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Metta-Meditation - persönlicher Erfahrungsbericht und wie geht es euch damit?

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Energeia, 12. Juli 2015.

  1. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
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    ich habe viele Jahre Vipassana praktiziert, auch Atemmeditation. Der Metta-Meditation habe ich in dieser Zeit kaum oder keinen Raum eingeräumt.
    Nun bin ich mittlerweile knapp 40 Jahre alt und merke immer mehr, wie wichtig die Metta-Meditation für mein Leben, meine Entwicklung ist.

    Mit der Atemmeditation komme ich in die Ruhe, Entspannung, Stille. DAs ist eine schöne Erfahrung; und mein Schlaf wurde dadurch besser, tiefer, effektiver. Zugleich hatte ich das Gefühl, dass die Vipassana-Meditation darüber hinaus geht.
    Die Vipassana-Meditation führt nicht nur in die Stille, zur Entspannung, sondern sie schult in intensiver Weise die Achtsamkeit, den Gleichmut und die Wahrnehmung von Empfindungen, Gefühlen und Gedanken.
    Beide Meditationspraktiken brachten mir also insgesamt: Entspannung, Ruhe, Achtsamkeit, Gleichmut.

    Das klingt einerseits gut, fühlte sich auch gut an. Aber ich hatte immer das Gefühl, dass hier irgend etwas noch fehlt.

    Nun praktiziere ich seit einiger Zeit die Metta-Meditation und es fühlt sich so an, dass ich hier etwas gefunden habe, was ich lange vermisste habe. Ein Gefühl, als hätte ich dies die ganze Zeit ausgespart, obwohl es wartete, gelebt und gefüllt zu werden.
    Plastisch, metaphorisch gesprochen: da war Stille, Entspannung, Gleichmut, aber kein Leben, keine Farbe, keine Verbindung, keine Liebe in meinem Leben!

    Mit der Meditation spüre ich mein Herz intensiv. Da ich mittlerweile eine Tocher habe, habe ich intensive Erfahrungen mit Herzwahrnehmungen gemacht.
    Ich kann ganz ehrlich sagen, dass ich bis zu meiner Tocher - soweit ich mich erinnere - noch nie in meinem Leben wirklich Liebe aus ganzem Herzen für einen Menschen empfand. Da waren einfach kindheitsbedingt zu viele Ängste in mir, mein Herz ganz zu öffnen und zu vertrauen. Weder für meine Eltern, noch für Liebesbeziehungen in meinem Leben kann ich sagen, dass ich aus ganzem Herzen geliebt hätte.
    Bei meiner Tocher, die mittlerweile 2 Jahre alt ist, empfand ich jedoch von Beginn an, von der Geburt bis zum heutigen Tage herzvolle LIebe. In den ersten drei Tagen nach der Geburt war es so, als wenn mein Herz die gesamte Welt um mich herum umfassen würde. Und auch heute spüre ich noch immer wieder wie sehr sich mein Herz für sie öffnet, wie magnetisch, leicht und voller Energie sowie entspannt und ruhig ich ihr aus meinem Herzen heraus gegenübertreten, mit ihr in herzliche Verbindung treten kann.

    In einer sehr ähnlich, aber noch darüber hinaus gehenden Weise erfahre ich die Metta-Meditation.
    Ich spüre mein Herz, wie es wärmer wird, wie es sich ausbreitet, als würde es den ganzen Raum erfassen.
    Es ist eine wunderschöne Erfahrung, die Erde voller Liebe in meinem Herz zu tragen. Mit "Erfahrung" meine ich nicht "Vorstellung", sondern wirklich "Erfahrung", die mich ganz erfüllt und öffnet.
    Zugleich merke ich, wie wichtig die Atem- und Vipassana-Meditation für die Metta-Meditation ist.
    Wäre mein Geist durch die Atem- und Vipassana-Meditation nicht ruhig, entspannt und gleichmütig, dann würde ich an diesen Herz-Erfahrungen sehr anhaften und wären sie auch nicht annährend so intensiv.
    Wenn ich an manchen sehr unruhigen Tagen in der Atem- und Vipassana-Meditation spüre, dass ich geistig noch recht unruhig bin, dann spiegelt sich das immer auch in der Metta-Meditation wider.

    Die Metta-Meditation eröffnet mir wunderschöne Herzenserfahrungen, die auch mehr und mehr meinen Alltag, meine Beziehungen bereichern. Sie ergänzt wunderschön die Atem- und Vipassana-Praxis. Zugleich unterstützen die Atem- und Vipassana-Praxis sehr schön die Metta-Meditation.

    Das wollte ich einfach einmal erzählen, mitteilen, um anderen Mut zu machen, zu ermutigen, Metta zu praktizieren.

    Vielleicht mag auch der eine oder die andere berichten, wie es euch dabei geht.

    Alles Liebe,
    Energeia
     
  2. Heidi Marley

    Heidi Marley Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2015
    Beiträge:
    1.857
    Hi U
    es wird dir vielleicht wieder passieren, Energaia, dass (auch trotz Vasenatmung, Vipassana, Samatha, Vajrayana, Metta, usw usf...) noch immer etwas fehlt.
    Der Grund ist, dass die Meditation überflüssig ist
    und immer war. (sorry Energaia)

    Von heute auf morgen sollte man damit aber nicht aufhören - das ist ähnlich wie mit dem Spitzensport - schön langsam
    weil es wird langsam hochkommen, was mit der Tugendhaftigkeit so lange gedrückt wurde.
    :)Da du eine junge liebe Familie hast - hast du Hilfe.



    (Und du kannst mir jetzt ruhig alles mögliche an den Kopf werfen, Energaia, das ist mehr als verständlich; so lange noch Fragen erkennbar sind o_O werd ich versuchen zu antworten.)
     

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