Auch das noch! - Meldungen, die Kopf schütteln und mehr verursachen

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Es gab schon immer schwere Verbrechen. Nur wird heute in anderer Weise darüber berichtet. Ich finde es alarmierend, wie unselbstständig Kinder teilweise gehalten werden. Und das meine ich nicht nur hinsichtlich Wegstrecken. Heute kann ich im Angebot von Schulen nachlesen, dass eine Ferienbetreuung auch für Achtklässler noch möglich ist. In dem Alter haben "wir" damals auf jüngere Kinder aufgepasst. Heute gilt es teilweise als ernstzunehmende Herausforderung, wenn ein Teenager sich ein Spiegelei brät.
 
....und warum?
Weil man als Elternteil Angst haben muss,
dass irgendein irrer Pedo das Kind entführt oder ein irrer Raser -
egal welche Mobilität -
das Kind über den Haufen fährt!
So schaut's aus....
aber nur meine Meinung...
Weil man jeden Mist ungefiltert mitbekommt und das Gefühl hat in einer sehr gefährlichen Welt zu leben.
Was aber vor allem ein Grund ist, gesellschaftlicher Druck und permanente Beobachtung.
Ein Kind kann kaum sein erstes Wort sprechen und hat schon zig Diagnosen und einen vollen Terminkalender mit Kursen, Förderprogramme, Pflichttermine. Denn was soll sonst die WhatsApp Elterngruppe sagen, wenn mein Kind nur draußen, auch noch ohne Aufsicht, im Gebüsch spielt und sich dabei noch diverse Schrammen holt?
Mal von den vielen ungefragten Ratschlägen , auch von Menschen die selbst gar keine Kinder haben.

Ich war damals mal in einer Hausgeburtsgruppe und da waren Eltern die jedesmal in Panik verfielen, wenn ihr Kind sich beim Spielen einen blauen Fleck geholt hat. Eben wegen der Blicke und Verurteilungen.

Meine Brüder haben als Kinder mal ein Floß gebaut, womit sie dann im See versanken. Die kamen halt klatschnass nach Hause und haben erstmal richtig Ärger bekommen.

Heute würde das Ordnungsamt kommen, Feuerwehr und wahrscheinlich noch irgendein Sozialarbeiter, weil Aufsichtspflicht. Weil irgendeine Karen schnappatmend am Ufer ihr Handy sucht.

Mal davon abgesehen, darf man gefühlt auch nirgends mehr hin, als Kind. Z.B. die Wiese gehört dann xy und verteilt Anzeigen wenn die Wiese betreten wird uswusf....
 
....und warum? Weil man als Elternteil Angst haben muss,
dass irgendein irrer Pedo das Kind entführt oder ein irrer Raser -
egal welche Mobilität - das Kind über den Haufen fährt!
So schaut's aus.... aber nur meine Meinung...

Kommt aber gar nicht gut an, sowas in Artikeln zu schreiben.
Stattdessen wird Städteplanung zur Verbesserung gepriesen.
Damit läßt sich zudem Geld verdienen. Was angeblich der
Sicherheit der Kinder dient, daran darf nicht gespart werden. ;)
Dafür steht dann in den Kommentaren, was die Bürger denken.
(in diesem Fall noch nicht, andernorts schon reichlich gesehen)
 
....und warum?
Weil man als Elternteil Angst haben muss,
dass irgendein irrer Pedo das Kind entführt oder ein irrer Raser -
egal welche Mobilität -
das Kind über den Haufen fährt!
So schaut's aus....
aber nur meine Meinung...
War früher nicht anders.

Ich bin nur froh, dass meine Eltern stark genug waren und genügend Vertrauen besaßen, mich alleine zu lassen.

Von mir zuhause warens keine 100 Meter zu einer stark befahrenen Bundesstraße, der Wald, war 500m weit weg. Die Bahnschiene, mit Überweg ohne Schranken 50m, der Tiefbau mit jeder Menge Stahlbeton, perfekt zum klettern und gepfählt werden 200m....
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil man jeden Mist ungefiltert mitbekommt und das Gefühl hat in einer sehr gefährlichen Welt zu leben.
Was aber vor allem ein Grund ist, gesellschaftlicher Druck und permanente Beobachtung.
Ein Kind kann kaum sein erstes Wort sprechen und hat schon zig Diagnosen und einen vollen Terminkalender mit Kursen, Förderprogramme, Pflichttermine. Denn was soll sonst die WhatsApp Elterngruppe sagen, wenn mein Kind nur draußen, auch noch ohne Aufsicht, im Gebüsch spielt und sich dabei noch diverse Schrammen holt?
Mal von den vielen ungefragten Ratschlägen , auch von Menschen die selbst gar keine Kinder haben.

Ich war damals mal in einer Hausgeburtsgruppe und da waren Eltern die jedesmal in Panik verfielen, wenn ihr Kind sich beim Spielen einen blauen Fleck geholt hat. Eben wegen der Blicke und Verurteilungen.

Meine Brüder haben als Kinder mal ein Floß gebaut, womit sie dann im See versanken. Die kamen halt klatschnass nach Hause und haben erstmal richtig Ärger bekommen.

Heute würde das Ordnungsamt kommen, Feuerwehr und wahrscheinlich noch irgendein Sozialarbeiter, weil Aufsichtspflicht. Weil irgendeine Karen schnappatmend am Ufer ihr Handy sucht.

Mal davon abgesehen, darf man gefühlt auch nirgends mehr hin, als Kind. Z.B. die Wiese gehört dann xy und verteilt Anzeigen wenn die Wiese betreten wird uswusf....

Ich denke, dieses übertriebene Schützen der Kinder ist auch mit ein Grund, dass es dann im Jugendalter so viele Angststörungen und psychische Probleme gibt.

So gibt es angeblich an den Schulen oft keine Wettbewerbe mehr. Es darf nicht sein, dass Kinder verlieren oder auch nur bloß nicht Erster sein. Stehen sie dann im Leben, bricht die Welt zusammen, wenn sie merken, dass es auch Situationen gibt, wo andere besser sind. Verlieren muss man eben auch irgendwann mal lernen - und auch, dass keine Katastrophe ausbricht, mal nicht der oder die Beste zu sein.

Es gibt heute kaum mehr ein Kinder- der Jugendbuch ohne Triggerwarnung oder Content Notes. Wir bekamen den Struwwelpeter und Hatschi-Bratschi Luftballon ganz ohne Vorwarnung präsentiert. Und immer wieder wollten wir es hören, ganz besonders die Stellen, wo wir uns dann zwar unter der Decke versteckten, das schaurige Fürchten aber trotzdem genossen haben.

 
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War früher nicht anders.

Ich bin nur froh, dass meine Eltern stark genug waren und genügend Vertrauen besaßen, mich alleine zu lassen.

Von mir zuhause warens keine 100 Meter zu einer stark befahrenen Bundesstraße, der Wald, war 500m weit weg. Die Bahnschiene, mit Überweg ohne Schranken 50m, der Tiefbau mit jeder Menge Stahlbeton, perfekt zum klettern und gepfählt werden 200m....

Baustellen waren die aufregendsten Spielplätze für uns. Und es gab immer irgendwo einen Rohbau in der Umgebung.

Wenn meine Eltern gewusst hätten, was wir nachmittags so alles getrieben haben - weia ....

Einmal haben sie davon erfahren.
Wir hatten in der Straße einen Rohbau. Eines Tages war die Fassade gestrichen, aber die Fenster noch nicht eingesetzt.
Wir haben aber weiterhin unseren Wettbewerb gemacht, wer öfter mit den Lehmpatzen durchs obere Fenster zielen kann.
Und immer haben wir nicht getroffen - also die neu gestrichene Fassade war rund ums Fenster gleich wieder ziemlich dreckig. Boahhh - da hat es Watschen geregnet bei uns allen zuhause ....
 
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