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Magie und Wissenschaft- Zwischen Freiheit und Verantwortung

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von Neutrino, 11. Januar 2021.

  1. Neutrino

    Neutrino Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2008
    Beiträge:
    12.462
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    Wissen und Verantwortung

    Mögliche Positionen zur Wissenschaft zwischen Freiheit und Verantwortung

    Magie und Wissenschaft – oder: wie man Wissen schafft
    Erkenntnisse können Menschen auf verschiedene Weisen gewinnen. Wie man diese nennt oder wie sie
    gestaltet sind, hängt ab von der Kultur und Gesellschaft, in der sie gewonnen werden, von den bereits vor-
    handenen Kenntnissen, aber auch von politischen Entscheidungen, ethischen Regeln und möglicherweise
    sogar ökonomischen oder Macht-Interessen. Betrachten wir einmal verschiedene Wege der Menschheit zur
    Erkenntnisgewinnung und beschränken uns dabei auf die(Er-)Kenntnis in den eher weltlichen Bereichen.
    Auf der spirituellen und/oder transzendentalen Ebene, inBereichen wie Mythos und Religion, werden weitere
    Erkenntnismöglichkeiten gesucht, z. B. durch Offenbarungen oder mystische Erleuchtungen, die in unserem
    Zusammenhang nicht interessieren. Manchmal erinnerndaran aber die frühesten uns bekannten, fast
    schon wissenschaftlich anmutenden Techniken: die Magie bzw. die Zauberei und die Alchemie, die man
    guten Gewissens als legitime Vorläufer der modernen Wissenschaft betrachten kann.
    Im allgemeinen Sprachgebrauch werden im Deutschen die Begriffe Magie, Zauberei und Hexerei in der Regel
    gleichgesetzt. Im wissenschaftlichen Sinne gibt es aber Unterschiede. Als Magie (abgeleitet von Magier) im
    weitesten Sinne werden allgemein alle Praktiken bezeichnet, die dazu dienen, den Verlauf von Ereignissen auf
    „übernatürliche" Weise zu beeinflussen. In den Religionswissenschaften und in der Ethnologie werden
    Zauberei und Hexerei als zwei Spielarten der Magie unterschieden. Bei Zauberei handelt es sich immer um....[...]

    https://studylibde.com/doc/8898896/wissen-und-verantwortung.-mögliche-positionen-zur-wissens...

    Das ist ein ganz interessanter Essay zum Thema. Habe ihn noch nicht ganz durchgelesen. Aber der Fokus soll auf folgendem Aspekt weiter im Text liegen:


    Da Magie im weitesten Sinne alle Praktiken bezeichnet, die dazu dienen, den Verlauf von Ereignissen auf
    übernatürliche Weise zu beeinflussen, kommt es bei der Frage, ob etwas als Wissenschaft oder als Magie
    bezeichnet wird, darauf an, inwieweit man die Mechanismen und Zusammenhänge der Welt als natürlich oder nicht (aner)kennt. Jedenfalls egal, ob Wissenschaft oder Magie zur Anwendung kommen:


    Die Verantwortung der Handelnden
    bleibt ihnen erhalten und sie müssen sich ihr stellen.




    Gedanken, Reflexionen, Ideen, Inspirationen dazu?
     
    .:K9:., Nifrediel und downsize gefällt das.
  2. .:K9:.

    .:K9:. Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2015
    Beiträge:
    12.297
    Meine Betrachtungsweise ist eigentlich nur ein beschränkter Bereich und bezieht sich vermutlich auf die meisten in Gruppen arbeitenden Menschen der „aufgeklärten Länder“ . Dort erfährt man über seine eigenen Anhaftungen, welche bisher als Fremdbestimmung verortet wurde und versucht Klarheit herzustellen, die in eine Art göttlichem Sackbahnhof sich mystisch auflöst oder zur Selbstvergottung führt. So oder so, die erlebte Freiheit nimmt zu.

    Aber das ist eben nur ein Teil. Natürlich gabs immer die Auftragsmagier und insbesondere dort, wo Sozialsysteme, Gesundheitswesen und Juristerei die Gesellschaft nicht durchwebt spielt er eine größere Rolle.
     
  3. downsize

    downsize Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Oktober 2017
    Beiträge:
    1.178
    interessanter Paper, vielen Dank dafür. Ich habe mir hier einige Inspirationen bzgl. weiterer Literatur heraus ziehen können.

    Nun zur Frage, ob Magie mit Wissenschaft in einen Topf geworfen werden kann, würde ich einmal folgende "wissenschaftlich anmutende" Formel posten:
    formel.PNG
    Diese sieht wissenschaftlich aus, aber wird nur durch unsere schulischen/wissenschaftlichen/rationalen geprägten Filter so wahrgenommen. Magie wirkt nicht wissenschaftlich und mit der Formel lassen sich qualitative Zusammenhänge abstrahieren.
    Die Wissenschaft kann man gerne in der Magie suchen, jedoch bewegt sie sich außerhalb von ihr.

    Was zu meinem nächsten Zitat leitet:
    "Nicht alles, was in der Magie alt ist, ist automatisch gut!" - natürlich gibt es in der Magie auch einen Fortschritt und eine Entwicklung, die der Wissenschaft sehr ähnelt. Aber die Wissenschaft ist in sich sehr begrenzt und lässt nur wenige Ausnahmen und wenig Raum für Quantensprünge zu.

    Zum Punkt der Handelnden:
    die Verantwortung bleibt nicht immer erhalten und kann durchaus ausser Kontrolle geraten, wie im Paper auch skizziert. Auch bei gut geschulten Magiern ist das bereits passiert. Die Folgewirkungen kann auch auf andere übertragen werden oder bewusst ausgesetzt werden (Handeln aus dem Nirvana).

    (Zitat und Grafik von Frater V.D.)
     
    Nifrediel gefällt das.
  4. ...be*

    ...be* Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2020
    Beiträge:
    82
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    Damit erledigt sich "das Thema" von selbst.
     
    Maryem gefällt das.
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