1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Traumfänger

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von Harser, 25. August 2006.

  1. Harser

    Harser Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
    637
    Ort:
    Berlin
    Werbung:
    Wozu dient er?

    Wie wird er verwendet?

    Wie funktioniert er?

    (Mit Traumfänger meine ich das spinnennetzartige Geflecht auf einem Ring, mit Federn geschmückt.)
     
  2. Sitanka

    Sitanka Guest

    hallo harser,

    naja der traumfänger dient dazu, dass er die bösen träume einfängt und die guten träume gehen durch das netz hindurch und können sich so entfalten.

    man hängt den traumfänger in kopfnähe übers bett (meiner hängt an der decke) und so wird man von albträumen verschont.

    die spinne steht ja im indianischen für das weben, das spinnen von träumen und daraus ist der traumfänger heraus entstanden. die indianischen frauen haben diese hauptsächlich für ihre babys und kinder gebastelt, damit sie immer einen guten schlaf haben und nicht von träumen geplagt werden.
     
  3. Harser

    Harser Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
    637
    Ort:
    Berlin
    Ich wusste nicht, dass es ursprünglich für Babys und Kinder gemacht wurde, wieder was gelernt.

    Also, diese Funktion mit den bösen Träumen befriedigt mich nicht, denn sie widerspricht meinen Erfahrungen mit Träumen und auch allem sonstigen, was ich darüber gehört habe.

    Das würde ja bedeuten, der Traum ist ein Wesen für sich, und er hat auch eine materielle Seite, die mit dem Gegenstand "Traumfänger" interagiert.

    Das würde zweitens bedeuten, dass es eine Einteilung von Träumen in gut und böse gibt.

    Und drittens würde sich diese Einteilung ja auch physisch manifestieren, damit die eine Sorte hängenbleibt, die andere jedoch passieren kann.

    Habe ich das richtig aufgedröselt?

    Nun, für mich ist aber der Traum etwas, was ich tue. Ich lockere die Verbindung zu meinem physischen Körper, und ein Teil von mir einschließlich meiner Aufmerksamkeit geht auf die Reise, in die Traumwelt, in die Traumzeit. Da kann allerhand passieren, die merkwürdigsten Dinge, aber die Unterteilung in "gut" und "böse" kann ich nicht ziehen. Manchmal gibt es sogar Interaktionen mit der physischen Welt. Bei manchen Träumen ist Angst im Spiel, manchmal Verwirrung, manchmal unlösbare Probleme, Wiederholung, das kann man dann Alptraum nennen. Aber wo ist der prinzipielle Unterschied, der sich auch noch physisch manifestiert?

    Weißt du, worauf ich hinaus will?
     
  4. Himmelblau

    Himmelblau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2005
    Beiträge:
    3.455
    Ort:
    Niederösterreich
    Hallo Harser,

    das hat jetzt nicht direkt mit dem indianischem Traumfänger zu tun.
    Vergleichbares gibt es auch schon in alten europäischen Felsenritzbildern, die noch in jetzt von den Nepalesen verwendet werden.
    Es sind Kreuzartige Zeichen die eine Netzartige Zeichnung haben.
    Sie wurden, werden als Dämonenfalle verwendet.

    LG
    v
    Olga
     
  5. Sitanka

    Sitanka Guest

    ja so ungefähr haben es die indianer auch gesehen. sie haben ihre träume extrem wichtig genommen, teilweise wichtiger als ihr waches leben. sie haben sehr auf ihre träume gehört und daher haben sie sich vor eventuell bösen träumen, oder schlechten träumen geschützt.

    tja vielleicht ist gut und böse ein wenig übertrieben, aber ich sage jetzt mal gute träume und weniger gute (ein albtraum z.b)

    das liegt vielleicht daran, dass du versuchst die träume jetzt mit deinem kopf zu analysieren und nicht mit dem herzen, die indianer haben so was aus ihrem herzen her gemacht und nicht weil sie es irgendwie wissenschaftlich in ihren kopf haben wollten. der traumfänger war ein mittel zum zweck.
    ich meine warum hängen so viele menschen heute noch mistelzweige zu weihnachten auf usw....weil alleine die vorstellungskraft hilft, das ist das wichtigste. warum hab ich auf meiner haustüre das othala zeichen, weil ich persönlich denke, dass es mein haus und meine heimat schützt, jemand anderer würde mich dafür vielleicht belächeln, was solls.
    mir persönlich gibt es was.

    als mein sohn noch sehr klein war, hab ich ihm einen traumfänger übers bett gehängt, er hatte bis glaub ich zum 12 lebensjahr nie albträume, ich habe ihm den zweck des traumfängers auch immer erklärt. jetzt hat er keinen mehr, weil er ihn blöd findet, er glaubt nicht mehr daran, daher hat er auch keine wirkung mehr und siehe da, er hat seit einigen jahren immer wieder mal albträume. keine ahnung wohers kommt, aber alleine die vorstellung kann berge versetzen.
    Habe ich das richtig aufgedröselt?
     
  6. sage

    sage Guest

    Werbung:
    Ich habe auch meinen Traumfänger über dem Bett, aber ich kann nicht sagen, daß ich nur "gute"Träume habe. Wobei die Beurteilung gut/schlecht relativ ist. Ich jedenfalls genieße meine "Albträume".
    Habe mal einer Mutter einen TF verkauft, weil ihr Sohn, damals so ca.10J.alt immer schlecht träumte, seit er den TF hatte, war es mit den "fiesen"Träumen vorbei.
    Ob Zufall oder Glaube oder tats. Wirkung, wer weiß?
    Und warum soll man das hinterfragen, solange es hilft und nicht schadet, ist es doch gut, wie es ist.
    Aber das ist typisch "weiß". Allem und jedem auf den Grund gehen und am Ende doch nichts verstehen.


    Sage
     
  7. Harser

    Harser Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
    637
    Ort:
    Berlin
    Als ich vor vielen Jahren zum ersten Mal Traumfänger gesehen habe, hatte ich als erste Assoziation, man lässt sich im Traum in dieses Netz fallen, man lässt sich in schwierigen Traumen davon fangen, und weiß dann, dass das Bett, also der physische Körper, nicht mehr weit ist. Also eine Art Notausgang für besonders missglückte Traumreisen. Da machen dann auch die Federn viel Sinn, denn die haben ein ultrafeines Netz, wenn im Traum auch die Größenverhältnisse entgleist sind, und man selbst winzig ist.

    Das wäre nur eine andere Erklärung, aber es gibt einen großen praktischen Unterschied. Bei meiner Art der Erklärung wäre es wichtig, sich seinen Traumfänger (im Wachzustand) genau anzusehen und einzuprägen, damit man ihn im Traum dann auch wiederfindet.
     
  8. Sitanka

    Sitanka Guest

    ich denke im grunde ist es völlig egal, was man mit dem traumfänger assoziiert, hauptsache man glaubt daran. und noch dazu sehen sie auch schön aus, wenn sie schlafräume schmücken. und bekanntlich kann ja der glaube berge versetzen, nicht wahr? ;)
     
  9. Babsi

    Babsi Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2006
    Beiträge:
    683
    Ort:
    Mittelhessen
    Meine Erfahrung mit meinem Traumfänger:
    Habe auch einen Traumfänger überm Bett. Hatte ihn eine weile an der Deckenlampe befestigt gehabt und da hat er sich mal verfangen, und das hab ich erst so zwei nächte später gemerkt. In diesen zwei nächten hatte ich Alpträume richtig intensive und mein Mann auch, an die wir uns auch richjtig erinnern konnten ( wobei ich dazusagen muß das mein Mann sich ganz selten an Träume erinnert.) Wir haben den traumfänger dann befreit und hatten beide keine Alpträume mehr. Das fand ich dann doch sehr interessant.


    Liebe Grüße

    Babsi
     
  10. Harser

    Harser Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
    637
    Ort:
    Berlin
    Werbung:
    Ich bin nicht einverstanden. Der Glaube kann Berge versetzen, aber das liegt daran, dass dem Glaube dann auch entsprechende Taten folgen. Manchmal bewirkt der Glaube gar nichts, und das liegt dann daran, dass es nur beim Glauben bleibt.

    Konkret Traumfänger. Es ist nicht egal, wie er aussieht, wie er gemacht wird. Wenn ich ein Stück Papier zusammenknülle und aufhänge, und meiner Tochter glaubhaft versichere, dass das vor bösen Träumen schützt, würde sie es mir glauben. Aber vermutlich würde es nicht so gut funktionieren.

    Stichwort Kultur. Ein Kind in einem indianischen Stamm schläft im Zelt, und hat kaum eigene Besitztümer. Meine Tochter hat ein eigenes Zimmer und so viele Sachen, dass das Ordnung halten eine riesige Herausforderung ist, und dass sie viele dieser Dinge gar nicht mehr kennt. Wenn ich nun den Traumfänger in unsere Kultur übernehme, dann wird das nur funktionieren, wenn es bewusst geschieht. Denn in der einen Kultur sind Dinge selbstverständlich, die es in der unsrigen überhaupt nicht sind. Würde ein Traumfänger fuktionieren, wenn er im Regal liegt (was ich auch schon gesehen habe)? Wohl nicht!

    Den Traumfänger meiner Tochter haben wir nicht selbst gebastelt sondern gekauft, wer weiß, mit welcher Geisteshaltung er angefertigt wurde. Wie kann ich erkennen, dass er in Ordnung ist? Ich brauche dafür mehr Wissen und Bewusstheit als die Indianerin, die es für ihr Kind bastelt, während sie dabei aus einer ungebrochenen Kette der Überlieferung schöpfen kann.
     
Die Seite wird geladen...
Ähnliche Themen
  1. mondtraum
    Antworten:
    8
    Aufrufe:
    1.741

Diese Seite empfehlen