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Sind Heiler besonders kranheitsgefährdet?

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von nasruddin, 27. September 2011.

  1. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
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    Meiner persönlichen Meinung und auch aus anderen beglaubigten Quellen nach, gibt es „Weiterentwicklungen“ bzw. „Abkupferungen“ von Anwendungen in der Psychologie, welche eindeutig von Schamanischer Techniken „abstammen“ oder davon „entnommen“ wurden.

    Das Schamanentum einzig und allein auf den Begriff "aber nur mit Geistern und dann lange nichts" zu reduzieren ist für mich eine grobfahrlässige Beleidigung dieser Heilkundigen Menschen, welche ihrer Gesellschaft grosse Dienste erbringen und zu Unrecht "zu wildgewordenen Geisterbeschwörern" oder zu den "Kasperle der Geister" erniedrigt und lächerlich gemacht werden.

    Doch das ist jetzt nicht das eigentliche Thema selbst.
    ...
    Ausser ...
    ...
    Dass ich mir vorstellen kann, dass diejenigen, die nur noch auf ihre Geister fokussiert sind, eventuell bereits von einem "Wurm", der sich als Fachmann/-Frau bzw. als ExpertIn in der Aussenwelt spiegelt, infiziert worden sein könnten.

    Also.

    Ich würde z.Bsp. die transpersonale Psychologie erwähnen.

    entnommen aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Transpersonale_Psychologie

    Andere Techniken sind nicht ohne weiteres als „Schamanisch“ erkennbar.
    Vielleicht wurden sie bewusst nicht mit dieser in Verbindung gebracht, das sonst die Geister ihre Wirkung verlieren könnten.

    Später werden wir auch eine andere Technik erwähnt sehen, welches von den „Lakotas“ entnommen wurde.

    Bevor ich aber auf die Gefahren selbst und eine unter den möglichen Methoden zum Schutze davor, hierhinein zitiere, möchte ich kurz auf die Gemeinsamkeiten in den beiden Dispziplinen eingehen.

    Sowohl die PsychologInnen wie auch die SchamanInnen sind auf das „Heilen“ eingetrimmt.

    „Getrimmt“, weil beide Disziplinen eine bestimmte Lehrzeit erfordern.

    Dabei gucken die Aspiranten, die vielen verschiedenen Anwendungs-Techniken von Ihren Gurus‘ ( Lehrer ) ab. Müssen "Prüfungen" bestehen.
    Sie werden auch mit theoretischem Wissen, für die in der Zukunft auftretenden Vorfälle vorbereitet. Ein grosser Teil davon wird ihnen in ihr Unterbewusstsein „eingeimpft“, wo dann dieses Wissen eine gewisse “ Inkubation“ braucht um heranzureifen.
    Zu dieser „Inkubation“ gehört auch ein Praktikum, welches bei den Schamanen manchmal über 20 Jahre und mehr dauern kann und bei ihren moderneren „KollegInnen“ zumeist weniger Zeit braucht, wodurch sie geschleust werden, wobei sie ihre „neu“ erworbenen Kenntnisse auch in der Praxis üben bzw. antrainieren können.

    Erst nach dieser eingehenden und Qualitativ hochstehenden „Ausbildung“ werden sie auf ihre MitbürgerInnen, also auf ihre Gesellschaft losgelassen.

    Natürlich könnte man jetzt auf die unzähligen Unterschiede in der Handhabung der Art und Weise ihrer Ausbildung hinweisen.
    Doch das sind keine primären Unterschiede. Es sind die sekundären Merkmale, welche sich aufgrund der zeitlichen, örtlichen und kulturellen Gegebenheiten, artikulieren.

    Es wird sicherlich jedem einleuchten, dass eine Ausbildung in einer schriftlosen Kultur anders Gestaltet ist als in einer Schriftkultur. Das daraus Unterschiede gefunden werden, bedeutet nicht, dass es auch in den erzielten Resultaten Unterschiede gibt.
    Schlussendlich ist das erzielte Resultat die Masseinheit, worin sich die Qualität und die Dauerhaftigkeit, welches in der Absicht der Handlung verborgen liegt, wiederspiegelt.

    Kommen wir jetzt zu den Aussagen über die Gefahren, denen ein Heiler womöglich ausgesetzt ist.

    Die ganze Schrift kann unter http://www.andreaskruegerberlin.de/pressemappe/krankaufstwoche.htm selbst nachgelesen werden.
    Welche Reinigungs-Rituale bzw. –Handlungen nehmt ihr vor einer Heilung und auch nach einer Heilung.
    Ist Qi Gong auch bekannt, nebst Schwitzhütten und Magen- und Darmreinigungen ?…

    Gruss
     
  2. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2007
    Beiträge:
    8.643
    Ort:
    Oberschwaben, genau über dem Mittelpunkt der Erde

    Der beste Schutz für einen "Heiler" ist immer noch, dass er sich selbst wirklich darüber im Klaren ist, dass nicht er heilt.
    Sondern Hilfe zur Selbstheilung leistet.

    Und dann gibt es auch keine Gefährdung.

    :)

    crossfire (gilt nicht nur im Schamanismus, sondern bei jeder Methode)
     
  3. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
    Lieber Crossfire. Du hast bereits nach 7 Minuten auf meinen Text deine Antwort "abgefeuert".
    Ich befürchte Du hast den Text nicht in seiner Gänze gelesen.
    Und ich denke, Du hast einfach Deine Meinung loswerden wollen.
    Auch OK.
    Warum nicht.

    Du schreibst

    Der/die HeilerIn - wie immer er auch sich nennt - stellt sich doch für eine Heilung - durch wen oder was auch immer - zur Verfügung.
    Das bedeutet doch auch, dass der/die HeilerIn selbst mit seinem Körper anwesend ist.

    Kannst Du Dir vorstellen, dass ein Heiler, mit dem Beruf Arzt zum Beispiel, auch selbst an der Grippe seiner KlientInnen erkranken kann, wenn er bei der Heilung seiner Klientel anwesend sein muss und vorher und eventuell auch nachher keinerlei Schutzmassnahmen davor ergriffen hat?

    Das ist nur eine von den vielen erforderlichen Schutzmassnahmen, die ein Arzt vornehmen muss.

    Damit wäre wohl ein Teil der Heiler sicherlich als Gefährdet anzusehen...
    Für mich jedenfalls.

    Falls Du Dich als Nichtbeteiligter an einer Heilung ansiehst, kann das für mich nur bedeuten, dass Du Physisch nicht an Ort und Stelle der Heilung vorhanden bist und dass Du Deinen Körper ( abgesehen von Deinem Bewusstsein ) nicht zur Verfügung stellst ....

    Wo bist Du, wenn Du Hilfe zur Selbsthilfe leisten willst und keinen Kontakt dabei zum Hilfesuchenden hast?

    Liebe Grüsse
     
  4. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2007
    Beiträge:
    8.643
    Ort:
    Oberschwaben, genau über dem Mittelpunkt der Erde

    Nun, manche Themen liegen einfach immer bereit. Und dann ist eine Aussage schnell möglich.
    Und, ich gehöre nicht zu den Usern, die für die Zahl ihrer Beiträge schreiben. Sondern nur dann, wenn sie auch was zum Thema zu sagen haben.

    Klar ist der "Heiler" anwesend.
    Nur, warum sollte er seinen Körper "zur Verfügung" stellen. Er nutzt den Körper als Aktionsbasis. Mit seinem Willen. dem Willen, eine Selbstheilung anzustossen.

    Einfaches, akutes Beispiel: Gestern hatte sich meine Partnerin den Knöchel schmerzhaft angestoßen. Die Schmerzen waren so heftig, dass sie nicht einschlafen konnte.
    Also habe ich Hand aufgelegt. Dabei habe ich die Schmerzherde gesehen und die Selbstheilungskräfte meiner Partnerin auf den dienlichen Fokus gelenkt.
    Innerhalb von Minuten ging die Schwellung und die Schmerzen zurück.

    Wie sollte bei so einer Aktion die Krankheit des Klienten auf mich übergehen können, mich gefährden? Insbesondere, da ich sehr genau zwischen Meins und Deins unterscheiden gelernt habe.

    Und dadurch erklären sich auch die langen Ausbildungszeiten traditioneller Schamanen. In dieser Zeit lernt der Schamane, sich seiner geistigen Möglichkeiten zu bedienen. Aber, eben ohne selbst gefährdet zu sein. Weil er das grundsätzliche Wesen und Sein des Menschens in dieser Zeit begreift. Und dadurch begreift, dass er und seine Verbündeten die selbstheilenden Kräfte beim Patienten weckt.

    Deshalb braucht der traditionelle Schamane auch keinen Schutz.

    Dem Wochenend-Seminar-Schamanen ist jede Art von Schutz zu empfehlen. Denn, er hat die grundsätzlichen Dinge seines Wirkens (noch) nicht begriffen und kann sie deshalb auch nicht leben.

    Grundsätzlich gilt: Ein Heiler sollte sich erstmal selbst geheilt haben, bevor er Andere heilt.

    :)

    crossfire


     
  5. Sayalla

    Sayalla Guest

    :thumbup: Unterschreib* (dem threadersteller).
     
  6. Sayalla

    Sayalla Guest

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    Das solltest du schon wissen, bevor du dahin gehst. :)
     
  7. Sobek

    Sobek Sehr aktives Mitglied

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    Pu239
    Zwei Drittel aller Menschen in Gesundheitsberufen sind nach ein paar Jahren in der psychosomatischen Behandlung als Patienten.

    Der Grund liegt darin, daß die wenigsten dieser Therapeuten, Ärzte usw. wirklich für diesen Beruf geschaffen sind und aus eigener Geschichte heraus (Helping Syndrom) so einen Beruf ausüben. Das habe ich selbst oft genug miterlebt, bei meinen Kollegen/innen (ich bin eben auch in einem solchen Gesundheitsberuf tätig bin).

    Seit ich schamanisiere wurde ich nicht mehr krank - außer ein einzigesmal, als ich unachtsam war. Ein einziges mal in 20 Jahren.
     
  8. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
    @crossfire

    Schön.

    OK. Das wäre dann geklärt.

    Ich dachte, dass er selbst nicht heilt...


    Gut. So in Etwa in der Art stelle ich mir die Arbeit der SchamanInnen bei der Aerztlich-Schamanischen Ambulanz in Wien vor.
    http://www.gruppe94.at/index_main_Schamanambulanz.htm

    Findet dabei keinerlei Energetischer-Kontakt oder sogar Energie-Austausch statt?

    Wie erklärst Du dann die besondere Schutzbekleidung eines traditionellen Schamanen?
    Und warum haben dann SchamanInnen Hilfsgeister und Schutzgeister?
    Wurden solche Hinweise von den Indogenen SchamanInnen einfach aus der Luft geholt?

    Ist die Erweckung der Selbstheilung eine abgesonderte Handlung ohne Kontakt?

    Im Haupttext wird genau darauf hingewiesen, dass die traditionellen SchamanInnen um die Gefahren wissen und sich auch dementsprechend schützen. Sozusagen reinigen. So etwas kenne ich selbst und habe es in meiner Jugend schon sehr viel mal anwenden müssen. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass Helfer gefährdet sind ...
    Doch das ist meine persönliche Erfahrung und muss nicht als "Generell" betrachtet werden.

    Aber.
    Ich bin im Moment von Deiner Argumentation nicht überzeugt, weil mir irgendwie die nachvollziehbaren Grundlagen dazu offensichtlich fehlen.

    Da hast Du sicher recht. Ich könnte mir vorstellen, dass sogar normale Menschen lernen sollten, sich zu schützen udn zu reinigen ...

    Da kann ich Dir aber jetzt nur zustimmen...

    :)

    Liebe Grüsse
     
  9. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

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    Genau auf diesen Punkt wollen die Interviewer wohl hinweisen.
    Dass es in der unserigen Schulung die Technik beigebracht aber der Schutz vernachlässigt wird.

    Es sollte ja z.Bsp. auch keiner ohne entsprechende Kopfbedeckung in einen Bau reinlaufen ... Im Bau haben wir den Schutz erkannt ...

    Ich denke, genau darauf weist im Text der Satz hin:

    ... und wird Schamane ...

    Liebe Grüsse auch Dir
     
  10. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

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    Was ist der beste Schutz?

    Das ist doch, wenn die krankmachenden Energien eines Patienten zwar wahrgenommen werden können, aber ohne Wirkung auf den "Heiler" bleiben.

    Warum bleiben sie ohne Wirkung?

    Weil Energien immer einen Andockpunkt an seelischen Befindlichkeiten brauchen. Nur dann können sie unbewusst wirksam werden.

    Ein "Heiler", der sich selbst vollständig selbst seelisch geheilt hat, also keine Traumata, Glaubenssätze etc. mehr aufweist, hat keine Andockpunkte mehr.
    Er kann die Energien des Patienten wahrnehmen und interpretieren. Aber eben ohne dass diese Energien Einfluss auf den "Heiler" nehmen. Und deshalb kann auch ein solcher "Heiler" wirklich helfen.

    Und das ist der beste Schutz.

    Verfügt man nicht wirklich über diesen Schutz, dann muss man zu Schutztechniken Zuflucht nehmen. Da kommen auch die Schutzbekleidungen ins Spiel.
    Und "reinigen", sich selbst reinigen, meint nichts Anderes, als sich selbst vollständig zu heilen.

    :)

    crossfire
     
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