark werdet Ihr Ihn reflektieren? Könnt Ihr den Schmerz im ANDEREN wahrnehmen? Und die Quelle oder Ursache verstehen?
In welcher Intensität werdet ihr den Schmerz erfahren und in welcher Intensität reflektieren? Weniger? Mehr? Was ist Euer Richtmass?
Wie ist diese Spirale des Schmerzes zu verlassen? Wie die Empfindung von Liebe wieder herzustellen? Ist Liebe und Schmerz trennbar?
Ist ein Ausgleich möglich? So dass der Schmerz schwindet und nur die Liebe bleibt? Wenn ja, wie, warum und wann?
Wie: durch das Wirken jener Kraft die wir karmisch oder Karma nennen.
Warum: weil LIEBE eine Eigenschaft oder DIE Eigenschaft der Quelle ist und die Schöpfung Ihre Reflexion.
Wann: In Ihrem Ende, weil Liebe UND Schmerz eine RESULTAT der Illusion Trennung; Schöpfer und Schöpfung sind.
So ist das rechte Verstehen von Sühne und Opfer auch das rechte Verstehen von Liebe und Schmerz...
was ist nun ein Büßer??????????
ein Büßer erkennt den Schmerz, den er verursacht hat, als seinen eigenen.
Er "büßt" oder gleicht Ihn aus, indem er Ihn nun empfängt.
Für UNS gilt: willentlich (indem er sich diesen bewußt macht), oder nicht willentlich, indem wir Ihm begegnen.
In jedem Fall wird es zu einer Transformation, einer Bewegung, einem Austausch beider Energien kommen. Wenn aber ALLES eins ist, welcher Schmerz wird ausgegleichen?
Der des Einen, der des anderen?
Und wenn es mehrere Ebenen eines Geschehens gibt, wer ist der Verursacher?
Auch hier läßt sich etwas erahnen:
Vorausgesetzt, dass es einer Wahrheit entspricht, dass wir die Intensität eines Schmerzes reflektieren, wenn wir Ihn empfangen und vorausgesetzt, dass wir daher keinen Ausgleich herbeiführen können, wenn der Schmerz den wir verursacht haben, uns in Form des Schicksales begegnet:
Was bleibt dann noch?
Wird dann die "Schuld" oder der Schmerz größer?
Sind wir in Gefahr uns immer weiter von der Liebe oder unserem Ursprung, der Quelle, Gott zu entfernen?
Wenn das so ist oder wäre, was hilft uns?
Was verhindert dies?
Gott sagte einmal zu mir:
"Das ganze Universum darf ich bewegen, nur SAGEN darf ich es Euch nicht, das ich es bin. So lauten ..noch.. die Spielregeln."
Die ZEIT hat eine heilende Wirkung auf jeden Schmerz.
Der SCHLAF, als kleiner Bruder des Todes, hat wie der Tod selbst eine heilende Wirkung, auf jeden Schmerz.
Die LIEBE ist DAS Heilmittel für den Schmerz.
Liebe, Bewußtsein, Wissen/Wahrheit sind am Ende austauschbare Begriffe
Wo sie gegenwärtig sind, wird der Ausgleich geschaffen. So ist diese ausgleichende Kraft beständig gegenwärtig und wird doch nicht wahrgenommen....außer, wenn sie es doch wird.
fassen wir zusammen:
das was Gott ist, kann von dem, was wir sind, nur Schritt für Schritt in Form eines Prozesses der sich Wachstum, Bewußtwerdung nennt und Ebene um Ebene zu erfassen beginnt, erfahren und somit reflektiert werden.
Das es in der Erfahrungswelt eine Richtung gibt, erkennen wir auch daran, dass es eine Kraft gibt, die Entwicklung und/oder Wachstum bewirkt.
Der Anfang oder Anbeginnn, die Quelle, wirkt in uns und ist uns zugleich an:
Liebe, Bewußtsein und Kraft übergeordnet (einfach weil SIE das in UNS erzeugt und nicht umgekehrt); GLEICHZEITIG sorgt sie für einen beständigen Ausgeich.
In diesem Medium oder Umfeld LERNEN wir das, was die Quelle ist, zu spiegeln.
Und WEIL wir das tun, lernen wir auch, wie die Quelle selbst den Schmerz auszugleichen oder zu heilen.
heile, was Du verletz hast
füge zusammen, was getrennt wurde
Wir tun dies zunächst für uns selbst.
Wer in der Liebe zu sich selbst steht, wird sich selbst keinen Schmerz zufügen, wer in der Liebe zu allen anderen steht, wird auch allen anderen keinen Schmerz zufügen, verursachen, veranlassen.
In der Erfahrungswelt führt dies zu einem Widerspruch und ist eine Frage der eigenen Identität oder mit wen oder was wir uns identifizieren.
Nur wer sich mit der Quelle identifiziert wird diesen Widerspruch IN SICH auflösen können.
Wer in der Liebe ist bewegt sich nicht selbst, sondern ist der Ursprung einer Bewegung, verursacht sie, ohne sich selbst zu bewegen.
Nehmen wir ein sehr klassischen und gut bekanntes Beispiel: die Kreuzigung.
Wir treffen hier jemanden, der sich absolut nicht bewegt.
Er wird angeklagt und bewegt sich nicht. Er wird verurteilt und bewegt sich nicht. Er wird geschlagen und er wehrt sich nicht. Er wird getötet und er nimmt dies nicht nur hin, sondern es behindert Ihn nicht in seiner Liebe zu allem was ist. Weder in der Liebe zu Gott, der Ihm in dieser Form des Schicksales begegnet, noch in seiner Liebe zu den Menschen, die diese Bewegung durchführen, an Ihm verüben.
Trotzdem bewegt dieses Geschehen. Der, der sich nicht bewegte, wird _in der Zeit_ zu der URSACHE einer Bewegung.
Wie kann das sein? Warum?
ein Büßer erkennt den Schmerz, den er zugefügt hat als seinen eigenen.
in diesem Fall identifizieren sich viele Menschen mit beiden Anteilen des Geschehens.
Es ist Licht im Inneren eines Lichtmenschen, und er erleuchtet die ganze Welt. Wenn er nicht leuchtet, ist Finsternis. TE (24)
man sagt: an Ihren Taten werdet Ihr sie erkannen: ich sage Euch: an Ihren FRÜCHTEN werdet Ihr sie erkennen. Hätte man Jesus an seinen Taten erkannt, wäre es nie zu einer Kreuzigung gekommen
die Frucht ist es, die in_der_Zeit Ihr Wirkung entfaltet
Jesus hat nicht immer und überall eine Tat der Liebe gesetzt, wie wir das verstehen:
(78): Jesus sagte: "Weshalb seid ihr auf das Feld hinausgegangen? Um ein Schilfrohr zu sehen, das vom Wind bewegt wird? ......"
(99): Die Schüler sagten zu ihm: "Deine Brüder und deine Mutter stehen draußen." Er sagte zu ihnen: "Diese hier, die den Willen meines Vaters tun, sind meine Brüder und meine Mutter..."
(72):Ein Mann sagte zu ihm: "Sage meinen Brüdern, daß sie die Sachen meines Vaters mit mir teilen."
Er sagte zu ihm: "Oh Mensch, wer hat mich zu einem Teiler gemacht?" Er wandte sich an seine Jünger; er sagte zu ihnen: "Bin ich denn ein Teiler?"
ABER sein RICHTMASS war stets die Identifilation mit der Quelle
so gibt es eine Kraft die gegen die Früchte des Schmerzes zur Wirkung kommt, sie unterliegt der Quelle selbst
Man nennt sie Karma oder karmische Kräfte und sie gleichen sich durch Verursacher und Verursachtem aus
Karma ist also wirksam solange die Illusion der Trennung existiert.
Es ist IMMER da, nur wird die AUSFORMUNG dieser Kraft dort zunehmen, wo sie den wachsenden Kräften des Schmerzes entgegenwirkt.
Tod, Alterung oder Kräfte die dieses Bewirken SIND solche Ausformungen.
Wo der Schmerz überhand nimmt, nehmen auch diese Ausformungen zu.
28): Jesus sagte: "Ich stand in der Mitte der Welt, und ich erschien ihnen im Fleisch. Ich fand sie alle trunken, ich fand nicht einen unter ihnen, der durstig war. ..
Jesus wurde nicht an seinen Taten erkannt, erst an seine Früchten
Und meine Seele litt Schmerz über die Söhne der Menschen; denn sie sind blind in ihrem Herzen, und sie sehen nicht, daß sie leer in die Welt gekommen sind und wiederum leer aus der Welt zu kommen trachten. Nun zwar sind sie betrunken. Wenn sie ihren Wein abgeschüttelt haben, dann werden sie umkehren."
ich sagte bereits: Reben, Wein, das steht für DIESES Leben hier, in der ILLUSION dessen, was es hier zu sein scheint.
(40): Jesus sagte: "Ein Weinstock ist außerhalb des Vaters gepflanzt worden; und da er ohne Kraft ist, wird er samt seiner Wurzel ausgerissen werden und zugrunde gehen."
Eine Quelle des Lebens ist außerhalb der karmischen Gesetze geschaffen worden: Von daher ist es Ihr "Schicksal" mitsamt den Wurzeln ausgerissen zu werden und zu Grunde zu gehen.
Von daher werden die Kräfte des Karmas diese Quelle sterben lassen .
gleichzusetzen mit der Aussage:
(71): Jesus sagte: "Ich werde dieses Haus zerstören, und niemand wird in der Lage sein, es aufzubauen."
Ich hoffe Euch irgendwann zeigen und verstehen lassen zu können, dass es NICHTS gibt, das die karmischen Gesetze umgehen kann.
Dieses "Schicksal" kann IN SEINER WIRKUNG nicht verändert werden(!!), nur der ORT seiner Wirkung läßt sich verändern oder verschieben.
Und damit sind wir beim "Opfer".
Das "Opfer" bezeichnet auch eine Verschiebung des Geschehens im Namen der Liebe.
Die Kräfte werden nun nicht den Verursacher dieser Ebene treffen sondern den der dazwischentritt.
Da aber am Ende ALLES_EINS ist, ist auch diese Vorstellung eines Verursachers eine Frage der Perspektive.
Das "Opfer" tritt also dazwischen und sagt: ich nehme diese Wirkung des Karmas auf mich. Lass MICH nun an Deiner statt Alterung, Schmerz oder Tod erfahren.
Doch es tut dies niemals bewußt, denn würde es dies bewußt tun, würde es gegen die Eigen_liebe verstossen oder den Grundsatz: ALLES ist GLEICH an Wert, vor Gottes Angesicht GLEICH.
Was geschieht?
So wie ein Akt des Schmerzes und des Karmas tiefer in die Illusion führt, führt eine Tat der Liebe aus der Illusion heraus..die Kräfte des Karmas werden, wenn dies geschieht und ein solchens "Schicksal" erfahren wird, UMGEKEHRT genützt.
Man könnte in Wahrheit gar nicht sagen: der Mensch, der den Kreuztod erlitt, hätte keine Ernte erhalten. Seine Ernte war sein direkter Weg zu Gott durch eben diese Transformation/Umsetzung der Liebe in der Erfahrunggswelt.
OBGLEICH NIEMALS ANGESTREBT!!!!!!!
Daher kann es Ihm auch kein "Märthyrer" gleich tun. Den sie waren gefangen in der Illusion von "richtig und falsch", "Schmerz und Opfer"
solche eine Tat muss SELBSTAUSDRUCK sein, Liebe und Selbst ausdruck können hier nicht mehr unterscheiden werden.
Man könnte gar nicht sagen: macht man es für sich selbst? Oder den anderen?
Nur dann, wenn es auf diese Art gesschieht UND weder gewollt noch beabsichtigt ist, weder gewußt noch angestrebt, nur wenn es in Wahrheit
KEIN OPFER GIBT(!)
ist Opfer in karmisch/vedischen Sinn erkannt und umgesetzt worden
Vielleicht ein Bild oder Vergleich dazu:
opfert sich eine Mutter wenn sie Geburtsschmerzen erleidet?
sie strebt Ihn nicht an..er läßt sich aber auch nicht vermeiden..und die Mutterschaft war/ist tiefster Selbstausdruck zugleich
eine Transformation und Umsetzung dieser Liebe.
liebe Grüße