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Urknall: Selbstorganisation des Universums?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Nitai, 17. März 2005.

  1. Nitai

    Nitai Mitglied

    Registriert seit:
    1. Februar 2005
    Beiträge:
    162
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    Graz
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    Ich werde hier Abschnittsweise sehr Interessante Artikel von http://www.armin-risi.ch über dieses Thema übertragen.

    Mit Liebe
    Nitai



    Urknall: Selbstorganisation des Universums?

    Von Armin Risi

    Aus sich selbst heraus könnte die Materie nie all die existierenden Strukturen mit übergeordneten Gesetzmäßigkeiten und Bewußtseinsimpulsen hervorbringen. Diese Gesetzmäßigkeiten und Impulse erfahren wir jedoch täglich in unserem eigenen Leben, am Beispiel unseres eigenen Körpers und unserer erlebten Umgebung, und dieser Mikrokosmos ist ein Abbild des Makrokosmos und des atomaren Kosmos, jener unergründlich großen und kleinen Welten, in die wir eingebettet sind.

    Ich war immer mit dem Fahrrad zur Schule gefahren. Als ich ins Gymnasium überwechselte, wurde der Schulweg länger, und so kam es, daß ich bei extremem Hundewetter manchmal auf das Postauto umstieg. In diesem Postauto machte ich eine physikalische Beobachtung, die mich zum Nachdenken anregte. Wenn ich mich in die vorderen Reihen setzte, kam ich nicht umhin, in den Rückspiegel über dem Kopf des Fahrers zu blicken. Dieser Spiegel war geheimnisvoll. Ich sah darin die Stirn und die Brille des Fahrers. Wenn ich den Fahrer auf diese Weise, fast etwas belustigt, musterte, blickte dieser manchmal hoch, und ich fühlte, daß wir uns über den Spiegel in die Augen schauten. Seltsam! Ich sah ihn im Spiegel, und er sah mich im Spiegel. Derselbe kleine rechteckige Spiegel enthielt zwei verschiedene Bilder gleichzeitig!

    War es so, daß der Spiegel eine Szene reflektierte, die größer war als mein Blickwinkel, so daß wir beide – der Fahrer und ich – einfach nur zwei verschiedene Ausschnitte sahen? Das wäre etwa so, wie wenn ein Italiener und ein Schwede an dieselbe nördliche Hemisphäre hinaufblickten und verschiedene Ausschnitte desselben Himmels sähen. Aber nein, hier bei diesem Spiegel war es anders: Der Fahrer sah mich im Bild, und ich sah ihn im Bild. Im Spiegel befanden sich zwei verschiedene Bilder – gleichzeitig! Zwei übereinandergelagerte Bilder in derselben Fläche? Nicht nur das: Da gab es ja noch viele andere Passagiere, und sie alle konnten in diesem Spiegel ebenfalls ein eigenes Bild erblicken. Theoretisch also unendlich viele Bilder gleichzeitig im selben Spiegel? „Natürlich, das ist doch nichts besonderes“, sagten mir die Lehrbücher, „das sind verschiedene Interferenzmuster des Lichtes gemäß dem unterschiedlichen Einfallswinkel der Lichtstrahlen.“ Aber das änderte nichts an der Tatsache, daß verschiedene Menschen in demselben Objekt gleichzeitig verschiedene, ja entgegengesetzte Dinge sehen. Wenn ich am Morgen in den Spiegel blicke, sehe ich mein eigenes Gesicht, aber hier blicke ich in einen Spiegel und sehe ein anderes Gesicht, während dieses Gesicht im selben Spiegel mich sieht.

    Der Spiegel ist nichts Mysteriöses, das wußte ich. Natürlich ist es nur ein Spiel der Lichtstrahlen. Aber der Hinweis, den dieses Spiegellichtspiel gab, beschränkte sich ja nicht nur auf diese fünfzig Quadratzentimeter Glas. Hier sah ich ein Beispiel dafür, daß sich Realitäten überlagern können. Beim Spiegel hing die Gleichzeitigkeit der Bilder allein von der Wellennatur des Lichtes und vom Blickwinkel ab. Bei anderen Dingen hängt die Wahrnehmung aber von mehr als nur diesen äußeren Faktoren ab. Beim Schach zu Beispiel. Ein Affe sieht in der Anordnung von Feldern und Figuren nur Wurfgeschosse, eine Ameise nur Giganten, ein Kind nur Schnuller, ein Laie nur zusammenhanglose Figuren und Felder. Alle sehen dasselbe Bild, aber sehen nicht dasselbe. Wie steht es dann mit der eigentlichen Realität? Wir alle sind Teil dieser Realität und sehen nur Teile, so unverständig wie ein Affe, eine Ameise, ein Kind oder ein Laie das Schachspiel. Was wird hier gespielt? Wie viele Bilder überlagern sich im Spiegel des Universums? Wer spiegelt hier wen?

    So ging ich noch eine Weile an die Schule, bis ich erkannte, daß diese Schule meine Fragen nie würde beantworten können.
     
  2. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
    Hallo Nitai

    Um zu überprüfen, ob die obige Behauptung stimmt, fehlt uns jedes Wissen. Es ist in meinen Augen allenfalls der misslungene Versuch, den lieben Gott durch die Hintertür einzuschmuggeln.

    Aber da Du ja scheinbar auch eine Vorliebe für die Physik hast, möchte ich dich auf einen Spiegel-Artikel aufmerksam machen. Hier ein Satz daraus, der mich in Erstaunen versetzt hat:

    Wenn die klassische Physik wahr wäre und Atome wirklich nur in einem einzigen Universum existieren und einander anziehen würden, dann könnte man beweisen, dass es so etwas wie feste Materie gar nicht gibt.

    aus: Paralleluniversen

    Wenn ich mir so die Seiten von Armin Risi ansehe, so bekommt mich doch ein beklemmendes Gefühl. In diesem Punkt hat mein Gefühl mich selten getäuscht.

    Alles Liebe. Gerrit
     
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  3. Nitai

    Nitai Mitglied

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    Graz
     
  4. Nitai

    Nitai Mitglied

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    1. Februar 2005
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    Graz
    Die Realität und die holographischen Abbilder

    Von Armin Risi

    „In Indras Himmel, so heißt es, hängt ein Perlennetz, das so angeordnet ist, daß man in jeder Perle alle anderen widergespiegelt sieht. Genauso ist jeder Gegenstand in der Welt nicht bloß er selbst, sondern schließt alle anderen mit ein und ist selbst in jedem anderen Teil enthalten ...“ – Avatamsaka-sutra 79

    Anfang März 1995 hörte die Welt von einem großen wissenschaftlichen Triumph: In den Vereinigten Staaten wurde das 6. Quark entdeckt! Einem Team von 367 Physikern war es nach jahrelanger, angestrengter Arbeit gelungen, im Hochenergie-Teilchenbeschleuniger des Fermilab-Instituts von Chicago dieses kaum faßbare „letzte“ Quant der Materie nachzuweisen. In den Sechziger Jahren hatten sich die Quantenphysiker große Widersprüche in der bisherigen Elementarstrukturbeschreibung der Materie eingestehen müssen, Widersprüche, die nur dadurch zu beheben waren, daß man die Existenz noch kleinerer Teilchen postulierte. Nicht nur eins, sondern deren sechs waren nötig, um zumindest theoretisch wieder etwas Ordnung in den Teilchensalat zu bringen. Murray Gell-Mann gab diesen „Bausteinen der Bausteine“ den nichtssagenden Namen Quarks.

    Natürlich sind Quarks weder Teilchen noch Bausteine. Wir erinnern uns: Noch nie hat jemand ein Atom gesehen, erst recht nicht die subatomaren Protonen, Neutronen, Elektronen usw., ganz zu schweigen von den sub-subatomaren Elementarstrukturen. Bis zum heutigen Tag vermag die Wissenschaft nicht zu erklären, was Materie ist oder was Energie ist. Man weiß mittlerweile zwar, daß Materie (Masse) und Energie vertauschbare Begriffe sind, und man arbeitet mit Masse und Energie, aber man weiß nicht wirklich, womit man hier eigentlich spielt.

    Atome sind keine starren oder statischen Formen, sondern dynamische Strukturen, denn jeder Masse entspricht immer eine bestimmte Energiemenge. Dies wird vor allem auf der subatomaren Ebene klar, wo größte Energiemengen nötig sind, um diese kleinsten Teile weiter zu teilen. Auf einer gewissen Ebene kann man die Materie gar nicht mehr weiter spalten, weil beim Spaltungsvorgang aus der aufgewendeten Energie neue Masse entsteht. Gewisse Forscher sagen, diese Ebene sei mit den „Quarks“ erreicht worden. Wenn man ein Quark teilen wolle, bekomme man einfach zwei Quarks! In der Grundstruktur der Materie lautet die Quantenarithmetik also: 1:2 = 2 und 1-1 = 1!

    Wird ein Quark gespaltet, entstehen nicht zwei Hälften, sondern zwei Quarks – aus der Energie, die für die Teilung zugeführt wurde! Wüßten wir nicht, daß Masse und Energie letztlich identisch sind, müßten wir hier von einer „wundersamen Vermehrung“ sprechen. Die Materie ist unendlich wandelbar, aber unzerstörbar und unvergänglich, das heißt ewig – genau wie es die vedischen Schriften schon immer gesagt haben. „Die Materie wandelt sich endlos.“ (Bhagavad-gita 8.4)

    Die Atomstrukturen erscheinen den Beobachtern doppelgesichtig: Sie sind sowohl Teilchen als auch Welle, das heißt, in Wirklichkeit sind sie weder Teilchen noch Welle – sondern irgend etwas anderes. Die Materie, wie wir sie sehen, ist nur einer von unzähligen möglichen Zuständen der universalen Energie. Man kann die Materie auf ihren mechanischen Aspekt beschränken und technisch ausnutzen, was in dem entsprechenden beschränkten Bereich auch funktioniert: bei den vom Menschen ausgeführten Ingenieur- und Konstruktionsarbeiten.

    Darüber hinaus kann man heute aber das Materielle nicht mehr mit gutem (Ge)Wissen auf das Mechanische beschränken, weil das scheinbar Mechanische in seinen Grundstrukturen nicht mechanisch ist! Und auch in seinem natürlichen Wachstum ist das Materielle nicht bloß mechanisch. Jeder lebende Körper verhält sich anders als eine Leiche. Jedes Lebewesen, das uns in einem materiellen Körper entgegentritt, widerspricht den mechanischen Gesetzen. Die kleinste Blume, Fliege oder Ameise hat ein Eigenleben, das nicht nur von elektromagnetischen, quantenimpulsiven und gravitativen Einflüssen bestimmt ist. Ganz zu schweigen vom Aspekt des Bewußtseins, des Denkens, Lernens und Erinnerns, und ganz zu schweigen von den sog. „paranormalen“ Zuständen großer Mystikerinnen und Mystiker in West und Ost, Nord und Süd, die den kleinlichen Wissenschaftsglauben auf göttliche Weise demütigen. Aber neben diesen offensichtlichen „paranormalen“ Zeichen genügen auch schon die zahllosen unauffälligen Zeichen unseres natürlichen Alltages, um uns die Botschaft heimzubringen, daß wir alle in einer Welt leben, die mehr paranormal als „normal“ ist. Jederzeit besteht die Möglichkeit, daß materielle Formen in eine ganz andere Energiedimension überwechseln. (Wir werden solchen Beispielen noch begegnen.)
     
  5. intrabilis

    intrabilis Sehr aktives Mitglied

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    Hi Lotusz
    Eben da uns jedes Wissen dazu fehlt, könnte es genausogut richtig sein.
    Von Quantenphysik hab ich nicht wirklich eine Ahnung, aber sie lässt den Schluss eines Multiversums zu.
    Das mit der nichtexistenten Materie hab' ich allerdings auch nicht überzuckert :)

    Apropos: Im Thema "Die Anerkennung der Natur" von x__y geht es genau drum.
    liebe grüsse
     
  6. Cintamani

    Cintamani Mitglied

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    Hallo Lotusz,

    hab den Artikel auch gelesen. Demzufolge scheinen wir ja nur Interferenzmuster zu sein.

    Wie heißt es doch:
    Nullum magnum ingenium sine mixtura dementiae fuit.
    Kein großer Geist war je ohne eine Beimischung von Wahnsinn. (Seneca)

    Die Wahrheit liegt möglicherweise, wie so oft, dazwischen. Ein Problem der Physiker ist, daß sie einfach die Macht des Einflusses des Bewußtseins (oh, ich höre Kondor schon wieder stöhnen) auf die Materie fahrlässig unterschätzen. Die höheren Dimensionen der materiellen Wirklichkeit steuern die darunterliegenden, und je höherdimensional, umso direkter wird die Materie vom Bewußtsein beeinflusst. Brahma kann Materie auf der feinsten Ebene manipulieren, auf der sie eigentlich nur als Potential vorhanden ist, also nach unserem Verständnis in keiner Hinsicht verstofflicht. Die Quantenphysik bestätigt eigentlich nur die Möglichkeit dieser Dinge.

    Genug spekuliert
    liebe Grüße
    C
     
  7. Cintamani

    Cintamani Mitglied

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    Graz Umgebung
    Was nun die nicht prüfbaren Behauptungen betrifft, gibt es in der Naturwissenschaft auch einige davon (was noch nicht heißt, das sie falsch sind. Denselben Maßstab muß man dann aber auch für spirituelle Erfahrungen anwenden)

    1. Lichtgeschwindigkeit ist überall konstant. Nun würde zweifellos eine in einer Glasvitrine gefangene Biene mit der gleichen Berechtigung behaupten können, die Schallgeschwindigkeit sei überall gleich. Zweiteres können wir zum Glück widerlegen, weil unser Erfahrungsraum größer ist als der der Biene, weshalb erstere Behauptung aber automatisch unlogisch wird, da unser Erfahrungsraum ohne jeden Zweifel ebenso sehr begrenzt ist.

    2. Größe des Universums bzw. Methode der Entfernungsmessung: würde aus obigen Gründen sofort zusammenbrechen (mal abgesehen davon, daß es auch ganz andere Modelle dafür gibt)

    3. Alter des Universums: detto

    4. (dunkle) Masse des Universums: ändert sich ohnehin mit jeder neuen Theorie (Schlagwort: Neutrinos)

    Liebe Grüße
    C
     
  8. Kondor

    Kondor Mitglied

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    268
    Ort:
    Was der Armin Risi nicht alles weiß. Macht ihr (C. und N.) Abschreibübungen?

    Liebe Grüße
     
  9. intrabilis

    intrabilis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Februar 2005
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    1.541
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    ungefähr da
    Grüss Euch,

    Cintamani hat recht mit der Behauptung es könne alles ganz anders sein.
    Unser Welbild beruht lediglich auf dem aktuellen "Wissenstand".

    Aber ich finde es gut, dass der Versuch unternommen wird, diesen aktuellen Wissenstand mit alten Weisheiten (bzw umgekehrt) in einklang zu bringen.

    liebe grüsse
     
  10. Nitai

    Nitai Mitglied

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    Von Armin Risi

    Die Materie ist begrenzt, aber unendlich, genau wie die Punkte auf einer Geraden oder die Oberfläche einer Kugel. Die Jagd nach dem kleinsten „Teilchen“ ist deshalb genauso sinnlos wie die Jagd nach dem Horizont. Wenn man auf den Horizont zurennt, weicht dieser einfach zurück. Man wird nie das Ende der Materie erreichen, genauso wie man nie den Horizont erreicht. Der Horizont ist nur eine relative Form, letztlich eine Illusion. Man erreicht ihn nie. Man kann ihn nicht aus der Landschaft herauslösen, um ihn isoliert zu betrachten – denn im absoluten Sinn gibt es gar keinen Horizont und auch keinen Grundbestand„teil“ der Materie. „Man sollte verstehen, daß die Materie ( prakriti ) anfanglos ( anadi ) ist.“ (Bhagavad-gita 13.10a)

    Wie bereits im letzten Kapitel angedeutet, hat eine erste Genietruppe* unter den Physikern erkannt, daß die Bestandteile der Materie keine Teile im mechanischen Sinn sind, wie es z.B. der griechische Atomist Demokrit angenommen hatte. Die Materie ist nicht einfach eine Masse von kleinsten Atomkörnchen, sondern sie existiert in zahllosen Energiedimensionen, die im Sanskrit mit den Namen Prakriti, Pradhana, Mahat-tattva, Karana-udaka, Garbha-udaka, Kshira-udaka und mit den acht Elementebenen ( bhumi, apah usw.) kategorisiert werden. All diese Begriffe werden im folgenden näher erklärt werden.

    Der Reduktionismus kann nie zu einem richtigen Verständnis der Realität führen, denn man kann nie nur eine Ebene unabhängig von allen anderen betrachten. „Isolierte Materie-Teilchen sind Abstraktionen, ihre Eigenschaften sind nur durch ihr Zusammenwirken mit anderen Systemen definierbar und wahrnehmbar.“ Wenn man sich nicht von theoretischen Abstraktionen verblenden läßt, erkennt man, daß das Zusammenwirken der Systeme unbegrenzt verwoben ist. Jede Teilchenstruktur und jede Energie ist Teil eines universalen Gesamtmusters mit immanenten Kräften. Alles ist mit allem verwandt. Mit anderen Worten, alle Unterschiede, die wir sehen, sind nur graduell, nicht substantiell.

    Getrennte Erscheinungen und Formen sind in Wirklichkeit nichts anderes als lokale Zustände mit unterschiedlicher Energieverdichtung und gehören zu einem universalen nicht-lokalen Feld, aus dem sie hervorgehen und in das sie wieder zurückkehren. Man könnte sie mit Strudeln in einem Meer vergleichen. Strudel und Wirbel erscheinen lokal, d.h. an ganz bestimmten Orten, entstehen aber nur aufgrund der Dynamik des gesamten Meeres.

    Sehr oft wird die Untrennbarkeit von Energie und Form auch mit einem Springbrunnen verglichen. Die Fontäne eines Springbrunnens sieht immer gleich aus, aber in Wirklichkeit ist ihre Form eine Illusion. Die Form scheint konstant zu sein, aber der Schein trügt. Die Form der Fontäne existiert nur aufgrund des konstanten Flusses von Wasser. Ebenso scheinen die Grundstrukturen der Materie konstante Formen zu erzeugen, aber befinden sich selbst in einem konstanten Fluß: Sie alle werden als zeitweilige Formen von einem gemeinsamen Urgrund gespeist. Sie gehen aus ihm hervor und fallen wieder in ihn zurück.
     
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