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Tipps für hochsensible Menschen

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von witchcraft fairy, 7. Dezember 2014.

  1. witchcraft fairy

    witchcraft fairy Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2014
    Beiträge:
    9
    Ort:
    Deutschland
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    Den folgenden Text habe ich auf Englisch in einem Tumblr Blog gefunden und übersetzt:

    Bewältigungs-Strategien für HSP (hochsensible Personen)
    (nach Dr. Ted Zeff, http://www.drtedzeff.com)

    Entwickle tägliche Rituale
    1. Deine morgendlichen Rituale werden deinen Tag maßgeblich beeinflussen, während deine abendlichen Rituale die Qualität deines Schlafes bestimmen wird.
    2. Wach ca. 15 bis 20 Minuten früher auf als nötig, um dein morgendliches Ritual zu beginnen
    3. Beginne den Tag mit Yoga, Stretching oder anderen leichten Körperübungen.
    4. Verbringe mindestens 15 Minuten damit dich zu zentrieren (z.B. durch Meditation, Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training oder höre dir eine geführte Meditation an)
    5. Esse dein möglichst nahrhaftes Frühstück langsam
    6. Plane genügend Zeit ein, um zur Arbeit zu kommen, damit es nicht hektisch wird.
    7. Deine abendlichen Aktivitäten sollten beruhigend sein, z.B. aufbauende Bücher lesen, schreiben, meditieren, ein Bad nehmen oder anregende, aber leichte Unterhaltungen führen.
    8. Versuche, abends keine nervenaufreibenden, aufregenden oder gewaltätigen Filme, Nachrichten oder Serien zu sehen.
    9. Eine halbe Stunde vor dem Schlafen gehen solltest du schon ein wenig „abschalten“: Meditiere, höre entspannende Musik, lese oder mache etwas anderes, was dir hilft, den Übergang zum Schlafen zu erleichtern.

    Die Sinneswahrnehmungen beruhigen
    1. Lenke dich ab von störendem Lärm, indem du entspannende (Hintergrund-)Musik hörst, eventuell mit Kopfhörern. Oder verwende Ohrstöpsel.
    2. Lass dich massieren oder massiere jemanden.
    3. Reduziere bewusst die Zeit, die du vor dem Fernseher oder dem Computer verbringst. Schaue dir bewusst und regelmäßig schöne Bilder oder die Natur an.
    4. Reduziere deinen Koffeinkonsum. Trinke mehr Wasser und Kräutertee.
    5. Esse oft warme, nährende Speisen.
    6. Vielleicht helfen dir ätherische Öle (in der Duftlampe) oder Räucherstäbchen/Räucherwerk beim Entspannen.
    7. Gönne dir regelmäßige Ruhepausen oder auch Wellness/Entspannungswochenenden.

    Vom Umgang mit Zeit und Zeitdruck
    1. Höre dir entspannende Musik an beim Autofahren
    2. Versuche wenn möglich, die Rush-Hour zu vermeiden.
    3. Nutze Staus und das Warten an Ampeln dazu, kurzzeitig zu entspannen, z.B. indem du dich auf deinen Atem konzentrierst.
    4. Mache regelmäßige langsame Gehmeditationen in der Natur, um ruhig und konzentriert die Gegenwart zu erleben.
    5. Versuche bewusst langsamer zu sprechen und auch mal still zu sein.
    6. Warte in hitzigen Diskussionen einige Sekunden bevor du antwortest, damit du etwas „herunterkommst“.
    7. Versuche, wenigstens eine Mahlzeit in der Woche ganz besonders achtsam zu essen ohne nebenbei zu lesen, fernzusehen, Musik zu hören oder dich zu unterhalten.
    8. Versuche, hin und wieder langsamer zu schreiben/zu tippen.
    9. Manche HSP finden Telefonanrufe schwierig, vor allem, wenn sie nicht wissen, wer anruft - Wenn das Telefon bei dir zuhause klingelt, hebe nicht sofort den Hörer ab, sondern warte ab, bis es das dritte Mal geklingelt hat. Bis dahin – atme tief durch und entspann dich.
    10. Reduziere deine Gebrauch von Computer, Telefon/Smartphone und Fernsehen

    Entspanntes und erfreuliches Arbeiten

    Hinweis: Leider sind nicht alle diese Tipps an allen Arbeitsplätzen möglich; die meisten beziehen sich auf Büro-Jobs.
    1. Entwickele eine positive Haltung gegenüber deines Jobs, indem du erfreuliche soziale Interaktionen schaffst, anderen hilfst und dich über deine Arbeit freust.
    2. Höre, wenn möglich, entspannende Hintergrundmusik und sorge für eine gute Belüftung und angenehme Temperatur an deinem Arbeitsplatz.
    3. Hänge dir schöne Naturbilder an deinen Arbeitsplatz und stell dir eine Zimmerpflanze hin.
    4. Nimm dir Saft, Kräutertee und gesunde Snacks mit zur Arbeit.
    5. Sorge für einen bequemen Arbeitsstuhl. Wenn du den ganzen Tag sitzen musst, mach zwischendurch Stretching-Übungen, mach einen Spaziergang in der Mittagspause und steh immer mal wieder zwischendurch auf.
    6. Mach immer mal wieder über den Tag verteilt kurze Atemübungen und nimm dir Zeit für kleine Meditationen, z.B. in der Mittagspause. Manche Entspannungsübungen, wie Autogenes Training, kann man auch im Sitzen machen.
    7. Wenn du ruhig und gelassen bist, werden auch deine Kollegen davon profitieren. Vergiss nicht, häufig zu lächeln.
    8. Überlege, ob du Veränderungen in deinem Dienstplan machen kannst, z.B. Gleitzeit, gelegentliches Arbeiten von zuhause aus oder einen Wechsel auf Teilzeit.
    9. Entwickele für jeden Tag einen realistischen Arbeitsplan, um dich nicht zu verzetteln und in Hektik zu verfallen.
    10. Wenn du in einem sehr stressigen Job arbeitest, der sich nicht zu deinen Gunsten verändern lässt, überlege dir dies genau und prüfe deine Werte und Grundsätze diesbezüglich - warum arbeitest du hier? Gibt es noch andere Möglichkeiten für dich?
    11. Wenn du mit deinem derzeitigen Job unglücklich oder unzufrieden bist, suche gezielt nach neuen beruflichen Möglichkeiten, die besser zu dir als HSP passen.
     
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  2. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2012
    Beiträge:
    3.476
    Was mich selber noch interessieren würde ist wie dein eigenes Leben durch den achtsamen Umgang und der Auseinandersetzung mit der Hochsensibilität verbessert wurde...gerne an ein paar Beispielen erläutert...

    Dann möchte ich dich fragen ob du glaubst dass HSP in einer besonderen Pflicht sind ihr eigenes Umfeld oder die Gesellschaft in all ihren Facetten HSP-freundlicher zu machen ?

    Was ist die besondere Chance von Hochsensibilität ? Wie kann sie bereichernd für verschiedene Menschen/Gruppen/Gemeinschaften genutzt werden ?

    (y)
     
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  3. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Ist es nicht vorrangig wichtig, gut für sich selbst zu sorgen? Gerade, wenn man leicht zu viele Reize wahr- und aufnimmt, sollte man doch zuerst lernen, für sich selbst zu schauen, damit man in seiner Mitte bleibt. Und wenn das gelingt, kann man weiterschauen, welche Aktivitäten passend sind - oder auch nicht.
     
  4. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.927
    Wie soll das in einer stark frequentierten Umgebung (also z.B. auf der Arbeit, in Geschäften etc. pp.) bereichernd wirken? Ich bin selbst auf niedrigem (bei den üblichen Tests im unteren Drittel; zum Glück!) Level hochsensibel und das ist kein Spaß, weil mich die typische, menschliche Umgebung manchmal halb verrückt macht (Gerüche, Geräusche, ggf. auch Licht, Menschenmassen, ständige Alarmbereitschaft der Sinne: Ich setze mich z.B. niemals mit dem Rücken zu einer Tür, einem Durchgang etc.). Ich kann nur deshalb damit einigermaßen umgehen, weil ich weiß, wo's herkommt, und weil es für mich (und nur für mich) draußen in der Natur von großem Vorteil ist. In der "Zivilisation" ist mehr eine Last als ein Vorteil, obwohl ich es insgesamt unter dem Strich als Vorteil erachte. Halt eine Frage der Umgebung...

    LG
    Grauer Wolf
     
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  5. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2012
    Beiträge:
    3.476
    Grundsätzlich ja...absolut...
    Ich dachte nur es wäre eine Perspektive für die oft sehr begabten Hochsensiblen etwas mehr aus ihrer zum Schutz gewählten Isolierung herauszukommen falls sie das wünschen...ihr spezifischen Talente in die Welt hinaus zu tragen statt eher passiv unter dem zu leiden, was man doch nicht ändern kann.

    Fast alle der Ratschläge sind auch nur individuell...es wird nicht darauf eingegangen wie man seine Beziehungen mit anderen Menschen verbessern kann oder wie man es erreichen kann ein "sensibleres" Arbeitsumfeld zu erschaffen.

    Wie anderswo bereits gesagt..;es gibt Millionen von HS, vielleicht gibt es Möglichkeiten dieses zu berücksichtigen, dass man ihnen einfach nur ruhigere Arbeitsumgebungen gibt. Dieses ist manchmal sehr leicht machbar...aber trauen sie sich auch danach zu fragen ?

    Der ganze Hype um die Hochsensibilität scheint im Endeffekt recht wenig bewirkt zu haben-schade !
    Es gibt viele Bereiche wo das sehr sinnvoll ist dieses einzubeziehen, zum Beispiel in Kindergärten und Schulen.

    Dazu muss man in grösserem Umfang denken...also über seinen eigenen Tellerrand schauen und konkrete Lösungsstrategien ausarbeiten. Wie gesagt, manchmal können schon leichte Veränderungen viel bewirken, nur muss eben mal der erste Schritt getan werden.

    :)
     
  6. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2012
    Beiträge:
    3.476
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    Haben wir denn tatsächlich eine andere Wahl als das Beste draus zu machen, wie auch immer das im Einzelfall aussehen könnte ?
    Ich würd auch lieber direkt im Wald wohnen, geht leider nicht.
     
  7. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.927
    Nein. Nur, wenn jemand der HS überhaupt keinen positiven Aspekt abgewinnen kann und sie nur noch eine Last ist, dann stelle ich mir das nicht sehr angenehm vor... :(

    LG
    Grauer Wolf
     
  8. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
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    wo ich Wurzeln schlage
    Das ist irgendwie ein Teufelskreis. Hochsensible suchen die Einsamkeit, weil es ihnen im sozialen Kontakt schnell zuviel (an Reizen) wird. Und so sind viele von ihnen sozial nicht so geübt, um auf ein ruhigeres Umfeld hinzuwirken.
    Und selbst, wenn sie es probieren, stoßen sie häufig auf Unverständnis, haben keinen Erfolg mit ihrem Bemühen und lernen daraus, dass es besser ist, die eigenen Bedürfnisse nicht anzumelden und ziehen sich weiterhin zurück.

    Da hilft es häufig nur, wenn man in der Lage ist, seine persönliche Nischen zu finden, in denen es einem gut geht. In meiner abhängigen Beschäftigung z.B. gibt es zwei Abteilungen. Ich arbeite größtenteils in der ruhigeren der beiden, in der niemand lautstark ständig Party machen möchte (mal übertrieben formuliert), in der es weniger (und dafür anspruchsvollere) Kunden gibt, die auch mehr Wert auf Ruhe legen, damit sie wissenschaftlich arbeiten können. Im Gegensatz zur anderen Abteilung, wo an manchen Tagen viele Kinder unterwegs sind und es den Kunden auch mehr um die Unterhaltung geht.
     
    maiila gefällt das.
  9. Tipsyli

    Tipsyli Aktives Mitglied

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    16. Januar 2013
    Beiträge:
    293
    Das kenn ich nur zu gut. Absoluter Horror wenn man mal doch in Einkaufszentren einkaufen muss, die Reizüberflutung ist da schon enorm. Ich hab da über die Jahre auch eher Vermeidungsstrategien entwickelt und bin zb eher ein Nachtmensch weil da alles ruhiger, dunkler ist. Eine einsame Blockhütte in den Bergen wäre für mich traumhaft (wenn da nicht die Panik wäre dass ein Tierarzt nicht schnell genug da wäre :D )
     
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  10. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.927
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    Zum Glück erledigt meine Frau fast alle Einkäufe. Einkaufszentren sind für mich der pure Horror.
    Und nicht umsonst liebe ich Vollmondnächte, wenn alles schläft, und meine Hündin und mich nur ein paar Füchse, Eulen und Fledermäuse begleiten. In solchen Nächten im Wald, die wiederum für die meisten zivilisierten Menschen der Horror sind, fühle ich mich zuhause und geborgen und meine überscharfen, raubtierähnlichen Sinne gereichen mir zum Vorteil.

    LG
    Grauer Wolf
     
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