„Da ist nichts drin – das sind nur Zuckerkügelchen!“

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Naja, wenn sie beschreibt, wissen wir immer noch nicht, was die betreffende Mechanik veranlasst, sich irgendwie zu verhalten.

Ein paar Grundprinzipien sind bekannt (z.B. das Noether-Theorem oder das Hamiltonsche Prinzip u.ä.) aber richtig: Wir wissen da sehr vieles nicht. So what? Wissenslücken sind kein Freibrief dafür, sie mit allen möglichen Postulaten zu füllen.
 
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Ein paar Grundprinzipien sind bekannt
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Postulat, ein Molekül könne irgendetwas Heilsames hervorbringen, stimmt, denn es liegt als ein solches im Körper nur brach herum und weiß wie in einem Museum als Modell nicht, was es überhaupt tun soll, außer nichts.
 
Nicht kleinkarierter, engstirniger und unwissender als, wenn man unbedingt auch einen "feinstofflichen Bereich" hinzuziehen will.
"Feinstofflich" habe ich mal gegoogelt:

auf eine allgemeingültige und verbindliche Definition konnten sich die Esoteriker leider bis jetzt noch nicht einigen.
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Dass es bis jetzt keinen objektiven und nachvollziehbaren Nachweis für die Existenz einer heilenden Wirkung von Edelsteinen gibt, stört die Esoteriker nicht. Denn die Wissenschaft beschäftigt sich ja nur mit Atomen, Molekülen und anderer "grobstofflicher" Materie. Die angeblich vorhandene feinstoffliche Ebene der Existenz kann sie mit ihren Methoden nicht untersuchen oder gar erklären. Die "Schulwissenschaft" sei viel zu dogmatisch und wenig spirituell, um sich mit der feinen Materie zu beschäftigen.
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Das einzige was zählt, sind die behaupteten Auswirkungen auf die echte Welt, und die ist einer wissenschaftlichen Untersuchung sehr wohl zugänglich.
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Wenn Edelsteine Krankheiten heilen können, kann man entsprechende Studien anstellen und nachsehen, ob kranke Menschen nach einer Behandlung signifikant öfter gesund werden, als bei einer reinen Placebotherapie. Wie die Behandlung angeblich wirken soll, spielt keine Rolle für die Frage, ob sie wirkt oder nicht. Erst wenn eindeutig nachgewiesen worden ist, dass ein Effekt existiert, kann (und soll) man sich Gedanken machen, wie der Effekt zustande kommt. Aber was die Auswirkungen der diversen feinstofflichen Konzepte angeht, fehlt dieser objektive Nachweis.
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Die von den Esoterikern postulierte Existenz einer "feinstofflichen" Form von Materie ist dagegen tatsächlich eine Erfindung. Ihr liegt keine objektive Beobachtung zugrunde, sondern der Wunsch, ein pseudowissenschaftliches Weltbild zu rechtfertigen und mit wissenschaftlich klingenden Begriffen wie "Schwingungen", "Informationen" und "Energien" zu legitimieren. Wäre es tatsächlich so einfach, neue Formen von Materie nachzuweisen, wären die Physiker und Astronomen schon längst zu den Esoterikern übergelaufen .

https://derstandard.at/2000010053770/Das-Feinstoffliche

Wenn man Wiki hinzuzieht, kann man ersehen, aus welchen Zeiten solche Vorstellungen stammen. https://de.wikipedia.org/wiki/Feinstofflichkeit

Es ist tatsächlich nicht zu fassen, was für einem absurden Aberglauben heute noch Menschen westlicher Kulturen anhängen.
Ich kann das nicht nachvollziehen und habe nirgends Erklärungen dafür gefunden, wie so etwas passieren kann.
Es gibt die nachgewiesenen psychischen Effekte wie selektive Wahrnehmung, Bestätigungsbias, kognitive Dissonanz , Dunning- Kruger usw., aber mir reicht das nicht aus, da muß doch mehr passiert sein (?).
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Postulat, ein Molekül könne irgendetwas Heilsames hervorbringen, stimmt, denn es liegt als ein solches im Körper nur brach herum und weiß wie in einem Museum als Modell nicht, was es überhaupt tun soll, außer nichts.

Das Molekül reagiert ja mit seiner Umgebung - mit anderen Molekülen. Und diese Reaktionen können den Genesungs- und Heilungsprozess unterstützen (siehe z.B. Antibiotika).
 
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