1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Unterschiede zwischen Traumfänger und Traumfänger

Dieses Thema im Forum "Angebote" wurde erstellt von wolkenflug, 9. Oktober 2007.

  1. wolkenflug

    wolkenflug Mitglied

    Registriert seit:
    9. Oktober 2007
    Beiträge:
    316
    Werbung:
    DER UNTERSCHIED
    Zwischen Traumfänger und Traumfänger



    Um zu erklären, was ein echter Traumfänger ist, muss ich erst den Unterschied zwischen „Traumfänger Weben“ und „Traumfänger Basteln“ erklären.
    Es gibt Menschen die halten Vorträge über Schamanismus, haben aber selber nie eine Reise in die untere Welt gemacht.
    Es gibt Menschen die sagen sie lieben Kinder, haben aber selber keine, weil sie lieber Karriere machen wollen.
    Und es gibt Menschen die basteln Traumfänger, und verwenden dazu Metallringe, gefärbte Federn, Wollreste und Glitzerperlen- oder sie kaufen fertige Traumfänger im Geschäft.
    Der Effekt ist der Selbe.
    Niemand, der nicht eintaucht in die Materie, kann nachempfinden, wie sie sich anfühlt.
    Wer an der Oberfläche schwimmt, dem bleiben die tieferen Geheimnisse verborgen. Sie haben nur die Hülle erkannt.
    Ein echter Traumfänger wirkt.
    Er fängt schlechte Träume und Ziele und lässt nur die wahren Träume durch die Federn zurück zum Schlafenden rutschen.
    In einen echten Traumfänger werden Wünsche und Segenssprüche mit eingeknotet. Während man webt, denkt man fest an die Dinge die man der Person wünscht, für die man den Traumfänger macht. Zieht man einen Knoten fest, dann wird dieser Wunsch besiegelt und darin festgehalten.
    Traumfänger werden aus Weidenruten gebogen.
    Man bedankt sich bei dem Strauch, wenn man die Rute abschneidet, und gibt dem Strauch etwas zurück. Entweder Tabak, oder zumindest etwas Speichel, damit die „Wunde“ an der Schnittstelle besser verheilen kann. Man bereitet den Strauch darauf vor, bevor man das Messer ansetzt. Man sagt ihm, wofür man die Rute braucht.
    Danach legt man die Weidenrute in heißes Wasser (Badewanne) damit sie beim biegen nicht bricht.
    Man lässt die Rute in einem trockenen Raum einige Tage trocknen.
    Damit der Traumfänger ganz rund wird, kann man die Ruten in einen Topf legen. Man kann die Rute aber auch einfach mit den gekreuzten Enden oben zusammen biegen, sodass eine Tropfen-Form entsteht.
    Eine weitere Möglichkeit ist, die Weidenrute um ein Rohr zu biegen, und festzubinden bis sie getrocknet ist, sodass eine Spirale entsteht.

    Der Ring des Traumfängers steht für alle Kreisläufe, wie Ebbe-Flut, Tag-Nacht, Leben- Tod- Wiedergeburt, die wiederkehrenden Jahreszeiten, usw…
    Als Schnur verwendet man am besten pflanzliches, gewachstes Sehnenmaterial, das man in Bogensport-Geschäften in Rollen aus Amerika bekommt.
    Man wickelt etwa 7 Meter Schnur um die gespreizten Finger einer Hand, und rollt diese dann zu einem Stab, sodass ein Ende der Schnur sichtbar ist- das nicht mit gewickelt wird.
    Das Wachs das die Schnur umhüllt, hält alles zusammen und man braucht kein Schiffchen zum weben, kann immer nur den Teil abwickeln, den man gerade braucht.

    Ich kenne inzwischen drei verschiedene Web-Techniken, die das Netz immer wieder anders aussehen lassen. Eine Technik nennt man die „Ojibwe“-Technik, weil die Ojibwe sich dadurch von allen anderen Stämmen die Traumfänger webten unterschieden, dass ihr Netz dem Spinnen-Netz am ähnlichsten war.
    Bekannter sind allerdings die überall erhältlichen „Blumen-Netze“, die sich wie ein Mandala in Blütenform ausbreiten.



    Für den Anfang bindet man das Ende der Schnur am oberen Ende des Ringes (des tropfenförmigen Holzes) fest.
    Es sollte so fest sein, dass es auf keinen Fall wieder aufgehen kann, weil es an diesem Knoten liegt, ob der Traumfänger später lange hält oder sich irgendwann löst.
    Am besten befestigt man dieses Ende so, dass man auch gleichzeitig eine kleine Schlinge für das spätere Befestigen des Traumfängers hat.
    Dann wickelt man die Schnur einmal locker um das Hölzchen, sodass eine Schlinge entsteht.
    Durch die Schlinge sticht man mit dem „Schiffchen“ (Schnur-Stab) von oben hinein, und zieht die Schnur in die Mitte des Ringes (immer nach innen arbeiten!) wieder heraus.
    Dann lässt man etwa 5 cm Abstand (je enger der Abstand in der ersten Reihe, desto schöner wird das Netz!) um dann wieder die nächste Schlinge zu legen und wieder genauso zu verfahren wie bei der ersten Schlinge.
    Auf diese Weise arbeitet man sich rund um das Hölzchen, bis man wieder exakt dort ankommt, wo man den Anfangs- Faden festgeknotet hat.
    Hat man nun einmal rund um das Hölzchen gewebt, dann sind die „Schlaufen“ die wir in der ersten Reihe noch legen mussten nun schon vorgegeben, durch die erste Reihe.
    Wieder sticht man mit dem Schiffchen in die nächste Schlaufe von oben, auf diese Weise entsteht eine neue Schlinge, und durch diese stechen wir noch mal von oben rein, ziehen sie unten wieder raus, holen sie in der Mitte des Traumfängers nach oben, und ziehen das Schiffchen in die Mitte.
    Die Schnur sollte unter allen Umständen UNUNTERBROCHEN gespannt bleiben, damit das Netz später fest wird, wie bei einem Tennis-Schläger. Macht man es zu locker, hängt das Netz durch.


    Traditionell wird beim Weben darauf geachtet, dass die Gedanken bei der Person sind, die den Traumfänger bekommen soll, es werden Wünsche und Segenssprüche mit hinein geknotet.
    Man webt so lange, bis das Netz in der Mitte komplett geschlossen ist! Bringt man das Schiffchen nicht mehr durch die kleinen Schlaufen (es wird natürlich immer enger, je näher man der Mitte kommt) dann schneidet man die Schnur so weit hinten ab, dass man noch genug Schnur hat um fertig zu weben, und sticht nur mehr mit der Schnur durch die Schlaufen.
    Am Ende sollte der Knoten nicht nur fest und doppelt gelegt werden, sondern auch noch zusätzlich mit einem Feuerzeug abgebrannt werden, sodass das schmelzende Wachs das Ende verklebt und sichert.

    In der Mitte befestigt man dann eine Perle als Zeichen des Respekts gegenüber der Spinne, die uns lehrte, das Netz zu weben.
    Diese Perle symbolisiert aber auch das große Geheimnis, den großen Geist, um den sich nun unser Lebensweg (das Netz) windet.
    Die Perle markiert den Mittelpunkt- aus dem alles hervorgeht, das Zentrum, die Leere, das Nichts.

    Danach werden entweder nur an den beiden Seiten des Traumfängers und in der Mitte unten Schnüre befestigt, an denen man Perlen festbindet, in deren Löcher man dann Federn- nach unten hängend- mit dem Kiel hineinstecken kann.
    Oder man kann natürlich auch Muscheln, Steine, Kristalle, usw… als Verzierung dazu binden.
    Die Federn leiten die guten Träume zurück zum Schlafenden. Die schlechten Träume verfangen sich im Netz, sie finden keinen Weg hinaus.

    Aus diesem Grund sollte ein Traumfänger etwa einmal im Monat ans Fenster gehängt werden, sodass die schlechten Träume wie Tautropfen im Morgenlicht der Sonne verdunsten können.
    Der Traumfänger wird nachdem er fertig ist mit Salbei geräuchert, und dabei bittet man den großen Geist, der Person zu helfen, ihre wahren Ziele und Träume zu erkennen, und die schlechten Träume im Netz zu fangen.
    Der Traumfänger wird über das Kopf-Ende des Bettes gehängt.

    Bei einem Spiral-Traumfänger webt man sieben Mal von unten beginnend (die Selbe Netz-Technik) nach oben und wieder zurück. Durch die Mitte lässt man dann eine Schnur nach unten hängen, an der man mittig einen kleinen Stein für den großen Geist und die Spinne befestigt, und unter der Spirale werden dann die Federn an der Schnur befestigt.
    Dreht man die Spirale, sollte sich der Traumfänger exakt um die mittige Schnur bewegen, ohne daran zu streifen. (Das lotet man am besten vorher aus, indem man die Schnur zuerst oben am Holz befestigt, sie am unteren Ende nimmt und spannt, und den Traumfänger ein paar Mal um die eigene Achse dreht.)

    Es gäbe auch noch Kugeltraumfänger, allerdings ist diese Technik schriftlich zu beschreiben so schwer, dass die Arbeit selber dagegen leicht erscheint.



    Wir weben, wir weben,
    wir spinnen das Leben…


    [​IMG]

    5. und 6. November ,
    jeweils von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr



    Original Ojibwe-Traumfänger-weben




    Drei verschiedene Netzarten,
    sämtliches Hintergrundwissen,
    räuchern,
    Wünsche hineinknoten,
    persönlicher Traumfänger für ein neugeborenes Kind,
    gegen Albträume,
    für gesunden Schlaf.

    Bitte um Voranmeldung unter: rabenschnabel@wavenet.at


     
  2. Palo

    Palo Guest

    Und was hat dich jetzt bewegt Majun?
     
  3. wolkenflug

    wolkenflug Mitglied

    Registriert seit:
    9. Oktober 2007
    Beiträge:
    316
    wozu bewegt?
    hier zu posten?
    austausch, letue kennenlernen, neue pfade betreten, hab grad leute aus meiner gegend hier gefunden und angemailt, und eingeladen... mal sehen... :banane:
     
  4. Lucia

    Lucia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2004
    Beiträge:
    18.684
    Ort:
    Berlin
    Werbung:
    der beweggrund ist doch direkt am ende des postings. veranstaltungstermin und kontaktmöglichket - ganz gegen die forenregeln hier.

    lucia
     

Diese Seite empfehlen