1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Um was geht es?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Haris, 24. Januar 2006.

  1. Haris

    Haris Guest

    Werbung:
    Um was es geht?

    Woher kommen wir, wohin gehen wir? Wer oder was hat die Welt erschaffen?
    Gibt es Gott? Was ist Gott? Hat das Leben einen bestimmten Sinn? Wer bin
    ich? Gibt es ein Ich? Bin ich normal? Bin ich gut, bin ich schlecht? Gibt es ein
    übergeordnetes Bewusstsein? Was ist der Tod? Gibt es ein Leben nach dem
    Tod? Gibt es einen Tod vor dem Leben? Gibt es ein Leben vor dem Tod :) ? Wieso muss ich leiden? Worunter leide ich eigentlich wirklich? Wie kann ich mich vom Leiden befreien? Wie schreite ich richtig auf dem spirituellen Pfad voran? Gibt es Erleuchtung? Was ist die richtige Meditationspraxis? Welche Gefahren gibt es beim Meditieren? Was ist das für eine tiefe Sehnsucht in mir? Gibt es Seelenverwandtschaft? Gibt es Wiedergeburt? Was ist die wahre Natur derDinge? Was ist Leerheit, was ist Nichts, was ist Dualität, was ist Einheit? Was ist Erleuchtung? Kann man Erleuchtung erreichen? Sind wir schon
    erleuchtet und wissen es nur nicht? Gibt es wahres, anhaltendes Glück? Was
    ist wahre Liebe? Was ist wahre Zuflucht? Ist die Welt nur eine Erfindung
    des Geistes? Hat mein eigener Geist die Welt erschaffen bzw. erträumt?
    Warum tun Menschen Böses? Sollte man sich seinen Gefühlen hingeben? Was ist das Gute? Wie funktioniert der menschliche Geist? Ist Denken die Wurzel allen Übels? Sollte man das Denken aufgeben? Sollte man den Verstand abschalten? Gibt es einen freien Willen? Oder ist alles vorherbestimmt? Gibt es eine unsterbliche Seele? Wo ist der Sitz dieser Seele? Warum sind die Dinge so wie sie sind, oder scheinen sie nur so und sind in Wahrheit ganz anders ?Wie sind/ist die Dinge/das Leben wirklich? Sind die Dinge nicht doch genau so, wie sie scheinen? Gibt es mehrere Wirklichkeiten? Ist alles nur Illusion? Was ist Wahrnehmung? Was sind Begriffe? Können Worte irgendetwas erklären? Warum ist das Zusammenleben mit anderen manchmal so schwierig? Was ist Zeit, was ist Raum? Was sind Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft? Wann genau ist das Jetzt? Wie gross oder klein ist die Unendlichkeit?

    uswuswuswusw.........

    Ich habe mal brainstormingmässig die Fragen, die mir in meinem bisherigen
    Dasein hier im Forum so untergekommen sind (und mich interessiert haben)
    sinngemäss zusammengefasst, einfach mal um zu sehen, um was es
    einigen/vielen von uns Leutchen hier eigentlich im Schnitt so geht. Tw.
    vielleicht mehrfache Nennungen und unsystematisch geordnet. Allein schon
    beim Aufschreiben und Lesen der Fragen wird mir mulmig: alles Fässer
    ohne Böden. Und so anstrengend! Wenn ich ehrlich bin, muss ich auf jede
    Frage "keine Ahnung" antworten und hinzufügen: "aber ich kann ja mal raten
    bzw. mir eine Antwort ausdenken".

    Kann es wirklich sein, daß von dieser Art Fragen nicht eine einzige endgültig
    beantwortet werden kann?

    Wenn es keine endgültigen Antworten dazu gibt, wozu wird dann überhaupt
    danach gefragt? Ist es ein Spiel des Geistes, der sich einfach nur
    beschäftigt, mit seinen Fragen und Antworten vor sich hin-erblüht und
    vergeht und so sein Leben erhält und ausdrückt? Dann ginge es bei diesen
    Fragen um nichts Bestimmtes über das Fragen hinaus. Ist es vielleicht
    einfach so wie mit dem Himmel, der einfach blau erscheint, ohne bestimmte
    Absicht? Das Leben selbst, ohne tiefere Absichten? Oder münden alle Fragen in eine einzige, letzte Frage?

    Was wäre wohl, wenn diese Fragen doch endgültige Antworten hätten und wir diese wüssten? Und wie wäre es wohl, wenn es für diese Unmenge an Fragen nur eine einzige universelle Antwort gäbe und diese wäre z.B. "keine Ahnung"? Was würde dann wohl mit all den Fragern passieren? Oder anders gefragt: wenn wir die Antwort direkt vor unserer Nase hätten, könnten wir sie dann erkennen und das Fragen dann beenden? Wären wir am Ende aller Fragen
    angekommen endlich glücklich und frei? Ich frage mich, was ihr wohl dazu meint?

    schöne Grüsse,
    Haris
     
  2. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
    Beiträge:
    9.100
    Ort:
    daheim
    So viele Fragen auf einmal hab ich glaub ich noch nie gesehen *gg*

    Naja, eine davon hab ich mir gerade ausgesucht um zu versuchen die zu beantworten...

    "Bin ich normal?"

    Eigentlich NEIN *fg* Im Grunde hat ja jeder irgendeinen kleineren oder größeren Vogel...also nein... aber da es ja jeder hat, wäre die Antwort darauf wiederum JA... :weihna1
     
  3. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Wenn die Antworten so leicht zu finden wären, würde das Forum hier nicht Tag und Nacht auf Hochtouren laufen...

    Gegenfrage: Wie wäre das Leben ohne diese Fragen?

    Für mich ist das Fragen in Ordnung, wenn daraus kein Hohldrehen im Gehirn wird.
    Das Fragen, Forschen, Zuhören, Lesen, und vor Allem die Erfahrung gibt uns immer wieder Mosaiksteinchen in die Hand und es wird ein Bild daraus... mit blinden Flecken da und dort, aber es bekommt immer mehr Zusammenhang und Stimmigkeit.
    Wer oft hier im Forum liest, bemerkt, in wie unterschiedlichen Lebensphasen und Bewusstseinsstufen sich die "Sucher" bewegen. Da gibt es welche, für die das Leben noch ein unübersichtliches großes und dazu unerfreuliches Rätsel ist- und andere haben manche Hürden hinter sich und schon mehr Blick in die Weite und mehr Balance.

    Ob es eine einzige Antwort auf alle Fragen gibt, wage ich nicht zu spekulieren. Aber es gibt zumindest gangbare Wege und sehr persönliche Wahrheiten, die sich möglicherweise in einer Urwahrheit einmal begegnen...

    Das Suchen und Fragen ist auf jeden Fall ein Weg, der die Aussicht weiter macht... und das konsequente Ausleben der Erkenntnisse lässt tiefer in die Lebensgeheimnisse eintauchen. Ganz umsonst wird nicht gefragt... der Weg ist ein Weg, hat Richtung... und ich zerbreche mit nicht den Kopf, ob es ein endgültiges Ziel gibt... Aber wenn, dann hat es mit dem meditativen Frieden zu tun und mit einem tieferen Sinn... sag ich...

    lg Kalihan
     
  4. Regelwerk

    Regelwerk Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2006
    Beiträge:
    1.042
    Hmm...hab mir die Fragen alle auch schon mal gestellt.
    Die allermeisten davon werden mit Def. beantwortet. (Lokal)

    Einige Fragen enthalten "Fakten", wie z.B. "Warum muß ich leiden".
    (Leidest du ?)
     
  5. tomsy

    tomsy Guest

    in diesem leben geht es um das erkennen des scheines der uns von der wirklichkeit fernhält :blume:
     
  6. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Werbung:
    Genau, so lässt sich das klar und direkt ausdrücken :)
     
  7. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2003
    Beiträge:
    1.716
    Ort:
    Donnersbergkreis
    ***Link entfernt, bitte an die Forumsregeln halten!***

    Grüsse
    Christian
     
  8. Haris

    Haris Guest

    @Kalihan

    Gegenfrage: Wie wäre das Leben ohne diese Fragen?


    ja, genau – wie wäre es dann wohl? Weiss das jemand? Gibt es darauf eine Antwort?

    Für mich ist das Fragen in Ordnung, wenn daraus kein Hohldrehen im Gehirn wird.

    Natürlich ist es in Ordnung. Aber in Hinsicht auf eine endgültige Antwort: ist das Fragen an sich nicht schon das Hohldrehen, wenn man vom Fragen endgültige Antworten erwartet? Und welchen Sinn hat das Fragen letzlich sonst, als endgültige Antworten zu erhalten? Ich vermute, das Fragen ist des Fragen wegens und nichts weiter. Wenn man das akzeptiert ist es einfach Leben. Aber ich weiss es nicht. Vielleicht gibt es doch wirkliche Antworten. Nicht umsonst wird von uns hier doch allezeit gefragt, oder?

    Das Fragen, Forschen, Zuhören, Lesen, und vor Allem die Erfahrung gibt uns immer wieder Mosaiksteinchen in die Hand und es wird ein Bild daraus... mit blinden Flecken da und dort, aber es bekommt immer mehr Zusammenhang und Stimmigkeit.

    Und wird dann irgendwann ein einziges Ganzes aus diesem Puzzle? Weiss das irgendjemand genau?

    Ob es eine einzige Antwort auf alle Fragen gibt, wage ich nicht zu spekulieren. Aber es gibt zumindest gangbare Wege und sehr persönliche Wahrheiten, die sich möglicherweise in einer Urwahrheit einmal begegnen...

    Wer entscheidet über Wahrheit und Unwahrheit? Wer kann das wissen?

    Das Suchen und Fragen ist auf jeden Fall ein Weg, der die Aussicht weiter macht... und das konsequente Ausleben der Erkenntnisse lässt tiefer in die Lebensgeheimnisse eintauchen.

    Welche Lebensgeheimnisse konnten bisher durch das Fragen endgültig aufgedeckt werden? Sage mir einer hier ein einziges dieser Lebensgeheimnisse, so daß nicht mehr danach gefragt und gezweifelt werden kann –

    und ich zerbreche mit nicht den Kopf, ob es ein endgültiges Ziel gibt... Aber wenn, dann hat es mit dem meditativen Frieden zu tun und mit einem tieferen Sinn... sag ich...

    und dieser tiefere Sinn wäre? Die Liebe, das immerwährende Glück, die Freiheit von Leiden, Allwissenheit? Doch kann Fragen klären, was diese Dinge jeweils sind? Will man eins davon beantworten muss man als erstes beantworten können, wer derjenige, der all diese Fragen stellt überhaupt ist. Die Buddhisten sagen, es gibt kein solides Ich. Woher WISSEN sie das? Oder verweist Fragen nur in die Unbeantwortbarkeit und damit die Nicht-Findbarkeit der Wahrheit mittels Fragen? Obwohl Fragen selbst Ausdruck dieser Wahrheit sind, ist der Anspruch, den man an sie stellt vielleicht zu hoch

    @ Regelwerk

    Hmm...hab mir die Fragen alle auch schon mal gestellt.
    Die allermeisten davon werden mit Def. beantwortet. (Lokal)


    Das stimmt – aber die Definitionen führen ihrerseits zu neuen Fragen. Fass ohne Boden. Wo ist eine einzige Antwort mit Bestand.

    Einige Fragen enthalten "Fakten", wie z.B. "Warum muß ich leiden".
    (Leidest du ?)


    mal ja, mal nein, mal weiss ich es nicht. Doch was sind Fakten? Was ist Leiden eigentlich genau? Die Buddhisten z.B. verheißen absolute Freiheit von Leiden. Dazu benötigt man Weisheit, die wahre Natur der Phänomene zu erkennen. Über die wahre Natur der Phänomene wird gesagt, daß sie keine eigene Existenz aus sich heraus haben und nur durch Zuschreibungen des Geistes existieren. All diese Begriffe sind letzlich völlig unerklärbar (nur im relativen und das ist dann nur scheinbar eine Erklärung). Wer WEISS, was das bedeutet? Wer WEISS, was Geist ist, wer WEISS was Weisheit ist, wer WEISS was die wahrhafte Natur der Phänomene ist? Kann das gewusst werden? Und kann man auf letztere Frage so antworten, daß die Frage endgültig beantwortet ist? Die ehrliche Antwort auf all diese Fragen kann doch nur sein: ich weiss es nicht wirklich.

    @ Tomsy:

    in diesem leben geht es um das erkennen des scheines der uns von der wirklichkeit fernhält

    Und dieser Schein besteht worin? Und woher WEISS man mit Sicherheit, daß das, was man hinter dem Schein als Wahrheit zu erkennen glaubt wirklich die Wahrheit ist?

    liebe Grüsse,
    Haris
     
  9. tomsy

    tomsy Guest


    du fühlst es.
     
  10. Haris

    Haris Guest

    Werbung:
    Gefühle können täuschen und zudem sind sie völlig unbeständig.
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen