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Staatsschulden

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von KingOfLions, 13. Mai 2016.

  1. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2012
    Beiträge:
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    Na ja, selbst bei den geschätzen 1% bleiben von den 21 Mrd.€ nur 1 Mrd. für Schuldenrückzahlung ... sprich ... ohne Einrechnung unerwarteter Ausgaben und kurzfristiger Tricks braucht Deuschland nach diesem "großartigen Erfolg" die nächsten 1800 Jahre um seine Schulden zurückzuzahlen ... vorausgesetzt, das Zinsniveau wird nicht höher als es jetzt ist oder die Amerikaner drehen wieder mal am Rating für Deutschland .... Der Erfolg ist also tatsächlich nicht der Rede wert, und mit einem kleinen Fingerstreich wird daraus wieder eine handfeste Neuverschuldung.

    Und dabei darf man ja auch nicht vergessen ... um diesen Erfolg zu erreichen lebt Deutschland ja sehr viel auf Kosten seiner Nachbarn. Seien das Steuerrückzahlungen auf Grund von Schwarzgeldkonten in der Schweiz, oder sei es, dass sehr viele Unternehmen ihre Leistungen aus Österreich und der Schweiz abziehen und sie in Deutschland konzentrieren. D.h. Deutschland die umgebenden Länder (den deutschsprachigen Bereich) dadurch ärmer macht und auf seine Kosten lebt.
     
  2. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    19.106
    Ja ich weiss, dass Deutschland auf Kosten seiner Nachbarn lebt, und damit meine ich nicht nur den deutschsprachigen Bereich, sondern auch Südländer wie Griechenland, Spanien, Portugal usw.

    Kann mir nicht vorstellen, dass auch nur ansatzweise eine nennenswerte Schuldenrückzahlung bzw. -reduktion angestrebt wird. Mir kommt eher so vor, als würden die europ. Länder das so handhaben wie "der grosse Bruder da drüben".
     
  3. Lincoln

    Lincoln Guest

    Auch schon entdeckt? Gut so.

     
  4. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

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    13.884
    Vielleicht sollte das Volk dem Staat viel mehr auf die Finger schauen, etwa so wie der Staat dem normalen Steuerzahler auf die Finger schaut.
    Unsinninge Ausgaben, Verschwendung, Fehlkalkulationen, Prestigeobjekte, Straßen und Brücken ins Nichts...so das man oftmals glaubt, es entscheiden Leute, die entweder den Wert des Geldes, das sie verschwenden, nicht kennen oder sonst irgendwie vor die Mauer gelaufen sind.

    http://www.schwarzbuch.de/
     
    GrauerWolf und KingOfLions gefällt das.
  5. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

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    Ich möchte da gar nicht so in die Schiene kommen, dass das vielleicht als Bösartig angesehen wird, oder als der Schuldkomplex den Deutschland anscheinend scher stark gegenüber anderen Ländern hat. Ganz im Gegenteil, würde es die "reichen" Länder nicht geben, dann hätten die ärmeren Länder es sehr schwer, Absatzmärkte zu finden und den eigenen Status wenigstens etwas anzuheben oder durch Wirtschaftsmigration gut bezahlte Arbeitsplätze zu finden. Das "Ausnützen" liegt dann eher auf Seiten der Wirtschaft, aber das ist eh eine alte Weisheit, dass der Händler mehr verdient als derjenige der die Arbeit macht.

    Die Politik kann sich eine Schuldenrückzahlung gar nicht leisten. Denn würden sie das - mit dem heutigen Schuldenstand - tatsächlich anstreben, dann würde im Staat gar nichts mehr gehen. Arbeitslosigkeit, Verfall der Infrastruktur (was wir ja an guten Beispielen in den USA sehen), und daraus resultierend natürlich Abwahl, Extremismus, Chaos - und das für die nächsten 100 Jahre. Dadurch hat sich dieses System praktisch als Automatismus installiert, und lässt sich auch nicht mehr so leicht aufbrechen - es sei denn ein Land würde sich dazu durchringen, zu sagen dass es die Schulden für nichtig erklärt (was ja manche Länder der 3. Welt auch schon gemacht haben).

    Also ... für unsere 1. Welt brauchen wir uns in keiner Weise auf die Schuler klopfen, wie gut wir das gemacht haben ....
     
  6. Lincoln

    Lincoln Guest

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    Nö. Der alte Hase heißt: Zinsen. Solange Zinsen bleiben, ändert sich nix, nur das Gefälle mag sich verschieben, Inhaltlich tauschen....
     
  7. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

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    Na ja, na klar kann ich es auf die bösen Zinsen schieben ... nur ... unsere Politiker sollten (vorzugsweise) Geschäftsleute sein, die eine Ahnung von Wirtschaften haben. Und wenn es Geld eben nur gegen Zinsen gibt, dann ist das so, und dann muss ich halt den Verbrauch einschränken.

    Nur, das Geld mit offenen Händen hinausschmeissen, die Wähler gewogen stimmen mit Ausgaben die Luxus sind, das geht halt nicht, wenn es eng wird. Kann mal als Privater ja auch nicht, 10 Kredite haben und sich dann über die Zinsen beschweren und sich trotzdem ein goldenes Fahrrad kaufen ... funktioniert irgendwie nicht.
     
  8. Xonolil

    Xonolil Sehr aktives Mitglied

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    Ich frage mich, wie die VR China das in den Griff bekommen will. Im Westen ist die Bonität ja (noch) relativ gut. (Obwohl ich da auch eine größere Blase in den USA und eine Kleinere in der EU sehe.)
    Entweder Inflation oder Staatsbankrott oder höhere Steuern für Wohlhabende. Alles dieser 3 Möglichkeiten reduziert die Schulden des Staates auf Kosten seiner Gläubiger.
    Früher hatte ja mal jemand die Idee, dass, wenn ein Staat seine Schulden nicht mehr zurückzahlen könnte, er diese einfach "streichen" könnte.

    Wenn das nicht geht, dann wird es wohl zum Gesellschaftlichem Chaos führen - auf lange Sicht.

    Manchmal frage ich mich schon, ob es etwas gibt, das (gegenwärtig) keine Blase ist. Genauso verrückt sind Negativzinsen. Wie wird wohl die Zukunft aussehen. Die Ökonomen werden wohl bald ihre Lehrbücher wechseln/neu erfinden müssen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Mai 2016
  9. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    China hat eine Staatsverschuldung von etwa 42%, also weit unter der der europäischen Staaten. Grund dafür ist, dass die kommunistische Regierung natürlich sehr nationalistisch und protektionistisch ist, und China sehr viel exportiert.
     
  10. monja0676

    monja0676 Sehr aktives Mitglied

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    1.259
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    ja die großen Firmen und die kleinen Firmen gehen zugrunde weil sie es sich nicht mehr leisten können, die Bürger und die kleinen Betriebe müssen dann wieder herhalten.
     

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