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Schamanismus FAQ?

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von Waran, 14. Juli 2004.

  1. Waran

    Waran Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2004
    Beiträge:
    21
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    Hallo Liebes Forum

    Da ich mich irgendwie zum Schamanismus angezogen fühle habe ich sämtliche fragen an euch!

    1.Es gibt so viele Schamanische Stile! welcher ist der richtige für mich gibts irgendwo aufzählung von allen Stillen und ich die Grundlagen dieses Stils für mich rausfinde?

    2.Was ist genau das Ziel von Schamanismus? ist es wie bei denn Yogis und Gurus die Erleuchtung? oder nur das erwachen von diesem Traum?

    3.Eine Schamanische Reise! Alles fantasy und einbildung oder pure warheit und man befindet sich in einer anderen Welt! wie ist es denn so in einer Schamanischen reise so änlich wie in der Meditation?

    4.Wo kann ich das Schamanische Reisen lernen vileicht auch im Internet?

    5.Kann man in der Schamanischen Reisen alles tuhn und machen was du wilst? wie sieht es denn da aus? geheimnisvoll? oder mehr alles wie ein Traum?

    Das wars dann man für denn Anfang diese Sachen intressieren mich am meisten!
    Die einzigen Bücher die ich mal ein bisshen in zusammenhang mit dem Schamanismus gelesen habe waren die von Carlos Castaneda und Don Juan!

    Alles Gute
    Waran
     
  2. Asathiel

    Asathiel Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juni 2004
    Beiträge:
    598
    Ort:
    Nähe Hamburg / Germanien
    1. fürn anfang ist core-schamanismus am besten. er enthält alle notwendigen methoden, ohne in eine spezifische (kulturell geprägte) richtung zu gehen. spezialisieren kannst dich später immer noch ;-)

    2. ganzwerdung? heilwerdung? selbsterkenntnis? entwicklung der spiritualität? erleuchtung? anderen helfen? denke, es gibt soviel motivationen wie es schamanisch tätige gibt.

    3. die schamanische reise ist ein weg, um feinstoffliche tatsachen (gedanken, emotionen, energien etc) bildlich(wie im traum zu erkennen). wie in der meditation? kommt auf die meditationstechnik an. die meisten meditationen arbeiten über konzentration auf ein meditationsobjekt (zb mantra, bild, atem etc). reise ist eher das gegenteil. man formuliert seine frage/intention und reist zu dieser frage... man läßt die eindrücke kommen, interagiert mit ihnen ohne sie (zu sehr) in eine bestimmte richtung beeinflussen zu wollen.

    4. gibt hier im forum viele buchtips, mit denen man arbeiten kann. damit kann man sichs selbst beibringen. auf fragen findest hier im forum antwort.

    5. die anderswelt/NAW zeigt sich dir so, wie du sie am besten verarbeiten kannst. 100% individuell. jede ursach hat ne wirkung, jede handlung in der NAW hat ihre wirkung(en).
     
  3. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Hi Waran,

    Kannst nur du für dich entscheiden, welcher für dich richtig ist - ich hab mich für den hawaiianischen entschieden - Huna - hierbei geht es um 7 Prinzipien = Vorannahmen, mit denen - für mich - das Leben lebenswerter wurde - und es geht vorrangig um die Arbeit mit dem Unbewussten.

    Für mich geht es um das bewusste Wahr-Nehmung meiner ureigensten Wirk-lichkeit - und in zweiter Linie mein Wissen weiter geben an diejenigen, die es interessiert.

    Kommt drauf an, wie es bei dir in der Meditation ist :zauberer1

    Für mich persönlich ist es unwichtig, ob eine schamanische Reise ein Produkt meines Unbewussten oder der Sprung in eine andere Dimension oder ein Channeling meiner Helfer ist - für mich persönlich ist wichtig, dass ich durch eine derartige Reise etwas erkennen kann, was mir vorher nicht bewusst war.

    Gibt jetzt auch unterschiedliche Formen von schamanischer Reise - so in der Art von geführten Phantasiereisen - oder einfach Trommelsessions, in denen du tust, was dir gerade in de Sinn kommt.

    Ich kenn nur die CD von Eva Ulmer Janes, wo sie u.a. eine Reise in den inneren Garten bespricht - ansonsten mach ich sie immer selbst - wenn ich selbst reise, lege ich meist einfach ne Trommel-CD auf - und wenn sie aus ist, weiß ich, dass ich zurückkommen soll.

    Hängt von der Bereitschaft deines Unbewussten und von deiner Vorstellungskraft ab - und davon, wie intensiv deine Träume sind - für mich sind Reisen ähnlich meinen Träumen - da ich meist ziemlich intensiv träume :)

    Davon habe ich auch einige gelesen, sind aber ganz anders wie zb eben Huna - bei uns würd ich Eva Ulmer Janes und natürlich Serge Kahili King empfehlen.

    Ich persönlich finde, dass Huna eher eine *gemütliche* Art des Schamanismus ist - wir verwenden keine bewusstseinserweiternden Mittel - wir kommunizieren direkt mit unserem Unbewussten - geben unsere Wünsche weiter oder rufen die Informationen direkt ab.

    Ich habe voriges Jahr sowohl ein Ayahuasca-Ritual (eher peruanisch) mitgemacht, als auch eine Schwitzhütte (nach den Lakotas) mitgebaut und eingeweiht - waren beides tolle Erlebnisse - aber mir persönlich viel zu umständlich und aufwendig.

    Ich weiß nicht, wie ich das jetzt erklären soll - ich bin eher ein Kopfmensch - mich fasziniert es, mit meine Unbewussten zu kommunizieren - ich brauch jetzt nicht das körperliche verkrampfte Sitzen und stundenlange Schwitzen-müssen, um Probleme los zu werden - ich mach ein Feuerritual, schreib auf, was mich stört - und transformierden Zettel.

    Beim Ayahuasca-Ritual war die einzige Voraussetzung, einen Kübel mit zu nehmen - ich gestehe, ich war selten so gereinigt, wie nach diesen fast 4 Stunden - aber es war unheimlich anstrengend, ich hatte ne Woche lang Muskelkater im Bauchraum und im Brustkorb - ich war danach *einfach krank* - bei Huna arbeite ich eher symbolisch - ich k.... mir nicht die Seele aus dem Leib.

    Soviel von *meiner* Methode - kommen sicher noch andere Stile, da bin ich sicher :schaukel: am Ende hast dann hier deine Zusammenfassung
     
    LynnCarme gefällt das.
  4. Asathiel

    Asathiel Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juni 2004
    Beiträge:
    598
    Ort:
    Nähe Hamburg / Germanien
    ach, die hunas kübeln auch? dachte, das machen nur yogis...
     
  5. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Hi Asathiel,

    die Hunas *kübeln* nicht

    Wir haben bei einem Ayahuasca-Ritual *gekübelt* und da hatte ich *peruanisch* dazu geschrieben gehabt.
     
  6. Asathiel

    Asathiel Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juni 2004
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    Nähe Hamburg / Germanien
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    uhm ok, habs übersehn gehabt.
     
  7. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    rehi asathiel

    macht ja nix - iss ja menschlich :kiss4:
     
  8. Aine

    Aine Mitglied

    Registriert seit:
    17. Oktober 2002
    Beiträge:
    208
    Ort:
    Co. Leitrim, Irland
    Hallo Waran,

    ich persönlich bin der absoluten Überzeugung, dass es keinen Sinn macht, einfach einen schamanischen "Stil" einer anderen Kultur zu übernehmen.... Wir sind hier in dieser Kultur aufgewachsen, und hier in dieser Kultur liegen unsere Wurzeln und auch unsere Aufgaben... Ich glaube fest, dass es unsere Aufgabe ist, eine neue Form des Schamanismus zu entdecken und zu entwickeln, die unserer Kultur eigen ist...! Das ist sicher keine leichte Aufgabe, aber eine große Herausforderung!

    Ich würde Asathiel zustimmen, dass es darum garnicht schlecht ist, sich mit dem Core-Schamanismus zu beschäftigen, der sozusagen das "Grundgerüst" (Core = Herz) ALLER schamanischen "Stile" beinhaltet.... Natürlich kann man sich auch zuerst mit einem bestimmten "Stil" beschäftigen und von dort aus dann in die eigene Kultur zurückkehren.... Ich denke, es kommt ja auch darauf an, wo man seinen Lehrer/seine Lehrerin findet...!

    Liebe Grüße von Rhi
     
  9. kris

    kris Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2004
    Beiträge:
    16
    Ort:
    köln
    Hallo Waran,
    Schamanismus ist eine Heilkunst. Es gibt keinen falschen oder richtigen S. Überall in der Welt gab es Schamanen, die früher dazu berufen worden sind. Natürlich gab es verschiedene Rituale, aber der Sinn ist der gleiche und wird der gleiche bleiben. Vile Wissen ist im laufe der Zeit verloren gegangen, weil viele Völker einfach ausgerottet wurden. Durch den Christentum ersetzt + die Industrialisierung. Viele haben sich von dem Ursprung entfernt. Schamanen erfüllten ein sehr breites Spektrum an Aufgaben in einer Gemeinschaft. Heiler, Priester, Sterbebegleiter, Hebammen, hatten Zugang zu anderen Welten, waren mit Geistern und Ahnen in Kontakt, haben sich für die Gemeinschaft eingesetzt, wenn es was zu klären gab und so weiter... Ich denke, daß in der heutigen Zeit, viele den S. als Mode benutzen und sich von dem wirklichem Ursprung entfernt haben. Wenn du schamanische reist, bekommst du Informationen von deinen Helfern, aber du darfst sie nicht mißbrauchen. Natürlich findet alles in deinem Kopf statt, trotzdem empfinde ich es als Bereicherung. Viele Grüße kris
     
  10. Iseeu

    Iseeu Mitglied

    Registriert seit:
    23. August 2004
    Beiträge:
    249
    Ort:
    Hamburg
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    Hallo Kris!

    Ich finde es falsch zu sagen das Schamanismus eine Heilkunst ist, denn Heilen ist bzw. kann evtl nur Teil vom Schamanismus sein!
    Schamanismus ist die Technik die der Schamane benutzt um z.b. seine Wahrnehmungen zu verändern das kann Heilen aber auch Kämpfen sein!

    Leider wird Schamanismus heute nur noch als Selbstfindungs Hilfe gebraucht doch das ist nicht der Sinn!
    Ausgelöst durch Core-Schamanismus wurde es zum Konsumgut!
    Ich denke hierbei das es schon wichtig ist diesen zu kennen (Stilfindungsfrage) allerdings ist er weder Grundlage noch Allgemeingültig (wenn man sich ernsthaft mit Schamanismus befassen will) er ist ein neuer Stil zur Selbstfindung!

    Gruß
     
    LynnCarme gefällt das.
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