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Marienverehrung - eine Erinnerung an die Muttergottheiten?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Seelach, 18. August 2014.

  1. Seelach

    Seelach Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. August 2014
    Beiträge:
    1.767
    Ort:
    Pfalz
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    Marienverehrung - eine Erinnerung an die Muttergottheiten? :)

    Das ist meine Vermutung:

    Dass die Verehrung von Maria eine Erinnerung ist an die Verehrung von Muttergottheiten in anderen bzw. früheren Religionen.

    Was meint ihr dazu? :)
     
  2. dongya

    dongya Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2014
    Beiträge:
    400
    menschen haben keine "erinnerung an die verehrung von muttergottheiten", aber sie verehren anscheinend gern muttergottheiten.
     
  3. petrov

    petrov Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Oktober 2013
    Beiträge:
    410
    Ort:
    Venlo Holland
    Maria ist/war das symbol , MOND!
    Gott die SONNE.
    Jesus JUPITER
     
  4. m290

    m290 Guest

    Klar steckt da die Erinnerung drin. Oder noch mehr. Es ist ein notwendiger Gegenpol, solange das Göttliche als nur männlich/patriarchalisch aufgefasst wird.

    Andere Kulturen kennen eher ausgewogene Darstellungen.
     
  5. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    @m29
    genau - Maria ist die Mutter Gottes, also war sie vor ihm und ist somit die Urmutter.

    LGInti
     
  6. kona

    kona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2010
    Beiträge:
    5.254
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    ich würd das nicht in so linearer zeitabfolge sehen

    für mich ist maria diejenige, die die einkörperung/inkarmation des göttlichen möglich macht.
    dieses einkörperungspotential und das nicht sichtbare göttliche, und auch das im körper wohnende göttliche - sie existieren für mich alle immer gleichzeitig.

    ...ev ist mal der eine oder andere aspekt grad im vordergrund in meiner wahrnehmung...
     
  7. m290

    m290 Guest

    Das erinnert mich an das unvergleichliche Wortspiel der Elberfelder Übersetzung von Johannes 1,30:

    "Dieser ist es, von dem ich sagte: Nach mir kommt ein Mann, der mir vor ist, denn er war vor mir.
     
  8. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Ja, sehe ich auch so. Man kann zwar alles vergleichen, aber das Christentum ist schon sehr viel anders als die an der Natur orientierten Religionen. Maria steht stellvertretend für das Wunder, das in einer Person geschehen kann, wenn sie sich von Gott befruchten läßt. Und die Beziehung zu Jesus und die biographischen Berührungspunkte machen die Beschaffenheit eines Bewusstseins deutlich, daß zum Empfangen des Heiligen Geistes bereit ist. Nicht-Anhaften, Glauben, Hingabe zum Beispiel.

    Mit Religionen, in denen den unterschiedlichen Aspekten der Natur - zum Beispiel der Frau oder dem Mann - Göttlichkeit in Form eines Planeten zugeordnet wurde, hat das Christentum wenig gemein. Die Abwendung von den alten Ritualen und Glaubensinhalten (Göttern) wurde ja schon im alten Testament von den Juden von Jahwe verlangt, und der Prophet Jesus ging einen Schritt weiter und deckte die falschen Götter sowohl der Römer als auch der Juden auf. Ähnlich wie Jesus kann man Martin Luther sehen, auch Luther deckte die falschen Götter auf, im mittelalterlichen Katholizismus.

    Was übrig bleibt ist ein Gott. Und nicht ein Gott Mann und ein Gott Frau oder irgendwelche göttlichen Aspekte in Mann oder Frau, die sich da begegnen müssten. Sondern es bleiben ganz einfach nur Mann und Frau übrig, daneben Sonne, Mond, Sterne, Tiere, Steine, Pflanzen. Und Gott wird zu einem rein geistigen, dem Einzelwesen zum Erfassen aufgegebenes Lernobjekt des persönlichen Glaubens. Ein persönlicher Gott, wie das Christentum ihn propagiert, macht die Beteiligung der Person notwendig und nicht deren Abwendung von einem Ich oder irgendetwas innendrin.

    Die einzelnen Aspekte der Natur werden durch das Christentum unheilig und dinglich, der Naturwissenschaft zugänglich. Dem Glaubenden bleibt nur das Wunder, daß all dies (die Natur, das Leben) überhaupt existiert. Ein Schöpfer dient als Erklärungsmodell. Und der Witz, die Paradoxie und gleichzeitig das unendlich schwierige am christlichen Glauben ist, daß Dein persönlicher Gott, der nur mit Dir spricht, der gleiche Gott ist wie der Schöpfer des Universums.

    Das mental zu erfassen ist deutlich schwieriger als zu lernen, daß Lapislazuli ein Heilstein gegen Bauchschmerzen ist und daß der Mond die Mutter repräsentiert und die Sonne den Vater. Einen eigenen Weg zu einem persönlichen Gott finden zu dürfen/müssen ist deutlich schwieriger, als durch Rituale einen Zugang zu göttlichen Aspekten zu finden. Ohne Illusion wird's schwer mit dem Glauben - auch im Christentum.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. August 2014
  9. Syrius

    Syrius Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2009
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    5.159
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    Schweizer Mittelland
    Ja, es ist eine Tatsache, dass Gott keine Mutter hat.

    Dass Maria kein leichtes Leben hatte, ist unbestritten. Wer jedoch hat schon ein leichtes Leben?

    Betrachten wir die ungeheure Aufgabe, die grossen Schwierigkeiten und das qualvolle Leiden, das Jesus ertragen hatte, dann erkennen wir klar, dass die Verehrung eigentlich IHM gebührt!

    Stellt sich die Frage, wer denn ein Interesse daran hat, die Menschen dahingehend zu inspirieren, Maria jene Verehrung zukommen zu lassen, die eigentlich Jesus zukäme?

    lg
    Syrius
     
  10. Dhiran

    Dhiran Sehr aktives Mitglied

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    Falsch! Das römische Triumvirat bestand nicht aus Luna-Sol-Jupiter sondern aus Jupiter-Neptun-Pluto
     
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