bin unglaublich empathisch.

Constantin schrieb:
Ließen sich sicher Bücher von Erfahrungen auch anderer Menschen mit Menschen dieTherapeuten, Lebensberater, Heiler,ect,. sind, füllen!
*g Seyla

Gute Idee. Vielleicht eröffne ich bei Gelegenheit mal einen Thread dazu? :rolleyes:

Rudyline
 
Werbung:
wie es es Sehe, beschreibe ich in all meinen Beiträgen.

das sehr viele Menschen sich keine Gedanken machen, wissen wollen "Wer oder Was ist das "Innere" wirklich, sehe ich an den Reaktionen auf meine Beiträge?

*g Seyla

Ich sehe das anders: Es wollen sehr viele wissen , "Was" oder "Wer"das Innere ist , doch finden sie für sich eigene Antworten , eigene Definitionen und auch das kann ich für mich gelten lassen. Ich kann nicht immer alles so in Worte fassen, aber man kann erfühlen oder erspüren, und ich sehe und erkläre vieles aus der Warte meiner Lebensgeschichte in vielen anderen Beiträgen, sodass es auf einzelne Worte mE. nicht ankommt, sondern alles im Ganzem zu betrachten wäre, meiner Meinung nach. Und das was für dich an Definition richtig ist mag sein, muss es aber nicht für andere , was mich betrifft das gleiche, dennoch gibt es immer Möglichkeiten auf einen Nenner zu kommen oder anderes gelten zu lassen wenn man will.

LG:)
 
Das ist wohl eine der Problematiken, wenn man ein Konzept, egal, welches lernt und dann versucht, die Realität, mit der man konfrontiert wird, der man begegnet, starr in das Konzept zu packen, sie an dieses anzupassen. Wohl auch ein ausbildungs- und erfahrungsbedingtes Problem.


Tja, kann dann halt wirklich problematisch - für den Klienten - werden,
wenn der sich nicht in dieses Konzept pressen lässt (unbewusst) und dann als threapieresistent erscheint....und das auch selbst noch glaubt, weil es ihm sugerriert wird vom Therapeut, der seine eigenen Fähigkeiten natürlich auch nicht hinterfragen (lassen) will.
Man ist ja doch - wenn man eh in seelischer Not ist und viele Schutzmechanismen ausser Gefecht gesetzt sind, man sowieso ein Nervenbüdel und auf der Suche nach Hilfe ist, viel leichter zu manipulieren, beeinflussbarer als in guten und selbstbewussten Zeiten.

Die Erfahrung möchte ich dennoch nicht missen.
Ich kann nun dadurch Schein vom Sein unterscheiden.

Rudyline
 
ja, vorrausgesetzt dieser gerät auch einen Menschen der wirklich Sehen* kann und vermittelt diesem die Infos die wirklich wirken.

Ansonsten wirds ein Kreislauf und das SelbstBewußtsein erleidet noch mehr Bruchlandungen...und verschließt sich immer mehr.

*g Seyla

Ja, da hatte ich "Glück" (oder wie mann es nennen will), das ich den Kreislauf durchbrechen konnte. :D :kiss4:

Vielleicht würde ich sonst heute nicht mehr leben?
 
und warum hast du den Heiler/in für fähig geglaubt....lags am Aushängeschild, an den Ausbildungen, Urkunden ect....woran?
Hat dich dies Äußere beeinflusst?

So sehr beeinflusst das auf die Signale die von deinem sehenden-wissenden Bewußtsein kamen, nicht gehört werden konnte?

*g Seyla

Habe eine Empfehlung bekommen und aus Vertrauen zum Empfehlenden geglaubt er wüsste wo er mich hinschickt.
Dann habe ich mich von den Aubildungen beeinflussen lassen, später dem Wissen, ihren Aussagen um ihre (angeblichen) Fähigkeiten.
Es war ein sehr schleichender Prozess. Meine innere Stimme war immer leiser, sie war oft kurz und leise da, aber ich habe ihr nicht vertraut. Das ging meist so blitzschnell, dass ich es kaum wahrnehmen konnte - mir wurde überhaupt erst im Nachhinein bewusst, dass da ab und zu ein Stimmchen des Zweifels flüsterte.
Die wiederrum wurden von der Therapeutin auch immer schnell zerstreut,
denn sie hatte keinerlei Zweifel an ihren Fähigkeiten.
Erst als die Signale meines eigenen Bewusstseins überhaupt nicht mehr zu überhören und leugnen waren und das Leid unerträglich war, habe ich den Absprung geschafft.
 
Ein Therapeut ist genauso Mensch, er hat Berufserfahrung und Lebenserfahrung, er ist aber genauso nie fertig wie sein Klient und jeder Klient ist anders , hat andere Bedürnisse/Probleme und auch daran lernt , ein guter Therapeut trotz Grundregeln, Ausbildung , Lebenserfahrung immer während dazu. Wenn ein Therapeut nur stur bei seinem bereits vorhandenen Wissen bestehen bleibt, kann er sich nicht in jede Person einfühlen, da für diese Person , sein Wissen eventuell nicht reichen kann, daher ist es grundlegend wichtig, wertschätzend und einfühlend zu sein und bleiben und dennoch sehr flexibel sich auf neues Unbekanntes einlassen zu können um wirklich effektiv helfen zu können.

Mit der wirklichen Selbsterkenntnis ist man vielleicht fertig, wenn man am Sterbebett liegt und auch da ist es nicht immer sicher.....
:thumbup: Danke
 
Hallo Seyla,

da sagst du was Wahres!
Leider sind solche Therapeuten nach meiner Erfahrung und Suche wie die Stecknadel im Heuhaufen.
Habe viele erlebt, die nur ihre angelernten Theorien im Kopf haben und auf JEDEN Klienten stülpen ohne auf dessen Individualität zu achten.
Und im schlimmmsten Fall auch noch ihre eigenen unverarbeiteten Dinge auf mich projezierten.....nach dem Motto: der Blinde liest dem Tauben vor.
Gab sogar 2 Fälle bei denen ich dachte, er bräuchte selbst erst mal eine Therapie bevor er auf die Menschheit "losgelassen" wird.

Rudyline

Ja , gibt es eben auch und das ist schlimm für den Klienten, denn derjenige hat zwar seine Ausbildung - aber mehr nicht - nicht genug Erfahrungswerte , selbst viel zu viel an Problemen die er versucht mit Hilfe seines Studiums zu Heilen- nähmlich sich selbst und daher wirklich als Therapeut ungeeignet ist ( noch ). Ein gefestigter Therapeut lernt dennoch aus den verschiedensten Problemen seiner Klienten mit, kann es aber bearbeiten - auch mit dem Klienten- weil er Lebenserfahrung und Wissen vereinigen kann. Dennoch aufgeschlossen und flexibel , einfühlend sein kann. Und dennoch bei sich bleiben kann.

LG:)
 
Habe eine Empfehlung bekommen und aus Vertrauen zum Empfehlenden geglaubt er wüsste wo er mich hinschickt.
Dann habe ich mich von den Aubildungen beeinflussen lassen, später dem Wissen, ihren Aussagen um ihre (angeblichen) Fähigkeiten.
Es war ein sehr schleichender Prozess. Meine innere Stimme war immer leiser, sie war oft kurz und leise da, aber ich habe ihr nicht vertraut. Das ging meist so blitzschnell, dass ich es kaum wahrnehmen konnte - mir wurde überhaupt erst im Nachhinein bewusst, dass da ab und zu ein Stimmchen des Zweifels flüsterte.
Die wiederrum wurden von der Therapeutin auch immer schnell zerstreut,
denn sie hatte keinerlei Zweifel an ihren Fähigkeiten.
Erst als die Signale meines eigenen Bewusstseins überhaupt nicht mehr zu überhören und leugnen waren und das Leid unerträglich war, habe ich den Absprung geschafft.

Ich finde es gut das du auf deine Signale gehört hast, denn das nennt man Eigenverantwortung und Selbstbestimmt !!

Ich war in meiner eigenen Notsituation ( vor Jahren) so aus dem Ruder, das ich freiwillig für 2 Wochen mich in das Zentrum für seelische Gesundheit einliefern ließ. Meine Erfahrung dazu in der sogenannten Morgenrunde: Für mich liefen alle irgendwie ängstlich und " scheintot " in dieser Station umher, auch in der Morgenrunde waren sie eher schüchtern, es wurde nach den Befinden gefragt, Tagesablauf erklärt und so weiter....irgendwann kam dann ich dran und ich erklärte dem Primarius der anwesend war folgendes: Ich finde es nicht gut hier mit Medikamenten beruhigt zu werden , ich kenne meine Situation ,bin mir dessen bewusst , will zur Ruhe kommen, aber indem ich die Möglichkeit dazu habe und dies ohne Medikamente. Ich bin eher zu Gesprächen bereit, Punkt. Von dem Zeitpunkt an, bekam ich nur Schlafmedikamente wenn ich sie selbst wollte, ich war und blieb selbstbestimmt. Einige der Patienten kamen nach der Morgenrunde zu mir und "bewunderten" meinen Mut:rolleyes:war sehr eigenartig für mich und war mein erster intensiver Berühungspunkt mit psychisch kranken Patienten, wobei ich dann auf dieser Linie in meinem weiterem Leben blieb. Ein unermesslicher , eigener Erfahrungswert für mich , der mir meine zukünfitge Richtung wies.:)
Ich betreute nach diesen 14 Tagen 2 selbstmordgefährte Patienten für mehrere Jahre weiter obwohl ich erst meine Ausbildung begann. Eine Zeit die ich nicht missen möchte.

LG:)
 
Tja, kann dann halt wirklich problematisch - für den Klienten - werden,
wenn der sich nicht in dieses Konzept pressen lässt (unbewusst) und dann als threapieresistent erscheint....und das auch selbst noch glaubt, weil es ihm sugerriert wird vom Therapeut, der seine eigenen Fähigkeiten natürlich auch nicht hinterfragen (lassen) will.
Man ist ja doch - wenn man eh in seelischer Not ist und viele Schutzmechanismen ausser Gefecht gesetzt sind, man sowieso ein Nervenbüdel und auf der Suche nach Hilfe ist, viel leichter zu manipulieren, beeinflussbarer als in guten und selbstbewussten Zeiten.

Die Erfahrung möchte ich dennoch nicht missen.
Ich kann nun dadurch Schein vom Sein unterscheiden.

Rudyline

Schein vom Sein unterscheiden,wie Recht du hast und die Erfahrung möchte
ich auch nie missen..bin ich bei mir selbst geblieben,immer selbstbestimmend geblieben...dazu kann ich auch einiges beitragen...Rudyline sehr schön zu lesen und zu verstehen dein Bericht war.
Werde ich das Thema noch aufgreifen,dass sind Erlebnisse,die das Leben schreibt,
lg.madma
 
Werbung:
Schein vom Sein unterscheiden,wie Recht du hast und die Erfahrung möchte
ich auch nie missen..bin ich bei mir selbst geblieben,immer selbstbestimmend geblieben...dazu kann ich auch einiges beitragen...Rudyline sehr schön zu lesen und zu verstehen dein Bericht war.
Werde ich das Thema noch aufgreifen,dass sind Erlebnisse,die das Leben schreibt,
lg.madma

Genau , und Erfahrungen und Erlebnisse machen dich zu einem Menschen - der eben so ist wie du und besonders , das solltet ihr alle nicht vergessen.
Jeder Mensch ist auf seine Weise was besonderes. :)Das Thema ist sicherlich interessant.

LG:):umarmen:
 
Zurück
Oben