Das Herz und die Seele Indiens

Spooky, spooky is that all around
none but fools are spookys found

ich schrieb
"das Bewußtsein MENSCH ist mit der Kreibahn des Elekrtrons um den Atomkern zu vergleichen.."

das Problem ist, das es so etwas wie eine Kreisbahn nicht gibt, aber auch keinen bestimmten Bewußtseinszustand der "den Meschen" definiert

oder?

ja und nein

wenn wir das Elektron "beobachten" dann existiert es so gesehen gar nicht..seine Energie ist verteilt auf einen Raum, von dem man sagen kann, das es mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit dort zu finden ist..die Grenze wird durch die Wahrscheinlichkeit angegeben, die selbst nicht Null wird, sich aber dem Wert Null annähert

Wenn wir somit Bahnen von Elektronen beschreiben beschreiben wir in Wahrheit Räume, die die Aufenthaltswahrscheindlichkeit definieren
und diese werden wiederum durch die Energie dieser Elektronen definiert..

worauf ich hinaus will?

was das "Problen" des Bewußtseins "Mensch" und dieser Energie ist
welche Probleme sich darau ergeben
was das mit Physik zu tun hat
was ein Beobachtungsfeld ist
was man in der Quantenphysik als entanglement beschreibt
was das mit dem Bewußtsein zu tun hat

und worin es hier überhaupt ein Zusammenhang zu geben scheint

vorweg (den das Projekt dieses postings kann ich erst morgen starten -jetzt brennt mir bereits die Zeit unter den Nägeln)
es wird ein Versuch und Ihr dürft versuchen Ihm zu folgen...:-))

aber seid gewarnt (lächel)


Spooky, spooky is that all around
none but fools are spookys found
 
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zu Beginn möchte ich Euch wieder einmal das Gespräch zwischen Potthapada und Buddha in Erinnerung bringen
der Vollständigkeit halber nicht nur der link sondern auch das Zitat

Zitat:
"wenn der Meditierende in der Lage ist, das Selbst unmittelbar zu sehen und Erkenntnis davon zu gewinnen, könnte man, wie Potthapada es tat, die Frage stellen, ob zuerst die Verfassung der Tiefenmeditation entsteht und erst dannach die dieser Verfassung gemäße Erkenntnis vom Selbst, oder ob die Erkenntnis vom Selbst zuerst kommt und dann die Verfassung, oder ob beides gleichzeitig entsteht.

Darauf antwortete der Buddha sehr plausibel, das ein besonderes Bewußtsein oder Verfassung zuerst entsteht und anschließend (!) die zu diesem Bewußtsein gehörende Erkenntnis.


wir sehen hier das was ich ein Beobachtungsfeld nennen möchte
Charakteristikum dessen das ich es Feld nenne, ist die Tatsache das es eine RICHTUNG trägt. Diese Richtung wird hier auch von Buddha beschrieben:
dem Seienszustand/der Erfahrung folgt die Erkenntnis



Potthapada stellte wieder eine Frage: Ist das Bewußtsein oder die Geistesverfassung das selbe wie das Selbst? Oder sind das Bewußtsein und das Selbst verschiedene Dinge?

Darauf antwortete Buddha mit einer Gegenfrage: "Aber was ist das Selbst, an das Du zu glauben kundtust?"

hier seht Ihr warum ich es FELD nenne
kein Punkt des Feldes ist in sich bevorzugt: zu sagen der erste Punkt des Feldes der Erfahrung BLEIBT Bestandteil der nächsten im Sinne einer Konstante, die durch Variablen verändert wird ist FALSCH
es gibt keine Konstante
so wie es auch keinen roten Faden gibt, an den Ihr Euch erinnert
es gibt keinen SEIENSZUSTAND der IMMER Bestandteil Eurer Erfahrung ist, kein unveränderliches Selbst. Nur die Beobachtung selbst. Der Erfahrungszustand IN der Beobachtung variiert.
So gibt es zwar eine ORDNUNG im Sinne einer RICHTUNG, etwas, das wir als ZEIT wahrnehmen und erfahren aber keine Konstante



"Potthapada antwortete:
Ich bekenne mich zu einem materiellen Selbst, das eine best. Form hat, das aus den 4 Elementen besteht und von fester Nahrung genährt wird.

Darauf der Buddha:
wenn es ein solches materielles Selbst gäbe, dann wären Geistesverfassung und Selbst verschieden...denn selbst wenn man davon ausgeht das es ein solches (unveränderliche) Selbst gibt, würden doch einige Geistesverfassungen entstehen, andere vergehen.

Potthapada schlägt ein geistiges Selbst vor..das nur aus Bewusstsein besteht."

doch wieder weist Buddha auf die Trennung hin die durch diese Sichtweise der Dinge entsteht

"Geisteverfassung oder Bewußtsein und Selbst müssten dann verschiedene Dinge sein..."

sehen wir uns die Frage noch einmal an:
Potthapada postuliert die Konstante in Form des materiellen Körpers. Doch wir wissen das dies ein irrtum ist. Zu keiner Zeit ist der Körper eine Konstante. Auch er bewegt sich in einem gewissen Wahrscheinlichkeitsfeld in dem er sich Augenblick für Augenblich verändert. Und auch in diesem Feld ist eine Richtung zu erkennen..nähmlich der WEG von Geburt, Entwicklung, Alterung und Tod..

..Meditationszustände sindsamkata, was soviel heißt wie verursacht bedingt, aber auch gewollt und beabsichtigt

"Sie werden durch den Willen oder (ich würde hier sagen UND) die Absicht des Meditierenden erreicht und das bedeutet auch, das sie verursacht und bedingt sind. "

die Lehre von anatta "nicht ich" besagt nichts anderes als das es kein ewiges Selbst gibt

ich kann an diesem Punkt nicht ganz der hier widergegebenen Lehre zustimmen
es gibt den Faktor Willen, doch dieser ist dem Bewußtsein IN der Erfahrung nur beschränkt bekannt. Dies bedeutet das nicht alle Bewußtseinzustände gewollt und bedingt sind
in der Meditation wird zwar so manches angestrebt, aber Meditation ist kein Handwerk..soll heißen, das was erfahren wird ist meist etwas das SO nicht erwartet wurde und daher auch nicht angestrebt werden konnte

es ist uns auch in unserem Alltagsleben nicht möglich Augenblick für Augenblick bewußt zu entscheiden auf welche Art wir uns erfahren, welchen Seineszustand wir innehaben
wäre uns das möglich (unser Bewußtsein wie ein Werkzeug zu verwenden) wären wir eins mit der Macht Gottes.
Das ist uns nicht möglich
wir "stolpern" mehr von einer Erfahrung in die nächste wobei wir eine Vorstellung haben mögen, doch die Wirklichkeit von dieser Vorstellung fast immer zu unterscheiden ist.
So schränke ich die Vorstellung ein das der erlangte Bewußtseinzustand "samkata" verursacht und bedingt ist
verursacht wenn wir bewußt hineingehen
nicht verursacht wenn es ohne unser Zutun geschieht
die Zeit trägt die Veränderung mit sich und wir entscheiden wie bewußt wir an allem was geschieht Anteil haben wollen

ähnlich dem Bild eines Gastes in einem Zug
es liegt an Ihm wo er seinen Blick hinwendet, wo er sich hinwedet das ist dann der gewählte Zustand, trotzdem existiert dies alles und er bewegt sich dabei durch die Zeit, die eine Veränderung seines Zustandes in sich trägt

verursacht und bedingt ist also
Wahl
und zugleich nicht Wahl

Zusammenfassung
alles was wahrgenommen wird existiert bereits in diesem Feld
die Entscheidung ist wie viel davon erfasst wird und wann
die Ordnung ist die Zeit, die Veränderung, in unserm Bild der Beobachter der nicht auf den Zug einwirken kann (die Zeit)



Der RAUM
was ist ein Raum?
im Gegensatz zum Feld offenbart der Raum UNABHÄNGIGKEIT vom Zug
in unserm Bild wäre dann der Gast in der Lage den Zug zu verlassen und sich jeden Augenblick der Bewegung des Zuges beliebig zu betrachten

was ist die Ordnung des Raumes?
im Zustand des Raumes ist es dem Gast nicht möglich im Sinne von der ZEIT (also Ursache Wirkung) auf das Feld einzuwirken
was ist Ihm möglich?
die POTENZ der Wahrscheindlichkeit zu verändern, aber nicht das Geschehen


es gibt also eine Verbindung zwischen dem Zustand
Gast im Zug, der IN DER ZEIT agiert...bewußt entscheidet und als URSACHE
Bewußtseinzustände erfährt
und
Gast im Zug der unabhängig von der Zeitebene oder Bewegung des Zuges agiert, dabei aber keinen bestimmten Bewußtseinzustand innenhat/erfährt oder wählen könnte

gehen wir von den Bildern zur Erfahrung über

Traum: hier möchte ich alle Bewußtseinzustände zusammenfassen, die wir kennen und NICHT das ist, was wir unter Wachbewußtsein verstehen

charakteristikum dieses Zustandes ist es das er keine WIRKUNG im Sinne von Ursache und Wirkung auf unser Wachbewußtsein hat
AUSSER wir WOLLEN das so (dies ist die Verbindung zwischen Beobachter des Zuges und Gast im Zug)

Vorteil: unabhängig von der Zeit kann dieser Fokus der Selbstwahrnehmung in Vergangenheit und Zukunft reisen

Nachteil: keine direkte Einwirkung möglich: nur über bewußte Entscheidung oder "intuitive Empfindung" kann diese Erfahrungsebene von uns selbst auf uns selbst einwirken

Wachbewußtsein: hier möchte ich alle Bewußtseinzustände zusammenfassen, die so geartet sind, das sie ein HANDELN und EINWIRKEN im Sinne von Ursache und Wirkung auf die Zeitebene möglich machen

Vorteil: es kann BEWUSST eine WIRKUNG in der Erfahrungsebene erzielt werden
Nachteil: keine Freiheit bezüglich (vollständiger) Erinnerung der Vergangenheit oder Wahrnehmung zukünftiger Ereignisse

bewußtes Träumen:
ein schwer zu beschreibender Zustand
Charakteristikum KEINE fokussierte Wahrnehmung (kein ich) ALLE Zeitebenen und Zustände werden ZUGLEICH erfahren

ALLES ist ZUGLEICH U N D VOLLKOMMEN BEWUSST

das Bewußtsein wird NIE verloren, auch nicht beim ÜBERGANG von ICH Bewußtsein zum ALLBEWUSSTSEIN auf die geistige Ebene...der Auflösungs- oder Erweiterungsprozess wird BEWUSST zugelassen/erlebt

(das Depandant IN der Zeitebene ist das Erleuchtete Bewußtsein/Erleuchtete Wesen)

ohne Bewußtsein
Charakteristikum: keine Aussage ist darüber zu machen, da es keine Erfahrung gibt


sehen wir uns dies nun auf der Ebene der Physik an:


dem Traum entsprechen die Wahrscheinlichkeiten die wir als Beobachter für ein Ereignis berechenen können, Aussagen die wir aufgrund von Beobachtung und Erfahrung über Zukunft (potenziell) oder Vergangenheit (potenziell) machen

Charakteristikum: Verbindung zum tatsächlichen Ereignis kann nur durch das Ereignis selbst bestätigt oder verneint werden
ohne Beobachtung bleibt es eine Wahrscheinlichkeit

das Wachbewußtsein entspricht dem Ereignis oder der Beobachtung

das ALLBEWUSSTSEIN (bewußtes Träumen auf der geistigen Ebene)
entspricht dem was wir in der Physik als EIGENSCHAFT der Verschränkung beobachten
da hier die Ebene der ZEIT nicht mehr gültig ist, ist auch keine ZEIT notwendig um Informationen auszutauschen
weder werden diese bei der Beobachtung von verschränkten Ereignissen durch "Überlichtgeschwindigkeit" übertragen, noch liegt es daran, dass die quantenphysikalische Beschreibung nicht vollständig wäre (es versteckte Parameter gäbe).
Was hier beobachtet wird, ist eine EIGENSCHAFT, die dann zutage tritt, wenn die GRENZE der Illusion, das es ein ein Objekt gäbe, erreicht wird.

(zur Ergänzung:ohne Bewußtsein: für den Physiker gilt gleichfalls, wozu es keine Beobachtungen gibt, darüber gilt es zu schweigen)


Übertragen auf die Materie gilt: DIE GLEICHE ORDNUNG wie in der Auflösung oder Erweiterung des Bewußtseins selbst

Für das Bewußtsein gilt: Erweiterung der Wahrnehmung führt zu einer immer klareren Wahrnehmung (auch) des Aktionsfeldes bis dieses All-umfassend wird, der RAUM wahrgenommen wird (bewußtes träumen)
Allbewußtsein als geistigens Depandant von Allbewußtsein/Erleuchtetes Bewußtsein im Wachzustand UMGESETZT

Die Vorstellung von Bewußtsein und Wahrnehmung ist bei diesem Vorgang ebenso beschränkend wie die Vorstellung in der Beobachtung von Subjekt und Objekt, Ursache und Wirkung, bei der Annhame der Existenz von ZEIT

ZEIT ist ein RESULTAT der beschränkten Wahrnehmung

Somit löst sich dieser Faktor beim Verlassen der Illusion sowohl auf der geistigen, als auch auf der materiellen Ebene auf und wird eine EINHEIT

Zeit ist somit keine Grundeigenschaft sondern ein Resultat

Die Verschränkung ist daher eine EIGENSCHAFT und die Begründung Ihres Hervortretens liegt in der AUFLÖSUNG der Bewegung oder Illusion. Der Vorstellung dessen was Raum und Zeit IST.

So wie es also eine EIGENSCHAFT des Traumes ist sich aus der ZEITEBENE zu lösen ist es eine EIGENSCHAFT der kleinsten Einheiten der Materie es dem Bewußtsein gleich zu tun

Zwischen der Ebene, wo Zeiträume gültig sind und als gültig erfahren werden
und der Ebene wo dies NICHT GILT
gilt daher auch das Ursache_Wirkungsprinzip NICHT

wenn,... dann: gilt dies nicht mehr können Aussagen NICHT MEHR mathematisch verbunden werden
die Grenze der Berechnung auf der Beobachtungsebene entspricht dem Ende des Denkens auf der Erfahrungsebene



gilt für die Traumebene noch die Verknüpfung gemäß Ihrer Poternz oder Wahrscheindlichkeit (siehe Vorhersagen) gilt dies für die omnipotente Ebene des Allbewußtsen nicht mehr..da es keine AUSGANGSPUNKT mehr gibt
kein ich-bewußtsein, das wie ein Koordinatensystem wirkt und in Subjekt Objekt, Vergangenheit oder Zukunft trennt.

Die Beobachtung der Verschränkung ist der Hinweis auf die Omnipotenz oder Eigenschaft der Materie selbst
ZEIT ud RAUM-los zu sein (siehe Urkall-die Vorstellung über den Beginn)

wer links zum Thema Verschränkung braucht, muss es nur bei google eingeben (Verschränkung + Quantenphysik)
Österreich ist gut auf diesem Forschungsgebiet also könnt Ihr beruhigt auch die heimischen Veröffentlichungen durchforsten...

LG
 
1
Noch eine Lehre höre jetzt
die höchste aller Lehren an
von der geführt die Büßer eins
betreten höchste heiles Bahn
2
Durch sie wirst Du mit mir vereint
befreit von der Geburten Zwang
Mag auch die Schöpfung sich erneuern(!)
mag droh'n der Weltenuntergang
3
Das Brahm (es) ist der Mutter Schoß
der meiner Zeugung (d. Schöpfung) Frucht umhüllt
aus welchem dann, oh Ardschuna
das ganze Heer der Wesen quillt
4
Was immer an Gestalten (Formen) auch
aus einem Mutterschoß entstand
entsprungen aus dem Samen (!) ists
den in das Brahma ich entsandt(!).
5
Natur gebiert die Finsternis(!)
die Leidenschaft, die Wesenheit
die fesseln (Bindung) an den Erdenleib
der Seele wahre Geistigkeit
6
Die Wesenheit die hell und rein (klar)
dem Schoße der Natur entsprang
die fesselt (bindet) durch den Hang zur Lust
und ungestümen Wissensdrang
7
Die Leidenschaft, den Lebensdurst
und jede Gier (Anbindung) als Wirkung hat
sie (ver)bindet an den Leib den Geist
durch ungehemmten Drang zur Tat
8
Die Dunkelheit hinwiederum
die Nichtwissen und Wahn erschafft
ruft unbesonnenheit hervor
und das man träge schnell erschlafft
9
Die Wesenheit verlockt zur Lust
Die Leidenschaft regt an zum tun
die Dunkelheit verwirrt den Sinn
und sie verführt zu faule Ruhn
10
Der eine von den Gunas stets
die beiden anderen besiegt
so dass jeweilig voin den drein
der eine immer überwiegt
11
Wenn durch die Pforten dieses Leibs
der helle Schein des Wissens bricht
die Führung hat die Wesenheit
das glänzende Erkenntislicht
12
Entfaltet die Geschäftigkeit
und Unruhe die höchste Kraft
dann hat, Oh Stier des Bharatas,
stets obgesiegt die Leidenschaft
13
Erreichen Nichtwissen und Wahn
und Trägheitz Ihren höchsten Stand
dann weißt Du, edler Kurus Spross,
die Dunkeheit nahm überhand(!)
14
Zur lichten Welt der Weisesten
nach seinem Tode jener geht
bei dem im letzten Augenblick(!!)
die Wesenheit im Vorrang steht
15
Das Obwalten der Leidenschaft
zu neuem Menschendasein führt
und wenn das Dunkel mächtig ist
sich dumpfen Mutterschoß erkürt
16
Die Früchte einer guten Tat
sind makelos und Wesenhaft
des dunkels Frucht ist Unverstand
und Schmerz die Frucht der Leidenschaft
17
Aus Leidenschaft besteht Begier
und Weisheit aus der Wesenheit
aus Dunkelheit der Unverstand
beschränkter Unbesonnenheit
18
Im Mittel hält die Leidenschaft
die Wesenheit trägt stets empor
doch wen des Dunkes Bann bestrickt
nach unten sinkt der arme Tor
19
Doch wer da weiß, das diese drei
der Taten Täter sind allein
und auch erkennt was drüber steht(!)
geht in mein ew'ges Wesen ein
20
Wer diese Dreiheit niederringt
aus welchem einst der Leib entstand
wird frei von Alter. Tod, Geburt
und von der Schmerzen schwerem Band.

und wie schon bekannt..
die Erläuterung in eigenen Worten folgt mit den nächsten Postings

LG & Gute Nacht
 
(...wir haben eh nur noch 4 bzw. 5 über (g*))

da wir uns nun bald den Bereichen Sühne und Opfer nähern ist es sinnvoll diese Worte zu beleuchten.
Ich möchte Euch verständlich machen was sie BEDEUTEN und ohne das Wissen um den Perspektivenwechsel werde Sie nicht verstanden werden können.
In meinem Gedicht, das ich vor kurzem schrieb, versuchte ich es auszudrücken

"wenn jeder Gegensatz zu seinem Stillstand kommt, weil ohne Gegensatz keine Bewegung folgt "
... dann heben sich Unterschiede auf, wird aus zwei eins. Die Bewegung, JEDE Bewegung, kommt ohne Unterscheidung zum Stillstand.

Vielleicht ein mentales Bild um dies besser zu erfassen.

haltet inne und seht Euch um. Jetzt versucht Euch eine Bewegung vorzustellen. ... versucht Euch vorzustellen, das Ihr all dies sein könnt, der Ausgang der Bewegung, der Weg, das Ziel der Bewegung.

Ihr seid die Biene, Ihr seid die Luft, Ihr seid die Blume..wer bewegt sich dann noch? und wer macht welche Bewegung?

haltet inne und stellt Euch eine Emotion vor. Sie fließt von Euch zum anderen.
Am Ende ist die Situation die gleiche. Der Unterschied: es wird nicht so ERFAHREN. Die Wirklichkeit des All_einen ist nicht die Wirklichkeit seiner Teile.

Was geschieht?
Ihr liebt. Ihr empfangt Liebe und Schmerz...
Ihr liebt nicht. Ist es Euch noch möglich die Liebe zu empfangen und nicht nur den Schmerz?..


was wäre/ist für den Ausgleich des Geschehens nötig?

das Erste ist leicht: Ihr empfangt Liebe und reflektiert diese Liebe.
was bleibt offen?
Die Intensität.
Wieviel Liebe empfangt Ihr oder nehmt Ihr wahr? Wieviel davon seid Ihr im Stande zu reflektieren? Ab wann wird diese Liebe ein Schmerz und wollt Ihr dann diese Liebe weiter in Euch tragen? KÖNNT Ihr es?
In gleicher Intensität? mehr? weniger?

Vorausgesetzt, dass es eine Wahrheit ist, das Ihr die unveränderliche Intensität der Liebe des Schöpfers, der Quelle, dessen was wir Gott nennen nicht erfassen könnt und vorausgesezt, das es eine Wahrheit ist, dass Ihr die Intensität der Liebe Gottes nicht reflektieren könnt...was geschieht dann?

die Reflexion selbst wird in der ERSCHEINUNGSWELT oder ILLUSION mit jeder Reflexion, die sie durchläuft, abgeschwächt werden...und des ist es was tatsächlich auch geschieht.

das Zweite: Ihr empfangt Schmerz...Ihr gleicht Ihn (für Euch) aus und reflektiert Ihn..ihr stellt damit EURER Gleichgewicht wieder her
Was bleibt offen?
Die Intensität. Wie starkt ist der Schmerz den Ihr erleidet, und wie stark werdet Ihr Ihn reflektieren? Könnt Ihr den Schmerz im ANDEREN wahrnehmen? Und die Quelle oder Ursache verstehen?

In welcher Intensität werdet ihr den Schmerz erfahren und in welcher Intensität reflektieren? Weniger? Mehr? Was ist Euer Richtmass?

Wie ist diese Spirale des Schmerzes zu verlassen? Wie die Empfindung von Liebe wieder herzustellen? Ist Liebe und Schmerz trennbar?
Ist ein Ausgleich möglich? So dass der Schmerz schwindet und nur die Liebe bleibt? Wenn ja, wie, warum und wann?

Wie: durch das Wirken jener Kraft die wir karmisch oder Karma nennen.
Warum: weil LIEBE eine Eigenschaft oder DIE Eigenschaft der Quelle ist und die Schöpfung Ihre Reflexion.
Wann: In Ihrem Ende, weil Liebe UND Schmerz eine RESULTAT der Illusion Trennung; Schöpfer und Schöpfung sind.

So ist das rechte Verstehen von Sühne und Opfer auch das rechte Verstehen von Liebe und Schmerz...

was ist nun ein Büßer??????????

ein Büßer erkennt den Schmerz, den er verursacht hat, als seinen eigenen.
Er "büßt" oder gleicht Ihn aus, indem er Ihn nun empfängt.
Für UNS gilt: willentlich (indem er sich diesen bewußt macht), oder nicht willentlich, indem wir Ihm begegnen.

In jedem Fall wird es zu einer Transformation, einer Bewegung, einem Austausch beider Energien kommen. Wenn aber ALLES eins ist, welcher Schmerz wird ausgegleichen?
Der des Einen, der des anderen?
Und wenn es mehrere Ebenen eines Geschehens gibt, wer ist der Verursacher?

Auch hier läßt sich etwas erahnen:
Vorausgesetzt, dass es einer Wahrheit entspricht, dass wir die Intensität eines Schmerzes reflektieren, wenn wir Ihn empfangen und vorausgesetzt, dass wir daher keinen Ausgleich herbeiführen können, wenn der Schmerz den wir verursacht haben, uns in Form des Schicksales begegnet:
Was bleibt dann noch?

Wird dann die "Schuld" oder der Schmerz größer?
Sind wir in Gefahr uns immer weiter von der Liebe oder unserem Ursprung, der Quelle, Gott zu entfernen?

Wenn das so ist oder wäre, was hilft uns?
Was verhindert dies?

Gott sagte einmal zu mir:
"Das ganze Universum darf ich bewegen, nur SAGEN darf ich es Euch nicht, das ich es bin. So lauten ..noch.. die Spielregeln."

Die ZEIT hat eine heilende Wirkung auf jeden Schmerz.
Der SCHLAF, als kleiner Bruder des Todes, hat wie der Tod selbst eine heilende Wirkung, auf jeden Schmerz.
Die LIEBE ist DAS Heilmittel für den Schmerz.

Liebe, Bewußtsein, Wissen/Wahrheit sind am Ende austauschbare Begriffe
Wo sie gegenwärtig sind, wird der Ausgleich geschaffen. So ist diese ausgleichende Kraft beständig gegenwärtig und wird doch nicht wahrgenommen....außer, wenn sie es doch wird.

fassen wir zusammen:
das was Gott ist, kann von dem, was wir sind, nur Schritt für Schritt in Form eines Prozesses der sich Wachstum, Bewußtwerdung nennt und Ebene um Ebene zu erfassen beginnt, erfahren und somit reflektiert werden.

Das es in der Erfahrungswelt eine Richtung gibt, erkennen wir auch daran, dass es eine Kraft gibt, die Entwicklung und/oder Wachstum bewirkt.
Der Anfang oder Anbeginnn, die Quelle, wirkt in uns und ist uns zugleich an:
Liebe, Bewußtsein und Kraft übergeordnet (einfach weil SIE das in UNS erzeugt und nicht umgekehrt); GLEICHZEITIG sorgt sie für einen beständigen Ausgeich.

In diesem Medium oder Umfeld LERNEN wir das, was die Quelle ist, zu spiegeln.
Und WEIL wir das tun, lernen wir auch, wie die Quelle selbst den Schmerz auszugleichen oder zu heilen.
heile, was Du verletz hast
füge zusammen, was getrennt wurde

Wir tun dies zunächst für uns selbst.
Wer in der Liebe zu sich selbst steht, wird sich selbst keinen Schmerz zufügen, wer in der Liebe zu allen anderen steht, wird auch allen anderen keinen Schmerz zufügen, verursachen, veranlassen.

In der Erfahrungswelt führt dies zu einem Widerspruch und ist eine Frage der eigenen Identität oder mit wen oder was wir uns identifizieren.
Nur wer sich mit der Quelle identifiziert wird diesen Widerspruch IN SICH auflösen können.

Wer in der Liebe ist bewegt sich nicht selbst, sondern ist der Ursprung einer Bewegung, verursacht sie, ohne sich selbst zu bewegen.

Nehmen wir ein sehr klassischen und gut bekanntes Beispiel: die Kreuzigung.
Wir treffen hier jemanden, der sich absolut nicht bewegt.
Er wird angeklagt und bewegt sich nicht. Er wird verurteilt und bewegt sich nicht. Er wird geschlagen und er wehrt sich nicht. Er wird getötet und er nimmt dies nicht nur hin, sondern es behindert Ihn nicht in seiner Liebe zu allem was ist. Weder in der Liebe zu Gott, der Ihm in dieser Form des Schicksales begegnet, noch in seiner Liebe zu den Menschen, die diese Bewegung durchführen, an Ihm verüben.


Trotzdem bewegt dieses Geschehen. Der, der sich nicht bewegte, wird _in der Zeit_ zu der URSACHE einer Bewegung.
Wie kann das sein? Warum?

ein Büßer erkennt den Schmerz, den er zugefügt hat als seinen eigenen.

in diesem Fall identifizieren sich viele Menschen mit beiden Anteilen des Geschehens.

Es ist Licht im Inneren eines Lichtmenschen, und er erleuchtet die ganze Welt. Wenn er nicht leuchtet, ist Finsternis. TE (24)

man sagt: an Ihren Taten werdet Ihr sie erkannen: ich sage Euch: an Ihren FRÜCHTEN werdet Ihr sie erkennen. Hätte man Jesus an seinen Taten erkannt, wäre es nie zu einer Kreuzigung gekommen

die Frucht ist es, die in_der_Zeit Ihr Wirkung entfaltet
Jesus hat nicht immer und überall eine Tat der Liebe gesetzt, wie wir das verstehen:

(78): Jesus sagte: "Weshalb seid ihr auf das Feld hinausgegangen? Um ein Schilfrohr zu sehen, das vom Wind bewegt wird? ......"

(99): Die Schüler sagten zu ihm: "Deine Brüder und deine Mutter stehen draußen." Er sagte zu ihnen: "Diese hier, die den Willen meines Vaters tun, sind meine Brüder und meine Mutter..."

(72):Ein Mann sagte zu ihm: "Sage meinen Brüdern, daß sie die Sachen meines Vaters mit mir teilen."

Er sagte zu ihm: "Oh Mensch, wer hat mich zu einem Teiler gemacht?" Er wandte sich an seine Jünger; er sagte zu ihnen: "Bin ich denn ein Teiler?"


ABER sein RICHTMASS war stets die Identifilation mit der Quelle
so gibt es eine Kraft die gegen die Früchte des Schmerzes zur Wirkung kommt, sie unterliegt der Quelle selbst
Man nennt sie Karma oder karmische Kräfte und sie gleichen sich durch Verursacher und Verursachtem aus
Karma ist also wirksam solange die Illusion der Trennung existiert.
Es ist IMMER da, nur wird die AUSFORMUNG dieser Kraft dort zunehmen, wo sie den wachsenden Kräften des Schmerzes entgegenwirkt.

Tod, Alterung oder Kräfte die dieses Bewirken SIND solche Ausformungen.
Wo der Schmerz überhand nimmt, nehmen auch diese Ausformungen zu.

28): Jesus sagte: "Ich stand in der Mitte der Welt, und ich erschien ihnen im Fleisch. Ich fand sie alle trunken, ich fand nicht einen unter ihnen, der durstig war. ..

Jesus wurde nicht an seinen Taten erkannt, erst an seine Früchten

Und meine Seele litt Schmerz über die Söhne der Menschen; denn sie sind blind in ihrem Herzen, und sie sehen nicht, daß sie leer in die Welt gekommen sind und wiederum leer aus der Welt zu kommen trachten. Nun zwar sind sie betrunken. Wenn sie ihren Wein abgeschüttelt haben, dann werden sie umkehren."

ich sagte bereits: Reben, Wein, das steht für DIESES Leben hier, in der ILLUSION dessen, was es hier zu sein scheint.

(40): Jesus sagte: "Ein Weinstock ist außerhalb des Vaters gepflanzt worden; und da er ohne Kraft ist, wird er samt seiner Wurzel ausgerissen werden und zugrunde gehen."

Eine Quelle des Lebens ist außerhalb der karmischen Gesetze geschaffen worden: Von daher ist es Ihr "Schicksal" mitsamt den Wurzeln ausgerissen zu werden und zu Grunde zu gehen.
Von daher werden die Kräfte des Karmas diese Quelle sterben lassen .

gleichzusetzen mit der Aussage:

(71): Jesus sagte: "Ich werde dieses Haus zerstören, und niemand wird in der Lage sein, es aufzubauen."
Ich hoffe Euch irgendwann zeigen und verstehen lassen zu können, dass es NICHTS gibt, das die karmischen Gesetze umgehen kann.

Dieses "Schicksal" kann IN SEINER WIRKUNG nicht verändert werden(!!), nur der ORT seiner Wirkung läßt sich verändern oder verschieben.

Und damit sind wir beim "Opfer".

Das "Opfer" bezeichnet auch eine Verschiebung des Geschehens im Namen der Liebe.
Die Kräfte werden nun nicht den Verursacher dieser Ebene treffen sondern den der dazwischentritt.

Da aber am Ende ALLES_EINS ist, ist auch diese Vorstellung eines Verursachers eine Frage der Perspektive.

Das "Opfer" tritt also dazwischen und sagt: ich nehme diese Wirkung des Karmas auf mich. Lass MICH nun an Deiner statt Alterung, Schmerz oder Tod erfahren.
Doch es tut dies niemals bewußt, denn würde es dies bewußt tun, würde es gegen die Eigen_liebe verstossen oder den Grundsatz: ALLES ist GLEICH an Wert, vor Gottes Angesicht GLEICH.

Was geschieht?
So wie ein Akt des Schmerzes und des Karmas tiefer in die Illusion führt, führt eine Tat der Liebe aus der Illusion heraus..die Kräfte des Karmas werden, wenn dies geschieht und ein solchens "Schicksal" erfahren wird, UMGEKEHRT genützt.

Man könnte in Wahrheit gar nicht sagen: der Mensch, der den Kreuztod erlitt, hätte keine Ernte erhalten. Seine Ernte war sein direkter Weg zu Gott durch eben diese Transformation/Umsetzung der Liebe in der Erfahrunggswelt.
OBGLEICH NIEMALS ANGESTREBT!!!!!!!

Daher kann es Ihm auch kein "Märthyrer" gleich tun. Den sie waren gefangen in der Illusion von "richtig und falsch", "Schmerz und Opfer"

solche eine Tat muss SELBSTAUSDRUCK sein, Liebe und Selbst ausdruck können hier nicht mehr unterscheiden werden.
Man könnte gar nicht sagen: macht man es für sich selbst? Oder den anderen?

Nur dann, wenn es auf diese Art gesschieht UND weder gewollt noch beabsichtigt ist, weder gewußt noch angestrebt, nur wenn es in Wahrheit
KEIN OPFER GIBT(!)
ist Opfer in karmisch/vedischen Sinn erkannt und umgesetzt worden

Vielleicht ein Bild oder Vergleich dazu:
opfert sich eine Mutter wenn sie Geburtsschmerzen erleidet?
sie strebt Ihn nicht an..er läßt sich aber auch nicht vermeiden..und die Mutterschaft war/ist tiefster Selbstausdruck zugleich

eine Transformation und Umsetzung dieser Liebe.


liebe Grüße
 
möchte ich das Thema noch vertiefen, bevor ich den 14 Gesang behandle, ein bischen mich bemühen es klarer zu machen.
Mehr ist mir nicht möglich...

ich schrieb: (und ich beginne hier das Aufrollen der Thematik diesesmal beim "Opfer")
Das "Opfer" bezeichnet auch eine Verschiebung des Geschehens im Namen der Liebe.
Die Kräfte werden nun nicht den Verursacher dieser Ebene treffen sondern den der dazwischentritt.

Da aber am Ende ALLES_EINS ist, ist auch diese Vorstellung eines Verursachers eine Frage der Perspektive.

Das "Opfer" tritt also dazwischen und sagt: ich nehme diese Wirkung des Karmas auf mich. Lass MICH nun an Deiner statt Alterung, Schmerz oder Tod erfahren.
Doch es tut dies niemals bewußt, denn würde es dies bewußt tun, würde es gegen die Eigen_liebe verstossen oder den Grundsatz: ALLES ist GLEICH an Wert, vor Gottes Angesicht GLEICH.

dieses All_eins_sein kennt mehrere Ebenen, sobald es in Erscheinung tritt. Das ist auch uns Menschen bekannt, wenn uns der Vorgang der Reinkarnation bewußt ist oder zumindest vorstellbar erscheint.
Was man bezüglich des Mensch_seins als Karma bezeichnet ist die Tatsache, das Schmerzen, die von der Seele in Ausformung eines menschlichern Bewußtseins (ich's) zugefügt wurden, in Ausformung eines anderen Bewußtseins oder Lebens (oder ich's) der selben Seele wieder aufgehoben werden, ein Ausgleich stattfindet.

Das "ich" das hier reinkarniert ist so unverwechselbar und einzigartig..es wird nicht mehr entstehen. Ein anderes "ich" (eine andere Reinkarnation) zu erkennen oder zu erleben macht diese Empfindung von "das bin ich und doch nicht ich" klarer.

Man könnte also sagen, dass das "ich", das nun dem Schmerz begegent das ein anderes "ich" mit dem selben Ursprung verursacht hat, dessen "Opfer" ist.

Ist es so?
Was ist die Begründung des Geschehens?
Der Ausgleich?

Die Begründung liegt in der Liebe Eurer Seele zum Schöpfer.
Ich sagte:
ein Büßer erkennt den Schmerz, den er verursacht hat, als seinen eigenen.
Er "büßt" oder gleicht Ihn aus, indem er Ihn nun empfängt.

und
weil Liebe UND Schmerz eine RESULTAT der Illusion Trennung; Schöpfer und Schöpfung sind.

In der Ausformung oder dem Prozess der Spiegelung dessen, was der Schöpfer ist..kurz der Entwicklung oder Evolution dessen, was wir Wirklichkeit nennen, spiegelt sich die Liebe des Schöpfers in und durch die Schöpfung immer stärker wieder.

Die Liebe der Quelle ist die Kraft, die Ursache und der Innhalt der Schöpfung.
Diese Kraft wird in, durch und mit der Erschaffung eines Gegensatzes sichtbar gemacht (Ihr Anfang), somit in den TEILEN der Schöpfung bewußt, und in/durch die Bewußtwerdung erneut verschmolzen(Ihr Ende). Die vorangegangene Trennung hebt sich so in eben diesem Prozess (der Bewußtwerdeung) wieder auf


Am Bsp. dem WEG einer Seele (Mensch)
er kommt blind zur Welt und wird im Prozesss der Erfahrung dessen was er ist Schmerz erfahren und Schmerz verursachen, Verursacht er mehr Schmerz, als er (in sich) erfährt, stirbt er mit einer karmischen "Schuld". Nach dem Tod löst sich die Vorstellung oder Illusion dieses ichs schrittweise wieder auf...zunächst wird er sich des unbewußten Traumlebens bewußt, dann seiner anderen Leben, der Bewußtseinsfokus der Seele fächert wieder auf, erinnert sich an Gott, die Quelle und die Liebe die Geschöpf und Schöpfer, Schöpfer und Geschöpf verbinden.
Als VERURSACHER hebt die Quelle den Schmerz auf, doch die Seele spricht: (wir arbeiten hier in Bildern) "Nein, das ist meine Schöpfung, mein Schmerz, mein Schöpfer, ich will nicht, das Du Ihn für mich trägst, dafür liebe ich Dich viel zu sehr, lass mich, dass was ich getan habe SELBER ausgleichen.
Lass mich lernen UND lass es mich Dir GLEICH tun!


In einem anderen Bild spricht die Seele. Ich habe keine Schulden hinterlassen, doch ich möchte helfen den Schmerz auszugleichen. Wenn ich dazwischentrete und Kraft meiner Liebe nicht zornig werden kann oder blind, dann werde ich Schmerz nicht mit Schmerz beantworten und das Karma dieser Welt, Dein Schmerz, unser aller Schmerz wird sich nicht mehren.

In einem anderen Bild spricht die Seele. Ich weiß mein Freund ist blind, aber wenn ICH es bin, den er schlägt, werde ich (so hoffe ich, denn das "ich" das sich in der Illusion erfährt und von mir und aus mir entsteht/erschaffen wird ist und bleibt frei)
nicht gleiches mit gleichem beantworten. So hoffe ich, das sich seine Schuld nicht vermehrt und er frei wird.


Ich hoffe erkenntlich machen zu können, dass alles was geschieht nur eine Ursache, eine Begründung und einen Ursprung hat: die Liebe.
Das Resultat der Liebe ist die Schöpferkraft. Sie ist nicht ERFAHRBAR ohne das Element Zeit und Raum. Zeit und Raum sind wiederum ein Resultat des individualisierten Bewußtseins. Individualisiertes Bewußtsein ist ein Resultat der Schöpfung. So liegt IM ANFANG der Schöpfung die Trennung , der Schmerz. Und im Ende die Liebe, die Vereinigung, Verschmelzung, Kommunion.
GENAU DIESEN VORGANG spiegelt der Sohn (der Mensch) wieder, daher ist er nach dem Ebenbild des Schöpfers geformt.
Die Tochter(oder Natur) zeigt den Spiegel der Mutter oder Materie(Natur). Ihr Anteil ist es den SPIEGEL (den Urgrund) für die Spiegelung des Sohnes in diesem Prozesses zu schaffen.
Den RAUM für die Erfahrung zu stellen.

Der Mensch oder Sohn zeigt den Raum im Inneren (durch die Trennug vom Schöpfer im Geist)
Die Tochter (oder Natur) zeigt die Trennung im Aussen, durch die Ausformung von Viefalt und Raum (spiegelt so den Geist)

Dieser (weibliche)Spielraum bleibt für den MENSCHEN frei von Karma oder Verantwortung. Der Schmerz von Tier oder Leib wird NICHT vom Geist der menschlichen Seele in einem anderen Leben wieder ausgeglichen. Daher sprach ich von mehreren Ebenen.

Was wäre die nächste/eine andere Ebene?
Sie betrifft nicht mehr den Menschen, doch findet auch hier ein Ausgleich statt.
So wie die Seele eines Menschen das Haus vieler inkanierter Persönlichkeiten ist, ist DER MENSCH als RASSE eines SOHNES der Quelle, das Haus von dem, was ich ein Erleuchtetes Wesen nannte, die Gita einen Avatar.
So wie Euer Geist in seiner Verursachung, seinem Weg, seiner Ausformung und seiner Heimkehr in der Gersamtheit die Seele stellt, so stellt die Menscheit in Ihrem Weg, in Ihrer Ausformung und in Ihrer Heimkehr die Gesamtheit dessen dar, was ein Erleuchtetes Wesen ist.
Dies macht vielleicht klar, dass es eine andere DImension betrifft und Ausformung oder Name eines solchen Wesen (Unterschiede) nur einen Kontext liefern, aber keine Unterscheidung oder Wahrheit.

Wenn Ihr zwei Inkarnationnen von Euch betrachtet sind sie aus der Perspektive der Individualisierung nicht gleich, aus der Perspektive Eurer Seele gleich (die gleiche Seele).
Darum auch die Empfindung, wenn Ihr Euch in einem andern Leben wahrnehmt: das bin ich und das bin nicht ich, das entspricht einer Wahrheit und auch der Dualität Gottes. Was sich im Reinkarnationsgeschehen herauszuformnen beginnt ist am Ende einfach eine Erfahrung von der WIRKUNG der Schöpfung.

So wird der Anbeginn einer Reinkarnation andere Elemente enthalten wie das Ende (auch in der Ausformung), da die immerwährenden Kräfte des Karmas anders ansprechen auf heraustretende Kräfte als auf hinein- oder zurückkehrende Kräfte. (siehe karmische Ausformungen oder Gunas)

Eine Menschheit, die im Anbeginn steht, wird andere Ausformungen oder Erscheinungen hervorrufen als eine die im Zentit Ihrer Möglichkeiten oder Ausformungen steht, eine Menschheit die heimkehrt, wieder andere.

Das Heraustreten einer Rasse der Söhne Gottes beginnt stets gleich, mit dem in Erscheinung treten eins Erleuchteten Wesens auf dem Planeten.
Warum?
Ihr nehmt die Erde als selbstverständlich doch sie ist die Miutter, die den Spielraum stellt. Von daher wird in der Einheit mit Ihr dieser Spielraum festgelegt (als Blaupause) so wie auch ihr (als Seele oder höchste Perspektive Eurer selbst) den Spielraum für eine Inkarnation festlegt.
Dieses Geschehn ist auch in der Legende von Osiris (als Avatar) und Isis (als Mensch) widergegeben. Da eine UMSETZUNG der Energien nötig ist, entpricht es einem TATSÄCHLICHEN Geschehen (obgleich das tatsächliche Geschehen so in der Legende nicht widergegeben ist). Wenn dies geschieht spricht man auch von der "Fleischwerdung" des WORTES Gottes.
Warum? Das WORT steht für die Ordnung, das Karma. Wenn es SICHBAR wird, also umgesetzt, wird das Wort Wirklichkeit. Die göttlichge Ordnung oder Wahrheit sichtbar. Man spricht dann von einem "Zentralen Ereignis".

Im Anfang, im Zenit und im Ende findet sich dieses.
Das 2. Z.E. fand im Prozess der Kreuzigung statt. Wieder waren ein Avatar (Chrtistus) und ein Mensch (in diesem Fall der Gekreuzigte) in einem Geschehen vereinigt. Eigentlich bezeichnet es den Zenit (der Meschheit) und diesem Ereignis sollte eine Umkehr folgen. Dies ist nicht geschehen...

Es geht hier NICHT!!!!!!!!! um das Christentum, oder eine Religion(!), ein Avatar steht nicht für eine Religion, er steht für das was DIE MENSCHEN ausmacht UND er steht dafür was Gott ausmacht. Seine Aufgabe ist es das Licht zu den Menschen zu bringen, doch so wie das "ich" der Seele frei ist, ja zu sagen oder nein, ist auch ein Geschlecht der Rasse der Söhne Gottes frei ja zu sagen oder nein.

Da aber der Spielraum gemäß der innewohnenden KRAFT des Planeten festgelegt wurde, bedeutet so ein "nein" einer Rasse nicht, wir sollen/wollen halt weiter spielen, sondern das Ende oder den Abbruch einer solchen Entwicklung.

Denn so wie es gegen die göttliche Ordnung ist, eine Frau zu vergewaltigen, so ist es auch gegen die göttliche Ordnung, dies mit einem Planeten zu tun.

Aus der Perspektive des Meschen erscheint die Materie tot. Aus der Perspektive des Geschlechtes einer Rasse oder des Avatars, ist sie seine Geliebte, die für Ihn die Erfahrung eben dieser Rasse (Mensch) ermöglicht und Ihm am Ende einen Sohn schenkt (eine neue Perspektive eines Avatars) oder eben diesen verliert.
Dies ist ein Schmerz. Für den Himmel UND für die Erde.
Dies sollte verstanden werden.


Wer eine Avatar mit einer Religion verknüpft (oder ein zentrales Ereignis) hat es nicht verstanden.

Was hat das mit der Thematik "Opfer" zu tun?
Im Festlegen des Spielraumes im ersten Zentralen Ereignis (Z.E) wird festgelegt, wo die Erfahrung körperlicher Schmerz im Menschen beginnt und wo sie endet (der Mensch bewußtlos wird). Dies ist der Selbstausdruck der Isis und Ihrer Liebe zu Osiris. Osiris widerrum legt die Definition der Schmerzerfahrung der Tierwelt fest, indem er Ihn ausgleicht. Dies ist SEIN Ausdruck der Liebe zu diesem Planeten aus dem er Isis erschaffen hat und zu dieser Rasse. In der Zeit endet die Möglichkeit der Entwicklung einer Rasse dort, wo der eine oder der ander Schmerz in seiner kollektiven Form die Grenzdefinition überschreitet. Im Aussen erschien das Geschehen als Opferung und wurde auch so missinterpretiert. Daher finden sich in alten Kulturen so oft das Ritual des Meschenopfers.
In Wahrheit ist/war es ein Geschehen der Liebe.

Im zweiten Zentralen Ereignis wird die Fähigkeit der Liebe eines Menschen zu einem Avatar festgelegt. Wie sehr kann ein Mensch Gott in der Ausformung des Avatars lieben? Wie weit geht er? Das ist auch ein persönlicher "Kreuzweg". Fleischgeworden in einer Tat die DURCH DAS UMFELD und nicht durch den Avatar festgelegt wird. Und doch spiegelt es eine Ordnung wieder und somit das WORT.
"Das SELBST ist im Erfahrungsraum gekreuzigt an den Balken von Raum und Zeit"


Das dritte Zentrale Ereignis bezeichnet das Ende eines solchen Geschlechtes im Beenden des Hervorbringes individualisierter Formen, sprich Menschen.
Dies kann auf zweierlei Arten geschehen..durch das Kollektiv (ähnlich wie wenn das ich sich selbst hingibt und die Seele weitere Individualisierungen in der Zeit bewußt und aus Liebe zum Schöpfer beendet) oder unbewußt, dann geschieht es duch das was man eine "globale Katastrophe" nennt und entspricht der un_bewußten Entscheidung des Kollektives oder bewußten Entscheidung des Avatars.
Der Avatars, der weiss und wahrnimmt, dass er als Rasse Mensch die karmischen Grenzen überschritten hat/zu überschreiten droht und die Schöpfung nicht mehr Liebe, sondern nur noch Angst reflektiert und erschafft. Der weiß, dass das Vertrauen zur Quelle zerbrochen wurde (auch der Mensch stirbt, auch wenn er es "nicht will" aufgrund der Entscheidung seiner Seele, die sich selbst bewußter ist)

Im Falle des Menschen wurde eine potentielle Möglichkeit geschaffen den Bund zu erneuern und ein weiterse zentrales Ereignis einzufügen. Wird es vom Kollektiv gewählt, wird der Spielraum erweitert werden.

Ich sagte:
Das "Opfer" bezeichnet auch eine Verschiebung des Geschehens im Namen der Liebe.
Die Kräfte werden nun nicht den Verursacher dieser Ebene treffen sondern den der dazwischentritt.

So kann auch in diesem Geschehen, der Schmerz der erschaffen wurde und noch immer erschaffen wird nicht ungeschehen gemacht werden (solange die Schöpfung existiert, wird es eine Ausformung geben, die eben dieses Geschehen kennzeichnet) und wird doch ZUGLEICH von dem aufgehoben, der dazwischen tritt.
Auch hier sollte man sich bewußt machen, das dies ALLES eine Darstellung aus PERSPEKTIVEN ist(!!) und am Ende ALLES_EINS ist (siehe Seele und ich), es am Ende jeder und alles ist, JEDER!! Täter und Opfer zugleich.
Täter oder Opfer zu sein und den jeweiligen Zustand des einen (Verursacher) durch den des anderen (Wirkung) aufzuheben (dazwischen zu treten), ist die Ausformung des Bewußtseins BEIDES zu sein, das Bewußtsein des ALL-EINEN.


mir ist klar das dies seltsam oder fremd klingen mag, ich möchte eigentlich hier nur erreichen, dass Ihr es schon einmal gehört habt und das es (solltet Ihr es wieder hören) dann nicht mehr so fremd oder neu klingt..


LG
 
1
Noch eine Lehre höre jetzt
die höchste aller Lehren an
von der geführt die Büßer eins (mit mir)
betreten höchste heiles Bahn


Diese Lehre beschreibt somit den Weg zur Einheit mit Gott, der Quelle oder dem (höchsten) Selbst

2
Durch sie wirst Du mit mir vereint
befreit von der Geburten Zwang
Mag auch die Schöpfung sich erneuern(!)
mag droh'n der Weltenuntergang

in der Einheit mit der Quelle gibt es die Kräfte des Karmas nicht mehr, nur dort, wo Erfahrung existiert, existiert auch diese Kraft,
nur wo diese Kraft existiert, existiert auch Anfang und Ende in den Dimensionen Raum und Zeit.
So ist "alles was ist" in der Quelle geborgen
ob offenbart (Schöpfung) oder (unoffenbart) hat keine Gewichtung mehr.


3
Das Brahm (es) ist der Mutter Schoß
der meiner Zeugung (d. Schöpfung) Frucht umhüllt

ich schrieb über das Brahm:hier
"Das was der Geist oder das innere Auge beginnt wahrzunehmen ist die Natur der Dinge. Diese ist Energie. Brahm ist die Art und Weise wie sich diese Energie bewegt UND die GESAMTHEIT dieser Energie."

Brahm; Bewußtsein; Geist, Energie sind somit gleichwertige Begriffe

und ich schrieb hier über das Brahm(a)

das Brahm(a) die Gesamtheit der energetischen Bewegungen benennt. Somit kann das Brahma nicht geoffenbart werden, den in der geoffenbarten Form, müsste Ihm eine Richtung zugewiesen werden.
In der Physik läßt es sich mit der Wahrscheindlichkeit vergleichen..alles was sich uber das Brahm aussagen liese, wäre die Potenz, aber nicht die Erscheinungsform....so wie wir auch über die Elektronen und Ihren Aufenthalt nur eine Wahrscheindlichkeitsaussage treffen können, da sie sich in Wahrheit nicht auf zuzuordnenden Bahnen bewegen. NACH einer Wechselwirkung kann man eine Aussage über sie machen, zuvor ist dies nicht möglich

dies trifft auch auf das zu, was wir Energie nennen..ohne WIRKUNG oder Wechselwirkung ist es nicht möglich etwas über die Energie auszusagen

nicht einmal ob sie "da" ist.

"Das Brahm (es) ist der Mutter Schoß
der meiner Zeugung (d. Schöpfung) Frucht umhüllt"

somit ist das Brahm, etwas das vorhanden ist, noch BEVOR es in Wechselwirlung tritt
Bewußtsein ist DA, auch wenn wir es nur wahr_nehmen, sobald es mit uns in Wechselwirkung tritt. Das Gleiche trifft auch auf das Phänomen oder die Erscheinungsform ENERGIE zu.

Doch etwas GESCHIEHT, sobald es für uns in Erscheinung tritt/sichtbar wird.
Es wird zu_ordenbar, es unterwirft sich den Kräften von Raum und Zeit..
somit ist Beschränkung und Erscheinung nicht trennbar.

ich schrieb:
nichts Offenbartes ist vollkommen
nichts Vollkommenes kann offenbart werden

dies entspricht der Dualität Gottes

Brahm ist das Ungeoffenbarte und das Offenbarte ZUSAMMEN
Brahm ist BEIDES
daher ist es der Mutterschoß: Urgrund(Quelle, Schöpfer, Ungeoffenbartes) und Schöpfung (Geoffenbartes) in EINEM!

Das ist die Begründung, warum Gott nicht BEWIESEN, nur erfahren werden kann...der ungeoffenbarte Teil, der nur dem Göttlichen (ungeoffenbarten Teil) in uns selbst offensteht, muss stets (für das Geoffenbarte) verborgen bleiben

Gott zu erfahren, oder das Auslöschen der Kerze, kann nur in jedem SELBST, für jeden EINZELN geschehen.
(es sind die Einzelnen, die in das Brautgemach eintreten..TE)

(Fortsetzung..)
aus welchem dann, oh Ardschuna
das ganze Heer der Wesen quillt

4
Was immer an Gestalten (Formen) auch
aus einem Mutterschoß entstand
entsprungen aus dem Samen (!) ists
den in das Brahma ich entsandt(!).

5
Natur gebiert die Finsternis(!)
die Leidenschaft, die Wesenheit
die fesseln (Bindung) an den Erdenleib
der Seele wahre Geistigkeit


In der Natur, Erfahrung oder Erscheinungsform wird sich stets die Kraft finden lassen, die ich Karmisch, oder Karma nannte, ich sagte, sie ist weder gut, noch schlecht, sie WIRKT zwischen Ungeoffenbartem und Geoffenbartem und läßt sich auf diese Weise nutzen. So wirkt diese Kraft zwischen dem was getrennt wurde und sich als getrennt erfährt (Finsternis) und dem untrennbar in Ihm, ungeoffenbartem Teil (der Wesenheit)
Diese Kraft wird hier also Leidenschaft genannt und sie entspricht auch den Gunas in Ihren Auswirkungen ..und bezeichnen die gleiche Wechselwirlung auf der Ebene des menschlichen Geistes

In dieser Nomenklatur wäre Tamas die Finsternis oder die Trennung oder der Schmerz, Raja als Leidenschaft, hier in der Anbindung an das Ego stellvertretend für die karmische Wechselwirkung und Sattva die verborgene, ungeoffenbarte Form

6
"Die Wesenheit die hell und rein (klar)
dem Schoße der Natur entsprang..."

jedes Wesen das geboren wird, trägt diesen ungeoffenbarten Teil noch stark in sich..erst nach und nach (mit der Selbst_offenbarung) beginnen die karmischen Kräfte mit Ihrer Wechselwirkung gemäß Ursache und Wirkung

"(Fortsetzung)
..die fesselt (bindet) durch den Hang zur Lust
und ungestümen Wissensdrang"

das was "verloren" wurde, wird nun in der offenbarten Form gesucht und kann doch nur in der ungeoffenbarten Form gefunden werden, daher führt der _durch Mitteln der offenbarten Form_ angestrebte Ausgleich nicht zum Ziel.


Ich hoffe es hat Euch Spass gemacht

LG
 
Kann man sagen, Brahm-der Urgrund, kann nicht wahrgenommen werden, weil es dort keinen Wahrnehmenden und nichts Wahrzunehmendes gibt.

Kann man sagen, vor einer Offenbarung, muß es zu einer Fragmentierung des Urgrundes kommen, die man als Subjekt-Objektdualismus bezeichnen könnte, ohne daß der Urgrund dabei verändert wird.(Ein Abschmelzen vom Unendlichen)

Das Subjekt wäre der Demiurg.
Das Objekt die noch unbenannte Rohenergie.
Schöpfung-Offenbarung, ist die Subjekt-Objektbeziehung.Nur innerhalb dieser sind Aussagen möglich.
 
nett Dich wieder einmal zu hören!
Kann man sagen, Brahm-der Urgrund, kann nicht wahrgenommen werden, weil es dort keinen Wahrnehmenden und nichts Wahrzunehmendes gibt.
wenn Du es dem Verstand zugänglich machen möchtest vergleiche es mit der Mathematik
Die Mathematik kannst Du im täglichen Leben ANWENDEN
dann ist sie SICHTBAR UND getrennt: Ursache und Wirkung sind offenbar und auch Ihre Ordnung (im "Logos" der Mathematik)
somit kannst Du nicht sagen sie ist NICHT da..sie ist DA und mal ist sie sichtbar, erkennbar, mal nicht


Kann man sagen, vor einer Offenbarung, muß es zu einer Fragmentierung des Urgrundes kommen, die man als Subjekt-Objektdualismus bezeichnen könnte, ohne daß der Urgrund dabei verändert wird.(Ein Abschmelzen vom Unendlichen)

Das Subjekt wäre der Demiurg.
Das Objekt die noch unbenannte Rohenergie.
Schöpfung-Offenbarung, ist die Subjekt-Objektbeziehung.Nur innerhalb dieser sind Aussagen möglich.

versuche es dreidimensional zu sehen..wenn ich Dich richtig interpretiere, bist Du noch immer in der Ursache _Wirkungs Vorstellung gefangen


aber Du kannst es natürlich klarer machen, wenn Dir meine Antwort unzureichend erscheint..

LG
 
...sind austauschbare Begriffe.
In der Gita steht:
"Das Brahm (es) ist der Mutter Schoß
der meiner Zeugung (d. Schöpfung) Frucht umhüllt
aus welchem dann, oh Ardschuna
das ganze Heer der Wesen quillt"

Ohne dem was HINTER der Erscheinungsform liegt, dem Brahm, wäre keine Erscheinung möglich, so wie ohne Mutterschoß keine Geburt.

Die priesterliche Tradition Israels lehrt (und da die Christen und die Juden einen Ursprung teilen, lehren dies auch die Christen), dass die Schöpfung durch das WORT entstanden ist. Ich versuchte zu zeigen, dass das WORT eine Ordnung beschreibt, doch diese Ordnung und Kraft setzt eine Trennung VORAUS:
nur zwischen zwei Polen kann das was ORDNUNG oder WORT oder LOGOS oder Karma genannt wird entstehen.
So ensteht das WORT und die TRENNUNG zusammen und ist zugleich eine Einheit. Die Veden umschreiben dies mit dem Bild des Eies aus dem die Schöpfung hervortrat.
Die Bibel versucht es IN DER ZEIT darzustellen und spricht von der Trennung in Form von "Himmel" und "Erde".
Die Edda stellt diese Trennung in Existenz und Nicht_Existenx so dar:
"Es gab eine Zeit, da alles nicht war. Da war nicht Sand noch See, nicht das Meer und die Erde, nicht der Himmel mit seinen Sternen. Im Anfang war nur Ginnungagap, das gähnende, lautlose Nichts. Da schuf Allvaters Geist das Sein, und es entstand im Süden Muspelheim, das Land der Glut und des Feuers, und im Norden Niflheim, das Land der Nebel, der Kälte und Finsternis."

es ist das Schaffen von zwei Polen.
Die Physiker beschreiben den Anbeginn als einen Punkt ohne Raum und Zeit..in Ihm (sei) alle Materie enthalten, die heute existiert..unendlich in seiner Masse ohne Ausdehnung, von daher ohne Zeit und Raum, dem eine Initialzündung (Begründung?)folgte...

Das was das Brahm genannt wird, sei dieser Mutterschoß, das was der Same genannt wird, das was als Energie die Bewegung als Expansion/Entstehung von DIMENSION als Raum/Zeit auslöst und das was ZUGLEICH einsetzt ist das was ich Logos oder Wort oder Ordnung nannte.

In der Bibel steht: Gott SPRACH es werde Licht.
Die Schaffung dieses Mutterschosses ist somit die Schaffung einer Trennung, die ohne Zeit SOFORT zu einem Ausgleich führt....dies ist es, was wir heute die Initiation des Urknalles nennen. Und IN DIESEM GESCHEHEN liegt auch die Ordnung oder das LOGOS bereits enthalten (kann nicht von diesem Geschehen getrennt werden).
Mann kann also Muttterschoß, Same und Geburt nicht trennen, im Anbeginn.
Daher ist das Bild des Eies(in den Veden) ein sehr gutes, den es enthält DIES ALLES und ist EINS zugleich.

Nun möchte ich über das Logos oder die Ordnung oder das Karma sprechen:
es ist überall vorhanden doch stellt es IM GEIST, IM KOSMOS und in der VERKNÜPFUNG von beidem ein EIGENES KOORDINATENSYSTEM.
Denn das WIRKEN dieser Ordnung ist abhängig von eben diesem BEZUGSSYSTEM (Materie/Geist/Verbindung beider)
Das Bezugsystem wird vom BEWU?STSEIN gestellt, das die ERFAHRUNG und die TRENNUNG transformiert.
Für eine Transformation ist somit die ART DER VERKNÜFUNG ausschlaggebend
Vergleicht es mit 3 Räumen, wenn Ihr in einem Unordnung macht und dann in einen anderen Raum geht, um Ordnung zu machen, ändert sich nichts im ANDEREN RAUM
Wenn Ihr jemanden Schmerzen zufügt und dann IN EUCH erkennt, das es falsch war ÄNDERT soich nichts in der Erfahrung und im Bewußtsein FÜR DEN ANDEREN!!!!!!!!!!!!


Nur in der Verknüpfung BEIDER POLE oder Räume ist karmischer Ausgleich möglich, daher sagte ich auch..Karam kann nicht im geistigen Reich ausgegelichen werden, der Schmerz muss dort geheit werden, wo er verursacht wurde, wenn ein Ausgleich stattfinden soll. Umgekehrt..wurde er dort (in diesem Raum) bereits ausgegleichen, ist er nicht mehr nötig.

zB wenn die Seele SEBST die Kraft hat den zugefügten Schmerz zu vergeben und in sich aufzuheben

Transformation bedeutet auch WANDLUNG vom Sichtbaren zum Unsichtbaren oder vom Unsichtbaren zum Sichtbaren. Der RAUM in dem eine solche Transformation stattfindet ist der Erfahrungsraum, das was wir WIRKLICHKEIT nennen und sie dient eben dieser Umwandlung.

Fassen wir zusammen: sobald das, was sich als getrennt erfährt, dieser WANDLUNG unterliegt, unterliegt es auch SELBST diesem Prozess, oder dieser Kraft. Da es TEIL dieses Prozesses ist, ist es Ihm möglich diese Ordnung IN SICH aber auch im anderen zu verändern oder wieder_zu erkennen.

Da auch die Materie dieser (Ihr innewohnenden Ordnung) folgt, ist es uns möglich diese im Aussen zu erkennen und zu beschreiben (zB Mathematik; Physik,...)

Wenn wir das Innere einer Ordnung erkennen möchten, aus dem eine Handlung oder Bewegung hervortritt, ist es notwendig sich mit dem Handelnden zu VEREINEN, hineinzugehen, nur so kann es IN WAHRHEIT erkannt werden. Und zwar nicht aus der Position der Trennung heraus sondern aus der Position der Einheit.
Dies ist durch Bewußtsein und/oder Liebe möglich..ein Beispiel.

"Jemand greift sich einen Hund und schüttelt Ihn kräftig, da er nicht gehorcht."
Zwei Beobachter gibt es für dieses Geschehen
Der eine sieht jemanden, der zu herrschen wünscht und nun zornig ist, da er den Hund nicht beherrscht.
Der andere sieht jemanden, der in Angst ist, um seinen Hund,(dessen Motiv also die Liebe zu seinem Hund ist) da er von der Strassse weiß, und den Hund nun schüttelt um Ihn vor (größerem) Leid zu schützen.

Was ist das tatsächliche Geschehen?
Welcher Ordnung oder Triebkraft entspringt nun das Geschehen?

Solange der Beobachter nicht um das Innere des "Täters" weiß, mit Ihm EINS ist, wird er es nicht sagen können.

So ähnlich geschieht es im werten und urteilen des Menschen, nicht nur bei Handlungen, die er im Aussen an seinesgleichen beobachtet, sondern auch an Bewegungen, die er in der Natur beobachtet.

Ich hoffe erkenntlich machen zu können, das die Blindheit des Beobachters daran liegt, das er über die Natur auf diese Weise urteilt OBGLEICH er nicht mit Ihr EINS ist. Obgleich er Ihre Liebe fühlt (Ihre katharsische/reinigende Wirkung) wenn er sich Ihr hingibt, urteilt er über sie.
Aus Ihrer Quelle kommt kein Bestreben nach Macht (Mythos: Überleben des Stärkeren) sondern dies ist eine Interpretation des Beobachters, der das Herz des Handelnden nicht erkannt hat.
Das Bestreben der Natur, wie auch des Körpers (in der Einheit mit dem Geist) ist der Ausgleich/die Heilung/das Verschmelzen.
Dieser Ausgleich von Schmerz/Angst durch Liebe kann sowohl in Heilung, als auch im Tod enden..beide Richtungen sind möglich, doch entscheidend ist dabei stets DAS GANZE und nicht DAS GETRENNTE.

Wenn jemand mir Schmerzen zufügt, so wird es dem ERSTEN Impuls entsprechen, MICH SELBST zu schützen, den Schmerz abzuwehren, Ihn zu spiegeln; dies tue ich dann FÜR MICH um MEINE Einheit als die ich mich empfinde wieder herzustellen.
Wenn ich das, was ich bin, aber mit dem anderen verschmelze, so geht es dabei gar nicht mehr (nur) um MICH, sondern auch um den anderen und SEINEN Schmerz, dann geht es um UNSER BEIDER HEIL..und aus dieser WAHRNEHMUNG oder diesem Erkennen wird meine BEWEGUNG nun möglicherweise zur Gänze anders aussehen.

Die Natur handelt aus dem Bewußtsein der Einheit, gemäß dessen was die inneren Ordnung ist
Der Mensch handelt aus dem Bewußtsein der Trennung, gemäß seinem nicht wissen, das er eins mit dem anderen ist.


Fortsetzung folgt..

LG
 
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5
Natur gebiert die Finsternis(!)
die Leidenschaft, die Wesenheit
die fesseln (Bindung) an den Erdenleib
der Seele wahre Geistigkeit
6
Die Wesenheit die hell und rein (klar)
dem Schoße der Natur entsprang
die fesselt (bindet) durch den Hang zur Lust
und ungestümen Wissensdrang

siehe Kommentierung

7
Die Leidenschaft, den Lebensdurst
und jede Gier (Anbindung) als Wirkung hat
sie (ver)bindet an den Leib den Geist
durch ungehemmten Drang zur Tat

ich habe gesagt, dass Leidenschaft für das Karma steht und Karma für das Wort und das Wort für die Trennung, die im Anbeginn durch das Schaffen von zwei Polen MIT dieser Trennung in Erscheinung getreten ist.

Man kann also sagen, dass sie zwischen beiden Polen, (dem was sichtbar, greifbar und betretbar und dem was nicht sichtbar, nicht greifbar und nicht betretbar ist), liegt.

Wir finden sie hier auch beschrieben als Lebesdurst, Hang zur TAT= Bewegung.
Bewegung (innen (Geist/Unruhe) wie außen(Tat/Bewegung)) ist somit KENNZEICHEN dieser VERBINDUNG von Geist und Materie.
Die Dreiheit von Unbewegtem, Bewegtem und BEIDEM in EINEM spiegelt sich NEU in der Materie (als weiblicher Pol) und Geist (als männlicher Pol) wieder.
Die Dreiheit wird somit NEU in jedem einzelnen ANTEIL der Aufspaltung wiedergespiegelt.
Der SCHÖPFER spiegelt sich in JEDEM TEIL seiner Schöpfung (NEU) wieder.

Im menschlichen Geist wird es in den Eigenschaften der Gunas wie folgt beschrieben:
In dieser Nomenklatur wäre Tamas die Finsternis oder die Trennung oder der Schmerz, Raja als Leidenschaft, hier in der Anbindung an das Ego stellvertretend für die karmische Wechselwirkung und Sattva die verborgene, ungeoffenbarte Form



8
Die Dunkelheit hinwiederum
die Nichtwissen und Wahn erschafft
ruft unbesonnenheit hervor
und das man träge schnell erschlafft


dies bezieht sich somit auf die Perspektive des menschlichen Geistes
im SPIEGEL (oder der Natur) offenbart es sich aber GENAU umgekehrt!

"9
Die Wesenheit verlockt zur Lust"

Die Wesenheit sucht den Ausgleich.... dieser Weg erfolgt über das Aussen oder den Spiegel

"Die Leidenschaft regt an zum tun"

die Kraft die zwischen der Illusion der Trennung oder den beiden Polen WIRKT ERSCHAFFT BE_WEGUNG

"die Dunkelheit verwirrt den Sinn"

die Illusion der Trennung birgt in sich ein Abkommen von dessen was Gott ist..

"und sie verführt zu faule Ruhn"

"Ruhe" sollte man hier einfach als träge verstehen. Trägheit kann ein Zeichen von Stumpfheit sein (die karmischen Kräfte wirken erst IN DER ZEIT in Form der Erfahrung von Liebe und Schmerz auf den meschlichen Geist/machen in sensibel oder empfäglich für Emotionen) oder eine Form des Erstarrens..dann erstarrt der Geist in der Illusion, an dessen Schöpfung er selbst mitgewirkt hat, in Schmerz und Angst.

"10
Der eine von den Gunas stets
die beiden anderen besiegt
so dass jeweilig von den drein
der eine immer überwiegt"

Die Gunas:
Die Wesenheit, die Leidenschaft und das Dunkel (der Anbeginn oder das Ende als Gegensatz zur Wesenheit)

Leidenschaft/Bewegung
Das was für die karmischen Kräfte steht, erkennen wir im Wirken der Natur oder seiner Ordnung oder seiner Erscheinungsform. Wir sehen hier Göttlichkeit (Harmonie/Ordnung/Schönheit) und dessen scheinbare Gegensätze in einem vollkommenem Zusammenspiel

Die Wesenheit kann sich nur durch das ausdrücken, was das Bewußtsein schafft. In seiner höchsten Ausformung ein Sohn Gottes oder Avatar (wenn wie hier bei der meschlich, männlichen Entwicklungspase eines Planeten bleiben)

Das Dunkel oder die Verwirrung ist ein natürlicher Bestandteil jeder Erfahrung, doch ist es heute, in der Erscheinungsform dessen was die menschliche Rasse hervorbringt, an seinem Zenit angelangt und eigentlich nicht mehr steigerbar ...auch wenn die karmischen Auswirkungen in_der_Zeit noch nicht vollkommen sichtbar sind.
So überwiegt heute die Dunkelheit und beginnt alles_was_ist zu überschatten

11
Wenn durch die Pforten dieses Leibs
der helle Schein des Wissens bricht
die Führung hat die Wesenheit
das glänzende Erkenntislicht

Dies beschreibt die Umkehr, die möglich ist

12
Entfaltet die Geschäftigkeit
und Unruhe die höchste Kraft
dann hat, Oh Stier des Bharatas,
stets obgesiegt die Leidenschaft

die Menschen folgen heute nicht mehr einfach Ihren Empfindungen/Emotionen/Gefühlen....was in der Geschichte Extreme hervorbrachte
sondern dem was sie glauben zu wissen
...doch gab es eine Zeit, in der dies als -erster- Beweg_grund dominierte.

Heute ist die Emotion HINTER der Vorstellung (leider) unsichtbar geworden
(es wäre dienlicher sich die Emotion, die HINTER dem GLAUBEN steht bewußt zu machen)

13
Erreichen Nichtwissen und Wahn
und Trägheit Ihren höchsten Stand
dann weißt Du, edler Kurus Spross,
die Dunkeheit nahm überhand(!)

Ja. Es gibt eine Grenze für diese Ausformung und sie wird durch das, was der Spiegel oder die Natur genannt wird erschaffen

14
Zur lichten Welt der Weisesten
nach seinem Tode jener geht
bei dem im letzten Augenblick(!!)
die Wesenheit im Vorrang steht

Das emotional_geistige Gleichgewicht, das SEELENANTEIL hat (also das was die Mutter zB als unveränderbar und Wesenhaft an Ihrem Kind erkennt und was sich nicht ändert), im Tod ist es durch die Kräfte des Karmas in die eine oder andere Richtung verändert worden.
Diese Veränderung ist entscheidend!
Somit ist es nie zu spät etwas zu ändern oder zu verändern, bis das der Tod eintritt!

LG
 
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