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Morgana fatale

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von diabolo, 18. Juli 2005.

  1. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
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    Seit ich 4 bin "verfolgt" mich die Vorstellung des Christus am kreuz. Als ich das erstemal davon hörte weinte ich über die bösen Menschen. Heute habe ich aber mehr und mehr den Verdacht, daß der Christus am kreuz nur eine narcistische spiegelung meines ICh darstellt, so wie ich es beschrieben habe, in ECHO. Das eigene Ich, verkleinert und zerdrückt durch die sogenannte Erziehung, die in Wirklichkeit in der bürgerlichen welt eine Art Kinderseelenzerstörungsprogramm ist, kehrt wieder in der narzißtischen Echoisierung am Kreuz in einer erhöhten form wo man den Narciss, sich selber nicht mehr erkennt.

    In der Leidpose am Kreuz ersichtet sich der unterdrückte mensch und erhebt sich dort, ohne sich selber zu erkennen, zu einem erhöhten Gott.................daraus folgt, daß wenn es gelingt, die unterdrückten Menschen zu befreien, sie ihre lebendige Vitalität wiedergewinnen, auch der Christus am Kreuz sich auflöst wie eine Fata Morgana, die narcistische Entlastung und Selbstverleugnung wird dann nicht mehr gebraucht.

    Und auf dieser narcistischen Grundstruktur baut dann die christliche erklärungswelt ein ganzes ideologisches Gebäude drüber auf.
    Vom Baum des lebens soll man essen, aber nicht vom Baum der Erkenntnis.

    Der Baum des Lebens ist der Eros, der Lebenstrieb, der vom geistigen aus in die materielle Struktur hineinwirkt,
    der Baum der Erkenntnis aber ist der sogenannte Todestrieb (Thanatos) der von der materie ausgehend zum Geistigen hinwirkt.
    Das Ziel des Thanatos ist die Erkenntnis, die Teilhabe am meer des Wissens.

    Der westliche Mensch ist überwiegend einseitig fixiert in der materiellen Welt, diese menschen kennen und psychologisieren nur den Lebenstrieb, außer daß sie wesentliches in der hirnphysiologie und in Emotionen erblicken fehlt praktisch jede erkenntnismöglichkeit die über diese lebenstriebaspekte hinausgeht.

    Hierdurch wird aber klar daß durch die Diskriminierung des Todestriebes und dem Verbot zu erkennen also Erleuchtung zu suchen
    die kirchliche Lehre die Menschen von einem selbstverursachten Erleuchtungs- und Erlösungsstreben abhält...............und so tut als ob ein anderer etwas für sie tun könnte.............und ihr religiöses begehren sich zu erleuchten, zu erlösen...........wird auf irgendeinen Termin nach dem Tode .........fatamorganisiert.

    Todestrieb und Lebenstrieb sind aber zwei gleichberechtigte Gegenspieler wie Yin- und Yang..............und nur wenn man nach jeweiligem Bedarf vom Lebensbaum und vom Erkenntnisbaum Früchte zehrt, wächst man eigentlich von selber der Erleuchtung zu.

    Anstrengend ist das nur wenn eine solche gegenkräfte versuchen zu hindern und abzulenken und auf falsche Fährten zu bringen.
     

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