Abgrenzung bei schwieriger Person

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Hallo

ich erlebe das leider fast genau gleich, nur bei meiner eigenen Mutter. Wir wohnen im selben Haus, und auf einmal steht sie bei uns im Wohnzimmer, sie klopft und dann steht sie schon da.

Ich in jahrelang geflüchtet von zuhause, auf Urlaub, das letzte Jahr lebte ich mit meinem Partner ganz im Ausland.
Ich würde auch so erzogen, wie es die Threaderstellerin von ihrem Partner erzählt.
Ich bin in allen Bereichen eine sehr selbstständige Frau, traue mir überall meine Meinung zu sagen, nur bei meiner Mutter nicht. Es ist ganz, ganz schwierig, es ist wie Angst davor zu haben, dass sie mich noch weniger mag, dass ich noch weniger ihren Vorstellungen entspreche.

Meine Kinder haben mit ihr keinerlei Probleme, bei Ihnen respektiert sie U h die Grenzen mehr.

Ich verstehe total wie schwer das für den Sohn ist, er möchte sicherlich die Abgrenzung, es ist nur sehr schwer. Die Frage Sie oder Mutter stellt sich meiner Meinung nach nicht, es geht nur mit seiner Partnerin.
Diese Mütter nützen Abhängigkeiten aus!
Ich war drei Jahre ohne Partner, mit vier Kindern, die jüngste drei Jahre und viel krank und ich musste arbeiten gehen.

Ich weiß, viele können sich trotzdem abgrenzen, ich konnte es nicht...

Du kannst für dich die Abgrenzung schaffen, aber um das Problem wirklich zu lösen, muss sich der Sohn abgrenzen.

Meine Sicht, als Betroffene, die nunmehr weiß, auch Entfernung löst dieses Problem nicht...

Lieben Gruß

Valli
 
Du kannst für dich die Abgrenzung schaffen, aber um das Problem wirklich zu lösen, muss sich der Sohn abgrenzen.
Den Eindruck habe ich auch, weil sie sonst spätestens durch ihn doch immer wieder die Möglichkeit bekommt.

Es hat sich bei uns zwischenzeitlich sehr geändert, nachdem ich meinem Partner gegenüber Klartext geredet habe. Ich habe die Straftaten beim Name genannt, woraufhin er kurz stockte und es für harte Beschuldigungen hielt. Aber da es so ist, musste er sich das auch sich selbst gegenüber eingestehen. Es schien ihn aber sehr schwer zu fallen, zu akzeptieren dass das eigene Elternteil so weit geht. Ich denke das war ihm vielleicht auch vorher schon bewusst, aber er hatte es sich schön geredet oder verharmlost, um es sich selbst gegenüber nicht eingestehen/wahrhaben zu müssen.

Ich habe ihm auch bewusst gemacht, wie viele Jahre das Verhalten schon läuft, ohne das die mehrfach gebrachten Versprechungen und Beteuerungen von ihr eingehalten wurden. Und das man lange genug nachsichtig war und ihr oft genug neue Chancen gegeben hat. Und das es ihre Entscheidung war, die mehrfachen Chancen alle nicht zu nutzen.

Das schien für ihn der nötige Schubs gewesen zu sein, seitdem ist er was das betrifft wie ausgewechselt. Nicht nur das er mitteilt, das ihm ihr Verhalten "auf den Sack" geht, sondern er sagt auch deutlich was er will oder nicht will. So, das ich anfangs positiv erstaunt war, was er da alles raus haut und wie knallhart direkt er das macht. Als ob bei ihm die Kluft oder der Wunsch nach Abgrenzung insgeheim schon länger da war, aber er es, ähnlich wie valli beschreibt, nur nicht schaffte sich abzugrenzen und sie das offenbar gnadenlos für sich ausnutzte.
 
Es ist ganz, ganz schwierig, es ist wie Angst davor zu haben, dass sie mich noch weniger mag, dass ich noch weniger ihren Vorstellungen entspreche.


Wenn sie dich nicht mag, dann mag sie dich nicht. Wenn du irgendwas tun musst damit du mehr "Liebe" bekommst, dann mag sie immer noch nicht dich sondern nur das was du für sie tust.

Egal wie du es machst, bei so einem Menschen ist für dich emotional sowieso nichts zu holen von daher ist da der erste Schritt, die nicht zielführenden emotionalen Erwartungen zu verringen und zu beenden.
 
Es hat sich bei uns zwischenzeitlich sehr geändert, nachdem ich meinem Partner gegenüber Klartext geredet habe...... seitdem ist er was das betrifft wie ausgewechselt. Nicht nur das er mitteilt, das ihm ihr Verhalten "auf den Sack" geht, sondern er sagt auch deutlich was er will oder nicht will. So, das ich anfangs positiv erstaunt war, was er da alles raus haut und wie knallhart direkt er das macht. Als ob bei ihm die Kluft oder der Wunsch nach Abgrenzung insgeheim schon länger da war, aber er es, ähnlich wie valli beschreibt, nur nicht schaffte sich abzugrenzen und sie das offenbar gnadenlos für sich ausnutzte.

wow, gut gemacht, also ihr beide! (y)
bestell ihm mal nen schönen Gruß. er ist ein Held! (y)
 
Wenn sie dich nicht mag, dann mag sie dich nicht. Wenn du irgendwas tun musst damit du mehr "Liebe" bekommst, dann mag sie immer noch nicht dich sondern nur das was du für sie tust.

Egal wie du es machst, bei so einem Menschen ist für dich emotional sowieso nichts zu holen von daher ist da der erste Schritt, die nicht zielführenden emotionalen Erwartungen zu verringen und zu beenden.

ganz genau. dick unterstreiche.
aber gerade das ist ja so unterträglich!
wie kann es Eltern geben, die ihr Kind nicht mögen?
die es geradezu verabscheuen? .... (ich hör hier mal auf.)
das ist so unfaßbar, daß man es praktisch nur persönlich nehmen KANN.
 
Zuletzt bearbeitet:
ganz genau. dick unterstreiche.
aber gerade das ist ja so unterträglich!
wie kann es Eltern geben, die ihr Kind nicht mögen?
die es geradezu verabscheuen? .... (ich hör hier mal auf.)
das ist so unfaßbar, daß man es praktisch nur persönlich nehmen KANN.


Ja, da habt ihr absolut Recht. Garfield, perfekt auf den Punkt gebracht. Es ist nur so schwer zu begreifen und tut so weh und das ist wahrscheinlich der Punkt, warum es immer noch so weiter geht. Ich hab es ihr zwar schon zweimal gesagt, aber dann war es im Zuge absoluter Verzweiflung und Zorn, nur verstanden hat sie es nicht. Und völlig klar und ohne Emotionen die Meinung sagen, davor hab ich Angst und jetzt fragt mich nicht wieso, es ist ganz tief drinnen, aber jetzt sperren wir erstmals zu und am Donnerstag werden wir ihr sagen, dass der Garten geteilt wird und sie in u Serenade Teil nichts zu tun hat, schauen wir mal...

Aber es beruhigt, dass ich nicht alleine bin.
Sonst kann ich mich übrigens gut durchsetzen

LG valli
 
@valli

das Kind braucht die Eltern nunmal, egal was für Menschen das sind.

und wenn es älter wird und sie nicht mehr braucht, ist da längst so viel
Schaden angerichtet in dem einstigen Kind, daß es ihnen nicht gesund
entwachsen kann.

mittlerweile denke ich, das Gebot ´du sollst deine Eltern ehren´ ist sehr klug
und einzig zum eigenen vor allem langfristigen Wohl des Kindes gedacht.

weil es einen nämlich kaputtmacht, wenn man nicht mindestens zu einem
"ach egal - Modus" findet oder sogar den Eltern ihr Miessein rundweg vergibt.
 
Das schien für ihn der nötige Schubs gewesen zu sein, seitdem ist er was das betrifft wie ausgewechselt. Nicht nur das er mitteilt, das ihm ihr Verhalten "auf den Sack" geht, sondern er sagt auch deutlich was er will oder nicht will. So, das ich anfangs positiv erstaunt war, was er da alles raus haut und wie knallhart direkt er das macht. Als ob bei ihm die Kluft oder der Wunsch nach Abgrenzung insgeheim schon länger da war, aber er es, ähnlich wie valli beschreibt, nur nicht schaffte sich abzugrenzen und sie das offenbar gnadenlos für sich ausnutzte.

Das freut mich sehr für euch, gratuliere!!
 
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Und völlig klar und ohne Emotionen die Meinung sagen, davor hab ich Angst und jetzt fragt mich nicht wieso, es ist ganz tief drinnen, i


Sie wird dich schon mit irgendwelchen emotionalen Gemeinheiten auf Linie gebracht haben als Kind. Bei einem kleinen kind kann das durchaus so traumatisierend sein, dass du auch wenn sie dich jetzt übergriffig behandelt einen emotionalen Flashback bekommst und dich wieder genauso hilflos fühlst wie damals als du 5 Jahre alt warst und sie gemein zu dir war und dir keine Liebe gegeben hat.

Immerhin ist für das kleinere Kind die emotionale Zuwendung lebens- und entwicklungsnotwendig, der Entzug davon ist für ein Kind gefühlt lebensbedrohend.
 
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