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Schalom Asch - Maria, die Mutter des Erlösers

Dieses Thema im Forum "Buchvorstellungen" wurde erstellt von FIST, 20. Dezember 2005.

  1. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    Buchtitel: Maria, die Mutter des Erlösers
    Autor: Schalom Asch
    Verlag: Weltbild Buchvlg., Mchn.
    ISBN: 3893504214



    Hugh ihr Leseratten

    habt ihr euch auch schon einmal gefragt, wie das Leben zur Zeit Jesu in Israel und Galiläa aussah? habt ich euch auch schon gefragt, wer Pontius Pilatus war oder wer Herodes? Was hat Rom mit dem Christentum zu tun - was für Menschen lebten in Galiläa - wie sah das gewöhnliche Leben eines Jüdischen Schreiners aus und wie kommt es, dass das Christentum nicht nur das Judentum prägte sondern auch auf das Heidentum übergriff - welchen Einfluss hatten die Essener auf das Judentum - und vorallem - wie sah der Tempeldienst in Jerusalem aus - warum ist das Christentum so sehr gegen Schriftgelehrte (Rabbunim) und Pharisäer?

    Der Ungarisch/Jüdische Schriftsteller Schalom Asch hat ein wunderbares Buch geschrieben das sehr gut Recherchiert ist und erzählt vom Jüdischen Alltag um das Jahre 0 herum, er lässt die Geschichte, die in der Bibel nur Rudimentär und Dogmatisch erhalten ist zum Leben erwecken - gibt den Namen und Figuren eine Geschichte, einen Hintergrund, er gibt den Knochen der Bibel einen Körper und ein Herz.
    Maria steht in diesem Buch im Zentrum, wie der Titel schon andeutet - aber nicht nur Maria - sondern die "Mutter Israel" und die Geliebte Gottes - Jerusalem - (eine wunderbare Passage recht zu beginn des Buches ist die Offenbarung der Erdenmutter an Maria) - aus ihrem Blickwinkel wird das leben des, hauptsächlich kleinen Jeschua beschrieben und all ihre Sorgen und Ängste wegen seines Schicksals werden in farbigen und glaubhaften Bilder dargestellt.
    Diesem Buch gelingt, was seit "Der Name der Rose" von Umberto Eco nicht mehr vollbracht wurde - anhand eines Mikrokosmos (im Namen der Rose ist es eine Abtei - hier ist es Nazareth) erschafft der Autor einen Makrokosmos der die Ganze damalige Welt vor dem Inneren Auge auferstehen lässt

    Auch Dogmatiker sollten mit diesem Buch keine Mühe haben, da es sich sehr stark an die Synobtiker, hauptsächlich an Lukas anlehnt und ihnen nicht wiederspricht - und Obwohl der Autor Jüdischen Glaubens ist lässt er Jeschuas Gottsohnschaft gelten...
    Ein Buch, das wunderbar zur Idee von Scheik Hassan Dede passt : "Um Moslem zu sein muss man ein Christ sein - Christ kann man aber nur sein, wenn man Jude ist - um Jude zu sein aber muss man ein Muslim sein."

    mfg by FIST
     

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