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Christentum oder doch Pantheismus??

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Filomena, 18. Juni 2021.

  1. Filomena

    Filomena Guest

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    Ist Gott in mir ( Pantheismus?) Pantheismus – Wikipedia

    oder
    bin ich in Gott ( Christentum?) Christentum – Wikipedia
    Wie seht ihr das?
     
  2. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    8.672
    Ort:
    burgenland.at
    -

    Deine Frage musst Du umgekehrt formulieren.
    Bin ich ein Teil der Gesamtheit, dann bin ich ein Teil von Gott (Pantheismus).
    Anderseits verstehen die Christen Gott irgendwo da draußen, und der gläubige Christ ist hier.
    (Römische Irritation, so wie Jupiter, Juna, usw.)

    Was aber Christus selbst betrifft, verstand er sich zusätzlich als ein Teil des Judentums.
    Davon kann er nur sehr schlecht getrennt werden.
    Und in diesem Judentum gab es eine Kommunikation vom Sohn zum Vater oder den Ahnen.
    Ein Teilbereich, bei dem die transportierte Information als "Heiliger Geist" beschrieben wurde,
    und als Extrakt von mehreren Elementen zu betrachten wäre ...


    Größere Wahrscheinlichkeit der Wahrheit. Mehr Treffsicherheit.


    ... und ein :)

    -
     
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  3. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Mai 2012
    Beiträge:
    8.030
    Ort:
    Jenseits von Gut&Böse
    @Filomena
    Du stellst ( nur ) zwei Fragen aus denen sich nur zwei Antwortmöglichkeiten ergeben.
    Ich sage ja oft: " Der Begriff Gott ist nichts anderes als ein anderer Begriff für Konzept "
    Von daher gehe ich von einer Art von Transzendentalität ( gibt es diesen Begriff überhaupt? )
    https://de.wikipedia.org/wiki/Transzendental
    im Bezug auf / zu Gott aus.
    Buddha soll nach der Überlieferung gesagt haben:
    Alles was wir sind ist das Resultat was wir gedacht haben. Unsere Existenz gründet auf Gedanken. Sie basiert auf dem was wir denken.
     
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  4. Filomena

    Filomena Guest

    Lieber @Teigabid, sehr schön hast du mir das erklärt - danke!
    Das leuchtet mir auch ein, aber wie ist es mit der 3. Möglichkeit:
    wenn Gott um einem herum ist -
    man ist so zusagen umgeben von göttlicher Energie?

    Lieber @SchattenElf,
    Ein sehr schöner Satz, aber ich glaube unsere Existenz wird schon von äusseren Einflüsse geprägt,
    wobei da natürlich " äussere " Wahrheiten ja auch nur subjektiv wahr genommen werden,
    was wiederum die Gültigkeit dieses Ausspruch bestätigt.
     
  5. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Mai 2012
    Beiträge:
    8.030
    Ort:
    Jenseits von Gut&Böse
    Liebe Filomena,
    ja, in der Tat, es ist ambivalent.
    Wenn unsere Existenz nur rein von äusseren Einflüsse geprägt wäre, dann hätten wir keinen ( wirklich ) freien Willen, - wären nur ein Werkzeug in den symbolischen / metaphorischen "Händen" eines Gottes. Im eigentlichen Sinne des Christentums wäre das sogar deterministisch, auch wenn gläubige Christen diese Art von Determnismus völlig ablehnen würden, weil sie aus ihrem bewussten Glaubensbekenntnis ( also aus ihrem Bewusstsein herraus ) diese Art von Determinismus nicht erkennen können.
    Allerdings trägt auch der Pantheismus eine Art von Determinismus in sich.
    Wenn ich die Aussage von Buddha dann einbringe, dass alles was wir sind ein Resultat dessen ist was wir gedacht haben, wird die Ambivalenz deutlich.
    Die Ambivalenz, also ein "sowohl als auch" erzeugt im Verstand eine Art von Paradox.
    Nun, immer wenn wir uns frei & offen, also "ungläubig", aber somit auch "undogmatisch", gedanklich mit Gott und somit über den Sinn des Lebens beschäftigen, kommen wir an Paradoxen nicht vorbei.
    Ich bin mir aber sicher, dass der Mensch das Bewusstseinspotenzial hat die Paradoxen, welche eben auch die Ambivalenz mit sich bringt, überwinden zu können.
    Dabei muss sich der Mensch aber auf der metaphorischen Bewusstseinsleiter SELBST empor "schwingen" , denn Bewusstsein ist eine Schwingung.
    Wie bei einer Schaukel schaukelt das Bewusstsein empor, also immer höher.
    Bis zu dem "Punkt"
    ( ja kann man sogar mit dem sogenannten Point of no return vergleichen )
    wo das Bewusstsein die Schwelle der Paradoxen überwunden hat und die Ambivalenzen & Paradoxen, ja wie.... verschwinden oder sich auflösen.
     
    Filomena gefällt das.
  6. Filomena

    Filomena Guest

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    Lieber Schattenelf - ja, das glaube ich auch

    - und das ist der Punkt, wo man dann nicht mehr " etwas weiß", sondern nur mehr "etwas glaubt"?!

    Du meinst - man hat eine gewisse ( hohe) Bewusstseinsebene erreicht - und kann dann nicht mehr in alte Muster, in niedrigeren Schwingungen verfallen?
     
  7. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    20.894
    Ort:
    Saarland
    Gibt verschiedene "Pantheismen".

    Ich bin Idealist, siehe https://www.esoterikforum.at/thread...beschreibt-unsere-realitaet-am-besten.172883/ und da im Idealismus der Geist immer die "Materie" manifestiert, ist die Wirklichkeit im Geist, und dieser Geist ist dadurch quasi notwendig Gott. Der individuelle Geist befindet sich auf einer keineswegs unabhängigen perspektivischen Metaebene, aber wirklich getrennt ist er nicht, sondern diese Trennung ist Illusion. Atman = Brahman, und paranormale Effekte sind auch dadurch möglich. Ich nenne es auch das Bewusstseinsgeflecht/netz, und das entspricht klar einem pantheistischen Weltbild.

    Es ist irgendwo immer noch Naturalismus, aber auf den Kopf gestellter Naturalismus. Geist beherrscht die Materie.

    Gott ist nicht in mir, sondern das einzige Bewusstsein und damit Gott stellt sich im Welt(t)raum vor PsiSnake zu sein, unter anderem, die Rollen sind nahezu unendlich...
     
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  8. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Mai 2012
    Beiträge:
    8.030
    Ort:
    Jenseits von Gut&Böse
    Nein, genau anders herrum.
    Ich sprach bezüglich des "Punkt" ja von Bewusstsein, also letztlich von dem Wissen was sich aus dem Bewusstsein speist.
    Bewusstsein heisst und bedeutet ja nicht Glaube, sondern eben Wissen,- sich also einer Realität bewusst gewahr zu werden.

    Im Prinzip ja.
    Wahre Bewusstseinserweiterung ist wie ein gleitender Prozess.
    Man kann zwar am Anfang immer noch in alte Muster und niedere Schwingungen fallen, aber man bleibt in ihnen nicht dauerhaft verhaftet,
    wenn der Point of no return bewusstseinsmässig einmal überschritten wurde.
    Diesen Point of no return , also So wie ich ihn meine, musst du verstehen wie einen bewusstseinsmäßigen Quantensprung.
    Oder wie die metaphorische öffnung einer Tür zu einem neuen Bewusstseinsraum.
    Am Anfang steht diese Türe noch offen, aber je weiter man sich in diesen neuen Bewusstseinsraum hineinbegibt, schliesst sich die Türe in die Vergangenheit für immer.
    Das ist, wenn auch auf einer anderen Basis, wie mit den Reinkarnationen zu vegleichen.
     
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  9. Filomena

    Filomena Guest

    Also, im Sinne - ich GLAUBE nicht an Gott, sondern WEIS, dass es ihn gibt oder umgekehrt: ich glaube nicht an Gott, sondern ich weiß, dass es ihn nicht gibt?
    oder mit der Wiedergeburt der Christen.....
    Deine Beiträge sind für mich sehr interessant und erbauend!
     
  10. Filomena

    Filomena Guest

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    ja, damit kann ich mich identifizieren - es entspricht auch meinem Weltbild - Pantheismus, wie du ihn definierst empfinde ich dem Christentum auch nicht so fern.......
     
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