Und wieder kommt es doch sehr auf den Menschen an.
Vor allem, wie kommt es, dass man anderen ein Problem andichtet und derjenige es gar nicht als Problem sieht.
Solange Menschen andere Menschen nicht aktiv schaden, sollte jeder seine eigenen Erfahrungen machen dürfen.
Alkohol wird dem Menschen ja auch selbst überlassen oder rauchen oder Zucker.
Nochmal: kiffen bzw Canabiskonsum ist nicht tödlich (natürlich gibt es Ausnahmen, Vorerkrankungen). Verdampft, im Tee oder als Keks null schädlich.
Als junger Mensch ist es alle mal besser als in einer lauten Disco sich das Gehör zu schädigen, Speed einzupeiffen und dazu Alkohol zu trinken.
Selbst ein Jugendlicher der ganz ohne Genussmittel und Drogen auskommt, kann einen "problematischen" Lebensweg bestreiten. Durch den Stress im Studium oder der Arbeit kann er Deppressionen bekommen, BurnOut oder versucht den Stress durch übermässigen Sport zu kompensieren, was dann auch zu gesundheitlichen Schädigung führen kann.
Also warum greifen Menschen zu Alkohol, Tabak, Koks, Speed, Meth, rennen ins Fitnessstudio? Sie versuchen etwas zu kompensieren, auszugleichen, was ihnen im Leben womöglich fehlt. Das ist ein gesellschaftliches Problem. Leistung, Leistung und noch mehr Leistung.
Solange sich dahingehend nichts ändert und den Menschen nicht ein wenig mehr Freizeit eingeräumt wird, um mal runter zu kommen, solange wird es Menschen geben, die ihre kaum erträgliche Lebenssituation mit Alkohol, Tabak, Cannabis und Drogen kompensieren.
Cannabis ist da wirklich am harmlosesten.
Ich begegne lieber solchen chilligen Jugendlichen, als solchen die saufen, laute Musik hören und rumpöbeln.