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Sekten und Psychogruppen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von FIST, 31. Oktober 2006.

  1. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    Schalom Alechem

    ich hatte hier heute Morgen in der Früh hier auf dem Forum (gelöscht weill es nicht sehr Freundlich zu und her ging) ein erheiterndes Gespräch mit einem Sektenjünger und das hat mich dazu gedacht, das Thema Sekten und Psychogruppen einmal ganz grundätzlich anzugehen

    Zuerst muss man genau schauen, was eine Sekte ist, und was blos eine Religiöse oder Weltanschauliche Verbindung von Menschen, denn da sind dei Grenzen ziemlich Fliessend - ist der ICF (International Christian Fellowship nun eine Freikirche oder eine Sekte und wie sieht es mit dem Orden of the Golden Dawn aus und was ist mit den Chassidim??)

    Ich denke, eine Sekte hat folgende Anzeichen

    - Sie suchen schwache Menschen als Opfer
    - Sie fordern strikten Gehorsam
    - oft verschliessen sie sich gegen aussen
    - sie Versossen intern oft gegen Menschenrechte (Freiheitsrechte usw)
    - Geld ist oft das zentralste


    beim ersten Puntk ist es meistens so, dass die Sekten einen Starken Missionsdrang haben, wobei von den Mitgliedern erwartet wird, dass sie Schäfchen finden.. Geistig gefestigte Menschen lassen sie oft links liegen, finden sie aber jemanden mit etwas schwächerem Gemüt, stürzen sie sich auf ihn wie die Geier und bearbeiten ihn von allen Seiten, Heilsvorstellungen gepaart mit Weltuntergangsdrohungen, die Präsentation eines Gurus oder eines "unfehlbaren und geoffenbarten" Heilsplanes... hier sind die Scienthologen wohl die Geschicktesten und am besten Organisierten Schäfchenfänger

    der zweite Punkt wird gegen aussen oft etwas verharmlost, doch haben die meisten Sekten sehr Starre Hierarchische Machtstrukturen und man verlangt von den Schäfchen, dass sie alle Anweisungen von oben Einhalten, ohne darüber nachzudenken, geschweige denn Kritik zu äussern.. Zuwiederhandlungen werden oft mit Verhören (Scienthology), Sozialer Isolation (Zeugen Jehovas) oder Körperlicher Züchtigung (Die Kinder Gottes, heute unter dem namen "Die Familie" bekannt) bestraft

    Die meisten Sekten erwarten von ihren MItgliedern, dass sie sich sehr Stark innerhalb der Gruppe engachieren und der Kontakt zu aussen wird auf ein Minimum beschränkt, in vielen Sekten leben die Mitglieder auch zusammen (Fiat Lux), geben ihre Berufe auf und arbeiten für die Sekte (Hare Krishna), oder sie werden sonst wie von der Öffentlichkeit und dem Umfeld getrennt

    Innerhalb der Gruppe gelten andere Gesetze als die von der Menschheit allgemein annerkannten, wobei diese Regeln und Gesetze oft gegen Menschenrecht, vorallem die Freiheitsrechte des einzelnen Menschen verstossen, die Freie Meinungsäusserung wird unterdrückt, ebenso die Freie Entfaltung des Menschen, oft verstossen sie zudem gegen Kinderschutzgesetze (Kinder Gottes) oder noch schlimmer, sie zwingen die Anhänger zu kollektiven Selbstmord (Sonnentempler)

    Natürlich dreht sich dabei fast alles ums liebe Geld, hier ist vorallem die Scienthologie sehr Engachiert, wenn es darum geht, den Anhängern das Geld aus der Tasche zu ziehen (Kurskosten von etwa 150 Euro bis zu 15000 Euro), die Sekten verlangen einen Zehnten den man abgiebt, oder dass man für sie Arbeitet oder grosszügige Spenden entrichtet, meist aber ein bischen von allem...

    Was aber tut man gegen Sekten? Verbieten kann man die meisten nicht, weill sie zu gut Organisisert sind, zu gute Anwälte haben und es zu wenig handfeste Beweise gibt, die für ein Verbot ausreichen, und verbietet man die eine, kommen 10 Neue dazu...
    Ich denke, man muss den Sekten die Grundlage entziehen, und diese sind

    - Vereinsamug und vereinzelung der Menschen
    - Das Versagen der Weltanschauungsorganisationen Sinn zu stiften

    Der erste Punkt liegt ganz direkt und Persönlich bei uns.. es liegt an uns, unsere Nächsten nicht in ein Loch der Einsamkeit und vereinzelung fallen zu lassen, es liegt an uns unseren Freunden und unserer Familie ein halt zu sein, ein Ohr, eben ein Freund oder Familienmitglied. Es liegt an uns ihnen in ihren Kriesen beizustehen und Seelisch, Psychisch oder auch Mateiell zu helfen.. die meisten Sektenanhänger kamen in eine Sekte, weil sie dort eine Ersatzfamilie fanden, sie fühlten sich plötzlich wieder aufgehoben, man gab ihnen "ein Zuhause"... also liegt es an uns, dass unsere Nächsten gar nie ihr Zuhause verliehren, sondern immer ein Ort und eine Person haben, die für sie da sind..

    Das zweite kann man indirekt oder auch direkt selber beeinflussen (je nach dem, welcher Religiösen und Weltanschauligen Richtung man angehört), wir stellen uns ja sicher auch hie und da Sinnfragen und haben vieleicht auch ein paar antworten parat, und mit diesen Antworten (oder noch besser, mit den Fragen ;) ) kann man auch starrste Religonen beeinflussen, durch dass, das man Briefe schreibt, wettert und zetert, sich nicht abschütteln lässt usw, oder aber, wenn man sich innerhalb einer Organisation Engachiert und so intern einiges in Bewegung setzt... das kann langwierig sein, aber es trägt Früchte... wobei ich aber den ersten Punkt viel zentraler und entscheidender Finde...

    Kommen wir zur Esoterik, und hier wird es sehr schnell sehr schwammig... wo hört ein Orden auf und wo beginnt eine Sekte, wo ist etwas blos eine Esoterische Schule und wo ist dahinter eine Sekte, wo ist blos eine Neureligiöse Anschauung und wo wird es zur Psychogruppe... Man sollte diese frage nicht auf die Leichte Schulter nehmen, denn viele Sekten drängen auf den Esomarkt und fischen ihre Schäfchen genau aus dieser Gruppe von Menschen... da kommt einer der sich als Indischer Yogi ausgibt, hier schwafelt einer was von Rosenkreuzer und auch die Scienthologen sind in diesem Markt zuhause... bald laber jemand etwas von Franziskaner (in weissen "Mönchkutten", mit Esoterischem Geschwafel und viel Geld (sic!))...

    Passt auf euch und eure Freunde und eure Familie auf

    mfg

    FIST
     
  2. Der_Narr

    Der_Narr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2005
    Beiträge:
    2.392
    Ort:
    Bergisches-Land
    Ein jeder Mensch sucht ja nach dem Sinn des ganzen Seins.
    Die einen mehr,die anderen weniger.
    Alarmglocken sollten schrillen,wenn diese Seins-suche kollektiv ausgeübt werden solle.
    Alarmglocken sollten schrillen,wenn die eigene Seins-suche als Irrweg bezeichnet wird.
    Und...und das ist für mich der wichtigste Aspekt,Alarmglocken sollten schrillen wenn von Strafen gesprochen wird,von Gottes-Strafen,welche ja nur den Sinn haben Angst zu verbreiten.
    Und ich denke,Sekten arbeiten sehr viel mit Angst.

    Wenn bei der Seins-suche auch nur ein Funken von Angst auftaucht,dann stimmt meiner Ansicht nach etwas nicht.
    Und auch das ist eine Aalarmglocke.

    Grüsse vom Narren
     
  3. Bonobo

    Bonobo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. April 2006
    Beiträge:
    2.194
    Ort:
    Potsdam
    Hallo Fist :)

    Ich dachte ein echter Esoteriker, wäre ein Mensch, der für sich erkannt hat, dass diese ganzen Religionen, Orden, Sekten und was es auch sonst noch an weltlichem Brimborium gibt, überhaupt nicht nötig sind und eine "Erleuchtung" (was auch immer der Einzelne darunter versteht) eher behindern, anstatt ermöglichen. ;)

    Oder liege ich da falsch?

    Was sind denn die "beliebtesten" esoterischen Glaubensrichtungen?

    Warum sind sie so beliebt?

    Wem sollte man sich anschließen?

    Liebe Grüße

    Bonobo
     
  4. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Schalom Bonobo

    also man sollte das auch nicht wieder über einen Kamm scheren und Religion nicht mit Sekte verwechseln und Religion und Sekte auch nicht mit Orden..

    Religion ist für mich ein Kontext in dem ich mich ausdrücken kann, im Grunde genommen eine Sprache die ich verwenden kann um meine im Grunde unaussprechlichen Erfahrungen zu komunizieren... solche Erahrungen teilen ich mir im Gewand meiner Religiösen Sprache micht und ich kann sie in diesem Gewand auch weiter geben

    Ein Orden ist so was wie ein Pfadfinderverein - Gleichgesinnte, die gemeinsam vesuchen den Sprituellen Pfad zu finden, sie stützen und unterstützen sich gegenseitig und man kann sich mit ihnen Austauschen weil ma etwas mit ihnen teil.

    Darn ist mal grundsätzlich nichts auszusetzen und sowohl Religion wie auch Orden können sehr beflügelnd wirken, wenn sie nicht zu einem Zwangskorsett werden

    Wenn der Mensch ein Auto ist und die Esoterisch / spirituelle Suche eine Rennpiste, dann kann eine Religion ein Turbolader sein und ein Orden eine Lachgaseinspritzung, aber eben nur dann, wenn sie, wie der nicht ganz so närrische Narr sagt, sie nicht mit Angst operieren, sondern im gegenteil mit befreiung von Angst, mit ermutigung auch eigene erfahrungen zu leben und zu erleben...

    mfg

    FIST
     
  5. Der_Narr

    Der_Narr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2005
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    2.392
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    Bergisches-Land
    Bevor ich jetzt mal wieder zur Arbeit stiefel,möchte ich unbedingt noch eines anmerken,ohne irgendeine bestimmte Person zu meinen.

    Die Farbe BLAU hat einen psychologischen Effekt!
    Diese Farbe vermittel Vertrauen.

    Wäre ich jetzt ein Rattenfänger einer Sekte,dann würde ich hier im Forum in der Farbe schreiben,die dem anderen Vertrauen in MICH geben soll.


    Vertrauensvolle Grüsse vom Narren:weihna1 :weihna1
     
  6. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Werbung:
    hehe

    nu ja, ich mag blau auch, aber in dünner Schrift auf weissem Hintergrund ermüdet dieser schwache Kontrast nur mein Auge, so dass ich gar nicht mehr gross lese :D

    viel Spass bei der Arbeit

    mfg

    FIST
     
  7. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Das sind so die Momente, wo ich ganz genau weiß, warum ich euch alle so gerne mag. :liebe1: Danke Narr, das war irgendwie dringend nötig.

    Bei mir persönlich schrillen die Alarmglocken bereits, wenn mir irgendein Text mit gar so weihrauchumwaberter sanftsäuselnder "Wirliebenalleundallesundjedenabernurwirwissenwiedasgeht" Melodie entgegenkommt. Da krieg ich persönlich bereits die ersten Abwehrreaktionen. Denn ich weiß aus gräßlicher Erfahrung ;), je lichterundlieber, desto bösartiger klingt das in dem Moment, wo man ernsthaft nachfragt, was da dahinter steht, oder gar (sacrilegio infame!) widerspricht.
     
  8. Shalom Fist und die anderen,

    nur mal als Anregung für alle die, die ihre Wahrnehmung bei der Farbe blau auf die *Vertrauenserweckung* beschränken (oder meintest Du eher Manipulation, Narr ? :) klang irgendwie so.)

    Blue Body
    Blue Webs
    Blaupause
    Forelle Blau oder war das der Karpfen ?
    "Ein bißchen blauer, wenn es geht. Die Tonart erfordert es." Franz Liszt
    Shiva
    Ultraviolett-Blue

    u.a.m.

    Amanda blue ;)
     
  9. Frater 543

    Frater 543 Guest

    Das lernt man aber hier täglich, dass Du nur so darauf reagierst, weil Du so niedrig schwingst!
    Das liegt nicht an der wunderbaren Melodie, die sanft die Herzen derer umspielt, die offen sind, für die Worte der Liebe und des Lichtes...*säusel*:liebe1:



    Zum eigentlichen Thema:

    Der Begriff "Sekte" ist übrigens nicht mehr p.c.! :D

    Für mich das wichtigste Merkmal von Psychogruppen und deren Mitgliedern ist zum einen der sogenannte Monopolanspruch auf den Heilsbegriff (1), ein auffälliger Umgang mit Kritikern(2) und die Abgabe von Verantwortung. Sind für mich die Hauptpunkte!

    (1) Nur mein Weg führt zur Erleuchtung (Du sollst keine anderen Götter neben mir haben ;))

    (2) Kritiker sind grundsätzlich Gegner/Feinde! (Du sollst keine anderen Freunde neben mir haben). Das Mitglied der Psychogruppe sucht nur nochzwecks Missionierung den Kontakt zu "Fremden", die ansonsten besser gemieden werden. (weil sie "unrein" sind etc.)
    Kritik wird als Feindpropaganda abgetan, eine Diskussion wird ebenfalls entweder als bedrohlich wahrgenommen oder dringt nicht als solche durch, wird ignoriert. Sowas erleben wir hier auch im Forum gerade in allen Facetten.

    (3) Die Mitgliedschaft in Psychogruppen geht oft einher mit der Abgabe der Verantwortung für das eigene Leben. (Du sollst Vertrauen in den Erlöser haben!) Man zieht sich zurück in einen Mikrokosmos, in dem nur noch die Gesetze der Gruppe gelten. Ein Leben für die Gruppe. Oftmals wird sogar die Abgabe von Eigentum als Akt der Befreiung gesehen. Kann es auch durchaus sein, aber auch hier wird oft nur Verantwortung abgegeben.
    Das Leben wird in die Hände einer höheren Wesenheit oder des Führes gelegt. In extremen Fällen bis zum kollektiven Suizid.
     
  10. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    Schalom Frater

    hab ichs doch geahnt..hinter der Maske des Leidverspottenden Thelemiten steckt nichts weiter als ein Blumenkind von Baghavan :D


    okay und nun alles zusammen, schön im kanon

    "wheeeeennnn the moooooooooooonnnn is in the seeeeeveeeeeenth Hoooouussse
    and Jupiiiiittööööööööööör alaiiiinnsss with maaaaaaaaars
    then piiiiiiiiiiice will guid the pla a aneet
    and looooooooooooo-ove wil steeeeeeer the staaaaars"

    mfg

    FIST
     
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