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loslassen... ?!

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Sonne54, 13. Juli 2004.

  1. Sonne54

    Sonne54 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2003
    Beiträge:
    29
    Ort:
    Salzburg
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    Hallo an alle!

    Wer kann mir helfen?
    Ich habe extreme Verdauungsprobleme /Verstopfung.
    Dieses Problem tritt zeitweise auf, aber dann so stark daß eigentlich nichts wirklich hilft. Hab mir vorgenommen, mal drauf zu achten wann das passiert - bzw. was der Auslöser ist...
    Aber mir sagen alle die ich frage, ich halte an etwas fest, ich hab Probleme mit dem Loslassen. Da ich mich eigentlich schon sehr mit mir Beschäftige, aber einfach nicht dahinter komme, was das sein könnte, bitte ich um Hilfe.

    (nebenbei bemerkt, ich ernähre mich "gesund", trinke sehr viel Wasser/Tee, mache viel Bewegung - weiß echt nicht weiter)

    Danke
    Sonnige Grüße
     
  2. esra

    esra Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    374
    Ort:
    Graz
    mmhhh tepperwein geht auf solche probleme näher ein... vielleicht borgst du dir mal ein buch von ihm aus oder kaufst dir ein solches.

    hier mal vorweg ein link, damit du siehst von welchem Buch ich spreche:
    http://tepperwein.at/cgi-bin/adinoshop.pl?f=*NR&c=20015&t=temartic&pid=72215
     
  3. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Hi Sonne,

    Ich hatte vor Kurzem eine ganz tolle Erkenntnis:
    Ich kann vom Glauben - Dinge und Situationen erkennen und verstehen zu wollen (müssen), um sie danach auflösen zu können - nur sehr schwer loslassen -> und mach mir dadurch das Leben selbst unnötig schwer :daisy:

    Nur vielleicht als Denkanstoß in eine neue/andere Richtung.
     
  4. Portrose

    Portrose Guest

    Hallo Sonne54.

    Wenn es dir weiter helfen sollte..... Versuche es doch.
    Es besteht eine innere anspannung.
    Trenne dich von den alten gedankenmustern.
    Öffne dich für neues.

    Gruß
    Portrose
     
  5. Sonne54

    Sonne54 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2003
    Beiträge:
    29
    Ort:
    Salzburg
    Danke für eure liebe hilfe... werde mir eure Ratschläge sehr zu Herzen nehmen

    Danke Sonne
     
  6. winnetou73

    winnetou73 Guest

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    ich habe tolle erfahrung mit ayurveda gemacht. viell gibt es in deiner nähe einen ayurveda spezialisten. ich habe einen bekannten der ziemlich schlimme darmprobleme hatte und mit den verschiedenen kräutern die ihm verschrieben wurde, hatt er wieder alles in den griff bekommen. und brauchte auch sonst keine medikamente mehr (die helfen bei verstopfung so wie so nix).

    eventuell helfen auch therapeutische öleinläufe (ja es klingt schrecklich, ist aber nicht so schlimm). natürlich nur unter aufsicht eines spezialisten!!!

    ist nur so ein tipp von mir. ich habe schon sehr viel gute erfahrung damit gemacht.

    lg
    romana
     
  7. Lebensliebe

    Lebensliebe Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juli 2004
    Beiträge:
    415
    Ort:
    Bayern
    Hi Sonne54,

    habe mal auf eine Frage: "Woher kommt Geiz" wie folgt geantwortet. Vielleicht kannst Du da auch für Dich was rausziehen.

    Ciao,
    Romana

    ...leider kann ich auch nur Vermutungen anstellen. Die Werbung macht sich eine der sieben Todsünden recht zunutze: "Geiz ist geil." :) Ich finde Geiz eher ziemlich gestört, im wahrsten Sine des Wortes.

    Die Psychoanalyse und dessen Begründer Sigmund Freud ordnet Geiz der analen Phase zu (18 Monate bis 3. Lebensjahr, Trotz- oder auch Autonomiephase). Das Kind beginnt sich als Individuum zu erfahren. In dieser Zeit beginnt es für den kleinen Menschen um Macht (Loslassen und Festhalten von z.B. Stuhl und Urin), Kontrolle (innere und äußere) und das Durchsetzen des eigenen Willens zu gehen.

    Ein Kind empfindet Lust bei der Darmentleerung, weswegen Exkremente teils auch häufiger zurückgehalten werden bzw. am After gespielt wird, um bei einer größeren Menge Kotes auch einen den Lustgewinn zu steigern. Kinder von ca. 1 ½ Jahren betrachten Kot noch als einen Teil von sich selbst. Folglich ist es besonders wichtig wie die Eltern auf das Hergeben von Ausscheidungen reagieren.

    Falls das Kind spontan einem eigenen Bedürfnis folgen darf und sich entleeren kann, wird es dies als gut empfinden. Als böse wird das Kind seine Exkremente bzw. auch sich selbst empfinden (solange Individuation noch nicht stattgefunden hat) wenn die Eltern das Kind zur Ausscheidung drängen (Kinder sollen nur wenige Minuten auf dem Topf sitzen), eine übermäßige Reinlichkeit an den Tag gelegt wird, sich vor dem Kot des Kindes geekelt wird oder das Kind mit viel Lob bestochen wird (das Kind kann vom Lob abhängig werden und bekommt Angst, sobald die Anerkennung ausbleibt).

    Für das kleine Kind ist der Kot kein „Bäh“ sondern ein Geschenk, das es einem freudestrahlend überreicht. Der Geruchssinn der Kinder ist durchaus entwickelt, doch sie werten den Geruch ihres Stuhls einfach anders.

    Empfindet das Kind Lust beim Ausscheiden, so wird es auch im Erwachsenenalter gerne geben, Freude an der eigenen Leistung haben. Falls ein Kind diese Lust nicht empfinden kann / darf, so kann es geizig und verschwenderisch werden, wird auch mit seinen Leistungen geizen und diese zurückhalten.

    Manche Mütter zeigen dem Kind, dass seine Scheiße eklig ist. Das Kind, das noch keinen Unterschied zwischen sich und seinen Ausscheidungen machen kann, kann sich somit auch abgelehnt fühlen. Auch eine übertriebene Reinlichkeitserziehung kann zu späteren Störungen führen, z.B. als Extrem machte eine Mutter ihrem Sohn regelmäßig zweimal die Woche Einläufe.

    Kommt es hier zu Störungen, kann u.a. folgendes auftreten:
    Zwangsneurosen: Reinlichkeitstick, Waschzwang, Putzzwang, Kontrollzwang (innere und äußere, z.B. über Verstopfung)
    Zwangsgedanken, Zwangsstörungen
    übermäßiger Ordnungssinn
    Machthunger, übermäßiges Autonomiestreben
    Angst loszulassen
    Sparsamkeit, GEIZ, Kleptomanie
    Rigidität im Denken und Handeln, Pedanterie
    Querulanz, Intoleranz,
    Tendenz zu Wutausbrüche, sadistische Impulse, Hass, Rachsucht, Ärger
    Ekelgefühle
    Eigensinn
    Späteres Einnässen, Einkoten, Verstopfung
    Tabuisierung des Genitalbereichs, Schamgefühle, Zweifel
    Gewichtsprobleme, Süchte
    geringes Selbstwertgefühl, geringes Selbstbewusstsein, kann nicht Nein sagen

    Aus aktuellem Anlaß: Psychologie an der Tankstelle (Werner Schmidbauer) http://www.bics.be.schule.de/son/verk...

    Geiz im Alter: Wessen "Geiz" erst später zutage kommt, bei dem mutmaße ich. liegt u.a. dem Geiz eine zunehmende Unsicherheit zugrunde. Ein junger Mensch vertraut noch mehr auf seine Fähigkeiten und weiß, er kann sich immer wieder das nötige Geld verdienen. Ein älterer Mensch will und kann teils auch nicht mehr so sehr für seinen Lebensabend aufkommen. Möglicherweise strebt ein älterer Mensch auch mehr nach Sicherheit und seinen Nachkommen etwas zu hinterlassen, und dies wird oft in Form materieller Güter gesehen. Eventuell geht Geiz auch mit einer Altersdepression einher. Nicht nur eine Niedergestimmtheit sondern sogar eine Lebensmüdigkeit kann dazu führen, sich nichts mehr zu gönnen und somit möglicherweise auch anderen nicht.

    http://www.geocities.com/CollegePark/...

    Geiz und Verschwendungssucht gehören zusammen ebenso wie zum Geiz auch die Armut gehört. Wer sich selbst gegenüber geizig ist, kann dies kompensieren und andere beschenken, was er sich selbst nicht gönnen kann. Doch wird wohl ein gewisses Maß an Unzufriedenheit wenigstens damit einhergehen, und in gewisser Weise auch vom Gegenüber auf anderer Ebene einge Gegenleistung erwartet oder dieser wird möglicherweise abgewertet, da man nicht aus ganzem Herzen und selbstlos geben kann.

    Wer zu sich selbst geizig ist, wird auch von anderen wenig bekommen bzw. das was er bekommt, schlecht bis nicht annehmen können. Eine Angst beim Geizigen ist zu verarmen. (Der Mensch kann im Kindesalter schon ein Zuwenig an z.B. Nahrung, Zuwendung, Bildung... bekommen haben.) Man muß das was man hat, halten, denn es könnte nichts mehr nachkommen. So denkt man wenigstens. Und da man sich selbst nichts bis nicht viel gönnt, kann Geiz in der Tat auch zu Armut führen...
     
  8. Sonne54

    Sonne54 Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    29
    Ort:
    Salzburg
    danke für deine Ausführliche Antwort. Werde mir das alles mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen und auch überlegen wie das in meiner Kindheit war.
    Herzlichen Dank für deine Hilfe
     
  9. Lebensliebe

    Lebensliebe Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juli 2004
    Beiträge:
    415
    Ort:
    Bayern
    Werbung:
    Hi Sonne54,

    Loslassen ist ein Thema von uns Allen, mehr oder weniger.

    Neige gerne dazu den Menschen mal ein paar Therapiestunden zu empfehlen. Ich glaube, daß jeder was dazu lernen kann. :) Doch wenn Du meinst, damit selbst klar zu kommen... Reflektieren ist sicherlich auch ein guter Einstieg.

    Eventuell helfen Dir auch Bilder und Geschichten, bei denen Loslassen von Vorteil war oder wäre.

    Weiß leider nicht mehr den Namen des Tierfilms. Hier wurde z.B. Salz in eine Flasche getan, und ein Affe war ganz gierig drauf. Doch mit der geballten Faust konnte er die Hand nicht mehr zurückziehen, als er mit dem Salz in der Hand wieder aus der Flasche wollte. Er steckte fest. Hätte er die Faust geöffnet, hätte er das Salz aus der Flasche bekommen, indem er die Flasche umgedreht hätte. Bei der Gelegenheit fiel ein Netz über ihn - glaube ich - und er wurde gefangen genommen und angebunden.

    Die afrikanischen Hitze tat zum Salz sein Übriges. Angebunden wurde er, weil die Affen ihren Wasservorrat, ihre Quellen nicht zeigen wollten. Als er total ausgetrocknet war, wurde er losgebunden, und lief schnurstracks auf die Wasserstelle zu, und der, der ihn angebunden hatte, hinterher. Vielleicht nicht die beste Geschichte. Doch ich finde sie witzig und schön. Ihm schmeckte das Salz, er war gierig drauf. Hätte er losgelassen, hätte er das Salz locker bekommen, und wäre nicht erst in der Falle gesessen. Gerade durch das Festhalten bekommen wir gerade oft nicht... :)

    Ich kenne Dich nicht, doch möglicherweise würden Dir auch ein paar Bilder (auf der Toilette) oder etwas das Du ständig bei Dir trägst, und das Dich ans Loslassen erinnert, bei Dir tragen. Vielleicht wäre es etwas für Dich in angespannten Momenten z.B. ein paar tiefe Atemzüge oder gar Entspannungsübungen zu machen... Es ist an Dir herauszufinden wie Du loslassen lernen kannst.

    Loslassen hat für mich auch was mit Angst zu tun, daß man eventuell nichts mehr nachbekommt, daß man zu kurz im Leben kommt... die Frage ist, wie stehst Du für Deine Bedürfnisse ein? Holst Du Dir das auch was Du brauchst?

    Ciao,
    Romana
     

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