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rechte..eines vaters

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von earthwoman, 1. Mai 2005.

  1. earthwoman

    earthwoman Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Februar 2005
    Beiträge:
    358
    Ort:
    Leverkusen
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    seit langem schreib ich nun auch mal wieder *smile*
    ich weiß nicht ob ihr mir weiterhelfen könnt!
    mein freund hat eine tochter (6Jahre alt), die bei der mutter lebt. aber sehr gerne bei uns ist
    so jetzt

    1. alle zwei wochen ist das mädel bei uns. jetzt möchte die mutter uns allenernstes erzählen das das sog. "papawochenende" von samstag auf sonntag früh geht!! ist das so okay?

    2. wir möchten das mädchen 2 wochen in den sommerferien holen, bevor sie in die schule kommt, dies aber !! müsse die mutter sich noch überlegen..
    hat den ein papa keinen anspruch längere zeit auf sein kind?? muß!!..er sich daran halten, was die mutter sagt??

    es ist ja noch zeit bis zu den sommerferien...wollten dies bei der mutter rechzeitig ankündigen...und jetzt pisst die uns wieder quer..


    hat man den als papa keine rechte....sondern nur pflichten!!!

    wie gesagt, die kleine ist supergern bei uns.....

    WER KANN UNS HELFEN???????????????????


    earth

    vielen dank erstmal für antworten :kiss3:
     
  2. SalixAlba

    SalixAlba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2004
    Beiträge:
    978
    Ort:
    Österreich - Kreis Voitsberg
    Hallo Earth Woman,

    leider kann ich dir nichts sagen, wie das rechtlich aussieht. Die Praxis zeigt oft, daß die Väter das Nachsehen haben, wenn sie sich um ihre Kinder kümmern wollen. Aber vielleicht könnt ihr hier etwas finden: Väteraufbruch für Kinder

    Meines Wissens nach gibt es inzwischen mehrer solcher Vereine. Anscheindend haben viele Väter die Nase voll und versuchen, Änderungen zu bewirken. Über den o.g. Verein habe ich mal einen Bericht im TV gesehen.

    Viel Erfolg.

    Alles Liebe
    Moonrivercat
     
  3. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2004
    Beiträge:
    2.220
    Ort:
    bei Köln
    Liebe Earthwoman,

    der Vater hat auch ein Recht darauf sein Kind zu sehen. Doch eigentlich müßte soetwas bei der Scheidung festgelegt worden sein. Üblich ist jedes zweite Wochenende von Freitagabend bis Sonntagabend und die Hälfte aller Schulferien bei Schulpflichtigen Kindern. Hat die Mutter das alleinige Sorgerecht oder haben die beiden Eltern gemeinsames Sorgerecht. Ansprechpartner für solche Konflikte ist das Jugendamt. Als ich dort einmal zu einem Gespräch wegen dem Sorgerecht für meine Tochter war, empfand ich die Mitarbeiterin dort sehr kompetent.

    Diese Dinge sollten gerade für das Kind grundsätzlich festgelegt werden. Wenn die Eltern sich deshalb beginnen zu streiten, kann auch das Gericht solche Dinge festlegen. Doch das ist meist ein sehr schwieriger Weg und viel dreckige Wäsche waschen. Für ein Kind ist es jedoch sehr wichtitg sich sicher zu fühlen und nicht den Launen des einen oder anderen Elternteil ausgesetzt zu sein.

    Die Absprachen sollten lange im Voraus im Beisein eines dritten z.B. Jugendamtes abgesprochen sein, wenn es schwierig ist.

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  4. SalixAlba

    SalixAlba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2004
    Beiträge:
    978
    Ort:
    Österreich - Kreis Voitsberg
    Wenn auch das Sorge- und Besuchsrecht bei der Scheidung meist festgelegt wird, nützt das doch nicht so viel, wenn es in der Praxis anders gehandhabt wird. Ich finde, wenn ein Vater Interesse an seinem Kind hat, sollte das auch unterstützt werden. Schwieriger wird es, wenn Väter das Interesse am Kind verlieren, aber das ist ein anderes Thema und darum geht es hier ja nicht.

    Alles Liebe
    Moonrivercat
     
  5. Roah

    Roah Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. März 2005
    Beiträge:
    990
    Ort:
    Wien
    Hallo Earthwoman!

    Ob und wie lang ein Kind wo ist wird in der Regel vom Jugendamt festgelegt bzw. vom Gericht.

    Bei Scheidung im Einvernehmen können die Eltern dies frei vereinbaren - ab 14 hat der Jugendliche aber ein Mitspracherecht bzw. das Recht zu entscheiden wo er überhaupt wohnen will.

    Bei Scheidung durch Beschluß steht das Besuchtsrecht - soferne vorhanden im Beschluß sowieso drinnen.

    Jawohl die MAMA hat dieses Recht da sie der Vormund des Kindes ist.

    Wenn dies dem PAPA nicht paßt müßte er nachweisen dass die MAMA nicht fähig ist das KInd zu erziehen bzw. und jetzt wirds ganz schwierig - dass es zum Wohle des Kindes sei - dass er das Kind regelmäßig sieht - !!!!!

    Geschiedene Väter haben die Pflicht Unterhalt zu zahlen - aber es ergibt sich daraus nicht zwangsläufig ein Besuchsrecht.

    Im Zweifelsfalle entscheidet das Jugendamt- Bzw. Gericht - dies wird immer unter Bedachtnahme des Wohles des Kindes geschehen.

    Obiges bezieht sich auf Österreich - wie dies in Deutschland ist weiß ich nicht.

    Gruß Roah
     
  6. July

    July Sehr aktives Mitglied

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    Meine Kind - 7 Jahre alt - kann sich selber entscheiden. Der Vater und ich haben das gemeinsame Sorgerecht, unser Kind kann selbst entscheiden wie lange es beim Papa bleiben will - auch die Sommerferien teilen wir uns auf, weil wir beide berufstätig sind.

    Es ist klar, dass es bei einer Trennung zwischen den Eltern böses Blut gibt - aber muß das Kind auch was davon abkriegen? Wir haben uns auch gezofft - aber im Endeffekt ist es doch viel einfacher für alle Beteiligten, wenn eine entspannte Lösung getroffen wird. Mein Kind ist auf alle Fälle zufrieden, plant die gemeinsamen Urlaubswochen mit Papa und ich habe FREIZEIT! Dass ist nämlich auch mal eine richtig gute Sache. Ohne Kind planen zu können und machen was man will. Herrlich! So richtig rabenmuttermäßig.

    Ich glaube, Gesetz hin oder her, kompetente Jugendamtmitarbeiter hin oder her, die Familie muß entscheiden, was für ein Kind das beste ist. Und das Kind sollte aktiv mitentscheiden.

    July :flower2:
     
  7. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.175
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
    Ja Roah,
    so ähnlich ist es in Deutschland auch. Eine gute Bekannte von mir hat das gleiche Problem. Der Mann arbeitet in Schicht und seine Exfrau will immer bestimmen, wann er die Kinder (7 + 13) sieht. Er hat mit seiner neuen Frau (2 Kinder 11 und 13) noch einen Sohn (2) bekommen und seitdem ist es noch schlimmer geworden. Die Kinder gehen auch sehr gerne zu ihm und möchten gerne, wie sie wollen. Doch nur die Mutter bestimmt wann! Wenn er sie gerne möchte, sagt sie nein, wenn er keine Zeit hat, schickt sie sie. Es ist mittlerweile beim Jugendamt und vor Gericht - weil er im Schichtdienst und auch am Wochenende arbeitet und nicht immer kann. Die Exfrau will möglichst keine Kompromisse eingehen, aber wenn sie die Kinder loswerden will, soll er sofort dasein. Ich finde es ziemlich verdreht und traurig, dass die Kinder nicht von ihr gefragt werden. Für mich sieht es so aus, als wenn die Frau nur ihren Exmann ärgern möchte, weil sie es nicht haben kann, dass er eine neue liebe Familie hat. Sie hat übrigens auch einen Freund. Und das Schlimmste für sie ist, die Kinder gehen auch noch gerne dahin...
    Ich selber bin ja auch in so einer Situation gewesen - meine Kinder konnten hin, wenn sie wollten. Mir war nur wichtig, dass es geregelt ist - nicht mal hü mal hott von seiten des Vaters. Er wollte nämlich auch so wie er lustig war - wenn ihm danach war, doch die Kinder waren dann immer durcheinander. Als es geregelt war, kehrte Ruhe ein - sie wussten, dann gehe ich wieder zu Papa...
    Ich finde es schade, dass die Mütter in so einer Machtposition sind, denn das Sorgerecht haben ja noch beide - nur die Väter gehen ja auch den ganzen Tag arbeiten, das ist ja oft der einzige Grund warum die Kinder bei der Mutter leben. Und dass die Mütter es den Vätern noch unnötig schwer machen....verletzter Stolz...mehr nicht.
    LG Tarot
     
  8. July

    July Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. April 2005
    Beiträge:
    1.409
    Ort:
    NRW - Nähe Köln

    Tarot hat vollkommen Recht. Verletzter Stolz, mehr steckt in den meisten Fällen nicht dahinter.
    Es gibt aber eine Organisation "Väteraufbruch für Kinder e.V." Und mit Sicherheit noch viele mehr. Väter müssen sich organisieren. Dann haben sie größere Chancen ihre Rechte durchzusetzen - und die Rechte der Kinder, die ihre Väter oft sehen wollen und nicht dürfen! Kein Mensch fragt doch, wie es den Kindern geht. Wie stellen sich die Kinder das "Zusammenleben" mit getrennten Eltern vor? Möchten die Kinder vielleicht lieber bei Papa wohnen als bei Mama? Wir behandeln unsere Kinder meistens wie kleine Erwachsene, aber in den essentiellen Fragen kneifen wir Frauen und behandeln die Kinder wie Babys. Dabei wissen die Kids sehr wohl, was ihnen gut tut und was nicht.

    July
     
  9. Indie

    Indie Guest

    Hallo,

    vielleicht mache ich mich jetzt ein wenig unbeliebt mit dem Beitrag.

    Ersteinmal:
    Das "Papawochenende" geht bis Sonntagabend wenn ich mich richtig erinnere.

    Als nächstes, ist es eine Sache welche der Kindsvater mit der Kindmutter abklären sollte, auch wenn Deine Anfrage hier lieb gemeint ist, aber er müsste es selbst klären.

    Die andere Frage die sich mir stellt, ist, auch durch die Augen aller Beteiligten zu schauen.
    Hat das Kind vielleicht danach "Nebenwirkungen" ?
    Sind die Kindseltern in Konkurrenz wer "besser" sorgen kann ?
    Hat die Kindsmutter evtl. Ängste das Kind an den Vater zu "verlieren", ist das geklärt ?
    Wird sie als die erste Frau geachtet ?
    Möchte die Mutter vielleicht einfach nur einen Sonntagnachmittag mit ihrer Tochter verbringen ?
    ....

    Keine Antwort nötig, es ist lediglich nur als Denkanstoß gedacht.

    Ich weiß, kein leichtes Thema, ich bin selbst geschieden mit zwei Kindern, und musste mir einige harte Lektionen abholen bevor ich den Weg eingeschlagen habe, der sich im besonderen für die Kinder gut anfühlt.

    Mein Weltbild habe ich bis dahin, öfter "fün`n Hugo" ....*ggggggg*

    Ich weiß , dass ich nicht geachtet werde, aber ich werde es tunlichst vermeiden alles in einen Topf zu werfen. Es ist eben so. Dafür bin ich als Mitbeteiligte die "Erwachsene", und belasse den Kindern ihren Part.

    Liebe geht ganz eigene Wege.

    Ich weiß, Du meinst es gut, ... und vielleicht kannst Du ja etwas damit anfangen.


    Viele liebe Grüße
    liebe
     
  10. Blau

    Blau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2004
    Beiträge:
    1.336
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    Ich kann euch nur ans Herz legen, das Ganze irgendwie außergerichtlich zu Regeln. Ansonsten kanns nicht nur teuer, sondern auch ziemlich unangenehm werden, für beide Seiten..
     
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