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stigmata

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Lintu, 4. Juni 2005.

  1. Lintu

    Lintu Mitglied

    Registriert seit:
    10. April 2005
    Beiträge:
    36
    Ort:
    wien
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    hey ihr
    ich hab heute den film "stigmata" gesehen, und irgendwie hat mich das fasziniert. jetzt wollte ich wissen ob vielleicht jemand hier näheres zu diesem thema weiß oder darüber, wie es den menschen geht, die so etwas haben.
    kommt das einfach so? hat man das von geburt an? wer bekommt das aller?
    würde mich sehr über ein paar antworten freuen!
    lg lintu
     
  2. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    hi Lintu - Stigmata sind die Wundmale Christi, von daher geh ich mal davon aus, daß das nur bei Christen passieren kann. Ich weiß von einigen Heiligen die diese Wundmale hatten. Das häufigste sind die Wundmale der Nägel in Händen und Füßen. Seltener die Wundmale der Dornenkrone auf dem Kopf sowie der Lanzenstich in die Brust. Einer der Letzten bei denen das auftrat war wohl Pater Pio in Italien, der in den 60ger Jahren des 20. Jahrhunderts gestorben ist. In der Regel bluten diese Wunden an Karfreitag oder aber an jedem Freitag. Pater Pio musste immer Bandagen tragen, die dann durchbluteten. Interessanterweise waren diese Wunden dort wo wahrscheinlich in Echt auch genagelt wurde, nämlich nicht in der Handinnenfläche sondern hinter den Handwurzelknochen.

    Medizinisch ist das nicht erklärbar wirft aber ein Licht auf die Möglichkeiten der Einwirkungen des Geistes auf den Körper. Ein Beispiel für das Wissen der Esoteriker, daß der Ursprung immer im Geiste liegt und nicht im Körper.

    Liebe Grüße Inti
     
  3. Budai

    Budai Mitglied

    Registriert seit:
    10. April 2005
    Beiträge:
    318
    Stigmata ist Betrug ! Der Beweis: Die Wundmale traten an den Handflächen auf und genau das ist totsl falsch ! Tatsache ist nämlich, dass jene Gekreuzigten, welche mit 20 bis 25 Zentimeter langen, handgeschmiedeten Nägeln an Kreuze genagelt wurden, was eher seltener war, weil die Todgeweihten öfter nur festgebunden wurden, dass diese 'Genagelten' eben, wie man sie damals nannte, durch die Handgelenke hindurch festgenagelt wurden. Es wurden also keine Nägel durch die Handflächen getrieben, sondern einzig und allein und ausnahmslos nur durch die Handgelenke. Eine Tatsache aber, die durch die Kirche und alle ihre Sekten seit alters her verfälscht und bei Malereien und Behauptungen usw. unrichtig dargestellt wurde, wodurch alle Gläubigen bis zum heutigen Tage glauben, dass auch Jesus Christus angedichtet wird) mit Nägeln durch die Handflächen gekreuzigt worden sei.Das ist Wissenschaftlich erwiesen,bestätigt und FAKT !

    Zuletzt in der pro 7 Sendung - Sakreleg ,ausführlichst beschrieben.

    Ist Betrug oder eine Krankheit .


    Eine Stigmatisation, bei der die Christusmale, blutende Wunden auf Handrücken und Handinnenflächen sowie an der Lende, auf dem Fussrist und möglicherweise auf der Stirn, am Kopf (von der Dornenhaube) oder am Rücken (Geisselspuren) in Erscheinung treten, ist eine religiös-sektiererische Erscheinungsform einer Selbstgeisselung, die in einem psychogenen Effekt beruht. Das bedeutet, dass jener Mensch, der unter einem Stigma leidet, religiös-sektiererisch derart in seinem Glauben gefangen ist, dass dadurch seine Psyche in der Form rebelliert, dass blutende Wundmale am Körper usw. in Erscheinung treten, und zwar genau gemäss der Art und Weise, wie der religiös-sektiererisch Gläubige sich die ’Wundmale Christi' vorstellt, gemäss der Vorlage vieler Heiligenbilder und allerlei christkirchlicher Darstellungen usw. Und dass dem wirklich so ist, das beweist allein schon die Tatsache, dass alle Stigmatisierten, die Wundmale an den Händen aufweisen, diese auf den Handrücken resp. auf den Handinnenflächen haben, gerade so wie dies die Heiligenbilder und die kirchlichen Behauptungen darlegen, die jedoch grundlegend falsch sind. Tatsache ist nämlich, dass jene Gekreuzigten, welche mit 20 bis 25 Zentimeter langen, handgeschmiedeten Nägeln an Kreuze genagelt wurden, was eher seltener war, weil die Todgeweihten öfter nur festgebunden wurden, dass diese 'Genagelten' eben, wie man sie damals nannte, durch die Handgelenke hindurch festgenagelt wurden. Es wurden also keine Nägel durch die Handflächen getrieben, sondern einzig und allein und ausnahmslos nur durch die Handgelenke. Eine Tatsache aber, die durch die Kirche und alle ihre Sekten seit alters her verfälscht und bei Malereien und Behauptungen usw. unrichtig dargestellt wurde, wodurch alle Gläubigen bis zum heutigen Tage glauben, dass auch Jmmanuel (dem die Figur Jesus Christus angedichtet wird) mit Nägeln durch die Handflächen gekreuzigt worden sei. Eine Behauptung und Falschdarstellung, die keinerlei Wahrheitsgehalt hat, denn auch bei Jmmanuel wurden die Nägel durch die Handgelenke getrieben. Diese Art der Nagelung erfolgte aus dem Grunde dessen, weil das eigene Körpergewicht der Genagelten (im Gegensatz = Gebundene) diese vom ypsilonförmigen (Y) Kreuz gerissen hätte, weil die Handflächen/Hände zu schwach waren, um das Gewicht der Genagelten längere Zeit tragen zu können.

    Also wird deutlich und klar, dass Stigmatisierten ihre sich durch ihre Psyche und durch ihr Bewusstsein selbst zugefügten Wundmale genau derart erscheinen lassen, wie sie von diesen ihre Vorstellung haben – auch wenn dies in keiner Weise mit der Wirklichkeit übereinstimmt.

    Christlich geprägte Stigmatisationen sind genau als das zu nehmen, was sie wirklich sind, nämlich psychogen hervorgerufene Materialisationen des religiös-sektiererischen Christus-Glaubens, durch den jede materielle Substanz beeinflusst wird, was gar bewirken kann, dass Blut nach oben statt physikgesetzmässig nach unten fliesst und dass z.B. an Händen und Füssen bei Wundmalentstehungen gar Hammerschläge beobachtet oder gar gehört werden können. Die Fakten sind also einfach und beweisen die Lehre, dass nicht die Materie das Herrschende ist, sondern die Kräfte des Bewusstseins und die Kräfte des Geistes, wobei jedoch bei einer Stigmatisation nicht der schöpferische Geist, sondern das Materiell-Bewusstsein des Menschen die grundlegenden Kräfte erzeugt, im Zusammenwirken mit der Psyche. Stigmatisierte sind tief religiös, ja in der Regel sektiererisch und behaupten, dass Gott oder der ’Heiland' ihnen die Wundmale und die Schmerzen auferlegen würde, sozusagen als Zeichen der Liebe usw. Doch welch ein blutrünstiger Gott oder ’Heiland' müsste das wohl sein, der seine ihm Gläubigen mit solchen Dingen traktieren würde! Doch der religiös-sektiererische Glaubenswahn der Menschen kennt leider keine Grenzen, und so werden solche unzulänglichen und idiotischen Behauptungen weiterhin grassieren und Gläubige damit beeinflussen und vom Weg der Vernunft und des Realen abbringen. So kann nur gesagt werden: Wer sich durch den religiös-sektiererischen Unsinn dessen beinflussen lässt, dass Stigmatisation ’eine Gabe Gottes' oder des ’Heilandes' sei, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Der Vernünftige aber möge in Erkenntnis leben, dass Stigmatisation ein reines psychogenes Menschenwerk jener selbst ist, welche dieser verfallen sind, und die sich von ihr befreien könnten, wenn sie ihr religiös-sektiererisches Denken und Fühlen ablegen und gemäss der realen Wirklichkeit leben würden.

    Stark Stigmatisierte vermögen in ihrem psychogenen Zustand auch Vergangenheits-Visionen zu haben, aus denen heraus sie z.B. die tatsächlichen Kreuzigungsumstände Jmmanuels sowie damalige Umgebungsbilder und Gegenstände usw. aufzunehmen und zu erklären vermögen, wie sie in ihrem Zustand auch die Fähigkeit erlangen, Örtlichkeiten, Sitten und Gebräuche aus Jmmanuels Zeit genauestens zu beschreiben sowie seine und andere alten Sprachen zu sprechen, was durch eine Verbindung mit den hierfür zuständigen Speicherbänken (Akasha-Chronik) sowie mit dem erdenmenschlichen Unterbewusstsein-Kollektiv zustandekommt. Es wäre also grundlegend falsch, all diese Dinge aus einer göttlichen Perspektive zu sehen, wodurch alles durch Gott gewollt und hervorgerufen würde. Dieses irreale Weltbild sollte endlich revidiert werden, damit erkannt wird, dass im Menschen bewusstseinsmässig Kräfte wirken, die sehr wohl imstande sind, Materie zu beeinflussen und zu bewegen und Dinge hervorzurufen, die irrtümlich immer noch als ’geistig' bezeichnet werden. Natürlich gibt es geistige Welten und Kräfte jenseits der Materie, doch was sich auf materieller Ebene materiell abspielt, wird auch durch eine materielle Ebene beeinflusst, hervorgerufen und gesteuert, und zwar durch die Ebene des Materiell-Bewusstseins, die in keinster Weise etwas mit jenem imaginären Gott zu tun hat, der von den Gottgläubigen als Schöpfer gepriesen wird, der aber wahrheitlich nichts anderes als nur ein Mensch, ein Ausserirdischer, war. Und sowohl dieser Gott als auch das Materiell-Bewusstsein, durch das eine Stigmatisation und unzählbare und mannigfache andere Dinge hervorgerufen und bewirkt werden können, haben in keiner Weise etwas in direkter Form mit dem Geist und den Geisteskräften oder gar mit der Schöpfung selbst zu tun. Alles beruht nur auf Bewusstseinskräften des Materiell-Bewusstseins, und das ist weiss der Himmel nichts Mystisches, sondern etwas absolut durch Vernunft und Verstand Erklärbares, auch wenn Gläubige aller Dinge alles anders sehen und in religiös-sektiererische, geheimnisvolle und unerklärliche, paranormale und göttliche Aspekte usw. pressen, in deren Folge alles nicht mehr realistisch, normal und mit Vernunft und Verstand, sondern nur noch mit dem Herzen und mit Glauben verstanden werden soll.

    Bei der Stigmatisation handelt es sich wie erklärt um ein psychogenes Phänomen, das aus einem religiös-sektiererischen Wahn entsteht, wobei Psyche und Bewusstsein zusammenwirken und das Phänomen auslösen. Dies hat in keiner Weise etwas mit Selbstsuggestion im herkömmlichen Sinne zu tun, sondern mit einer religiös-sektiererischen Wahnselbstsuggestion, die als solche in der Regel nicht nach aussen erkennbar wird, weil sie sich tiefgründig im Unbewussten des Materiell-Bewusstseins bildet, und zwar durch den religiösen Glaubenswahn, der im Bewusstsein stattfindet und sich sowohl auf das eigene Unbewusste als auch auf das Unbewusste der Psyche überträgt, woraus sich ein Wahn-Traum bildet, der mit ungeheurer Stärke in den Wachzustand wirkt und die Stigmatisation sowie die Wahnvisionen auslöst, wobei gerade diese mit ungeheurer Genauigkeit Geschehen und Fakten aller Art freigeben können, als würde sich die visionierende Person direkt am Ort des Geschehens befinden und live Bericht erstatten.
     
  4. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    hi Budai - was macht es für einen Unterschied wo die Stigmata auftreten? Ist nicht die Tatsache entscheident daß sie überhaupt auftreten? Ob die Erklärung, die die Kirchen abgeben, richtig oder falsch ist, ist unerheblich - wichtig ist die Frage, wie ist ein Mensch in der Lage, so etwas zu produzieren. Es ist eine Fähigkeit im Menschen - oder?
    liebe Grüße inti
     
  5. Budai

    Budai Mitglied

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    Hi Inti

    Jedenfalls haben alle Stigmatakranken etwas gemeinsam. Sie sind alle im Christlichen glauben verhaftet. Hatten eine Erziehung oder sind Katholiken.
    Oder hast Du jemals von einem Buddhistischen ,Hinduistischem Stigmataopfer gehört ?

    Nur ein Christ hat dies.

    Genau so wie Mariaerscheinungen nur fanatischen Christen vorbehalten sind.
    Fanatischer Glaube ist oft die Ursache. Z. B :Ramakrischna war ein sehr fanatischer Kali Anhänger. Ihm erschien Kali ,wie könnte es auch anderst sein.Jedenfalls behauptete er dies.
     
  6. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    Da hast du völlig recht - die Frage ist doch aber muss ich das jetzt verurteilen und negativ bewerten oder ist es eher ein Hinweis auf die Fähigkeiten der Geisteskraft gegenüber dem Körper und wie könnte man diese Kräfte z.B. zur Heilung einsetzen? Es ist wohl die Kraft, die Jesus benannte als er sagte "wenn ihr Glauben wie ein Senfkorn hättet könntet ihr Berge versetzen"

    Liebe Grüße Inti
     
  7. Budai

    Budai Mitglied

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    Hi Inti

    Ich denke es handelt sich um eine Krankheit und ist nicht positiv.
    Wenn es Betrug ist ,dann fällt es in den bereich Betrug. *gg*
    Wenn es eine Krankheit ist,dann ist das leider eine destructive Krankheit die nichts mit Gott oder dem Licht zu tun hat.
    Ist eher eine Dämonische und negative Sache.Denn was soll das für ein Gott sein der einem sowas wünscht ? Haben Naturvölker sowas ? Die Antwort ist NEIN.
    Wenn jeder mit Stigmata rumlaufen würde, weil es angeblich göttlich sei, dann währen wir wohl ein seltsames Volk oder? Jedenfalls würde ich solchjemandem nicht die Hand schütteln oder zum essen vorbeigehen.

    kann denn so eine Person überhaupt noch arbeiten? Essen kochen? Putzen?
    Nein kann diese Person rein theoretisch nicht.
     
  8. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    budei
    du meinst echt, es könnte andere Menschen geben, die sich jeden Freitag die Hände zerstechen, nur um anderen was vorzumachen? Halte ich für sehr unwahrscheinlich.
    ich glaube nicht, daß diese "Krankheit" unter Medizinern als Krankheit bezeichnet wird. Und ob diese blutende hand positiv oder negativ bewertet wird hängt davon ab als was ich sie bewerte oder was sie dem einzelnen bedeutet.
    Wie kommst du darauf, daß Gott das einem wünscht? Weil das Christen behaupten?
    Naturvölker haben da andere Spielchen - kennst du den Sonnentanz der Prärieindianer? Da werden Schnüre an einem Stamm befestigt und am anderen Ende befinden sich Adlerkrallen, die sich die Sonnentänzer ins Fleisch rammen und dann so lange tanzen bis die Krallen das Fleisch aufreissen.
    :D
    es traf ja eher Priester und Mönche/Nonnen, die haben ihre Haushaltshilfen oder wurden von der Arbeit befreit.

    Liebe grüße Inti
     
  9. Nithaiah

    Nithaiah Sehr aktives Mitglied

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    Hallo an alle,

    besagte Sendung habe ich zwar nicht gesehen, aber schon mal in einer anderen im Radio davon gehört, dass es angeblich so abgelaufen sein soll.

    Ich sag es gleich: Ich kann es mir nicht vorstellen, mir sind andere Berichte über den Kreuzigungstod bekannt.

    Der Tod am Kreuz war der qualvollste zur damaligen Zeit, und erstreckte sich zumeist über viele Tage.

    Wenn man die Nägel durch die Handgelenke getrieben hätte, wäre der Gekreuzigte sicherlich binnen kürzester Zeit verblutet - schließlich befinden sich dort die Pulsadern.

    Richtig ist, dass die Nägel in den Händen das Körpergewicht nicht hätten tragen können.
    Man hing auch nicht am Kreuz, sondern stand auf einem kleinen Podest für die Füße.
    Man hat Versuche mit kräftigen Männern gemacht und sie an den Armen aufgehängt. Man wollte sehen, wie lange das ausgehalten werden kann. Die Probanten wurden dabei sehr schnell ohnmächtig (so nach etwa 10 Minuten).
    Der Tod am Kreuz wäre also ein sehr schneller gewesen, wenn man die Leute einfach nur an an den Armen ans Kreuz genagelt oder gebunden hätte.
    Das gerade wollte man aber vermeiden, es sollte langsam gehen.

    Ich kenne nun also folgende Version der Kreuzigung:

    Die Verurteilten mußten den Querbalken des Kreuzes selber tragen (auch nicht das ganze Kreuz, das wäre viel zu schwer gewesen).
    An der Hinrichtungsstätte angekommen wurden sie dann entweder nur mit Stricken an das Kreuz gebunden, oder als zusätzliche Strafe noch genagelt (Hände und Füße).

    Das Kreuz hatte also ein kleines Podest zum Stehen.
    Nach vielen Stunden des stehens fing der Körper an zu ermüden und sackte ab.
    Nun hing der Mensch an seinen Armen, was aber nur begrenzte Zeit auszuhalten war.
    Also versuchte er sich wieder hinzustellen. Dies ging immer so hin und her, bis sich die Muskulatur immer mehr verkrampfte.
    Am Ende war die Muskulatur so verkrampft, dass man nicht mehr atmen konnte (wer einmal ordentliche Krämpfe, z.B. in der Bauchregion hatte, kann sich das sehr gut vorstellen.)

    Letztendlich sind die Gekreuzigten den Erstickungstod gestorben.
    Wollte man Gnade walten lassen und den Vorgang beschleunigen, hat man ihnen die Beine gebrochen.
    Was auch in der Bibel beschrieben ist (bei den andern beiden, die mit Jesus gestorben sind).


    Zu den Stigmatisierten: Es wird immer wieder darüber gestritten, inwieweit die Stigmatisierung ein spiritueller oder ein psychisch-hysterischer Vorgang ist.

    Ich würde sagen, sowohl als auch. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es genügend Stigmatisierte gibt, die enweder betrügen, sich die Wunden also selbst zufügen, oder Kraft der Autosuggestion herbeiführen (teils auch unbewußt).

    Genauso denke ich aber, dass stark religiöse Menschen oder auch Heilige, so mit Christus verschmelzen, dass sie sein Leid auf sich nehmen wollen.

    Auf jeden Fall gibt es zwei bekannte Heilige mit Stigmata: Der von Inti schon genannte Pater Pio und der Hl. Franziskus.

    Über Franziskus ist bekannt, dass er sehr stark Jesus-zentriert war.
    Von Pater Pio weiß man ebenfalls, dass er von einer tiefen Liebe zu Jesus erfüllt war und das Leid Christi in vielen Visionen und Entrückungen miterlebt hat und teilen wollte.

    Übrigens wurde gerade Pater Pio lange vom Vatikan drangsaliert, "geknebelt" und unter die Lupe genommen.
    Die Stigmata und zahlreichen Wunder und Heilungen, die man ihm zuschrieb, waren dem Klerus nicht geheuer.
    So wurden für die Dauer von über 12 Jahren immer wieder zahlreiche medizinische Kapazitäten ins Kloster geschickt, um ihn als Scharlatan zu entlarven. Was natürlich keinem gelungen ist.

    Bekannt ist auch, dass seine Wundmale zwar unablässig bluteten, aber weder entzündet, noch eitrig waren, sondern stattdessen einen wunderbaren blumigen Duft verströmten.
    Dieser Duft war Pater Pio`s Visitenkarte.


    Liebe Grüße Nithaiah
     
  10. Budai

    Budai Mitglied

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    Die Nägel wurden an den Handgelenken durchgehauen.Deswegen muss man noch lange nicht verbluten ,denn es gab eine bestimmte Stelle wo man dies machte. Der gekreuzigte stand eben nicht auf dem Kreuz sondern hing daran.Man fand diese Abdrucke auch auf dem Turiner Grabtuch ,dass nach aktuellsten Forschungen keine Fälschung ist.Man kann nur nicht mit einer absoluten Sicherheit sagen,dass es von jesus stammt.
    Man fand tote gekreuzigte und die Nägel wurden nicht durch die Handfläche geschlagen.Die Handflächenknochen waren nicht beschädigt. Man fand die Hinweise alle an den Handgelenken.

    Natürlich war die Kreuzigung eine perverse Sache !

    Stigmata ist tatsächlich Betrug. Entweder betrügt der Mensch absichtlich oder diese Krankheit ist tatsächlich psychosomatisch.
    Aber ganz bestimmt nicht heilig. Das währe ja pervers. Was für ein perverser Gott würde das denn machen?

    Und Jesus vergab ihnen denn er sagte am Kreuze : Herr vergib ihnen denn sie wissen nicht was sie tun.

    Sommit ist eine Geisselung oder dergleichen hinfällig ,da Jesus ihnen schon lange vergab.
     

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