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Meditation im Sitzen?

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Thinahel, 25. Juli 2012.

  1. Thinahel

    Thinahel Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juli 2012
    Beiträge:
    6
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    Hallo :)
    Ich habe vor kurzem mit der Meditation begonnen, und zwar mit dem Buch und der CD von Jack Kornfield - Meditation für Anfänger.
    Meine Fragen sind nun:
    Was haltet ihr von dieser CD?
    Und wie sitzt ihr beim meditieren? Ich schaffe es irgendwie nicht gerade sitzen zu bleiben, wenn ich mich entspanne sacke ich immer zusammen^^ aber im Liegen habe ich das Problem das ich leicht einschlafe...
    Ich wäre euch für Vorschläge wirklich seehr dankbar :D
    Liebe Grüße
     
  2. Azura

    Azura Guest

    Die CD kenne ich nicht, fände auch alles in die Richtung eher störend.

    Wie sitzt du denn? Ich habe generell eine Rückenstütze, so könnte ich stundenlang meditieren, wenn ich wollte.
    Achte einfach darauf, dass dein Rücken gerade ist und du nicht ins Hohlkreuz kippst.

    Grüße,
    Diana
     
  3. Dagaz

    Dagaz Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2012
    Beiträge:
    52
    Hallo Thinahel,

    es ist ganz normal, dass man gerade am Anfang immer wieder einsackt. Sobald Du das bemerkst richte Deinen Rücken einfach wieder achtsam auf. Es bedarf Übung, setze Dich nicht unter Druck. Auch Erfahrene sacken manchmal zusammen oder schlafen auch mal ein. Kein Grund die Flinte ins Korn zu werfen, das ist alles völlig normal. Es kann auch vorkommen dass Du Rückenschmerzen bekommst durch das ungewohnte gerade Sitzen. In der Regel ist dies kein Problem und von Mal zu Mal wird es besser. Solltest Du jedoch stärkere Schmerzen bekommen, dann kannst Du Dich auch anlehnen wie es Diana beschrieben hat. Grundsätzlich kann man in jeder Position meditieren, doch ist die klassischste Variante die im Sitzen. Entweder im Versensitz oder Kreuzbeinig. Liegen ist nicht so effektiv, weil man so sehr schnell zum einschlafen neigt.
    Ich kenne das Buch und die CD nicht, doch Jack Kornfield wird von vielen die ich kenne sehr geschätzt. Muss unbedingt mal was von ihm lesen (Bildungslücke ;-))

    LG
     
  4. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
    Hallo Thinahel,

    Kornfield stellt mit dieser CD verschiedene Meditationsformen vor, die man einzeln praktizieren kann, die insgesamt aber auch eine komplette buddhistische, klassische Vipassana-Technik darstellen.
    Gemäß der Maha-Sathipathana-Sutta beschrieb Buddha zunächst die Meditationspraxis derart, dass sie mit dem Atem (Anapana) beginnt und hiernach richtet sich die "bewusste", "beobachtende", "nicht-wertende" Meditationspraxis (Vipassana ) dann auf vier verschiedene Bereiche: auf den Körper insgesamt, die Empfindungen und Gefühle, den Geist ingesamt und die Geistinhalte. Im Anschluss an diese Praxis praktizieren Buddhisten oftmals eine Metta-Meditation und eventuell eine Vergebungsmeditation.
    Kornfield stellt auf der CD insgesamt auch die Vipassana-Benennungsvariante (Labeling) vor, die den Einstieg erleichtert - Gedanken, Empfindungen, Gefühle etc. werden allgemein "benannt".
    All dies findest du - wie gesagt - einzeln auf der CD.
    Nahezu alle buddistischen Traditioinen sehen eine Variante der Vipassana-Technik vor - neben anderen Meditationstechniken, die bestimmte buddistische Traditionen im Anschluss an die klassische Phase (Theravada) ergänzt etc. haben.

    Es macht Sinn, zunächst mit der Atem-Meditation zu beginnen, da sie jegliche Meditationen vorbereitet, die Verbindung zum natürlichen Atem und Körper herstellt und die Konzentration schult.
    hiernach kann man experimentieren, wie man veranlagt ist: ist es leichter, zunächst die Gedanken oder Empfindungen oder Gefühle zu beobachten?

    Man kann aus all dem beispielsweise eine 60 minütige kompakte Vipassana-Meditation erstellen, man kann aber - wie gesagt - auch jede Meditation einzeln praktizieren.
    Ich persönlich habe diese Meditationen als Audio-Vorlagen verwendet und habe sie dann mit einem Audio-Programm anneinandergereiht und auch einige Passagen herausgenommen bzw. mehr Stille eingefügt, da sich die Texte vor allem an Anfänger richten, es später auch mehr Sinn macht, mehr und mehr ohne Textanleitung bzw. selbständig zu meditieren.

    ----

    Was die Position angeht:
    Ich kann jedem nur raten, nicht im Liegen zu meditieren. Liegen ist geeignet, um bestimmte "Reisen" zu unternehmen oder für Entspannungsübungen, aber Meditation zielt nicht nur auf derartige "Wellen" der Entspannung und des Unbewussten, sondern Meditation zielt eben auch auf sehr aktive Gehirnwellen.
    Es könnte dir vielleicht auch helfen, vor der Meditation und auch insgesamt Yoga zu praktizieren, da es dies erleichtert, die Meditationshaltung während der Meditation aufrecht zu erhalten - vor allem für "westlich" sozialisierte Menschen.
    Andererseits müsste es aber auch möglich sein, wenn du ausreichend mit Kissen und Decken deine Position mit gekreuzten Beinen stützt, eine Position einzunehmen, die du ca. 20-30 minuten problemlos halten könntest. Anfängern schläft nach dieser Zeit öfters mal ein Bein ein oder es beginnt ein Bein zu Schmerzen, da sie noch nicht die richtige Position gefunden haben bzw. den Unterfuß abknicken etc. .

    LG,
    E.
     
  5. terramarter

    terramarter Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2012
    Beiträge:
    2.512
    das nenn ich eine Antwort. Danke Energeia

    noch eine Frage, wie ist das mit dem 'Unterfuß abknicken'? welche Fehler kann man machen?
     
  6. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
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    Ort:
    hear(hier)
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    so dass es bequem ist ...das ist das wichtigste...gerade am anfang. ich mach es wie jeder spiessbürger...im sitzen...:D
    es braucht nicht unbedingt da ein verrenken ...also ich werds so nicht praktizieren...es reicht so wie es ist...
     
  7. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

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    3.288
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    Milchstraße
    zum Sitz ingesamt:

    Wenn wir stehen, dann ist unsere Wirbelsäule aufrecht - von den "natürlichen" Biegungen abgesehen.

    Wenn wir uns nun in einen Sitz mit gekreuzten Beinen setzen, dann geht es vielen Menschen so, dass sie - aufgrund ihrer eher kurzen Beinrücken- und Gesäßmuskeln - automatisch den Rücken buckeln, wenn sie mit dem Po auf dem Boden sitzen. Also ist es erforderlich, Kissen oder ähnliches unter den Po zu legen, so dass sich die Wirbelsäule aufrichten kann. Ob und wie sehr man hier "leicht" ins Hohlkreuz gehen kann/möchte, also über die Streckung hinaus, das kann jeder für sich entscheiden. Es sollte sich auch nach längerer Zeit gut anfühlen - das ist das wichtigste Kriterium.

    Wenn nun der Po der Kissen angehoben wird, dann führt dies jedoch meist dazu, dass die Knie über dem Boden "schweben". Also ist es auch erforderlich, unter die Knie, eventuell auch unter die Oberschenkel Kissen, Decken etc. zu legen. Sehr bequem und hilfreich ist es hier, jeweils für ein Bein eine Decke zu einer Rolle zusammen zu rollen, auf der man dann Knie und Oberschenkel jeweils ablegen kann.
    Auf diese Weise müsste es möglich sein, einen recht bequemen Sitz einzunehmen, der es zumindest ermöglicht mindestens 30 Minuten zu sitzen.

    Was nun die Füße hierbei angeht, so stellt sich hier die Frage, wie sehr man diese in der gekreuzten Stellung streckt, eventuell gar überdehnt, oder ob man sie eher anwinkelt. Das muss auch jeder für sich herausfinden, welche Position hier am besten ist, so dass bestimmte Bereiche nicht abgeklemmt werden, so dass die Füße "einschlafen".

    Wenn man auf diese Weise beginnt, dann stellt sich oftmals allmählich von selbst mehr und mehr die Motivation ein, die Gelenkigkeit und Dehnbarkeit zu entwickeln, die Kissen mehr und mehr wegzulassen.
    Zu Beginn ist das aber nicht notwendig und zumeist auch nicht ratsam, da dies nur zur Unnötigung Ablenkung vom Meditieren führt.

    Meditieren zielt einerseits auf "Entspannung", ähnlich wie Entspannungsübungen, sie zielt aber allerdings auch noch auf "Aktivität" und "Konzentration" sowie beobachtende Bewusstheit.
    Im Gegensatz zum Liegen ist es zumeist im Sitzen wesentlich einfacher, diese "Aktivität" aufrecht zu erhalten - die Liegepositionen ermöglichen hingegen zu Beginn zumindest eher Entspannungspositionen und (unbewusste/projektive) "Reisen".

    LG,
    E.
     
  8. ersteslebewesen

    ersteslebewesen Aktives Mitglied

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    einschlafen während der meditation ist doch das beste, was man seiner gesamtheit von körper, geist und seele, antun kann.:)
     
  9. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
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    3.288
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    Milchstraße
    Nein, das ist nicht ganz richtig ;)

    Eine tiefe Meditation oder Entspannung kann in mehrfacher Hinsicht erholender und entspannender sein als "Schlaf".
    Darüber hinaus zielt Meditation nicht nur auf Erholung des Körpers und Harmonisierung der Seele, sondern vor allem auf Bewusstheit des Geistes - und das ist dem Schlaf nun einmal nicht eigen.

    Es war für mich in dieser Hinsicht sehr wichtig, "tamassige" Zustände von "sattwigen" Zuständen zu unterscheiden.
    Die drei "Gunas" - Tamas, Rajas, Sattwa - sind hier sehr lehrreich: http://de.wikipedia.org/wiki/Guna

    Es macht eben einen Unterschied, ob eine Person ständig in "Trägheit", "Passivität" verharrt oder ob sie die harmonisierte Aktivität von Klarheit, Güte und Harmonie LEBT.
    Es ist immer wieder leicht zu glauben, dass ein Zustand schon "sattwig" ist, wenn er nicht mehr rajassig ist, aber oftmals - wenn man genauer hinsieht - kann man dann erkennen, dass es sich um tamassige Zustände handelt. Aktivierung wäre in diesen Fällen sehr hilfreich, um wirklich die Zustände von Harmonie, Klarheit, Güte, Entspanntheit, etc. zu realisieren.
     
  10. ersteslebewesen

    ersteslebewesen Aktives Mitglied

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    ich arbeite mit der bioenergetischen meditation und da ist es schon so.
     
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