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Reiki und das Helfersyndrom

Dieses Thema im Forum "Reiki" wurde erstellt von Scheckchen, 27. November 2006.

  1. Scheckchen

    Scheckchen Guest

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    Hallo,

    ich eröffne mal einen neuen Thread, da wir hier
    http://www.esoterikforum.at/threads/48618 auf das Helfersyndrom gestoßen sind. :liebe1:

    Was steckt hinter dem Helfersyndrom im Zusammenhang mit Reiki?

    Liebe Grüße,
    scheckchen, die auch gerne hilft :foto:
     
  2. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Meine Meinung - das gleiche wie im Helfersyndrom unabhängig von Reiki - Verdrängung der eigenen Bedürfnisse - und darum rettet Retter mit Helfersyndrom die ganze Welt, statt sich selbst.
     
  3. Romaschka

    Romaschka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2005
    Beiträge:
    5.096
    Ort:
    D
    Wie ChrisTina schon sagte - zunächst all das, was ein normales Helfersyndrom auch als Grund beinhaltet, was sehr vielschichtig sein kann;
    z.B. Ringen um Anerkennung, Selbstwertgefühl aufpeppen, unersetzlich sein wollen.

    Bei Reikianern mit Helfersyndrom beobachte ich oft einen unglaublich stark manifestierten Idealismus, die Welt gesunden lassen zu wollen, was eben bei den Menschen anfangen muss.
    Ist ja auch ein heeres Ziel, nur ist es leider utopisch. Alle Entwicklungsschritte brauchen ihre Zeit, und wir können nur Anstöße geben. Wir können uns glücklich schätzen, wenn jemand selbst Verantwortung für sich und seine Gesundheit übernimmt, schaffen das aber nicht bei jedem, dem wir mal unsere Hände auflegen dürfen.

    Jemand mit Reiki-Helfersyndrom muss erst noch verstehen, dass auch winzigste positive Reaktionen des Reiki-Empfängers schon als Erfolg anzusehen sind.
     
  4. DieWolfsfrau

    DieWolfsfrau Guest

    z.B. Ringen um Anerkennung, Selbstwertgefühl aufpeppen, unersetzlich sein wollen.

    Bei Reikianern mit Helfersyndrom beobachte ich oft einen unglaublich stark manifestierten Idealismus, die Welt gesunden lassen zu wollen, was eben bei den Menschen anfangen muss.
    Ist ja auch ein heeres Ziel, nur ist es leider utopisch. Alle Entwicklungsschritte brauchen ihre Zeit, und wir können nur Anstöße geben. Wir können uns glücklich schätzen, wenn jemand selbst Verantwortung für sich und seine Gesundheit übernimmt, schaffen das aber nicht bei jedem, dem wir mal unsere Hände auflegen dürfen.

    Jemand mit Reiki-Helfersyndrom muss erst noch verstehen, dass auch winzigste positive Reaktionen des Reiki-Empfängers schon als Erfolg anzusehen sind.[/QUOTE]

    Hallo Romanschka

    Also das hat schon den Nagel auf den Kopf getroffen. Daran muß ich noch arbeiten. Bei mir ist es so, ich hab mich so gut es geht, schon selbst aufgearbeitet, fertig wird man bei sich ja wohl nie. Und jetzt erst erkenne ich so viele Probleme bei anderen, die so einfach lösbar wären, aber es stimmt schon, Hilfe muß verlangt werden. Schlimm ist es z.B. bei meiner Mutter, die hätte die größte Hilfe notwendig, noch negativer kann man gar nicht mehr werden. Aber an Sie komme ich in keinster Weise ran, und das finde ich traurig.
     
  5. Romaschka

    Romaschka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2005
    Beiträge:
    5.096
    Ort:
    D
    Liebe Eva,
    das kann ich verstehen, dass du traurig bist, dass du an deine Mutter nicht mit Reiki erreichen kannst. Vielleicht braucht's dafür einfach noch mehr Zeit! Du hast ja erst den 1. Grad und alle Zeit der Welt. Versuche mal, weniger ungeduldig zu sein. Lass dir deine Enttäuschung nicht anmerken!

    Wenn du selbst trotzdem mit Reiki weitermachst und danach lebst, werden deine Verwandten bei dir eine Veränderung bemerken, die sie vielleicht neugierig macht.
    Sie es schon mal so als kleinen Erfolg für dich:
    Du hast eine sehr negativ eingestellt Mutter, aber DU, der unmittelbare Abkömmling von ihr, bist dabei, dich davon zu befreien! Und das machst du wunderbar!

    LG, Romaschka
     
  6. Willow

    Willow Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2003
    Beiträge:
    858
    Ort:
    Mamas Bauch
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    ....vielleicht kannst du auch deine Mutter als Spiegel nutzen und dich selbst ( deine eigenen Stärken und Schwächen, die sie spiegelt) in ihr erkennen....
     
  7. DieWolfsfrau

    DieWolfsfrau Guest

    Hallo Willow, hallo Romaschka (hoffe hab´s jetzt kapiert):)

    Das habe ich erkannt, wir haben ein Generations-Frauenproblem, wir sind alle starke Frauen, und Männer haben es mit uns nicht leicht, oder besser gesagt auf Dauer neben uns keine Chance. Nachdem bei mir die 2. Ehe dabei war den Bach runter zu gehen, von meiner Mutter tatkräftig unterstützt:nudelwalk
    habe ich das Ruder herumgerissen.
    Eine Familienaufstellung hat es mir bestätigt, was ich leider im innersten vermutet habe. Jetzt hat sich zwar für mich alles aufgelöst, zumindest weiß ich jetzt wo das alles herkommt, aber meine Mutter tut mir jetzt noch mehr leid. (Früher wurde der Deckmantel des Schweigens darüber gebreitet)
    Ich weiß auch, das es nicht meine Aufgabe ist, ihr Karma aufzulösen, daß muß sie selbst tun. Nur sie macht es nicht und verfällt schön langsam.
    Ich versuche jetzt meinen Weg zu gehen, vielleicht ändert sich ja noch was.
     
  8. herzenssache

    herzenssache Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    114
    Ort:
    Sankt Veit a.d. Glan /Kärnten
    :liebe1: Hallo Ihr Lieben :liebe1:

    jetzt hupfe ich wirklich auf und ab, hatte eine lange Antwort geschrieben, die er mir dann nicht gepostet hat... Also nochmal, wird schon seinen Sinn haben...

    zum Helfersyndrom: im Grunde handelt es sich dabei um den Archetyp des kranken Heilers - jemanden, der seine eigenen Themen noch nicht aufgearbeitet hat und dann den Spiegel seiner Themen - die Welt - reformieren möchte. Sathya Sai Baba beschreibt dies sehr schön: der kranke Heiler arbeitet mit anderen Menschen um sich zu heilen. Wenn man da drinnen steckt, ist dies sehr schwer selber zu erkennen und wird natürlich vehement abgestritten. Wenn nämlich die Bereitschaft da wäre, am eigenen Thema zu arbeiten, dann ist auch das Helfersyndrom niemals so stark.

    zum Heilen im Familienverband: Ja, dies ist wirklich eine der schwierigsten Situationen. Warum? Der Heiler hat selbst Vergangenheit und stammt aus diesem Verband ab. Durch eigene Veränderung/arbeiten and den Themen/ Wandel hat er seine eigenen Themen bewältigt und ist in der Lage zu heilen. Gleichzeitig ist man aber wie ein rotes Tuch, ein wandelndes Hinweisschild der Veränderung für die Familienmitglieder, die ja teilweise noch in ihren eigenen Themen stecken. Daher kommt es meist zu Abwehr :nudelwalk , zum Ignorieren :morgen:, oder einfach nur zum Unverständnis :confused: ... In jedem Fall sollte man nicht seinem Reformgeist erliegen und die Mitmenschen zwangsbeglücken, da, jeder Mensch ein Recht hat auf sein Leid. Warum? Das Leid ist wichtig, da der Mensch an sich sehr träge ist und meist erst durch Schmerz zum Handeln bewogen wird. Die Frage ist immer, wann der Punkt des maximalen Leidensdrucks erreicht ist. "Mir reichts, ich....". Dies betrifft auch körperliche Beschwerden wohl gemerkt. Manchmal ist es sogar so, dass Menschen Ihr Leiden bis zum Maximalen tragen, also bis zum Tod, und es erst in der nächsten Inkarnation lösen - Karma. Der Weg des Reiki ist es auch, die Zeichen zu erkennen, und gleich zu handeln, bevor der "Magen es zum Kotzen findet", man "die Nase voll hat" oder es einen "das Kreuz oder das Herz bricht".

    von Herzen alles LIebe,

    Matthias
     
  9. DieWolfsfrau

    DieWolfsfrau Guest

    Hallo Matthias

    Danke, das klingt sehr einleuchtend.
    Der Weg zum wahren Ich beginnt mit dem ersten Schritt.
    Ich bin jetzt schon beim Dritten, und weiter geht´s:)
     
  10. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    Auf der Ebene von Reiki ist stets schon geholfen, von daher hat der Mensch mit Helfersyndrom hier eine gute Übungsgelegenheit seine Hilflosigkeit zu erkennen, mit der er sich und andere stets auffüllt und in Abhängigkeits- und Krankheitsverhältnisse drängt.

    :liebe1:
     
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