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unsere Vorfahren.....

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Sadivila, 31. Mai 2009.

  1. Sadivila

    Sadivila Guest

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    Habt ihr auch das Gefühl, das unsere Eltern, Grosseltern nichts dazu lernen, oder kommt mir das nur so vor weil mein Leben zu kurz ist und ich nicht alles mitbekomme?
    Ich meine, Krieg gibt es ja immer noch, hört das nie auf ?
     
  2. Morticia

    Morticia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. April 2007
    Beiträge:
    29.799
    Ort:
    Bayern
    ..jeder lernt so viel dazu wie er bereit ist anzunehmen der eine mehr der andere weniger...nur weil jemand älter ist heißt es nicht das er weiser ist er hat wohl mehr lebenserfahrung aber sonst ist er wie jeder andere nur mensch....
     
  3. Sadivila

    Sadivila Guest

    Wer sind eigentlich unsere Vorfahren, die Kelten?
    Wo sind die Rituale unserer Vorfahren geblieben, wurde das von den Römern der Kirche...etc. übernommen und oder bewusst zerstört?
    Wir sind entwurzelt denk ich mal....vielleicht ist das Leben deshalb so schwer.

    Kann mir jemand dazu gute Lektüre empfehlen?:rolleyes:
     
  4. EnergyOfLight

    EnergyOfLight Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2009
    Beiträge:
    394
    Ort:
    Steiermark
    Ich weiß nicht wie alt du bist. Aber in den derzeitigen Kriegen sind nicht meine Eltern, sondern meine Generation. Daher würde ich hier nur schwer von den Vorfahren sprechen können, die nicht dazu lernen, sondern von uns Menschen allgemein.

    Aber das betrifft nicht nur Krieg. Alltäglicher Hass, Abneigungen, Streit, Mobbing, Intoleranz, Rache usw. So hoch bis zum Krieg muss man gar nicht greifen.

    lg
    EnergyOfLight
     
  5. Achat

    Achat Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2009
    Beiträge:
    10
    Enten legen ihre Eier in aller Stille, Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt isst Hühnereier."
     
  6. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
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    Hallo Sadira

    In Deutschland waren vor der Christianisierung die 4 Hauptstämme der Sachsen ansässig. Wenn Du mal auf alten Bauerhöfen schaust, findest Du oft ein quadratisches auf einer Ecke stehendes Fenster, das in 4 Quadrate unterteilt ist, viele Heimatforscher gehen davon aus das dieses Fenster ein Symbol der 4 Sachsenstämme war.

    Während der Christianisierung durch Karl den Großen wurden die Heiden teilweise sehr hart bekämpft und abgeschlachtet. So geschah es auch oft mit heiligen Hainen, die abgeholzt wurden um den Menschen die Orte ihrer Religionen zu nehmen.
    Teilweise sind die Orte aber auch übernommen worden, zum Beispiel steht der Dom in Paderborn auf 49 Quellen und somit auf einem heiligen heidnischen Kultplatz. Auch gibt es im Sauerland, in einem Ort Ense-Bremen, eine Kirche, an der man ganz genau verfolgen kann, wie ein heidnischer Tempel zu einer Kirche umgebaut wurde. Am Möhnesee gibt es ebenso eine Kapelle, die früher ein heidnischer Tempel war, schaut man genau hin, erkennt man noch heute viel von der heidnischen Symbolik.
    Das sind nur Beispiele aus meiner Heimat, ich denke wenn Du Dich mit alten Menschen (oft aus kleinen Dörfern) unterhälst, wirst Du viele ähnliche Geschichten hören und Orte finden können.

    Auch mit den Christlichen Feiertagen geht es ähnlich einher. Beginnen wir mit Weihnachten, ein Fest, in dem es nur so wimmelt von heidnischen Symbolen. Zuerst das Datum, vor der Kalenderreform durch Papst Gregor, war der Tag der Wintersonnenwende am 24. Dezember. Zu Yule wurden alle Feuer im Haus gelöscht, selbst das Feuer im Ofen. Auf dem Dorfanger wurde ein großer Holzhaufen errichtet, der dann in traditioneller Weise entzündet wurde. Von diesem Feuer wurde das Licht in jedes Haus getragen. Geschmückt wurden die Häuser mit dem immergrünen und heiligen Ilex und auch Nadelbäumen, wahrscheinlich der Eibe, denn auch sie war ein heiliger Baum. Dekoriert mit Äpfeln und Nüssen, erinnert dieser Brauch an unseren Weihnachtsbaum.
    In der Vergangenheit spielte der Mond eine große Rolle im Leben der Menschen, daher gab es neben dem Sonnenjahr, auch das Mondjahr. Ein Umlauf des Mondes beträgt 29 1/2 Tage, das ergibt 354 Tage. Zur Yulezeit wurde das Mondjahr an das Sonnenjahr angeglichen, indem 11 Tage dazu addiert wurden, sie galten als die Stille Zeit - in vielen Weihnachtsliedern singen wir von der stillen Zeit. Das Ende der stillen Zeit wurde auch von einem Fest markiert - rechne die Zeit zwischen Weihnachten und den heiligen drei Königen - und Du hast die Stille Zeit der Angleichung von Mond und Sonnenjahr.

    Interessant ist auch die Vorbereitungszeit auf das Yulefest, es wurde ein Yulebogen aufgestellt, der aus Zweigen eines Nadelbaumes gefertigt und mit 4 Kerzen bestückt wurde (für jede Jahreszeit) dabei wurden zuerst alle 4 Kerzen entzündet, dann 3,2 und 1 Kerze, denn sie symbolisierten die kürzer werdenden Tage seit der Sommersonnenwende.

    Kommen wir zu einem anderen wichtigen christlichen Fest, in dem es auch nur so von heidnischen Symbolen wimmelt - Ostern.
    Ostera (Du siehst, selbst der Name wurde kaum verändert) ist die Frühjahrs Tag und Nacht Gleiche, der Sonnenstand zeigt den Frühling an, das Leben erwacht aus dem Winterschlaf. Ostern ist nur so übersäht von heidnischen und natürlichen Symbolen der erwachenden Natur. Die Farben von Ostern sind knallbunt, so wie die Blüten der Natur. Eier und Lamm symbolisieren die Geburt, selbst der Grün Donnerstag spricht mit der Farbe Grün, die jungen Gräser und Blätter an - alles ist auf Start gestellt, das Leben erwacht!

    Dazwischen gab es zu Mittwinter am 2 Februar ein Fest Imbolc genannt, zu diesem Zeitpunkt wurden die letzten Vorräte zu einem Festschmaus verarbeitet, da nach dieser Zeit die Gefahr bestand, das die Vorräte dann verderben. Nach dem Fest, war dann Fasten angesagt, da es nur noch die nötigsten Lebensmittel gab.
    Du kannst hier parallelen zur Fastenzeit und auch zu Lichtmess (2.Februar) erkennen.

    Nach Ostera war ein Fest ebenso wichtig, Beltaine. Ein Fest der Fruchtbarkeit, denn bis dahin waren alle Äcker bestellt und alle Feldfrüchte ausgesät. Nun galt es die Götter um gute Bedingungen für das Wachstum zu bitten. Dieses Fest war oft ausschweifend und so mancher Bursche und so manche Magd segneten die Frucht des Leibes in der Ackerfurche. Ach ja, der Zeitpunkt war in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai.
    Der christliche Klerus, der das verwerfliche und ausschweifende Treiben der Heiden zu diesem Fest nicht akzeptieren konnte, machte aus den religiösen sexuellen Handlungen das Buhlen der Hexen mit dem Teufel und so entstand aus Beltaine die Walpurgisnacht.

    Ein zweiter Scheitelpunkt der Sonnenbahn ist die Sommersonnenwende, auch sie wurde von der Kalenderreform erfasst und war früher am 24 Juni. Oft war es Brauch, dass an diesem Tag die erfolgreiche Segnung der Ackerfurche durch zwei sich liebende Menschen, in einen Bund besiegelt wurde. Durch einen Sprung über ein Feuer, wurde der gemeinsame Start bekundet, da her auch der Spruch - ich würde mit dir durch das Feuer gehen. Als Opfergaben wurde oft der Brautkranz, der aus Blumen und Kräutern (die eben auch blühen) bestand, in das besagte Feuer geworfen.
    Übrig geblieben sind von dem Fest der Sommersonnenwende die Johannisfeuer und die Krautpacken.

    Um die Mitte August, zu Mittsommer gab es ein erstes Erntedankfest, Luhgnasad, der Wicca Hexen Kreis feiert es heute am 1. August.
    Die Christen machten Maria Himmelfahrt aus diesem Tag - am 15. August.

    Die Herbst Tag und Nacht Gleiche, Mabon. Bis zu diesem Tag musste die Ernte eingefahren sein, denn nach diesem Tag war es möglich das Herbststürme mit starkem Regen einhergehend die Ernte vernichteten. Es war daher auch ein Erntedankfest - der christliche Feiertag Buß und Bettag wurde als freier Tag gestrichen.

    Kommen wir nun zu dem Jahresabschluss der und dem 8. Feiertag der Heiden, Samhain oder das keltische Toten Fest!
    Was soll ich sagen, gefeiert in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November, hat die ganze Welt von diesem Fest Notiz genommen.
    Amerikaner machen Halloween daraus und verkleiden sich zu Spukgestalten (eine Symbolik zu den Geistern der Ahnen), die Christen machten Allerheiligen daraus und die Lutherischen machten den Reformationstag daraus - so hat jeder ein Stück des wichtigsten Festes der Kelten ergattert.

    Soweit zu den Wurzeln unserer Vorahnen. Tipps zu Büchern, google mal mit den Begriffen "Neue Erde" oder "Aurum Verlag" - veil Spaß!

    Liebe Grüße, Lifthrasir
     
  7. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    ...........Eltern und ihr Gefolge ........ist da dass Gefolge noch auf der Suche nach den Eiern?
     
  8. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    4.802
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    danke für das statement. leider habe ich nicht verstanden was du meinst.

    danke dir auch lifthrasir.
     
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