Bedingungslose Liebe (*) - warum sie manche nicht leben können

Sag ich doch :) ...


Ich glaub immer noch nicht, dass man über die Selbstliebe zur bedingungslosen Liebe kommt.
Ich hab noch niemanden gefunden, der diesen Weg erfolgreich gegangen ist ;) ... vll. ist diese Selbstliebe aber auch was anderes und wird nur so interpretiert.

?

Das kommt warscheinlich auf die Definition von "Selbstliebe" an. Wenn ich mich in einem gesunden Maße selbst liebe, kann ich auch mit anderen Menschen viel besser umgehen, als wenn ich mich selbst verachte....
 
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Das kommt warscheinlich auf die Definition von "Selbstliebe" an. Wenn ich mich in einem gesunden Maße selbst liebe, kann ich auch mit anderen Menschen viel besser umgehen, als wenn ich mich selbst verachte....

Das würde ich dann so übersetzen:

Wenn ich mit mir selbst besser umgehen kann (mich annehmen, mich mag) kann ich das auch mit anderen.

Das ist aber nicht dasselbe, als wenn du vor Liebe überfließt und dieser Fluß deine Welt überflutet und alles was darin ist. Ich habe das so erlebt, dass ich erst im Außen gelernt hab, bedingungslos zu lieben und dann war ich das auf einmal und jetzt ist es völlig wurscht ...

jetzt ist es nur noch : Ich liebe ...
 
Grüß euch! :winken5:

Vielleicht interessiert den einen oder anderen von euch mein Ausschnitt aus "Freundschaft mit Gott" über die Bedingungslose Liebe - Band 5 der GmG-Reihe... ich wünsch euch allen damit ein gesegnetes 2009 in bedingungsloser Liebe!


...Warum fällt es vielen von euch so schwer, Gott zu lieben?

Weil wir nicht wissen, wie das aussieht, Gott zu lieben.

Und das ist so, weil ihr nicht wisst, wie es aussieht, einander zu lieben. Der Schritt, Gott zu lieben, ist kein leichter Schritt auf einem Planeten, auf dem Liebe zu einem anderen ohne Bedürfnis etwas Beispielloses ist, auf dem die bedingungslose Liebe zu einem anderen selten praktiziert wird, und auf dem die Liebe zu allen ohne Einschränkung geradezu als „Unrecht“ gilt.
Die Menschen haben sich einen Lebensstil geschaffen, der dazu führt, dass das immer währende Gefühl des Einsseins mit jedermann sie tatsächlich in Schwierigkeiten bringt. Und du hast gerade die Hauptgründe für all diese Probleme aufgezählt. Du kannst sie als die drei großen Liebeskiller bezeichnen.
1. Bedürftigkeit
2. Erwartung
3. Eifersucht

Du kannst eine andere Person nicht wahrhaft lieben, wenn eines dieser drei Momente vorhanden ist. Und du kannst schon gar nicht einen Gott lieben, der sich einem dieser drei Momente hingibt, von allen drei zusammen gar nicht zu reden. Doch das ist genau der Gott, an den ihr glaubt. Und da ihr erklärt habt, dass das gut genug für euren Gott ist, habt ihr euch auch zugestanden, dass es gut genug für euch ist. Das also ist das Umfeld, in dem ihr eure Liebe füreinander zu erschaffen und aufrechtzuerhalten bestrebt seid.
Ihr seid gelehrt worden, an einen Gott zu glauben, der eifersüchtig ist, der enorme Erwartungen hegt und der so bedürftig ist, dass er, wenn seine Liebe zu euch unerwidert bleibt, euch mit ewiger Verdammnis bestraft. Diese Lehren sind Bestandteil eurer Kulturgeschichte. Sie sind so in eure Psyche eingewurzelt, dass es ein größeres Unterfangen sein wird, sie wieder herauszureißen. Und doch könnt ihr, solange ihr das nicht tut, nicht hoffen, einander wahrhaft zu lieben, geschweige denn mich.


Was können wir tun?

Ihr müsst das Problem erst verstehen, bevor ihr es lösen könnt. Lass uns der Reihe nach einen Blick auf die einzelnen Elemente dieses Problems werfen. Bedürftigkeit ist der stärkste aller Liebeskiller. Doch die meisten Angehörigen eurer Spezies kennen den Unterschied zwischen Liebe und Bedürfnis nicht, sie haben beides miteinander verwechselt und verwechseln es weiterhin täglich.
„Bedürfnis“ ist das, was du empfindest, wenn du dir vorstellst, dass es etwas außerhalb von dir gibt, das du jetzt nicht hast, das du aber brauchst um glücklich zu sein. Weil du glaubst, dass du es brauchst, wirst du fast alles tun um es zu bekommen. Die meisten Menschen eignen sich das, was sie ihrer Ansicht nach brauchen, durch einen Handel an. Sie geben das, was sie bereits haben, im Austausch für das, was zu haben sie bestrebt sind.
Ihr bildet euch ein, dies sei der Weg eure Liebe füreinander zu zeigen, weil euch beigebracht wurde, dass es die Art und Weise ist, wie Gott euch seine Liebe zeigt. Gott hat ein Handelsabkommen ausgetüftelt: Wenn ihr mich liebt, lass ich euch in den Himmel ein. Wenn ihr mich nicht liebt, lass ich euch nicht rein. Jemand hat euch erzählt, dass Gott so ist, und daher seid auch ihr so geworden.


Es ist so, wie du sagtest: Was gut genug für Gott ist, sollte auch gut genug für mich sein.

Genau. Und so habt ihr im Rahmen eurer Menschheitsmythologie eine Geschichte kreiert, die ihr jeden Tag auslebt: Liebe hat ihre Bedingungen. Aber das ist keine Wahrheit, das ist ein falscher Mythos. Es ist Bestandteil eurer Kulturgeschichte, aber nicht Bestandteil von Gottes Wirklichkeit. In Wirklichkeit braucht Gott nichts und fordert deshalb auch nichts von euch.
Wie kann Gott irgendetwas brauchen? Gott ist Alles-in-Allem, das Alles und Jedes, das unbewegte Bewegende, die Quelle von allem, was Gott eurer Vorstellung nach brauchen könnte. Die Einsicht, das Gott alles hat, alles ist und nichts braucht, ist Bestandteil der Erkenntnis von Gott.
Wenn du Gott erst einmal wirklich kennst, fängst du an, euren Mythos, der Ihn umgibt, auseinander zu nehmen. Du änderst deine Meinung über wer und wie Gott ist. Und wenn du hierüber deine Meinung änderst, fängst du an, auch deine Meinung darüber zu ändern, wie du zu sein hast. Das ist der Beginn der Transformation. Das ist es, was eine Freundschaft mit Gott bewirkt. Sie transformiert dich.


Ich bin begeistert! Niemand hat mir je diese Dinge so einfach, so klar erklärt.

Dann hör genau zu, denn hier kommt die klarste Einsicht von allen.
Ihr seid als Abbild Gottes erschaffen, Gott hat euch zum Bild seines eigenen Wesens gemacht. Nun, das wusstet ihr schon immer, denn auch das seid ihr gelehrt worden. Doch ihr habt eine irrige Vorstellung von dem, was Gottes Wesen ist. Und deshalb habt ihr auch nicht erkannt, was dieses Abbild und Bild Gottes Wesens, das ihr seid, sein kann.
Ihr stellt euch vor, dass Gott ein Gott ist, der Bedürfnisse hat – darunter auch das Bedürfnis, dass ihr mich liebt. Nun waren manche eurer Kirchen bestrebt, das nicht als ein Bedürfnis nach eurer Liebe, sondern nur als ein Verlangen, einen Wunsch danach, zu beschreiben. Es ist einfach nur Gottes Wunsch, so sagen sie, dass ihr Ihn liebt, aber Gott wird euch nie dazu zwingen. Doch ist so ein „Wunsch“ nicht ein „Bedürfnis“, wenn Gott gewillt ist, euch bis in alle Ewigkeit zu peinigen, wenn er Ihm nicht erfüllt wird? Was für eine Art von Wunsch ist das?
Und so habt ihr, die ihr als Abbild von Gott geschaffen seid, es als normal bezeichnet, die gleiche Art Wunsch oder Verlangen zu erleben, und habt somit eure fatalen Anziehungskräfte erschaffen.
Aber jetzt sage ich dir, dass Gott keine Bedürfnisse hat. Alles, was Er innerhalb seines Selbst ist, ist alles, was Er braucht, um allem, was Er außerhalb seines Selbst ist, Ausdruck zu geben. Das ist die wahre Natur Gottes. Das ist das Abbild, als das ihr erschaffen seid, zu diesem Bild seines Wesens hat Er euch gemacht.
Begreifst du das Wunder, das darin liegt? Siehst du die Implikationen?
Auch ihr seid ohne Bedürfnisse. Es gibt nichts, was du brauchst um vollkommen glücklich zu sein. Du glaubst nur, dass es da etwas gibt. Dein tiefstes, vollkommenstes Glück findest du in deinem Inneren, und wenn du es erst einmal gefunden hast, gibst es nichts im Äußeren deines Selbst, das ihm gleichkommt, noch kann irgendetwas es zerstören.


Oh Mann, trefflich gepredigt. Entschuldige, aber wie kommt es, dass ich das nicht erlebe?

Weil du nicht danach strebst. Du trachtest danach, den großartigsten Teil deines Selbst außerhalb deines Selbst zu erfahren. Du bist bestrebt, dein Wer-du-Bist durch andere zu erfahren, statt anderen zu erlauben, durch dich zu erfahren, wer sie sind.

Was hast du da gesagt? Würdest du das noch einmal wiederholen?

Ich sagte, du bist bestrebt, dein Wer-du-Bist durch andere zu erfahren, statt anderen zu erlauben, durch dich zu erfahren, wer sie sind.

... (Ende Teil1)
 
(Teil2)...

Das ist vielleicht das Wichtigste, dass du je zu mir gesagt hast.

Es ist eine ziemlich intuitive Aussage.

Was heißt denn das? Ich weiß nicht, was das bedeuten soll.

Viele der wichtigsten Aussagen im Leben sind intuitiver Art. Du weißt, dass sie wahr sind, noch bevor du weißt, wie und warum. Sie kommen aus einer tieferen Verständnisebene, die Fakten und Beweis, Logik und Verstand und all die Werkzeuge übersteigen, mittels derer ihr zu bestimmen sucht, ob etwas wahr ist oder nicht – und somit, ob es wichtig ist. Manchmal weißt du einfach von seinem Klang her, dass etwas wichtig ist. Es hat den „Klang der Wahrheit“.

Mein ganzes Leben habe ich geglaubt, was andere über mich gesagt haben. Ich habe mein Verhalten geändert, korrigiert, wer ich bin, nur um das zu ändern, was andere über mich sagten und was mir andere über mich erzählten. Ich habe mich buchstäblich durch andere erlebt, so wie du eben gesagt hast.

Die meisten Menschen tun das. Doch wenn du die Meisterschaft erlangt hast, wirst du anderen erlauben, durch dich zu erfahren, wer sie sind. So erkennst du einen Meister, wenn du einen siehst: Der Meister oder die Meisterin ist eine Person, die dich sieht.
Der Meister gibt dich deinem Selbst zurück, denn er erkennt dich. Die Meisterin erkennt dich wieder. Und auf diese Weise erkennst du dein Selbst wieder. Du erkennst dein Selbst wieder als das, wer du wirklich bist. Dann gibst du dies an andere weiter. Du bist ein Meister geworden und trachtest nicht länger danach, dein Selbst durch andere zu erkennen und zu erfahren, sondern triffst die Wahl, andere sich durch dich erkennen und erfahren zu lassen.
Deshalb habe ich gesagt, dass der wahre Meister nicht der mit den meisten Schülern ist, sondern einer, der die meisten Meister hervorbringt.


Wie kann ich diese Wahrheit erleben? Wie kann ich aufhören, Bestätigung von außen zu benötigen? Wie kann ich alles, was ich brauche um glücklich zu sein, im Innern finden?

Geh nach Innen! Willst du finden, was in deinem Innern ist, dann geh in dein Inneres.
Wenn du nicht nach innen gehst, gehst du leer aus.​
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Das hast du auch schon früher gesagt…

Ich sage dir noch einmal: In deinem Innern findest du deine Seligkeit. Dort wirst du dich wieder einmal daran erinnern, wer du bist, und dort wirst du wieder einmal mehr erfahren, dass du nichts außerhalb deines Selbst benötigst. Dort wirst du das Bild von dir, als Gottes Abbild geschaffen, erblicken. Und an diesem Tag wird dein Bedürfnis nach irgendetwas anderem enden, und du wirst schließlich im Stande sein, wirklich und wahrhaftig zu lieben.

Du sprichst mit solcher Kraft und Beredsamkeit. Das nimmt mir oft geradezu den Atem. Aber sag mir noch einmal, wie ich innere Einkehr halten kann. Wie kann ich mich als den kennen lernen, der nichts außerhalb seiner selbst benötigt?

Werde einfach still! Verweile in Stille in deinem Selbst. Mach das oft. Jeden Tag. In kleinen Dosierungen jede Stunde, wenn du kannst. Halt einfach inne. Hör mit allem Tun auf. Hör mit allem Denken auf. Sei einfach nur eine Weile. Auch wenn es nur für einen Augenblick ist. Es kann alles verändern. Nimm dir jeden Tag in der Morgendämmerung eine Stunde und schenk sie deinem Selbst. Begegne dort deinem Selbst in dem heiligen Moment. Wende dich dann deinem Tag zu. Du wirst ein anderer Mensch sein.

Du sprichst von Meditation.

Verfange dich nicht in Etikettierungen oder bestimmten Vorgehensweisen. Das hat die institutionalisierte Religion getan. Das ist es, was das Dogma anstrebt. Kleb diesen Dingen kein Etikett auf, schaff dir hier keine festen Regeln.
Was du Meditation nennst, ist nichts anderes als bei deinem Selbst sein – und somit letztlich ein dein Selbst sein.
Es gibt viele Möglichkeiten, das zu tun. Für manche mag es so aussehen, wie das was du „Meditation“ nennst – das heißt, still dasitzen. Für andere nimmt es vielleicht die Form eines einsamen Spaziergangs in der Natur an. Einen Steinboden auf Händen und Knien mit einer Bürste schrubben, kann Meditation sein – wie so mancher Mönch entdeckt hat. Andere, Außenstehende, kommen ins Kloster, sehen diese Arbeit und denken: Was für ein hartes Leben. Doch der Mönch ist zutiefst glücklich, zutiefst im Frieden. Er sucht nicht nach einem Weg, wie er von dieser Arbeit erlöst werden kann, er sucht nach einem weiteren Boden, den er schrubben kann! Gib mir nur einfach noch einen Boden! Gib mir noch eine Bürste! Gib mir noch eine Stunde auf Händen und Knien! Ich geb dir den saubersten Boden, den du je gesehen hast. Und meine Seele wird durch diesen Vorgang gereinigt werden. Gereinigt von jeglichem Gedanken, dass das Glück irgendetwas außerhalb seiner selbst bedarf. Dienen kann eine tiefe Form von Meditation sein.


Ok, sagen wir, ich habe entdeckt, dass ich um wahrhaft glücklich zu sein nichts von irgendjemandem brauche. Würde mich das nicht zu einem unsozialen Menschen machen?

Ganz im Gegenteil, es würde deine soziale Einstellung noch verstärken, weil du nun klar erkennst, dass du nichts zu verlieren hast. Nichts behindert euer einander Lieben mehr als der Gedanke, dass ihr etwas zu verlieren habt. Aus dem gleichen Grund findet ihr es schwierig und beängstigend, Gott zu lieben. Euch ist gesagt worden, dass Er zornig werde, wenn ihr Ihn nicht auf die richtige Weise, zur richtigen Zeit, aus den richtigen Gründen liebt. Denn Gott ist ein eifersüchtiger Gott, so wurde euch gesagt, und wird eure Liebe in keiner anderen Form oder Gestalt und in keiner anderen Weise akzeptieren, als in der, die Er von euch fordert.
Nichts könnte der Wahrheit ferner sein, doch war die Wahrheit eurem Bewusstsein nie ferner. Gott braucht nichts von euch und begehrt, wünscht und fordert daher auch nichts von euch. Seine Liebe zu euch ist bedingungslos und grenzenlos. Ihr werdet zum Himmel zurückkehren, ob ihr Ihn nun auf die richtige Weise geliebt habt oder nicht. Es gibt keinen Weg für euch, der euch nicht in den Himmel zurückkehren lässt, denn es gibt keinen anderen Ort, wo ihr hin könnt. Somit ist euch euer ewiges Leben sicher und euer ewiger Lohn gewiss.


Du sagtest, dass auch das Liebemachen, die Erfahrung sexueller Ekstase eine Form von Meditation sein kann.

Das ist richtig.

Aber das ist nicht bei seinem Selbst sein. Das fühlt sich so an, als sei man bei einem anderen.

Dann weißt du nicht, was es heißt, wirklich verliebt, wirklich in der Liebe zu sein. Denn wenn du wirklich in der Liebe bist, gibt es nur einen von euch im Raum. Was als Erfahrung des Beisammenseins mit einer anderen Person beginnt, wird zu einer Erfahrung des Einsseins – des bei einem Selbst Seins. Ja, das ist der ganze Sinn und Zweck der sexuellen Ausdrucksform und jeder Form von Liebe.

Du hast auf alles eine Antwort.

Das will ich hoffen.

Und was ist mit den anderen beiden Liebeskillern – Erwartungen und Eifersucht?

Selbst wenn es dir gelingt, das Moment des Bedürfnisses aus deiner Beziehung mit einer anderen Person auszuräumen, hast du möglicherweise noch immer mit dem Moment der Erwartung zu kämpfen. Das ist ein Zustand, in dem du die Vorstellung hast, dass eine andere Person sich auf eine ganz bestimmte Weise geben und, dass sie sich so zeigen wird, wie sie deiner Meinung nach ist oder sein sollte.
Wie das Bedürfnis ist auch die Erwartungshaltung tödlich. Sie mindert die Freiheit, und Freiheit ist die Essenz der Liebe.
Wenn du eine Person liebst, dann gestehst du ihr die totale Freiheit zu, die zu sein, die sie ist, denn das ist das größte Geschenk, dass du ihr machen kannst, und Liebe gibt immer das größte Geschenk.
Es ist das Geschenk, dass Gott euch gibt, doch ihr könnt euch nicht vorstellen, dass Er es euch gibt, weil ihr euch keine so große Liebe vorstellen könnt. Daher habt ihr entschieden, dass Er euch die Freiheit gegeben hat, nur die Dinge zu tun, die ihr Gottes Wunsch nach tun sollt.
Ja, eure Religionen sagen, dass Er euch die Freiheit gibt, alles zu tun, jede Wahl zu treffen, die ihr treffen wollt. Doch ich frage noch einmal: Hat Gott euch Freiheit gegeben, wenn Er euch endlos dafür martert und bis in alle Ewigkeit verdammt, dass ihr eine Wahl getroffen habt, die nicht seinem Wunsch entsprach? Nein. Gott hat euch befähigt. Ihr seid fähig, jede Wahl zu treffen, die euch beliebt, aber ihr seid darin nicht frei. Nicht, wenn euch etwas am Endergebnis liegt. Und natürlich liegt euch allen etwas daran.
Und so habt ihr euch das zurechtgebastelt: Wenn ich euch euren Lohn im Himmel zugestehen soll, dann erwarte ich, dass ihr die Dinge auf meine Weise macht. Und das nennt ihr Gottes Liebe. Und dann versetzt ihr euch gegenseitig an den gleichen Ort der Erwartungen und nennt das Liebe. Doch beides ist nicht Liebe, denn Liebe erwartet nichts außer dem, was die Freiheit zur Verfügung stellt, und Freiheit weiß nichts von Erwartung. Wenn du von einer Person nicht verlangst, dass die sich so zeigt, wie sie deinem eingebildeten Bedürfnis nach sein soll, dann kannst du deine Erwartungshaltung aufgeben. Die Erwartung verflüchtigt sich. Dann liebst du sie genau so wie sie ist. Doch das kann nur geschehen, wenn du dein Selbst genau so liebst wie es ist. Und das kann nur geschehen, wenn du Gott genau so liebst wie Er ist.
Um das tun zu können, musst du mich, Gott, so erkennen, wie ich bin, und nicht so, wie ich deiner Vorstellung nach bin.
Deshalb besteht der erste Schritt bei einer Freundschaft mit Gott darin, dass du Gott kennst, der zweite darin, dass du den Gott liebst, den du kennst und dem du vertraust. Und das machst du, indem du Gott als jemanden behandelst, den du kennst und den du vertraust.
Kannst du Gott bedingungslos lieben? Das ist die große Frage. Die ganze Zeit hast du vielleicht gedacht, die Frage sei, ob Gott dich bedingungslos lieben kann. Doch die große Frage ist: Kannst du Gott bedingungslos lieben?
Denn du kannst meine Liebe nur in der Weise empfangen, in der du mir die deine gibst.


...(Ende Teil2)...
 
(Teil3)...

Meine Güte, das ist eine enorme Aussage. Wieder bitte ich dich, das noch einmal zu Wiederholen. Ich kann das nicht einfach so vorbeiziehen lassen.

Du kannst Gottes Liebe nur in der Weise empfangen, in der du Gott die deine gibst.

Ich nehme an, das gilt auch für die zwischenmenschlichen Beziehungen.

Natürlich. Du kannst die Liebe einer anderen Person nur so empfangen, wie du ihr die deine gibst. Sie kann dich auf ihre Weise so lange lieben wie sie will. Du kannst diese Liebe nur auf deine Weise empfangen.
Du kannst nicht erfahren, was du anderen zu erfahren verweigerst.
Und das bringt uns zum letzten Element der angesprochenen Frage: Eifersucht
Aus eurer Entscheidung heraus, Gott eifersüchtig zu lieben, habt ihr einen Mythos von einem Gott geschaffen, der eifersüchtig liebt.


Warte mal eine Minute! Willst du sagen, dass wir auf dich eifersüchtig sind?

Woher, glaubst du, kam der Gedanke von einem eifersüchtigen Gott?
Ihr habt so sehr, wie ihr nur könnt, versucht, meine Liebe zu vereinnahmen. Ihr habt versucht, ihr alleiniger Besitzer zu sein. Ihr habt Anspruch auf mich erhoben, und ihr habt das auf bösartige Weise getan. Ihr habt verkündet, dass ich euch liebe, und nur euch. Ihr seid das auserwählte Volk, ihr seid die Nation unter Gott geeint, ihr seid die einzige wahre Kirche! Und ihr hütet eifersüchtig diese Position, die ihr euch selbst zugemessen habt. Wenn jemand behauptet, dass Gott alle Menschen und Völker gleichermaßen liebt, alle Glaubensrichtungen, alle Nationen akzeptiert, bezeichnet ihr das als Gotteslästerung. Gott begeht also Gotteslästerung, wenn Er auf irgendeine andere Weise liebt, als in der, wie ihr sagt, dass Gott liebt.


George Bernhard Shaw sagte, dass alle großen Wahrheiten als Gotteslästerung beginnen.

Er hatte Recht.
Diese von Eifersucht gepeinigte Liebe ist nicht die Art wie ich liebe, doch ist es die Art und Weise, in der ihr meine Liebe wahrgenommen habt, weil es die Art ist, wie ihr mich geliebt habt.
Und das ist auch die Art, in der ihr einander geliebt habt, und es bringt euch um. Ich meine das ganz buchstäblich. Es ist bekannt, dass ihr einander oder euch selbst auf Grund eurer Eifersucht getötet habt.
Wenn ihr jemanden liebt, dann sagt ihr ihm, dass er euch lieben soll, und nur euch. Wenn er eine andere Person liebt, werdet ihr eifersüchtig. Und das ist noch nicht einmal das Ende des Lieds. Denn ihr seid nicht nur auf andere Leute eifersüchtig, ihr seid auch auf Jobs, auf Hobbys, auf Kinder, auf alles eifersüchtig, was die Konzentration der von euch geliebten Person von euch abzieht. Manche sind auf einen Hund oder auf ein Golfspiel eifersüchtig…
Die Eifersucht hat viele Formen. Sie hat viele Gesichter. Und keines davon ist schön.


Ich weiß. Ich hatte einmal einen Eifersuchtsanfall, als ich in eine Frau namens Dawn sehr verliebt war. Ich sagte ihr das auch, worauf sie ganz ruhig erwiderte: „Neale, das ist keine sehr anziehende Seite von dir.“
Ich habe das nie vergessen. Sie sagte das so schlicht und emotionslos. Es war einfach eine Tatsache. Es gab keinen Streit über das, was ich gerade gesagt hatte, keine längere Diskussion über das, was sie gesagt hatte. Sie stellte diesen Gedanken einfach in den Raum. Es war erschütternd.


Dawn hat dir ein großes Geschenk gemacht.

Ja, das hat sie. Dennoch ist es schwer für mich, die Eifersucht zu überwinden. Immer, wenn ich denke, ich wäre sie endlich losgeworden, kommt sie wieder hervor. Es ist fast so, als verstecke sie sich, und ich weiß nicht einmal, dass sie da ist. Ja, ich könnte schwören, dass sie nicht da ist. Und bumm, da ist sie wieder.
Ich denke, ich empfinde sie jetzt weniger, aber es wäre eine Lüge zu sagen, dass ich sie gar nicht mehr empfinde.


Du arbeitest daran, das ist genug. Du erkennst sie als das, was sie ist, und das ist gut.

Aber wie kann ich sie loswerden? Ich kenne ein paar Leute, die sie tatsächlich völlig abgelegt haben. Wie machen sie das? Ich möchte das auch!

Du meinst, du bist eifersüchtig auf Leute, die nicht eifersüchtig sind? Das entbehrt nicht einer gewissen Komik.

Clever. Du bist clever, weißt du das?

Natürlich. Was, glaubst du, hält mich am Laufen?

Ok, was ist die Antwort?

Werde den Gedanken los, dass dein Glück von irgendetwas außerhalb deiner selbst abhängt, und du wirst die Eifersucht los. Werde die Vorstellung los, dass es bei der Liebe um das geht, was du im Austausch für das bekommst, was du gibst, und du wirst die Eifersucht los. Gib deinen Anspruch auf die Zeit oder Energie oder Liebe einer anderen Person auf, und du wirst die Eifersucht los.

Ja, aber wie mache ich das?

Lebe dein Leben aus einem neuen Grund. Begreife, dass der Sinn und Zweck deines Lebens nichts damit zu tun hat, was du aus ihm herausschlägst, sondern alles damit, was du in es hineinsteckst. Das gilt auch für Beziehungen.
Der Sinn und Zweck deines Lebens ist der, dass du dein Selbst aufs Neue in der großartigsten Version der größten Vision, die du je über Wer-du-Bist hattest, erschaffst. Dass du dein wahres selbst verkündest und wirst, zum Ausdruck bringst und erfüllst, erfährst und erkennst.
Dazu brauchst du nichts von anderen Menschen in deinem Leben – oder von einer anderen Person im Besonderen. Deshalb kannst du andere lieben, ohne irgendetwas von ihnen zu verlangen.
Der Gedanke, dass du eifersüchtig auf die Zeit bist, die die von dir geliebte Person mit dem Golfspiel oder der Arbeit im Büro oder in den Armen eines anderen verbringt, kann dir nur kommen, wenn du dir einbildest, dass dein eigenes Glück auf dem Spiel steht, wenn die von dir geliebte Person glücklich ist.


Oder dass mein Glück davon abhängt, dass die von mir geliebte Person immer mit mir beisammen ist und nicht mit einem anderen, oder dass sie nichts anderes tut.

Genau.

Aber warte mal einen Moment. Meinst du, dass wir auch nicht eifersüchtig sein sollen, wenn sich die von uns geliebte Person in den Armen eines anderen tummelt? Du meinst, diese Untreue ist ok?

Es gibt kein „okay“ und „nicht okay“. Das sind von euch erfundene Maßstäbe. Ihr erschafft sie – und ändert sie immer wieder im Lauf der Zeit.

So manche sagen, dass genau das das Problem unserer heutigen Gesellschaft ist; dass wir spirituell und gesellschaftlich gesehen unverantwortlich sind. Wir ändern flugs unsere Wertvorstellungen, so wie es unseren Zwecken und Zielen dienlich ist.

Natürlich tut ihr das. So ist das Leben. Wenn ihr es nicht tätet, könnte das Leben nicht vorankommen. Ihr würdet keinerlei Fortschritte machen. Möchtest du wirklich ewig an deinen alten Wertvorstellungen festhalten?

Manche Leute wollen das.

Sie wollen Frauen als Hexen bezeichnen und auf dem Marktplatz aufhängen, so wie ihr das noch vor wenigen Generationen gemacht habt? Sie wollen, dass ihre Kirche Soldaten auf Kreuzzüge schickt, die abertausende von Menschen abschlachten, weil sie sich nicht zu dem einen wahren Glauben bekennen?

Aber du verwendest hier historische Beispiele menschlichen Verhaltens, die durch fehlgeleitete und nicht durch alte Wertvorstellungen entstanden sind. Über diese Verhaltensweisen haben wir uns erhoben.

Tatsächlich? Hast du kürzlich mal einen Blick auf eure Welt geworfen? Aber das ist ein anderes Thema. Lass uns bei diesem hier bleiben.
Der Wandel von Wertvorstellungen ist das Zeichen einer reifer werdenden Gesellschaft. Ihr wachst in eine größere Version euer selbst hinein. Ihr ändert eure Wertvorstellungen ständig, während ihr neue Informationen sammelt, neue Erfahrungen einbringt, neue Ideen in Betracht zieht, neue Sichtweisen von den Dingen entdeckt und aufs Neue definiert, wer ihr seid.
Das ist ein Zeichen von Wachstum, nicht von Unverantwortlichkeit.


Lass mich das klarstellen. Es ist ein Zeichen von Wachstum, wenn es für uns okay ist, dass sich die von uns geliebte Person in den Armen eines anderen tummelt?

Es ist ein Zeichen von Wachstum, wenn ihr euch dadurch nicht euren Frieden nehmen lasst. Nicht deshalb euer Leben in Aufruhr bringt. Nicht deshalb eurem Leben ein Ende setzt. Nicht deshalb einen anderen tötet. Alle diese Dinge haben Menschen getan. Selbst jetzt töten manche von euch andere aus diesem Grund, und die meisten von euch töten aus diesem Grund ihre Liebe.

Nun, ich bin natürlich nicht mit dem Töten einverstanden, aber wie kann es deine Liebe zu jemanden nicht töten, wenn dieser jemand eine andere Person liebt, während er oder sie gleichzeitig behauptet, dich zu lieben?

Wenn diese Person eine andere Person liebt, heißt das, dass sie dich nicht liebt? Muss sie einzig nur dich lieben um wahrhaft zu lieben? Verstehst du das so?

Ja, verdammt noch mal! Das würden viele Menschen sagen. Ja, verdammt noch mal!

Kein Wunder, dass ihr solche Probleme habt, einen Gott zu lieben, der jedermann gleichermaßen liebt.

Nun, wir sind keine Götter. Die meisten Menschen brauchen ein gewisses Maß an emotionaler Sicherheit. Und ohne diese, wenn deine Gefährtin oder dein Partner sie dir nicht gibt, kann die Liebe sterben. Ob du das nun willst oder nicht.

Nein. Nicht die Liebe stirbt. Das Bedürfnis stirbt. Du beschließt, dass du diese Person nicht mehr brauchst. Tatsache ist, dass du diese Person nicht mehr brauchen willst, weil es zu sehr schmerzt. Also triffst du eine Entscheidung: Ich brauche es nicht mehr, dass du mich liebst. Geh und liebe, wen immer du liebst. Ich bin raus.
Das ist es, was passiert. Ihr tötet das Bedürfnis ab, ihr tötet nicht die Liebe. Manche von euch tragen diese Liebe ewig mit sich. Freunde sagen, dass ihr immer noch „entflammt seid“. Und das seid ihr auch! Das Licht eurer Liebe, die Flamme eurer Leidenschaft brennt immer noch in euch und leuchtet so hell, dass andere es sehen können. Aber das ist nichts Schlechtes. So sollte es sein – angesichts dessen, wer und was ihr eurer Aussage nach seid und sein wollt.


Das heißt also, dass du dich nie in eine andere Person verlieben kannst, weil du noch immer für irgendjemanden entflammt bist?

Warum musst du deine Liebe zu dieser einen Person aufgeben, um eine andere lieben zu können? Kannst du nicht mehr als eine Person gleichzeitig lieben?

Viele Menschen können das nicht. Nicht auf diese Weise.

Du meinst sexuell?

Ich meine romantisch. Ich meine als Lebensgefährtin oder Lebensgefährten. Manche Leute brauchen einen Partner fürs Leben. Die meisten.

Die Schwierigkeit ist die, dass die meisten Menschen Liebe mit Bedürfnis verwechseln. Sie denken, dass diese beiden Begriffe, diese beiden Erfahrungen austauschbar sind. Das sind sie nicht. Jemanden zu lieben hat nichts damit zu tun, diese Person zu brauchen.
Du kannst einen Menschen lieben und ihn gleichzeitig brauchen, aber du liebst ihn nicht, weil du ihn brauchst. Wenn du ihn liebst, weil du ihn brauchst, hast du ihn überhaupt nicht geliebt, sondern nur das, was immer er dir gegeben hat.
Wenn du einen anderen Menschen um seinetwillen liebst, gleich ob der dir gibt, was du brauchst, oder nicht, dann liebst du ihn wahrhaft. Wenn es nichts gibt, was du brauchst, dann kannst du ihn wahrhaft lieben.
Denk daran: Wahre Liebe ist ohne Bedingungen, ohne Einschränkungen, ohne Bedürfnisse. So liebe ich euch. Doch ihr könnt euch nicht vorstellen, eine solche Liebe zu empfangen, weil ihr euch nicht vorstellen könnt, einer solchen Liebe Ausdruck zu geben. Und das ist das Traurige an der Welt.
Wenn wir nun voraussetzen, ihr sagt, ihr möchtet hoch entwickelte Wesen werden, dann ist Untreue, wie ihr es nennt, nicht okay. Und zwar deshalb nicht, weil sie nicht funktioniert. Sie bringt euch nicht dahin, wo ihr eurer Aussage nach hingelangen wollt. Denn untreu sein bedeutet nicht wahrhaftig sein, und irgendwo tief in eurer Seele wisst und versteht ihr, dass hoch entwickelte Wesen zuerst, zuletzt und immer die Wahrheit leben und atmen und in der Wahrheit ihr Sein haben. Die Wahrheit ist nicht das, was sie sprechen, sie ist das, was sie sind. Um ein hoch entwickeltes Wesen zu sein, musst du immer wahrhaftig sein. Als Erstes musst du dir gegenüber wahrhaftig sein, dann einem anderen gegenüber und schließlich allen anderen gegenüber.
Und wenn du dir gegenüber nicht wahrhaftig bist, kannst du es auch einer anderen Person gegenüber nicht sein. Und so musst du, wenn du eine andere Person liebst als die, die möchte, dass du ausschließlich sie liebst, ihr das sofort offen, ehrlich, direkt und klar sagen.


Und das soll für sie akzeptabel sein?


(Ende Teil3)...
 
(Letzter Teil!)...

Niemand muss irgendetwas akzeptieren. In hoch entwickelten Beziehungen zwischen hoch entwickelten Wesen lebt jedes Wesen ganz einfach seine Wahrheit – und spricht jedes Wesen die Wahrheit, die es lebt. Wenn irgendetwas mit irgendjemandem passiert, dann wird das ganz einfach anerkannt. Wenn für jemanden etwas unakzeptabel ist, dann wird das ganz einfach ausgesprochen. Die Wahrheit über alles wird immer allen übermittelt. Das wird als Feier und nicht als Eingeständnis betrachtet und getan.
Die Wahrheit sollte etwas sein, das man feiert, nicht etwas, das man eingesteht.
Aber ihr könnt keine Wahrheit feiern, derer ihr euch angeblich schämen sollt. Man hat euch gesagt, dass ihr euch für keine Sache mehr schämen sollt, als dafür, wen und wie und wann und warum ihr liebt.
Man hat euch gesagt, dass ihr euch eurer innigsten Wünsche, eurer Leidenschaften und eurer Liebe zu allem, angefangen beim Tanzen bis hin zur Eiscreme und anderen Menschen schämen sollt.
Und am meisten sollt ihr euch eurer Liebe zu eurem ureigenen Selbst schämen. Doch wie könnt ihr eine andere Person lieben, wenn euch nicht gestattet ist, die Person zu lieben, die dieses Lieben bewerkstelligen soll?
Das ist das Dilemma, in dem ihr euch gegenüber Gott befindet.
Wie könnt ihr mich lieben, wenn euch nicht gestattet ist, die Essenz dessen, wer-ihr-seid zu lieben? Und wie könnt ihr Gottes Herrlichkeit sehen und verkünden, wenn ihr nicht eure eigene sehen und verkünden dürft?
Ich sage dir – noch einmal: Alle wahren Meister und Meisterinnen haben ihre Herrlichkeit proklamiert und andere dazu ermuntert, dasselbe zu tun.
Du begibst dich auf den Weg zu deiner eigenen Herrlichkeit, wenn du dich auf den Weg zu deiner eigenen Wahrheit machst. Und du nimmst diesen Weg, wenn du verkündest, dass du von nun an immer allen die Wahrheit über alles sagst. Und dass du deine Wahrheit leben wirst.
Innerhalb dieser Verpflichtung hat die Untreue keinen Platz.
Wenn du jemandem sagst, dass du eine andere Person liebst, ist das keine Untreue. Das ist Ehrlichkeit. Und Ehrlichkeit ist die höchste Form von Liebe.


Oh mein Gott! Du hast es schon wieder gemacht. Noch ein Spruch, um ihn an den Kühlschrank zu kleben. Könntest du das bitte wiederholen?


Ehrlichkeit ist die höchste Form der Liebe.


Ich wollte, ich könnte das im Gedächtnis behalten.

Kleb es an den Kühlschrank.

Ha! Du scheinst zu sagen, dass es okay ist, sich in fremden Betten zu tummeln, solange man dabei ehrlich ist. Habe ich das richtig verstanden.

Du bringst das Ganze auf ein ziemlich niedriges Niveau.

Nun, wir Menschen tun das gerne. Wir nehmen gern die größten Wahrheiten und reduzieren sie auf ganz einfache Schlussfolgerungen. Dann können wir uns richtig gut darüber streiten.

Ich verstehe. Ist das hier deine Absicht? Möchtest du dich mit mir streiten?

Nein. Im Grunde versuche ich auf meine eigene tölpelhafte Weise zu einer gewissen weisen Einsicht vorzudringen.

Dann wäre es dir nützlich, wenn du auf alles, was ich sage, hörtest und alle meine Worte in dem größeren Zusammenhang stelltest, statt nur ein paar meiner Worte zu nehmen und daraus eine Bedeutung zusammenzuzimmern.

Jetzt hast du mich aber ganz schön zurechtgewiesen.

Nicht zurechtgewiesen. Beraten. Eine Zurechtweisung ist für jemanden, der etwas verkehrt gemacht hat. Rat ist für jemanden, der nach einer Richtung sucht.

Gott gibt Richtweisungen, keine Zurechtweisungen; er empfiehlt, er verurteilt nicht.​


Puhh! Junge, Junge…

Ich weiß, ich weiß. Wieder einmal ein Autoaufkleber.

Ja, das ist es wirklich!

Mach so viele Autoaufkleber, wie du möchtest. Auch T-Shirts. Bring es unter die Leute. Mach vor nichts Halt. Mach einen Film. Geh ins Fernsehen damit. Sei schamlos!
Und wenn du schon dabei bist, dann sei auch schamlos in Bezug auf die Liebe. Entferne die Scham aus ihr und ersetze sie mit Feiern.
Dasselbe möchtest du vielleicht auch mit dem Sex machen.


Lass uns nicht wieder auf dieses Thema kommen, sonst bekomme ich nie eine Antwort auf meine Frage. Sagst du, dass es okay ist, mehrere Personen gleichzeitig zu lieben, solange du dabei ehrlich bist?

Ich sage: Ob eine Sache okay oder nicht okay ist, ist abhängig davon, was du in dieser Sache beschließt. Ich sage, dass Menschen, die in einer Beziehung leben, in der so etwas passiert, ja nicht einmal wissen können, ob es für sie okay ist, wenn sie keine Ahnung davon haben, dass es sich ereignet.
Ich sage, dass in einer hoch entwickelten Beziehung das Lügen – in jedweder Angelegenheit- nicht funktioniert. Ich sage, dass Lügen Lügen ist, ob nun in Form einer konkreten falschen Aussage oder der Auslassung und des Verschweigens. Und ich sage: Wenn die ganze Wahrheit erst einmal gesagt worden ist, gründet sich deine Entscheidung, ob du eine Person lieben kannst, die einen anderen Menschen geliebt hat oder gegenwärtig liebt, letztlich darauf, was du zu deiner für dich angemessenen und behaglichsten Form der Beziehung erklärst. Und das wiederum wird sich in den meisten Fällen darauf gründen, was du deiner Vorstellung nach von einer anderen Person brauchst, um glücklich zu sein.
Ich sage, dass du, wenn du nichts brauchst, eine andere Person bedingungslos lieben kannst, ohne jedwede Einschränkungen. Du kannst ihr totale Freiheit gewähren.


Ja, aber dann befände ich mich nicht in einer partnerschaftlichen Lebensgemeinschaft mit ihr.

Nein. Es sei denn, doch. Die Meisterschaft ist dann erlangt, wenn dies zu einer Entscheidung und Wahl wird, die sich auf das gründet, was für dich wahr ist, statt auf das, was nach der Aussage eines anderen wahr sein sollte – oder was die Gesellschaft als gegenwärtige Konvention in Bezug auf lebenslange Partnerschaften etabliert hat – oder auf das, was andere deinem Gefühl nach von dir denken könnten.
Meister und Meisterinnen geben sich die Freiheit, jede Wahl zu treffen, die sie treffen wollen – und gewähren denen, die sie lieben, dieselbe Freiheit.
Freiheit ist der Grundgedanke und das Grundgerüst allen Lebens, denn Freiheit ist die Urnatur Gottes. Alle Systeme, die die Freiheit auf irgendeine Weise reduzieren, einschränken, beeinträchtigen oder ausschalten, sind Systeme, die dem Leben selbst entgegenarbeiten.
Freiheit ist nicht das Ziel der menschlichen Seele, sondern ihre Urnatur. Die Seele ist ihrer Natur nach frei. Mangel an Freiheit ist deshalb ein Verstoß gegen die Grundnatur der Seele. In wahrhaft erleuchteten Gesellschaften wird die Freiheit nicht als ein Recht, sondern als Tatsache anerkannt. Sie ist etwas, das ist, und nicht etwas, das einem gegeben wird.
Freiheit wird nicht gewährt, sondern als selbstverständlich angesehen.
In erleuchteten Gesellschaften lässt sich beobachten, dass alle Wesen frei sind, einander zu lieben und diese Liebe füreinander in der jeweils authentischen, wahren und angemessenen Weise auszudrücken und zu bezeugen.
Die Menschen, die darüber entscheiden, was für den Moment geeignet und angemessen ist, sind die, die sich in dieser Liebessituation befinden. Es gibt keine von der Regierung erlassenen Gesetze, keine gesellschaftlichen Tabus, keine religiösen Vorbehalte, psychologischen Barrieren, Stammessitten oder unausgesprochenen Regeln und Vorschriften in Bezug darauf, wen, wann, wo und wie man lieben darf und wen, wann, wo und wie nicht.
Und hier ist der Schlüssel, der dies in hoch entwickelten Gesellschaften funktionieren lässt:
Alle an dieser Situation Beteiligten müssen entscheiden, was Liebe jetzt tun würde.
Eine Partei wird sich nicht dazu entscheiden, hinsichtlich ihrer empfundenen Liebe etwas zu unternehmen, wenn die andere beteiligte Partei oder anderen beteiligten Parteien nicht darin einwilligen. Auch müssen alle Beteiligten erwachsen und reif und in der Lage sein, solche Entscheidungen für sich selbst zu treffen.
Das räumt alle Fragen aus, die du gerade in Bezug auf Kindesmissbrauch, Vergewaltigung und andere Formen persönlicher Übergriffe im Sinn hattest.


Was, wenn ich eine dritte Partei und der Ansicht bin, dass das, was die anderen beiden entschieden haben, nicht sehr liebevoll mir gegenüber ist?

Dann musst du den anderen beiden gegenüber sagen, was du fühlst und was deine Wahrheit ist. Und je nach dem, wie sie auf deine Wahrheit reagieren, kannst du entscheiden, welche Veränderungen du, wenn überhaupt, hinsichtlich der Form deiner Beziehungen zu ihnen vornehmen willst.

Aber was, wenn das alles nicht so leicht ist? Was, wenn ich sie brauche?

Je weniger du von jemanden brauchst, desto mehr kannst du ihn oder sie lieben.

Wie kann ich nichts von einer Person brauchen, die ich liebe?

Indem du sie nicht für das liebst, was sie dir geben kann, sondern einfach für das, was und wer sie ist.

Aber dann könnte sie mich als Fußabstreifer benutzen!

Eine andere Person lieben bedeutet nicht, dass du aufhören musst, dich selbst zu lieben. Einer anderen Person volle Freiheit gewähren, bedeutet nicht, dass du ihr das Recht einräumst, dich zu missbrauchen; und es bedeutet auch nicht, dass du dich zu einem selbst ersonnenen Gefängnis verurteilst, in dem du ein Leben lebst, das du nicht wählen würdest, damit eine andere Person das Leben leben kann, das sie führt. Volle Freiheit gewähren bedeutet allerdings, dass du einer anderen Person keinerlei Einschränkungen auferlegst.

Warte einen Augenblick. Wie kann ich einen anderen Menschen davon abhalten, mich als Fußabstreifer zu benutzen, wenn ich ihm überhaupt keine Einschränkungen auferlege?

Du erlegst ihm keine Einschränkungen auf, du setzt dir selbst Grenzen. Du begrenzt das, was du deiner Wahl nach erfahren willst, nicht das, was einem anderen zu erfahren gestattet ist.
Diese Begrenzung ist freiwillig und damit in einem sehr realen Sinn überhaupt keine Einschränkung. Es ist eine Proklamation dessen, Wer-Du-Bist. Es ist eine Schöpfung. Eine Definition.
In Gottes Reich sind nichts und niemanden Grenzen gesetzt. Und Liebe kennt nur Freiheit. Und so auch die Seele. Und so auch Gott. Und diese Begriffe sind austauschbar. Liebe. Freiheit. Seele. Gott. Alle tragen Aspekte der anderen in sich. Alle sind das andere.
Du bist frei, in jedem Moment des Jetzt zu verkünden und zu erklären, wer du bist. Und du tust das auch, ohne es zu wissen. Du bist aber nicht frei, zu erklären wer jemand anders ist oder sein muss. Das würde Liebe nie tun. Und auch Gott nicht, der die Essenz der Liebe selbst ist.
Wenn du verkünden und erklären möchtest, dass du eine Person bist, die den Großteil der Zeit, Energie und Aufmerksamkeit einer anderen Person braucht und fordert, um glücklich zu sein, um sich wohl und gut und sicher zu fühlen, dann bist du frei, das auch zu verkünden. Doch ich sage dir: Wenn du zulässt, dass diese Selbsterklärung sich in Eifersucht auf eine andere Person oder auf deren Freunde oder Job oder Hobby und andere äußeren Interessen übersetzt, dann wird deine Eifersucht deiner Liebe ein Ende setzen und möglicherweise auch der Liebe der anderen Person zu dir.
Die gute Nachricht ist die, dass dieses Definieren deiner selbst und dessen, wer zu sein du wählst, sich nicht unbedingt in Eifersucht auf eine andere Person oder Kontrolle über sie übersetzen muss. Diese Definition erklärt nur ganz einfach und liebevoll, wer du bist und wie dein Leben deiner Wahl nach für dich aussehen soll. Deine Liebe für eine andere Person setzt sich fort, auch dann, wenn du liebevoll und mitfühlend die möglicherweise zwischen euch bestehenden Differenzen durcharbeitest; und auch dann, wenn du die Natur eurer Beziehung in Folge dieser Differenzen wie auch immer veränderst.
Du brauchst eine Beziehung nicht zu beenden, um sie zu verändern. Tatsache ist, dass du eine Beziehung gar nicht beenden kannst. Du kannst ihr nur eine andere Form geben. Du hast immer eine Beziehung mit jedermann. Die Frage ist nicht, ob du eine Beziehung hast, sondern welche Art von Beziehung du hast.


Die Antwort auf diese Frage wird dein Leben für immer beeinflussen –
und könnte in der Tat die Welt wirklich verändern.​

Hoffe, ich hab eure Lesegeduld nicht zu sehr überstrapaziert, aber dieser Ausschnitt war so treffend auf den thread-Titel...

Licht und Liebe,
Khalil
 
Hallo SammyJo


einen schönen Tag wünsche ich Dir:)



Hallo Shangrila,

wir hatten ja bereits öfter das Vergnügen in verschiedenen Threads.

Mir ist nicht ganz klar, warum man sich hier anstrengt bedingungslos zu lieben, denn selbst diese Anstrengung führt dies ja bereits ad absurdum.

Ich für meinen Teil habe weder an meinen Partner, noch an mich den Anspruch bedingungslos zu lieben. Das ist irgendwie Krampf und erscheint mir verkrampft

Wenn ich das auf mich beziehe, entdecke ich mal wieder einen Egoanteil, der wetteifert........ich weiss aber inzwischen, dass es unnütz ist ....... ich entspanne mich und gebe mir Zeit, durch Bewusstmachen wird es immer weniger.

Allerdings kommen einfach so Momente, am späten Heiligabend und einen Teil vom 1. Weihnachtsfeiertag war ich in einem Zustand, dass ich die ganze Welt umarmen konnte (war aber niemand da und auf Arbeit bin ich noch relativ zurückhaltend).

Da stellen sich die Fragen:

Wie fühlt sich bedingungslose Liebe an?

Bei mir äussert sich das so (es sind nur kurze Augenblicke, in denen ich das mal erfahren durfte bzw. darf), dass ich Liebe für die Menschen als ganzes empfinde, mein Herz fast zerspringt - es ist nicht eine Liebe auf eine Person bezogen, sondern Liebe für alles. Sie fühlt sich sehr weit an.

Wie fühlt sich Liebe an, welche an Bedingungen geknüpft ist?

Die Liebe fühlt sich fast gleich an, ist aber mehr auf einen Punkt konzentriert. Beim Verlieben erkenne ich den Gleichklang seines Wesens, wenn ich einen Moment habe durch all die Masken, Schichten zum eigentlichen Wesen eines Menschen vorzudringen.



Gibt es überhaupt Unterschiede zwischen bedingungsloser Liebe und Liebe mit Bedingungen?

Für mich ist das Gefühl Liebe mit keinen Voraussetzungen verbunden, das Gefühl der Liebe ist einfach da und man kann das Gefühl auch nicht einfach so produzieren.
Der Verstand unterscheidet einfach zwischen den beiden. Zu Beginn einer Liebesbeziehung ist oft zumindest ein Hauch von bedingungsloser Liebe da; je mehr auf die Ebene des Ego's/Masken kommt, desto mehr ist die Liebe an Bedingungen geknüpft und denoch kann im Hintergrund immer die bedingungslose Liebe für diesen Menschen sein.


.

Schöner ist es doch, sich der Bedingungen klar und gegenwärtig zu sein und sie zu akzeptieren und zu umarmen.

:umarmen:

Dann wird es doch erst fliessend, auf der sexuellen körperlichen Ebene, auf der Ebene der Vertrautheit und des sich gegenseitig Achtens und Schätzens und so entwickelt sich eine immer tiefere Liebe zwischen genau zwei Menschen.

Was will ich mit einem Mann, der mich bedingungslos liebt und jeden und jede andere gleich dazu?

;)

Das ist gerade das Schwierige, das nachvollzuziehen, meine Lehrerin hat diesen inneren Kampf in ihrem Buch beschrieben, dass es nicht sein kann, dass sie Liebe für all ihre Ex-geliebten und aktuellen Liebhaber hat. Dies hat meiner Meinung nach mit einer grossen Liebeskraft zu tun.
Das zu anzunehmen, dass das Herz so gross ist, dass die Liebe unendlich ist - und denoch eine klare Entscheidung da ist, mit wem man die Liebe in einer Partnerschaft lebt.

Hat nicht jeder das Bedürfnis, um seinetwillen oder ihretwillen geliebt zu werden?

Das Bedingungslose findet außerhalb einer Partnerschaft statt, dann .... auf andere Art und Weise, dennoch ist diese Zweisamkeit etwas, was sich davon unterscheidet. Ansonsten könnten wir doch auf Beziehungen gänzlich verzichten und im "Alleinsein" bleiben, da wiederum fehlt mir allerdings etwas, das muß nicht sein. Das überlasse ich anderen, die dafür geschaffen sind und sich daran erfreuen. War bei mir lange Zeit auch der Fall.

Bedingungslose Liebe in der Beziehung halte ich für nicht realisierbar, dafür aber mit Haut und Haaren und allem, was dazugehört, Sexualität, Zärtlichkeit, Tiefe der Gefühle, Vertautheit, Geist, Humor - eben all das, was sich immer mehr herauskristallisiert, wenn die Grundbedigungen - da haben wir es wieder - stimmen.

Gute Nacht und zauberhafte Träume .....

:zauberer1

Bedingungslos lieben im Kontext einer Beziehung ist nicht möglich, wenn man das alltägliche Leben mit seinen Vorlieben und Abneigungen miteinbezieht - die Liebe ist auf der Seelenebene bedingungslos, sonst wäre das Gefühl nicht da.
Ich habe mich trotz dem Gleichklang unserer Seelen von meinem letzten Partner getrennt, da es im Alltag für mein spielerisches Wesen es zuviele festgefahrene Rituale bzw. körperliche Einschränkungen gab, welche ich ablehnte.
 
Das würde ich dann so übersetzen:

Wenn ich mit mir selbst besser umgehen kann (mich annehmen, mich mag) kann ich das auch mit anderen.

Das ist aber nicht dasselbe, als wenn du vor Liebe überfließt und dieser Fluß deine Welt überflutet und alles was darin ist. Ich habe das so erlebt, dass ich erst im Außen gelernt hab, bedingungslos zu lieben und dann war ich das auf einmal und jetzt ist es völlig wurscht ...

jetzt ist es nur noch : Ich liebe ...

Das eine bedingt das andere - der eine lernt vielleicht über die Fremdliebe und der andere über die Selbstliebe. Könnte ich mir vorstellen, dass es da verschiedene Wege gibt...
 
Das eine bedingt das andere - der eine lernt vielleicht über die Fremdliebe und der andere über die Selbstliebe. Könnte ich mir vorstellen, dass es da verschiedene Wege gibt...

Ja - das kann ich mir auch gut vorstellen ;) ...
Ich hab mich in deinem Kommentar wiedergefunden: Auf die Entfernung klappt es mit dem bedingungslosen Lieben besser - je näher es wird, desto schwieriger wird es ...

Aber ich arbeite ganz intensiv daran und im Moment mit großem Erfolg ! :)
 
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Für mich ist das Gefühl Liebe mit keinen Voraussetzungen verbunden, das Gefühl der Liebe ist einfach da und man kann das Gefühl auch nicht einfach so produzieren.
Der Verstand unterscheidet einfach zwischen den beiden. Zu Beginn einer Liebesbeziehung ist oft zumindest ein Hauch von bedingungsloser Liebe da; je mehr auf die Ebene des Ego's/Masken kommt, desto mehr ist die Liebe an Bedingungen geknüpft und denoch kann im Hintergrund immer die bedingungslose Liebe für diesen Menschen sein.

Ja - sehr schön ausgedrückt.

Ich habe es auch als eine "Entscheidung" erlebt, die ich immer wieder neu treffen mußte - ein immer wieder neu für diese Liebe entscheiden ... später brauchte ich das nicht mehr zu tun, aber am Anfang war es wichtig, um nicht wegzulaufen, vor meinen eigenen Versagen und den Masken des Anderen !
 
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