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Pantheismus vs. religiöser/ spiritueller Naturalismus

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von naturverbunden, 1. April 2018.

  1. naturverbunden

    naturverbunden Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2018
    Beiträge:
    312
    Ort:
    Wien
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    Mich würde gerne interessieren, worin der Unterschied zwischen dem Pantheismus und einem religiösen/ spirituellen Naturalismus liegt.

    Der Pantheismus hat ja doch etwas mit etwas Göttlichem zum tun und das Wort Gott kommt doch da irgendwie vor.

    Wenn man aber annimmt, dass es nur die Natur gibt und alles Natur ist, aber die Natur in ihrer Art und Weise anbetet, verehrt, usw. dann ist das ja eigentlich kein Theismus, sondern eigentlich ein Naturalismus?

    Versteht ihr, was ich meine?

    Wenn ich mich auf die Natur beziehe und nicht auf Gott, dann kann es ja kein Theismus mehr sein, denn der Pantheismus betont, dass Gott alles ist und alles ist Gott, aber wenn man behauptet, alles sei die Natur, dann ist es ja kein Pantheismus mehr, sondern eher ein religiöser/ spiritueller Naturalismus, oder?

    Oder wäre für das, was ich meine am besten das Wort "Pannaturalismus"?
     
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  2. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    8.652
    Ort:
    burgenland.at

    Im Pantheismus ist jeder Punkt auf den Du zeigen kannst ein Teil von Gott,
    ja sogar imaginäre Punkte der Fantasie oder lediglich Funktionen.

    Den Naturalismus verstehe ich in der Art, dass man bis zum messbaren geht.
    Und darüber eventuell weitere Bereiche in Aussicht stellt.
    In der Annäherung ist das lobenswert.
    Meistens bleibt man jedoch an den Naturgesetzen hängen.

    Es stimmt schon, Gesetzmäßigkeiten setzen sich fort durch Wiederholungen,
    und machen dadurch den Eindruck einer Zusammengehörigkeit.
    Das muss nur teilweise richtig sein, aber es ist stimmig, sie gehören zu einem größeren Ganzen.
    So wie man sagt „nach seinem Ebenbild“, was eine äußere Befindlichkeit signalisiert,
    und eigentlich funktionsbedingt ist, so wie sich Energie zu Materie verwandelt.

    Dazu kommt das Element der Zeit,
    denn ohne Zeit sind alle Bilder in einem Augenblick.
    Und der Zeitraum für eine langsame Entwicklung in einer Unterordnung zur Wahrung der Abgrenzung wird bedeutungslos …

    Der Naturalismus setzt viel auf die Zeit.
    Speziell die Lösung des Problems "das Leben".
    Viele meinen das Leben wäre so wie in geringer Ausformung, etwa Bakterien, "nur" eine Art Krankheit.

    Meiner Meinung nach ist es keine Krankheit, sondern eine Unregelmäßigkeit,
    die bestehen bleiben kann und es derzeit auch so hält,
    oder zu seinem Ursprung zurückkehren könnte, zu einem geordneten Ablauf im System.

    Liquide Konsistenz begünstigt rasche Veränderungen des Lebens. Flexibilität.



    … und ein :)

    -
     
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  3. naturverbunden

    naturverbunden Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2018
    Beiträge:
    312
    Ort:
    Wien
    Ich sehe hald folgendes Problem:

    Eigentlich verneinen so gut wie alle PantheistInnen das traditionelle Gottesverständnis der abrahamitischen Religionen. Andererseits verwenden sie das Wort Theismus in ihrer Weltanschauung, welches erst wieder auf den abrahamitischen Gottesbegriff mehr oder weniger verweißt.

    Ich sehe darin einen Widerspruch.

    Daher wäre der Ausweg aus diesem Widerspruch der Begriff des Religiösen und Spirituellen Naturalismus.
     
  4. sibel

    sibel Guest

    Nicht ganz...aber tu dich doch mit dem User pan1234 zusammen...der hat die selben Dauerschleifen-Themen wie du und kommt verrückterweise auch aus Wien...
    Kostprobe?
    Ihr hättet euch viel zu erzählen..:rolleyes:
     
  5. Amarok

    Amarok Guest

    Na was meinste wem Du grad schreibst?
    Er war früher der 1234pan
     
  6. sibel

    sibel Guest

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    Ach soooooo......*wimpergeklimper..(tatsächlich wußte ich, wem ich schreibe...)
    Fair wäre es, wenn er seinen alten Account löschen lassen würde..Doppelaccounts sind ja eh nicht erlaubt...
     
  7. Amarok

    Amarok Guest

    Ah, siehste, ich war der Ansicht das alte Profil wäre gelöscht :oops: Gibts ja doch noch.... :whistle:

    *********************************************

    Zum Thema selber:

    Das ist doch reine Begriffshirnerei, da nun IRGENDEINE Definition oder Bezeichnung.... überstülpen zu wollen/müssen. Mir fallen noch wenigstens 5 weitere solcher Verhirnungen ein, die in der Essenz das Selbe sind. das ist doch Scheissegal.
    Leb was Du leben willst; ob Du dem nun diesen oder jenen namen gibst, bleibt die/ der "Lehre" /"Weg" doch das, was es ist.
     
    sibel gefällt das.
  8. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    8.652
    Ort:
    burgenland.at


    Jemand der sich zu einer abrahamitischen Religion bekennt legt Wert darauf,
    dass eine äußere Macht intelligenter Art vorhanden ist und willkürlich ins menschliche Leben eigreifen soll und kann.
    Und das wünschenswert in der positiven Form für den Menschen.

    Kommt jedoch ein Komet und zerstört das Leben wie wir es kennen,
    ist das etwa für einen Christen unserer Zeit keine Bösartigkeit des einzigen Gottes,
    sondern der Mensch ergründet was er falsch gemacht haben könnte?
    Im Verhältnis zu seinem Gott.

    Pantheismus versteht in Gott das gesamte System, und nicht allein den Menschen im Mittelpunkt.
    Schon gar nicht befindet sich Gott da irgendwo draußen.

    Kommuniziert ein Pantheist, dann spricht er nie mit Gott als übergeordnete Person, sondern es wird immer ein Kontakt von Mensch zu Mensch sein,
    und wie in diesem Verhältnis sich seine eigene Position verändert,
    was zumeist in bedrängten Situationen geschieht und wie eine Notverordnung sich auswirken wird.

    Oder anders gesagt: das Überdimensionale fällt beim Pantheisten komplett weg.
    Trotzdem „denkt“ er in jeder Phase seines Lebens an Gott.

    Warum soll es dabei kein Jenseits geben?
    Gerade das ist in seiner Teilmenge Mensch für den Pantheisten bestimmend und unmittelbarer definierbar …

    Ganz ohne Umschreibungsversuche wie "Gott" oder "Engel".
    Bestenfalls verwendet er die Bezeichnung "Vater" und benützt damit einen Hinweis auf einen nahen männlichen Menschen.

    … und ein :weihna1

    -
     
  9. naturverbunden

    naturverbunden Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2018
    Beiträge:
    312
    Ort:
    Wien
    Ich gebs zu, ich bin der pan1234... ich hätte nichts gegen die Löschung meines alten Accounts, nur der Herr Walter hat ihn bisher noch nicht gelöscht! Ich habe mich daher selbst aus dem alten Account ausgesperrt. Daher schreibe ich dort nichts mehr. Das komm ja eigentlich einer Löschung gleich!
     
  10. upgrade

    upgrade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Oktober 2017
    Beiträge:
    1.404
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    beim Pantheismus gibt es keinen identifizierbaren Gott, wie man ihn in den Religionen findet. Gott findet sich im Kosmos, welcher die Natur und Welt beinhält.
    Beim Naturalismus wird m.E. die Dualität aufgehoben, indem der Geist als Teil des Materiellen angesehen wird. Alles Erfahrbare liegt in der Natur.

    Der Unterschied besteht wohl darin, dass Pantheismus mehr als die Natur umfasst, also den gesamten Kosmos. Eben, wie du schreibst Teigabid, dass der Naturalismus sich bis zum messbaren Bereich voranarbeitet.

    In diesem Zusammenhang wären außerdem der Panentheismus und der Pandeismus interessant.

    Der Panentheismus wäre sehr viel umfassender als der Pantheismus, was heisst, dass Gott der Welt immanent und zugleich zu ihr transzendent ist. Gott ist demnach im Inneren von Allem zu finden und umfasst zeitgleich auch alles. Beim Pantheismus hingegen ist Gott im Inneren von Allem zu finden (oder auch: Gott ist das Universum).

    Beim Pandeismus wird Pantheismus und Deismus (Glaube, dass Gott das Universum schuf) kombiniert.
    Also ist Kosmos-Besitzer und Kosmos-Schöpfer eins, daher muss man ihn nicht verehrern. Er ist immanent aber nicht transzendent. Diese Sicht entspricht einer wissenschaftlich-kosmologischen Auffassung.
     
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