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10 Tage Vipassana Kurs (Gefahren/Alternativen?)

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von banbi, 23. Januar 2011.

  1. banbi

    banbi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. Januar 2011
    Beiträge:
    2
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    Hallo zusammen,

    ich bin Mitte 20 und habe durch Freunde, die an Vipassana teilgenommen haben, durch diesen Kurs erfahren.
    Die Erfahrungen meiner Freunde waren positiv, sodass ich auch mit dem Gedanken spiele, 10 Tage in einem Zentrum zu meditieren.

    Meine Google-Suche ergab fast nur positive Rückmeldungen zu Vipassana, allerdings habe ich auch Beiträge gefunden, in denen die Personen sagen, sie hätten danach psychische Probleme bekommen.

    Wie gefährlich ist Vipassana also? Ich frage deshalb, weil ich vor ein paar Jahren einmal mit einer Angststörung zu tun hatte, jetzt aber wieder fit bin. Ist deshalb eher abzuraten oder sollte das kein Problem sein?

    Gibt es evtl. auch Alternativen, die vielleicht kürzer gehen und keine psychischen Probleme auslösen können?

    Freue mich auf Antwort. Vielen Dank!
     
  2. dalai

    dalai Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juli 2007
    Beiträge:
    398
    Ort:
    Bayern
    Hast du dazu einen/mehrere Links? Würde mich interessieren.

    (Da ich mir das gar nicht vorstellen kann.)
     
  3. Frusciante17

    Frusciante17 Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2010
    Beiträge:
    32
    Ich wollte mich auch mal für einen Vipassana-Kurs anmelden. Wurde jedoch abgelehnt, da ich mal psychotisch war. Mit der Begründung, dass Vipassana Psychosen reaktivieren/auslösen kann. Für Vipassana sollte man psychisch und körperlich stabil sein, hieß es.

    Du kannst ja mal eine E-Mail hinschreiben und fragen, ob man mit einer "Ex-Angsstörung" stabil genug ist um Vipassana zu machen! :)
     
  4. banbi

    banbi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. Januar 2011
    Beiträge:
    2
    @dalai: Ich habe bei Google "vipassana psychose" eingegeben. Bei mir sind es z.b. die ersten zwei Treffer.

    @Frusciante17 - ok, danke für den Hinweis. Das werde ich tun. :)

    Hat ansonsten schon jemand Erfahrung gesammelt?
     
  5. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
    Hallo Banbi,

    ich habe dort schon mehrere 10-Kurse gesessen und es war für mich jedes Mal eine sehr wichtige Erfahrung. Die Kurse sind sehr intensiv. Man meditiert zunächst 4 Tage lang ca. 12 Stunden auf den Atem, um eine gewisse Ruhe zu stabilisieren. Dann lernt man Schritt für Schritt die Vipassana-Technik.

    Was nun die psychische Belastung angeht: bei der Vipassana-Technik arbeitet man auf der Ebene der Empfindungen mit "tieferen Mustern" (Sankharas). Das führt auch immer wieder dazu, dass diese als Erinnerungen, Erlebnisse noch einmal durch das Bewusstsein ziehen - weil es oft schwer fällt, nur auf der Ebene der Empfindungen zu arbeiten.
    Wenn ein Mensch schon eine Psychose erlebt hat, dann ist Vipassana ganz sicher nichts für ihn. Deshalb muss man derartige Angaben auch vor einem Kurs vornehmen.
    Normalerweise steht die Ruhe und Stabilität in einem Gleichgewicht mit der Intensität der Muster und ERfahrungen, die auftauchen. Ich habe es aber auch bei mehreren Kursen erlebt, dass ich an ein oder zwei Tagen für einige Minuten weinen musste, weil bestimmte Ereignisse hochkamen. Ähnliches habe ich von vielen anderen gehört.
    Es kommt auch immer mal wieder vor, dass es einem einfach zuviel ist und man dann die Halle verlässt.
    DAs alles ist aber in Ordnung und hält sich in einem Rahmen.
    Wenn ein Mensch eine Fehlgeburt oder eine Trennung oder den Tod einer Person noch einmal in der Meditation erfährt und er derart seelisch tief in sich verankert ist, dann kommt es einfach immer mal wieder vor, dass hier noch einmal Trauer-, Loslassprozesse etc. eingeleitet werden.

    10 Tage 10-12 Stunden meditieren, ohne Reden, das erscheint manchen Menschen schon viel. Wenn dir das zu viel ist, dann gibt es zahlreiche Angebote von anderen Meditationsrichtungen, die auch kürzere Kurse anbieten. In der Goenka-Tradition ist aber für neue Schüler die 10-Tages-Version die kürzeste - und das ist eigentlich schon eine Light-Version.

    Liebe Grüße,
    E.
     
  6. raterZ

    raterZ Mitglied

    Registriert seit:
    1. Oktober 2008
    Beiträge:
    584
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    hey das thema hatten wir schonmal vor nicht all zu langer zeit.
    vipassana bzw. meditation kann gefährlich sein - kann aber auch hilfreich sein.

    es gibt auch wochenend retreats, die nicht so streng sind. generell könnte man auch an den goenka kursen nur soviel mitmachen, wie man sich zutraut. man wird ja nicht wirklich gezwungen zu meditieren. wobei aus meiner erfahrung das body-scannen schon einen sehr gewaltigen effekt auf die psyche hat. vor allem als anfänger ist es hart, wenn man mit so vielen emotionen konfrontiert wird, ohne wirklich ein werkzeug zu besitzen, um damit umzugehen. man wird dann eher zum spielball der gedanken, als wirklich gedankenlos in sich zu ruhen.
    wenn man normaleres vipassana in kürzeren retreats und dann zuhause übt, kann man sich theoretisch auch auf so 10 tages kurse vorbereiten.
    aber wenn man wirklich an der lehre interessiert ist, und mal wissen will, wohin das alles führen soll - geht kein weg an so längeren retreats vorbei.


    ansonsten halt auch so mit der lehre buddhas vertraut werden. gegen ängste hat er die metta meditation gelehrt. das wäre doch was für dich :D
     
  7. kashiraja

    kashiraja Mitglied

    Registriert seit:
    18. September 2009
    Beiträge:
    287
    Ort:
    Kreis Eichstätt
    Hallo banbi,

    Welche Meditationserfahrungen hast du denn schon und meditierst du regelmäßig?

    LG
     
  8. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.790
    Ich denke, wie bei allem was man neu anfängt sollte man die Dosis langsam steigern. Man läuft ja auch nicht ohne Training einen Marathon.
     
  9. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
    wenn man einen 10-Tageskurs gesessen hat, dann hat man erfahren, dass für den Einstieg 8-10 Tage sicherlich für viele Menschen ein "Minimum" darstellen. Alleine 3-4 Tage Atem-Meditation sind notwendig, damit der Geist ruhiger bis still wird - und manchen reichen diese 3-4 Tage nicht. Mit diesem stillen, achtsamen Geist ist es dann möglich, Vipassana zu praktizieren und einerseits immer feiner und achtsamer Wahrzunehmen, andererseits mehr und mehr auch global, gleitend, flüssig den Body zu scannen.

    In Indien gibt es beispielsweise Zentren, wie das Dhamma Tapovana in Igatpuri, in welchem lediglich 20, 30, 45 und 60 Tages-Kurse stattfinden. Das heißt dann: 60 Tage Schweigen, täglich nahezu durchgehende Meditationspraxis alleine in einer Zelle oder in der Halle. Die 10-Tages-Kurse sind insofern lediglich als "Einstieg" - sowie als Vertiefung der täglich Praxis - vorgesehen.
     
  10. kosmoson

    kosmoson Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juli 2006
    Beiträge:
    55
    Ort:
    wien graz linz
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    Hallo..
    zu 10 Tage Kurs: psychisch glaube ich wäre das für mich weniger ein Problem (Naja wer weiss da sschon), aber physisch?

    was sind die körperlichen Anforderungen betreffend Meditieren/Sitzen? muss man 10 Stunden im Schneidersitz verknotet verharren? mir schlafen nach 20-30min ZaZen die Füsse ein...ist das nicht das Hauptproblem oder kann man liegen ? wie läuft das ab?
    BItte um Info

    GIbt es so 3-4 Tage Alternativen? ev. auch in Ö?

    lg

    kosmoson
     
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