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Vipassana?

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Philosophos, 10. März 2010.

  1. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Ich glaube, da sind die meisten deiner Meinung.
     
  2. Philosophos

    Philosophos Neues Mitglied

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    Aber wenn ich darüber nachdenke ergibt es keinen Sinn, denn das würde aussagen, das wir selbst das Leiden wären..
    Und ich denke nicht das ich Leiden bin sondern Leiden ist etwas was anteil an meinem Leben nimmt.
    Ob es nun selbst oder nicht selbst, spielt momentan keine große Rolle, irgendwann wird man es "selbst" wissen..^^
    Da käme man zu der Einsicht, wenn darüber kontempliert wird oder meditiert oder was auch immer, welcher Teil von Körper etc man denn nun sein mag, so findet man nichts. Das würde den Buddhistischen Standpunkt untermauern.
    Da ich weder Körper,Gedanke,Gefühl, noch Ich, bin. Was übrig bleibt ist eine leerheit man findet nichts, dennoch gibt es dasjeniege was dies alles wahrnimmt. Und dieses was man nicht erkennen kann, müsste man dann wohl sein, jedoch findet man das eben nicht. Ich denke das der Buddhist dort aufhört zu denken, er findet nichts, also gibt es nichts. Doch was ist mit dem der da sucht? Ist das nichts? Es hat deswegen keine Form weil es sich nicht selber beobachten kann, dazu müsste es etwas reflektieren, aber da nichts zu finden ist was reflektieren könnte, kann also dieses was erkennt,sucht,oder beobachtet dieses reine Bewusstsein nicht erkannt werden. Vielleicht wer weiß in einem höheren Bewusstseinszustand wer kann das schon sagen ich nicht.
    Also ich komme zu dem Schluss im innersten Kern ist nichts zu finden, lediglich der Bewusste Teil die Wahnehmung bleibt übrig, ohen diese wären wir Bewusstlos, und könnten nichts mehr wahrnehmen. Und das Bewusstsein kann sich nicht selber erkennen. Nun jedenfalls komme ich an dem Punkt u keiner weiteren Schlussfolgerung.

    Hab mir gestern Videos angesehen über Theravada Buddhismus und eien Dame hat mich sehr beeindruckt die hieß Ayya Khema leider schon verstorben aber ihr Nachfolger scheint auch schon was drauf zu haben, jedenfalls meinte die Leben ist Dukka. Das bringt einen zu interressanten neuen Erkenntnissen.
    Der Theravada is genau mein Ding glaub ich. Der wirkt Reif, ich denke das der bessser für mich geeignet ist als die kunterbunte Vajra und Mahayana Welt.
     
  3. soluna

    soluna Mitglied

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    Mann das ist ja alles viel zu kompliziert für mich bei euch. Wenn ihr die Fragen etwas einfacher formulieren würdet könnte ich vielleicht ein paar Antworten geben.

    Philosophos, du meinst es gibt am Ende nichts zu erkennen ausser nichts, und das verwirrt dich? Ich glaube du irrst dich, es gibt eine Menge zu erkennen, du bestehst ja nicht nur aus deinem Innenleben. (und auch dort is ne menge los)

    Du kannst die Dinge im Aussen erkennen, so wie sie sind. Du lebst in einer einzigen grossen wahrheit, gefühle sind real, gedanken, situationen. Du kannst rumgehen und ständig eine ganze Fülle an Dingen erkennen, sobald du an diesem "Ende" bist. Du beginnst die Welt wahrzunehmen, frei von unsicheren Interpretationen. Da ist nicht nichts sondern alles, und der Teil is weg wo du bisher nichts wahrgenommen hast.
     
  4. Philosophos

    Philosophos Neues Mitglied

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    Hmm, meinst du so in der Art, wenn Innen Erkannt ist, keinen Kopf mehr drum machen und einfach leben und glücklig sein?
    Das kam mir irgendwie grad so wie in einem Film:
    Da sucht soein junger Mensch lange Jahre nach der Erleuchtung und dann als er sie nicht fand ging er hinnaus ins Leben und war einfach mitten im leben und wurde glücklig und da erkannte er das er nichts weiter tun musste als einfach er selbst zu sein und sich um Sorgen und solchrlei Dinge keinen Kopf mehr zu machen, dann lebte er ein Leben voll glückseeligkeit, Tanzte und lachte jeden Tag voll Glück war völlig frei denn er hielt an nichts fest und so lebte er ein langes und friedvolles Dasein und stieg dann gehn Himmel empor^^
    irgendwie so in der Art oder wiejetz? :D
     
  5. Philosophos

    Philosophos Neues Mitglied

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    Warum, wird Vipassana in sowelchen Kursen gerade 10 Tage gemacht? Warum 10?
    Und wie soll man den ganzen Tag über Meditieren in diesen 10 tagen?
    Machen die keine Pausen zwischendurch? :confused:
    Oh ich würde auch gern mal nen ganzen Tag Meditieren aber ob ich das schaffe.. ich meditiere schöchstens ein paar Stunden dann muss ich irgendwann aufhören. Und mache danach meist irgendwelche anderen Dinge wie internet oder so.
    Das mit dem Schweigen finde ich aber auch eine sehr gute Sache, dadurch sollen sich die Gedanken ja noch zusätzlich mehr beruhigen.
    Ich müsste es einfach mal ausprobieren und mal wirklich Diszipliniert ein paar Tage nur für die Meditation einplanen und sonst keinerlei andere Aktivitäten ausüben, ok einmal am Tag was essen denke ich aber sonst nichts weiter.

    Nur den Atem beobachten den ganzen lieben langen Tag hindurch, und achtsam sein auf alles was eben geschieht und alles geschehen lassen aber an nichts anhängen einfach kommen und gehen lassen und dem Atem weiter beobachten, den ganzen Tag über..
    Das wird nicht einfach..:)
     
  6. raterZ

    raterZ Mitglied

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    man könnte auch nur 3 tage machen - aber 10 tage bringen einen viel weiter in tiefere schichten. nach 3 tagen hört meist das innere quatschen einigermaßen auf. ab dann fängt meditation eigentlich erst richtig an, bzw. ab dann wirds erst interessant.
    für so eine längere zeit zu meditieren ist stark bewusstseinsverändernd, auch noch wochen bis monate danach.
    man erreicht dadurch eine tiefe, die man auch im alltag noch längere zeit auf dem kissen aufrecht erhalten kann.

    bin ich ja mal gespannt ob du das schaffst einen tag alleine zuhause durchzuziehen :rolleyes:
    es gibt halt kaum irgendwo soviel ablenkung, wie zuhause. dafür brauch man einen wirklich festen entschluss und willen. viel erfolg trotzdem ;)
    gefährlich sind dann vor allem solche gedanken, die einen davon überzeugen wollen aufzustehen und abzubrechen. auf diesen impuls darf man natürlich nicht reagieren, sondern muss standhaft bleiben. je nach dem, wieviel man solche gedanken hat, kann das ganz schön anstrengend werden darauf auzupassen diesen impulsen nicht auf den leim zu gehen.
     
  7. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

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    ich finds immer schön dich zu lesen, weil man merkt dass du es gemacht hast.
    Das ist so selten.
     
  8. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

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    Etwas Kompliziertes könnte der Verstand schon machen. Er ist ein Macher. Drum gibt es ja auch die Wege und die Ratschläge und die Workshops.

    Es ist nicht kompliziert; es ist zu einfach.
    Der Verstand hat nichts zu arbeiten, wenn du ihm sagst: "Du bist die Stille und das Leid. Und du bist beides nicht."
    An dem Punkt stockt der Verstand eine Sekunde - und dann läuft er (mit irgendwas) wieder an. Wenn er nichts fände - wärest Du nicht mehr. Also findet er was. Und in dieser Welt, man muss es sagen, ist es nun oftmals Leid. Zwischen 90% Afganistan, Finanz, Gewaltfilmen, weitläufigen Intrigen und Vergewaltigungen bis in die Familie... gibt es noch ein paar japanische Gärten, das Guggenheimmuseum und die letzten Vögel im Flug (10%).

    Aber :)) ich schweife ab - zurück zur Erleuchtung, die nie jemandem widerfahren kann (außer als temporärer Zustand; und der geht wieder vorbei).
    Du kannst alle möglichen Zustände erfahren. Du kannst die Erkenntniskurve hinauffahren und wieder hinunter. Und das macht auch Spaß. Aber ist auch Leid, weil du immer noch etwas, noch etwas, immer höheres, noch Höheres erreichen/erfahren willst. Und irgendwann wird die Luft dort oben ganz schön dünn. Und irgendwann fällt dir zusätzlich der Spielcharakter auf... der ewige Kreislauf, der sich auch im ErkennnnenWolllen zeigt.



    Zuerst sagt man sich schöne Sätze, wie "Egal was du tust, liebe dich dafür dass du es tust." - und die tun der Seele so guuut - und man hofft, wenn man nur genug der Gutigkeit in sich reinstopft.....dann! (Man kann sich dadurch auch wirklich sehr gut fühlen. Aber da ist noch immer Jemand der sich gut fühlt, sich jederzeit schlechter fühlen kann und das auch immer wieder tut. und schließlich merkt man irgendwann: diesen Leiderzeuger muss :->ich<-: loswerden!)>>

    Dann ist man bereit aktiver zu sein. Man arbeitet mehr an seinem Glück/innerer Stille/Achtsamkeit/Mitgefühl. Alles mit dem Ziel, den Typen still zu kriegen, einzuschläfern, sein Leiderzeugen in den Griff zu kriegen, oder ihn nicht mehr zu spüren - DEN LOSWERDEN!

    Man kann da weit gelangen. Viele Stationen durchwandern - ekstatische Höhen und tiefe Täler - denn, so hoch man steigt, man wieder fällt - bis einem auch hier der Kreislauf klar wird. Wieder nicht entronnen. Nächster Kreilauf.
    Wie die Elektronen im Atommodell - sie springen eine Schale höher, können sich dort aber nicht halten - und fallen wieder zurück.

    Der Kreislauf ist ewig. Aus dem will man (irgendwann) raus, und kommt man auch (zeitweise) aber dann fängt Der Typ wieder an irgendwie unwohl zu fühlen. Also muss man den Typen loswerden. Und das funktioniert nie. Weil der gar nicht konkret da war/ist. Du denkst dich selbst; jede Sekunde wieder. Wenn du zu denken aufhörst bist du nicht mehr (deshalb Meditation - als schmerzerleichterung durch nicht mehr Den erdenken. eine Stunde, drei Tage, zehn Tage).
    Aber, wie willst du einen Geist loswerden - den du selbst erschaffst, und nie zu fassen kriegst. Ein Geist erschafft einen Geist. Du kriegst nie etwas oder jemanden zu fassen, darum denkst du ihn jede Sekunde wieder neu. Da kann man sich auf den Verstand verlassen. (Oder zweifelst du gerade wirklich an 'dir'. Nein, eh nicht.
    Der Verstand versieht seinen Job arbeitsam und dauerhaft. Denn er will sich selbst nicht verlieren. Du willst dich selbst nicht verlieren. Nicht wahr.)

    Du bist die Marionette, und du hältst auch die gedachten Fäden hoch. UND du bist der der vorgibt die Fäden durchschneiden zu wollen; und der der die Schere immer wegschiebt und das schneiden verhindert.


    .......
    Nach der xten schönen/enttäuschenden (und vor allem, flüchtigen) Meditationserfahrung merkst du - das ist auch nur ein Kreislauf. Und im Grunde verstärkst du mit jedem StilleErfolg den Glauben daran, dass du was machen/erreichen kannst, also dass da ein JEMAND ist (keine Marionette die sich selbst schaukelt - und selbst das schaukeln ist gedacht, von 'jemandem' der sich selbst erdenkt), der sich ent-wickeln kann.
    [Anmerkung: Diese Kombi Sich-immer-mehr-auf-sich-selbst fokusssieren + (wenn man wirklich arbeitet) die doch herein drängende Erkenntnis, dass es nie geht ->kann zu diversen Zuständen führen, die manchmal als 'die Gefahr der Meditation/eines Weges' bezeichnet werden.]


    = Es ist keine lauschige Erkenntnis, dass man nichts machen kann (was einem nicht wieder dann doch durch die Finger rinnt).
    Es ist keine Erkenntnis, die man mal ebenso wegsteckt, wenn man merkt dass zwanzig Jahre Meditation, zehn Jahre Kloster, die Niederwerfung vor dem Meister, der Verzicht auf Merzedes und Villa.... umsonst waren.
    Weil,
    der, der dauerhaftes Glück erlangen will mit seiner Glücksuche Leid erzeugt (Suche=Elend; nur am Anfang macht es Spaß)
    + und vor allem: Du hast dieses Stück ohne HappyEnd selbst geschrieben, bist In dem Stück, und der Ausgang, die Tür hinaus, wäre das Ende von dir - - das du nicht anstreben kannst (du tust nur so, mit Meditation, Exerzitien, etc), weil du dich selbst nicht loswerden wollen kannst.



    Also bleibst du in dem Drama, gibst vor rauszuwollen, und alle Schauspieler und Statisten bist auch du (und das vergisst du jede Sekunde wieder; hast es schon vergessen während du das hier liest.
    Du glaubst an Dich).
     
  9. soluna

    soluna Mitglied

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    Ja so ähnlich. Nur die Worte die du schreibst, er freute sich, war glücklich und tanzte und lachte, die treffens nicht so ganz.
    Der Zustand der dann kommt is ganz anders und auch die meiste zeit nicht so extrem aufgedreht schätz ich. Es ist nicht ganz vergleichbar mit den normalen emotionen .
    Das Zeitgefühl ändert sich sehr stark, der ständige gefühlte pingpong effekt des zeitwahrnehmens fällt eventuell weg. Sehr lange hat aber noch niemand den ich kenne diesen Zustand gehalten. Zeitweise kann es auch das Gefühl sein als würdest du als ferngesteuerte völlig emotionslose Puppe durch die welt gehen, nur das sehr viele "emotionen" da sind.
    es ist einfach ganz göttlich; )
    ich weiss das auch nur, weil man bei manchen schritten die richtig sind sone art "goodie" vom leben bekommt, wos einem dann ne weile so geht, so als bestätigung das es nun ein grosser schritt in die richtige richtung war. Auchmal Monatelang...
    danach hab ich mich dann wieder in andere Dinge verstrickt.
     
  10. soluna

    soluna Mitglied

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    Schoko!

    Zuerst mal zur aufklärung, ich meditiere nicht und habs nie gemacht!!!

    ich bin nicht so der typ der sich bei irgendwas anstrengt. ich mach solche erfahrungen lieber im normalen leben.

    ZITAT: Aber :)) ich schweife ab - zurück zur Erleuchtung, die nie jemandem widerfahren kann (außer als temporärer Zustand; und der geht wieder vorbei).
    Du kannst alle möglichen Zustände erfahren. Du kannst die Erkenntniskurve hinauffahren und wieder hinunter. Und das macht auch Spaß. Aber ist auch Leid, weil du immer noch etwas, noch etwas, immer höheres, noch Höheres erreichen/erfahren willst. Und irgendwann wird die Luft dort oben ganz schön dünn. Und irgendwann fällt dir zusätzlich der Spielcharakter auf... der ewige Kreislauf, der sich auch im ErkennnnenWolllen zeigt.



    Nein, ich hab da eine ganz andere Erfahrung Gemacht. Leid bedeutet für mich es nicht zu akzeptieren dass ich erleuchtet bin, und in einem ständigem krieg damit zu sein.

    Genauso hören sich die Texte die du immer wieder schreibst für MICH an, kann sein ich irre mich, aber ich sehe da einen Menschen der irgendwann mal aufgewacht ist und seitdem ...
    Tja inneres Leid, aber genau aus dem entgegengesetzdem grund, nicht erkennen wollen und es nicht schaffen sondern bereits erkennen und sich das nicht erlauben zu integrieren.
     
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