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Kann jemand helfen?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Verena_M, 29. Juni 2008.

  1. Verena_M

    Verena_M Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. März 2006
    Beiträge:
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    Österreich
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    Hy, bin schon sehr lange nicht mehr hier gewesen (habe mich vor 2 Jahren hier eingeloggt) - ein Wunder das ich meinen Namen und das Passwort nicht vergessen habe!!

    Ich habe ein "kleines Problem", weiß zwar nicht wie ich es benennen soll, aber vielleicht weiß jemand bescheid.

    Ich bin nun gut 22 Jahre, habe in der Kindheit in einer Art Traumwelt gelebt, es war eine Welt in der ich mich als Dschungelkind sah, oder andere Dinge (hatte eine ausgeprägte Fantasie). Liebte es draußen zu sein, in der Natur, zu laufen, einfach zu sein, Kind sein eben. Doch dann kam ein Moment, ich sollte mir doch überlegen was ich nach der Schule machen solle, was wollte ich sein, was wollte ich lernen? Ich wusste es nicht, hatte nie einen "Traumberuf", meine Ideen waren nicht umsetztbar und meiner Fantasie entsprungen. Da gab es Berufswünsche wie "Hirte", "Bauer" usw. Ich wuchs am Land auf, das Wort Spiritalität gab es nicht, auch sprach man selten über Gefühle, es war eine "normale" Familie, wie aus dem Bilderbuch. Ich war damals glücklich ja. Doch als ich begann darüber nachzudenken, was ich einmal werden sollte, sah ich die Welt wie sie war. Ich erkannte Strukturen die da heißen: Schule, Beruf, Familie, Urlaub, Kinder,... Ein Schema in dem alle lebten, wollte ich auch? Ich erkannte das wird auch für mich der Weg sein, Beruf, Familie. Aber ich empfand es als ein Art goldenen Käfig. Arbeit, ja war Arbeit, aber Arbeit sollte doch "sich ausdrücken" sein. Ich hatte in mir eine Welt aufgebaut, sie kollidierte mit der Welt die ich sah. Alles war geregelt. Ich hatte Schwierigkeiten mit meinem Erwachsen werden, verstand ich doch so vieles nicht, andere scheinbar schon: warum dürfen Frauen nicht oben ohne gehen, warum nicht mit ausgestreckten Armen (als Erwachsener) über blühende Wiesen laufen, alles wurde so ernst, keine Fragen zum Sinn des Lebens (den das wäre ja nicht normal). Ich wurde sehr traurig, vielleicht erlebte ich damals (so mit 12 Jahren) meine erste Depression (im Nachhinein bedrachtet). Ich sah wie ich alles was ich liebte in mir vergrub, und mir sagte: Vergiss es nicht, vergiss es nicht wie es war die Freiheit, mit offenen Armen übers Feld zu laufen. Ich begann mir damals "Sinn-Fragen" zu stellen, wer war ich, wer waren wir alle, was war die Welt, wo lebten wir? Aber niemals sprach ich sie aus - den wenn ich es tat sah ich nur ratlose Gesichter vor mir. Oft hörte ich "Warum beschäftigst du dich mit sowas, ist ja nicht wichtig was nach dem Tod ist". Meine Mutter, sowie meine Großeltern gingen oft zur Kirche, doch konnten sie mir nicht erklären, was da eigentlich gebetet wurde, ich verstand es nicht. So las ich viel über Religionen, erkannte das das Herzstück einer jeden Religion die Liebe war, das "begegne jedem Menschen so wie du möchtest das sie dir begegnen". Ich betete viel hatte eine sehr gutes Verhältnis zu "Gott", oder vielleicht war es damals schon meine innere Stimme? Ein paar Jahre später kam das Internet ins Haus, ich entdeckte den Begriff "Esoterik" las viel. Vieles verwarf ich jedoch wieder, war es für mich doch zu seltsam daran zu glauben. Was mich aber anzog, waren Texte vom Bewusstseinswandel, Aufstieg. Langsam übernahm ich diese Weltbild, obwohl ich noch immer mir diesen einen Freiraum lasse, es könnte alles nur Einbildung sein. Meine Mutter wurde damals (vor 8 Jahren) schwer krank und verstarb. Ich erlebte Dinge, welche einfach nicht in mein Weltbild passten, ich erkannte es muss da viel mehr geben. Es gab Sterbedaten die genau zusammenpassten, es gab einen Brief der all meine Fragen am Sterbebett beantworteten. Ich empfand den Tod nicht als das Ende, natürlich war ich traurig, aber es war irgendwie erhebend. Das seltsamste war, das vor dem Tod in mir das Gefühl aufstieg, das ich damit einverstanden war, ich verdrängte es, aber es war eindeutig da. Dann begab ich mich auf die Suche, eine Art innere Reise. Ich erkannte sehr deutlich meine innere Stimme, sie ist geduldig, und sehr einfühlsam, beantwortet mir Fragen jedoch nie direkt, sondern immer mit Gegenfragen. Ich las vieles alles war mir doch neu: Aura abtasten, das die Welt als eines bedrachtet werden kann, dass wir zusammen gehören, die Zeit als alles findet im Jetzt statt. Ich erkannte das ich jetzt bin, und nicht einfach aufhören kann zu existieren, denn wenn ich einmal nicht mehr bin, würde es mich jetzt auch nicht geben, denn alles würde mit mir verschwinden und nie gewesen sein, deshalb kann ich nur hier und jetzt sein, weil ich jetzt bin. Ich erkannte so viel Schönes, in allem, selbst in einfach Dingen begann ich Schönheit zu sehen, ich sah sie sogar in Momenten der Traurigkeit, der Wut, usw. Ich machte mir Gedanken darüber wie die Welt anders sein könnte: zB eine Welt ohne Geld, eine Welt mit mehr Harmonie und Begeisterung.

    Nun bin ich an einem Punkt angelangt, es genügt mir nicht nur darüber nachzudenken, ich will es auch leben. Ich habe aber erkannt das ich mich so weit entfernt habe von meiner Familie, ich bin in mir ein Einzelgänger geworden. Ich erkenne ihre Gedankengänge, ihre Wünsche, ihre unausgesprochenen Worte - oder alles nur Einbildung? Ich habe plötzlich solchen Zweifel, war es der richtige Weg, habe ich mich verlaufen? Sollte ich mich nicht um andere Dinge Gedanken machen - aber mir erschien alles so oberflächlich, alles andere. Ich warf alles was Esoterik war beiseite, kein einziges Wort wollte ich mehr lesen, aber nicht lange, ein innerer Drang, in die Tiefe zu blicken. Und nun bin ich traurig, traurig weil ich nicht weiß ob ich einfach nur verrückt bin, traurig, weil ich den Mut nicht habe mit anderen über meine Gedanken zu sprechen (mit Menschen, welche scheinbar auch solchen Weg gehen), traurig und wütend weil ich irgendwie feststecke, irgendwie so mittendrin. Es ist ein Gefühl, nur ein Gefühl - vielleicht nur Einbildung.

    Wenn jemand einen guten Rat hat für mich, wäre ich sehr dankbar. Wenn jemand etwas genauer wissen möchte, einfach Fragen. Danke fürs durchlesen.
    Liebe Grüße
    Verena
     
  2. Bergdohle

    Bergdohle Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Mai 2008
    Beiträge:
    9
    Hallo Verena

    Ich kann dein Empfinden – das du momentan “feststeckst“ – aus eigener Erfahrung nachempfinden. Starke Sehnsucht nach Religiosität, Visionen und übersinnliche Erlebnisse liessen auch mein Interesse für das äussere Leben, oder besser gesagt, für das praktische äussere Leben, schwinden. Ich wurde zum Einzelgänger, esoterische Literatur und Meditation wurde mir wichtiger als der regelmässige Ausgang mit Kollegen. Die Folge war Einsamkeit und dass das äussere Leben wie Studium, Arbeiten etc. zur Qual wurde, mich nicht interessierten. Ja, auch ich steckte zwischen zwei Leben fest, zwischen dem spirituellen und dem äusseren Leben. “Was hat den mein äusseren Leben mit der Wahrheit zu tun“, fragte ich mich. Wenn wir aber bedenken, wie wenig die geistige Wirklichkeit im äusseren Leben enthalten ist, wie einseitig das äussere Leben den Menschen erfasst, den Mensch mit seiner unsterblichen Seele, mit seiner Aufgabe geistig vollkommener zu werden und Liebe zu entwickeln, erfasst, sind Gefühle des “feststecken“ wohl kaum zu vermeiden. Gerade weil du deine unsterbliche Seele und die geistige Welt spürst, findest du schlechten Halt im äusseren Leben. Ich persönlich glaube das diese Empfindung des feststecken gesunder, natürlicher ist als wenn wir uns ohne Probleme mit dem äusseren Leben identifizieren und somit auch keine Ahnung von unserer unsterblichen Existenz erlangen.
    Was mir geholfen hat? Immer und immer wieder musste ich mir bewusst machen, dass ich ohne spirituelles Leben nur ein halber Mensch bin. Das mein Glücklich- und Zufriedensein sehr davon abhängt, dass ich meine geistige Seite akzeptiere und das ich mich spirituell entwickeln kann. Aber auch indem ich dem Drang alleine zusein, nicht immer nachgebe und auch Freunde schätzen gelernt habe, die überhaupt nichts von Spiritualität wissen wollen. Geholfen haben mir auch ernste Gespräche (kein small talk) mit Freunden über persönliche spirituelle Erfahrungen. Gleichgesinnte Freunde sind sehr wertvoll.
    Im Nachhinein weiss ich, dass mir die Einsamkeit vorbestimmt war, ich glaube die Einsamkeit hat mir geholfen / hilft mich der geistigen Welt zu öffnen und meine spirituellen Bedürfnisse zu entdecken und zu entwickeln, wichtig ist jedoch, dass ich mich bemühe, auch das Gute im äusseren Leben zu fühlen und mein Interesse diesbezüglich nicht zu verlieren. Ich glaube jeder ernsthafte Esoteriker/in kennt solche Momente, wo er am äusseren Leben leidet und das Gefühl hat, spirituell keine Fortschritte zu machen. „Steter Tropfen höhlt den Stein“, nur nicht aufgeben.

    Ich wünsche dir alles Liebe

    Bergdohle
     
  3. Verena_M

    Verena_M Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. März 2006
    Beiträge:
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    Österreich
    Danke für deine einfühlsame, verständnisvolle Antwort. Schön zu sehen das du diesen Teil von dir akzeptiert hast. Ja es ist auch ein Teil von mir, wahrscheinlich ein Teil von jedem von uns. Ich glaube das viele damit Schwierigkeiten haben es zu akzeptieren oder gar zu leben. Denn es gibt (noch) nicht sehr viele welche mit diesen Themen offen umgehen, aber es werden mehr.

    Liebe Grüße
     
  4. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    burgenland.at
    hallo Verena!

    nun, dann will ich dir meine spirituelle entwicklung als möglichkeit anbieten, um mit deiner vergleiche anzustellen oder gegensätzlichkeiten herauszufinden:

    in unserer kindheit hatte unsere mutter eine glückliche wahl getroffen und es erfolgte keine bindung an eine bestimmte religonsrichtuing, sondern als moralisch aufbauendes element wurde uns ein engelsbild, ein schutzengelbild mit kindern, als moralischer und geistiger halt empfohlen, dem wir uns zuwenden konnten. diese allgemeine richtung kann ich nicht genug betonen, denn dadurch ergab sich das gewohnte prägende bild nicht, das uns von aussen entgegengekommen ist.

    etwas später in der zeit der schulischen ausbildung kam dann wieder rein zufällig ein buch in meine hände, das sehr ausführlich über die asana-übungen in der lehre des yoga in wort und bild sehr genau auskunft geben konnte, und von da war schon der anfang über die atemtechnik, die vollatmung, so beeindruckend, ebenso wie die entspannung des körpers, die bestimmung der schwere des körpers durch den geist, und dazu die schwerelosigkeit des geistes aus einer solchen befindlichkeit heraus. also ganz im gegenteil, wie wir es aus dem alltag des westens gewohnt sind, in einem schnelllebigen und gestressten tagesablauf.

    die situation der ausweglosigkeit kenne ich ebenso, aber nicht im bezug auf das menschliche jenseits, sondern dann wenn sich die gelernten möglichkeiten in einer weltllichen entwicklung ausgelaufen hatten, und der nächste schritt der entwicklung auf sich warten liess. da habe ich dann auch so lange nach den verschiedensten möglichkeiten gesucht und gefunden, damit es in der sache selbst weiter gehen konnte, das ging dann so lange weiter, bis ich den gesamten komplex der sache die für mich wichtig erschien in und auswendig kannte und mir hier keiner mehr etwas vormachen kann. eher ist es umgekehrt, und ich wäre in der lage auf dem von mir ausgewählten gebiet als lehrer tätig zu sein, auf einem weltlichen sektor.
    aber nicht nur der bevorzugte teil gehört zu den bewältigenden angelegenheiten im leben, sondern genau so auch die geringer betrachteten und die stellen da noch die grössere herausforderung dar. da gilt es dann auch die vorlieben zurückzustecken und alle energie auf den weniger begabten bereich zu konzentrieren.

    in spiritueller hinsich habe ich solche bestrebungen nie sonderlich forciert, sondern sie begleiten mich eigentlich schon so lange ich denken kann, in den verschiedensten formen und arten. aus einem entspannten zustand, in einer ruhigen gestaltung, wo man meint sie gehören bei jedem zum alltag. nur ab und zu kommt dann so ein moment, wo ich mir sagen muss:

    "das was ich hier sehe, und das was ich hier und jetzt wahrnehme,
    das findet bei den anderen neben mir etwa, gar nicht statt."

    ich gehe davon aus, auch in dieser entwicklung hat sich alles schritt für schritt entwickelt, und wurde auch mitunter vom zufall kräftig begleitet.

    so ein nicht zufälliger und daher gesteuerter schritt könnte es also durchaus sein, in einer spirituellen entwicklung, wenn man in anderen personen lesen lernt, oder aus geschriebenen berichten auf personen der vergangenheit einen sachlichen bezug herstellt.

    wie aufregend und toll muss es dann erst sein,
    wenn man aus visionären bildern der vergangenheit in diesen zu lesen beginnt ...

    ... oder in jenen der zukunft.


    und ein ;)
     
  5. Verena_M

    Verena_M Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Hallo Teigabid, leider bin ich bei der Hälfte deiner Erzählung über dich nicht mehr ganz mitgekommen.

    Für mich sind auch Engelsbilder bzw. Schutzengelsbilder eine Art Glaube, da ich sie nicht sehen kann - wie viele andere.

    Ich habe in meiner Familie nur beten zu einem Gott gelernt, aber ohne große Gefühle oder Erklärungen. Und als Kind hinterfragt man noch nicht alles.

    Du sprichst von spiritueller Entwicklung, was verstehst du darunter?

    Ich bin grundsätzlich ein sehr skeptischer Mensch, der vieles hinterfragt. Was ich sehe, sehe ich, was ich denke und fühle kenne ich. Manchmal gibt es aber auch dieses Wissen, ein Gefühl das dies so stimmt.

    Was bedeutet spirituelle Entwicklung? Wo führt sie hin? Ist es einfach nur das Interesse an esoterischen Themen? Viele Themen verstehe ich nicht, viele Themen lösen in mir starke Abneigung aus, vor allem solche, wo ständig für irgendetwas einem Schuld gegeben wird, oder wenn das Gefühl in mir ausgelöst wird, nicht richtig zu sein. Oder diese bestimmten "eingegebenen" Tatsachen, so nach Weltuntergang, wir sind alle schuld, wachet auf, etc. Damit kann ich leider nichts anfangen, weil ich es nicht begreife, und meine Gefühle sich dagegen sträuben - also ist es nicht richtig für mich.

    Manchmal jedoch, wenn über Eigenverantwortung, Heilung, Liebe gesprochen wird (ohne Ausnahme von irgendjemanden) - damit kann ich mich anfreunden. Doch sobald es heißt nur jene, andere nicht, sträubt sich alles in mir, weil ich mich immer, aber wirklich immer auf die Seite stellen würde die es nicht betrifft, vor allem deshalb weil ich nicht wüsste wo eine Grenze zu ziehen ist.

    Bedeutet sprirituelle Entwicklung, mehr zu "wissen"? Aber was nützt es mir, wenn ich nicht damit leben kann bzw. es mir im Leben nicht weiterhilft. Ich habe zudem große Abneigung gegen Menschen, welche scheinbar für alles DIE Antwort haben, woher denn??? Wenn ich sie nicht habe, warum dann sie??

    Tja, mich interessiert das alles schon, aber auf einem sehr hinterfragenden Weg.

    Was ist Spiritualität zur Zeit für mich? Es ist einfach eine hinterfragende Sicht der Dinge. Es ist für mich eine Suche nach einer Erfüllung einer Sehnsucht in mir, einer Sehnsucht nach Leben. Es wird für mich immer den inneren und den äußeren Weg geben. Den eines ohne dem anderen geht einfach nicht.

    Könnte noch viel schreiben, bin aber gespannt auf eure Sicht der Dinge.
    Liebe Grüße
     
  6. Woherwig

    Woherwig Aktives Mitglied

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    Hallo Verena,
    spiritueller Weg oder spirituelle Suche bedeutet ganz einfach, daß man sich mit den oberflächlichen Riten "seiner" etablierten Religion nicht mehr zufrieden gibt. Man sucht Antworten und es ist erstmal ganz normal, daß man statt einer wirklich wertvollen Antwort über alles andere, nebensächliche aber stark aufgebauschte Esoterische stolpert.
    Es gibt wirklichmenschen, welche mehr wissen als Du - genauso wie es Menschen gibt, welche noch nicht soviel wissen haben wie Du!
    Die Frage nach dem Warum erübrigt sich eigentlich, denn Du selbst hast Dir schon die Antwort gegeben: weil Dein Inneres ERleben und Dein äußeres Erleben nicht teilbar sind! So war es auch schon für Menschen vor Dir. Manche hatten vielleicht "glück" und eine bessere Ausgangssituation - manche vielleicht eine schlechtere. Der eine braucht länger, der andere nicht so lange!
    Was spielt es für eine Rolle? Es geht um Dich - nur um Dich!
    Es bringt Dir nichts zu wissen, daß ich selbst genauso lange suchte und dabei für mich heute noch wichtige Dinge über die Kabbala, Engel, Träume, Astrale etc. gelernt habe bevor ich meinen Weg mit den für mich akzeptablen Antworten fand. Mein Weg paßt für mich - wie könnte ich vermuten, er würde für Dich passen?
    Du selbst mußt Dir alles kritisch anschauen und dann aus Deinem Inneren heraus wirst Du (eines Tages) wissen, welches der richtige Weg ist für Dich!
    Die größte Lernaufgabe ist es wohl, in dieser Welt zu leben aber nicht von dieser Welt!
    Und was Deine weltliche Suche angeht: Lebe Dein Leben!
    Auch ich habe in diesem Leben schon viele Leben "verarbeitet":D bis ich meine Wurzeln, mein Inneres mit meinem Äußeren verknüpft habe!
    Obwohl ich bis heute Kleidung nicht verstehe, füge ich mich notgedrungen dort, wo es sein muß!
    Was aber hält Dich an einer Blumenwiese in der Natur ab, einfach mal "frei durchzurennen"?
    Wir selbst erlegen uns Beschränkungen auf - manche sind gut, manche sind nützlich und andere sind - für die Anderen:rolleyes: !

    Ich weiß - leicht geschrieben, schwierig umgesetzt! Was ich aber klarmachen will ist, nur die Grenzen zu akzeptieren, welche für Dich klar und logisch sind!
    Dazu muß man oft seine Heimat verlassen, manchmal sogar sein Land!
    Doch nichts ist für immer, selbst Mauern werden mürbe und zerfallen!

    Lebe Deinen Traum- Dein Leben - nach Deinen Gesetzen im Rahmen des menschlichen und sozialen Miteinanders!

    ICh wünsche Dir von Herzen alles Liebe bei Deiner Suche

    Woherwig
     
  7. Verena_M

    Verena_M Neues Mitglied

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    Danke Woherwig für deine Antwort. Tja das mit der Kleidung kommt mir bekannt vor, doch frage ich mich eher warum modernes. :)

    Ich habe heute einen Text übers anders sein geschrieben, er verdeutlicht am besten den Kampf der derzeit in mir vorgeht. Gerne möchte ich in hier hereinkopieren, jene welche es lesen möchten, einfach lesen. Und gleich von vornherein, ich arbeite daran mein Selbstvertrauen aufzubauen, und versuche Dinge nicht mehr zu stark zu bewerten. Oft fällt es mir leichter Dinge aufzuschreiben, Dinge welche ich anderen vorwerfe, sind oft jene Dinge die ich selbst mache, zB wünschte ich das andere offener seien, sollte wahrscheinlich ich zuerst einmal mich in der Offenheit üben.

    Anders sein

    Mir ist bewusst, dass wenn man seine Andersartigkeit heraushebt, es dazu führt sich noch viel mehr anders zu fühlen. Mir ist bewusst, dass es besser wäre, wenn man sich die Gemeinsamkeiten bewusst macht. Aber dennoch fühle ich mich sehr anders. Ob ich tatsächlich soo anders bin, oder ob es nur aus meiner (ev. beschränkten) Sichtweise so ist, kann ich nicht beurteilen.

    In wie weit fühle ich mich anders? In welchen Bereichen fühle ich mich anders?
    In erster Linie sind es meine Gedanken. Ich mache mir Gedanken darüber wer ich bin, wo diese Welt existiert, wer wir Menschen sind, was Tiere und Pflanzen tatsächlich sind, ob es mehr gibt als man sieht. Diese Dinge habe ich mich schon mit 12 Jahren gefragt, vor allem in diesem Alter habe ich gemerkt das diese Gedanken sich nicht jeder stellt, ich eben anders denke, mich andere Dinge interessieren. Manchmal bin ich in mich gegangen und habe mich selbst gesucht, etwas in mir das alles weiß, mir Antworten gibt, gefunden habe ich die Stille. Gefunden habe ich sehr viel, meine innere positive Stimme, meine Gefühle, meine Phantasie. Ist es normal sich über diese Dinge Gedanken zu machen – oder bin ich einfach anders?

    Ich verstehe viele Dinge nicht. All diese Dinge welche scheinbar normal sind, aus irgendeinem mir nicht ersichtlichen Grund. Da seien alle ungeschriebenen gesellschaftlichen Regeln*, und die Tatsache dass man nicht über Gefühle und über wahre Gedanken spricht. Die meisten Menschen (in meinem Umfeld) sagen das, was sie glauben das man sie zu sagen hören glaubt, und nicht unbedingt das was sie tatsächlich denken und fühlen. Viele leben hinter dieser Fassade, und doch ist Schmerz, Traurigkeit und unerfülltes Leben zu sehen, wenn man genauer hinsieht. Die wenigsten Menschen strahlen eine Aura aus, eine Aura der Begeisterung, der Freude am Leben, jene Menschen von welchen ein „Strahlen“ ausgeht, sind eher selten. Warum verstehe ich viele dieser Dinge nicht, bin ich zu dumm? Warum lebt man hinter dieser Fassade, warum nicht darüber sprechen, was man wahrhaftig denkt und fühlt? Warum mache ich mir überhaupt darüber Gedanken – bin ich einfach anders?

    Etwas was ich für mich erkannt habe, ist, das es wichtig ist, sich selbst zu leben, mit jeder Faser seines Lebens. Denn nur so kann ich glücklich sein, und das Gefühl bekommen, sich selbst zu leben, sein Leben zu leben. Mein Ziel (in diesem Leben) ist, am Ende sagen zu können, ich habe den Weg gefunden um glücklich zu sein, ich habe an diesem Leben teil gehabt, ich habe all diese Dinge die in mir sind zum Ausdruck gebracht, warum sollte ich sonst auf dieser Welt sein? Wenn nicht das was man in sich hat, zu leben? Warum ein Leben, wo ich mich ständig verstecken muss? Warum ein Leben in dem ich das mache was andere glauben es wäre das richtige für mich, woher sollen sie es wissen? Warum ein Leben leben, das darauf ausgerichtet ist, was scheinbar normal ist, was scheinbar richtig ist, wer bestimmt, diese scheinbaren Regeln für eine Gesellschaft, warum leben wir danach, obwohl wir manchmal anderer Meinung sind, andere Dinge wahrhaftiger finden? Warum mache ich mir überhaupt darüber Gedanken, wäre es nicht besser einfach alles so hinzunehmen? Machen sich auch andere darüber Gedanken, warum sprechen sie sie nicht aus? Haben auch andere ein ähnliches Ziel in ihrem Leben, was möchten sie erreichen, warum sprechen sie nicht darüber was sie wirklich wollen, warum anpassen?

    Es gibt mir Kraft, in der Natur zu sein – alleine. Das Rauschen der Blätter der Bäume kann für mich Trost aber auch einfaches Necken bis Stolz und Freude bedeuten. Es berührt mich das Rauschen des Korns zu hören, den Flügelschlag eines Vogels wahrnehmen zu können. Ich bin fasziniert von all den Farben die mich umgeben. Ich brauch diese Zeit für mich, um mich in meiner tiefsten Ebene meines Seins, wieder zu erkennen, um mich wieder zu finden. Ich fühle mich verbunden, Zeit wird endlos, eine Leichtigkeit und Lebendigkeit breitet sich in mir aus. Meine Phantasie eröffnet mir Dinge, faszinierend ihnen zu folgen. Ist dies normal, oder werde ich verrückt? Ist es normal, oder fehlen mir schlicht und einfach andere Interessen, andere Dinge mit denen ich mich beschäftigen sollte? Oder bin ich einfach anders?

    Als Kind war es einfacher, diese scheinbare Andersartigkeit zu leben. Wenn ich eine Tanne taufte, welche noch 10 cm groß war, welche jetzt schon größer ist als ich, dann war es für andere wohl einfach kindliche Phantasie, etwas was mit dem Erwachsenenalter verschwindet. Doch berührt es mich noch heute, und würde gerne noch in diesem Leben leben. War es doch das normalste auf der Welt, einfach zu laufen, weil es Spaß machte, so ist es jetzt eine Überwindung, weil ich doch beobachtete das dies nicht mehr zum Inbegriff des Normalen gehört. Man sieht nicht Menschen laufen, sondern joggen, laufen höchstens mitten in der Nacht, wenn der Alkohol sein bestes gibt. Bin ich schlicht und einfach nicht Erwachsen geworden? Kann ich mein Erwachsen sein nicht annehmen?

    Am schlimmsten finde ich, wenn ich mich mit Dingen beschäftigen sollte, welche mich einfach nicht interessieren. Da wären Dinge wie Schminken, passende Kleidung, passender Haarschnitt, einfach äußeres. Ich würde mich als gepflegt beurteilen, fühle ich mich doch auch nur so wohl. Meine Kleidung und mein Haarschnitt, waren mir wichtig so unauffällig wie möglich zu halten, bin ich doch in meinem Wesen schon so anders. Doch manchmal falle ich selbst in dieser Unauffälligkeit auf, weil ich schon zu normal wirke, vielleicht zu langweilig, oder zu „Mauerblümchenhaft“. Warum interessieren mich diese Dinge nicht, warum bin ich so anders?

    Mich faszinieren all diese Dinge welche anders sind. Im geschichtlichen Bereich, ungeklärte Rätsel, wie zB die Linien von Nasca, oder die Kristallschädel, oder scheinbare Ufo-Sichtungen. Ich bin in diesem Bereich genügend skeptisch um nicht alles sofort so zu akzeptieren wie es einmal gesagt wird, ich versuche steht pro und kontra zu finden. Es ist für mich lediglich interessant, doch übernehme ich nicht wirklich viel in mein Weltbild. Scheinbare Erklärungen für diese oder jene Phänomene sind für mich einfach nur versuchte Erklärungen welche die Wahrheit nicht unbedingt treffen müssen. Doch kenne auch ich die Wahrheit nicht, aber bin gespannt was andere sich darüber Gedanken machen. Dass ich mich allein für den spirituellen Bereich interessiere, spricht schon für eine Art Andersartigkeit. Mich faszinieren Energiearbeiten wie Prana Heilung oder Radiästeshie. Warum beschäftige ich mich mit diesen Dingen, welche doch fürs Leben selbst nicht wichtig sind? Warum beschäftige ich mich nicht mit Dingen wie Autos, Kleidung, Kinder etc.? Warum finden andere diese Dinge nicht genau so faszinierend?

    Ich suche in allen Dingen eine gewisse Tiefe. Bei allen Dingen, welche geschehen oder sind kann man Tiefe finden. Lange Zeit konnte ich diese Sicht der Dinge nicht akzeptieren, noch immer habe ich Probleme damit. Aber ein Leben nur mit Oberflächlichkeiten? Warum kann ich nicht in scheinbar Oberflächlichem meine Begeisterung fürs Leben finden, so wie viele andere? Vielleicht sind sie nicht soo oberflächlich wie ich glaube, dass sie sind?



    Es fällt mir sehr schwer mein Leben zu leben. Weil ich Dinge denke und für wahr empfinde, welche nicht dem Normalen entsprechen, oder fällt mir einfach der Weitblick? Vielleicht nehme ich es nur so wahr, weil es eben in meinem jetzigen Umfeld so ist, und bei den meisten anderen ist genau das Gegenteil der Fall? Vielleicht ist mein Umfeld in Wahrheit unnormal.

    Meine größte Angst im Leben ist es, nicht normal zu sein. Deshalb dreht sich in meinem Leben wohl alles um dieses Thema. Ich versuche um kein kleines bisschen aufzufallen, alles unnormale wird nicht nach außen gezeigt, dass macht mich sehr reserviert und unnahbar. Ich habe Angst davor in Wahrheit in die nächste Irrenanstalt eingeliefert zu werden, ich habe Angst davor, meinen Sinn für die Realität zu verlieren. Ich habe Angst davor in einer Welt zu leben, in der mir niemand folgen kann, weil sie so abwegig ist. Was hätte mein Leben dann noch für einen Sinn? Es wäre wohl genau so schmerzhaft, wie teilweise mein jetziges Leben, wahrscheinlich nur noch um einiges unklarer und verwirrter. Diese Angst lässt mich beobachten, was machen andere, wie weit darf ich mich hinauslehnen ohne hinauszufallen? Wie weit darf ich gehen um noch dazu zu gehören?

    Es fällt mir sehr schwer so glücklich zu sein. So vieles hinter einer Mauer der Angst zu verbergen. Wahrscheinlich ist alles halb so schlimm, wie fast alles im Leben vor dem man anfangs Angst hatte. Doch wie weit kann ich hier gehen? Wie weit kann ich mein Leben leben? Wie von dieser Angst frei werden, verstehen mich doch selbst manche Psychologen nicht, welche doch wohl selbst Probleme haben müssen, sonst wären sie nicht an diesen Themen interessiert. Wo ist die Grenze zwischen verrückt sein und normal sein? Wie frei werden, von dieser Fessel, welche meine Freude zum Leben Einhalt gebietet? Es wäre viel einfacher, Menschen beobachten zu können, welche genau dies oder ähnliches leben, ohne verurteilt zu werden.

    Aber vielleicht geht es jedem so von uns, und in Wahrheit wartet man nur darauf, dass jemand den ersten Schritt macht? Vielleicht wartet man darauf, dass andere dem ersten folgen? Vielleicht wartet man bis zum Schluss, um sich ganz sicher zu sein, auch dieser Weg ist möglich?

    Man sagt die Außenwelt ist ein Spiegel der Innenwelt. Meine Angst im inneren, lässt mich ständig auch im außen diese Trennung zwischen normal und unnormal machen. Meine Angst zeigt mir im außen genau das was sie nährt, nämlich Menschen welche genau das verkörpern wovor ich Angst habe, Menschen welche beurteilen und alles Unnormale schlecht machen und ausgrenzen. Und genau mit solchen Menschen umgebe ich mich vermehrt, sind sie doch diese Richtschnur nach der ich mein Leben ausrichte, an ihnen kann ich am besten erkenne was normal ist, was unnormal ist, weil sie es am offensten sagen. Es gibt genügend Menschen welche so sind wie ich, das ist mir bewusst, doch sind sie in der Minderheit. Ich habe Angst selbst mich nur mit solchen Menschen zu umgeben, denn ist es den normal wie sie leben? Alles in mir dreht sich um diese beiden Worte. Doch kann ich mich vor mir selber nicht verstecken. Meine Sehnsucht in mir, mein Leben in die Hand zu nehmen, treibt mich fast zum Rande der Verzweiflung, steht doch der größte Gegner, die Angst ihr im Wege. Im inneren Zerrissen, der Wahrheit nicht folgen könnend, soll das mein Leben sein? Soll ich immer in meinem Leben diese Zerrissenheit in mir fühlen, welche mich früher oder später ins Grabe bringt, oder die Angst überwinden, und einem Leben folgen, das scheinbar besser ist? Meine Angst spricht: „Vielleicht ist es nur scheinbar besser, in Wahrheit ist es aber genau das, was ich befürchte, nämlich noch mehr Einsamkeit, noch mehr Abgrenzung, Verzweiflung und Verrückt sein.“ Doch erlebe ich nicht genau das, im jetzigen Moment? Erlebe ich nicht genau diese Einsamkeit, diese Verzweiflung obwohl ich noch diese Art von Leben lebe? Es kann doch nur besser werden, oder?

    Meine innere Stimme, welche den positiven Gegenspieler einnimmt, ermutigt mich ständig aber sehr geduldig, meine Angst zu überwinden. Es ist ein Kampf der nur in meinem inneren stattfinden, wohl nicht sichtbar für andere. Wie viele kämpfen tagtäglich einen ähnlichen Kampf zwischen dem Wollen und der Angst? Dem Sein, der Freude und der Fessel die sie bindet. Und doch weiß ich das es der einzige Weg ist, um wahrhaft glücklich zu sein, weiß ich doch ganz gewiss, das es der einzige Weg ist um sein Leben zu erfüllen, sein Leben zu leben. Das einzige was mich nach außen Strahlen lassen wird, das einzige was der Welt und ihren Bewohner helfen wird, wenn jeder einzelne diese Kampf gewinnt, und beginnt aufzuwachen aus einem Leben der Angst. Ist es den ein Kampf? Wäre es nicht besser zu Vertrauen in seine innere Stimme, der Stimme die Leben verspricht, und einfach loszulassen, von der Angst. Ist es nicht loslassen, von dem Weltbild das ich jetzt habe?

    Doch wie, wie kann ich es schaffen? Einfach die Augen schließen und gehen? Einfach probieren? Oder muss mich das Leben dazu zwingen, in dem es immer schwerer wird zu leben, immer mehr Probleme mir erwachsen, bis ich beginne mein Leben in die Hände zu nehmen? Muss mir das Leben „Nachhilfeunterricht“ erteilen, bis ich keinen Ausweg mehr sehe, als den durch das Feuer der Hölle zu gehen. Meine Phantasie dazu: „Ja, durch das Feuer, aus dem Feuer, hinein in eine andere Welt, heraus aus der Hölle, in der ich bereits bin.“

    Ich wünschte es wäre leichter, und selbst hier frage ich mich, warum diese Gedanken? Warum nicht normal sein? Spielt mir meine Phantasie einen Streich? Habe ich zu wenige Freunde, zu wenig andere Beschäftigung? Warum diese Gedanken, warum kann ich nicht normal sein, wie jeder andere auch? Warum sich nicht nur um Oberflächliches kümmern, wäre doch um einiges leichter. Doch kann ich meine Augen nicht vor dem verschließen, was ich empfinde und denke. Ich kann mich entscheiden zwischen einem Leben des Versteckens, Traurigkeit und Unerfüllt-Seins; zwischen einem Leben das noch in der Zukunft liegt, einerseits Leben verspricht andererseits jedoch auch Verrückt sein bedeuten kann; und dem Freitod. Also Leben so belassen, Leben ändern oder Leben beenden. Wäre die Angst nicht, wäre die Entscheidung ein leichtes, nämlich mein Leben zu ändern, meiner inneren Stimme zu folgen, und einfach zu Leben.

    Mein größter Wunsch – einfach zu leben.


    *ungeschriebene gesellschaftliche Regeln = Mode, wäre doch Kleidung besser die länger hält; Ferrari = bestes Auto, obwohl doch ein kleines „besser“ ist fürs einparken; Frauen dürfen nicht oben ohne gehen; …..
     
  8. Woherwig

    Woherwig Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Mai 2008
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    Elsaß
    Hallo Verena,
    Du willst wissen, ob Du anders bist? Warum Du so und so denkst... reagierst.... fühlst.....?
    Du bist anders, weil Du auf der suche nach dem richtigen Pfad bist! Dabei willst Du nicht die Oberflächlichkeiten der Esoterik lernen und Dich damit zufrieden geben, nein....Du willst in die Tiefe eintauchen.

    Ängste hatten wir alle dabei....doch erkenne, daß es nichts gibt, wovor Du Angst haben solltest! Du hast keine Familie mit Mann und Kindern.....bist also frei! Du bist jung und mußt Dir nicht sagen: "in meinem alter"....auch hier also Freiheit! Du bist anspruchslos.....einfaches Aussehen, einfache Kleidung (wenn überhaupt), brauchst also nicht viel Geld zum Leben.....also auch hier frei!
    Verstehst Du, Verena? DU BIST FREI!!!!!!
    Wovor Angst haben?
    Wenn Du den Weg der "Lebenslehre".......:
    Zitat:
    Oder muss mich das Leben dazu zwingen, in dem es immer schwerer wird zu leben, immer mehr Probleme mir erwachsen, bis ich beginne mein Leben in die Hände zu nehmen? Muss mir das Leben „Nachhilfeunterricht“ erteilen, bis ich keinen Ausweg mehr sehe, als den durch das Feuer der Hölle zu gehen. Meine Phantasie dazu: „Ja, durch das Feuer, aus dem Feuer, hinein in eine andere Welt, heraus aus der Hölle, in der ich bereits bin.“

    ...gehen würdest, hättest Du wirklich Grund dazu, Angst zu haben!
    Mit jedem Tag mehr!
    Also gehe doch Deinen ersten Schritt auf dem neuen Weg....Dein SELBST wird Dich schon führen.
    Zurück könntest Du immer noch, oder nicht?
    Glaube mir.....beginnst Du erstmal, Dein Leben so zu leben wie Du es willst, erhältst Du auch Hilfe, sobald Du darum bittest.
    Man ist nie allein!
    Was brauchst Du jetzt noch, um den ersten Schritt zu tun?
    Gedankenruhe!
    Tue einfach aus Dir heraus - lasse geschehen! Mache das, was Dir liegt, wozu Du Dich berufen fühlst.
    Alles andere und alle anderen laß unbeachtet am Wegesrand.

    Ich wünsche dir alles Liebe

    Woherwig
     
  9. Verena_M

    Verena_M Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. März 2006
    Beiträge:
    25
    Ort:
    Österreich
    Hallo Woherwig, gedankenruhe, ist ein guter tipp. ich kenne solche momente, wo ich einfach bin und geschehen lasse, wo ich scheinbar noch alles viel intensiver wahrnehme, wo alles sich ins andere fügt, wie aus einer zauberhand. Es sind wunderbare Momente, manchmal Tage. Nur aus dem ganzen falle ich immer wieder mal heraus. Ich liebe diese Momente der inneren Stille, und doch ist da so viel mehr. Wie beschreiben? Ich bin genau so aktiv, nur das ich mich selbst nicht ausbremse, sondern einfach durch mich geschehen lasse, und gleichzeitig genau das mache, was ich möchte.

    Könntest du mir in etwa erklären, was zur zeit los ist mit mir? Nennt man dies Aufwachen bzw. sich selbst mehr bewusst werden? Wenn ich mir einen Moment schenke, und mich ganz annehme, habe ich immer wieder in Gesprächen mit anderen das Gefühl, sie laufen irgendetwas nach, aber sehen nicht hin. Ich kenne das noch von mir, ich würde mein Leben wie ich es noch vor fünf bis 10 Jahren lebte, als in einer Art Trance beschreiben, irgendwie noch viel eingeengter in Gedanken, und ich lief auch irgendetwas nach, war mir selbst jedoch kaum bewusst.

    Würde mich auf eine Antwort freuen
    Liebe Grüße
     
  10. Diller

    Diller Neues Mitglied

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    29. Juli 2008
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    22
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    Deutschland , Mittelhessen
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    Das was du zur Zeit Erlebst nennt mann auch die Neuausrichtung eines menschlichen Lebens. Es ist so viele geschehen was immer einfach und Nachvollziehbar war, nun ist ein tiefes Loch vor dir, welches von dir die Entscheidung verlangt, wie gehe ich weiter und wohin führt mich mein Weg ?

    Deine Innere Stimme, (deine Seele), sie spricht mit dir, sie gibt dir eine Hilfe, sie gibt dir den Rat, dein Leben zu führen, deinen Willen wahr werden zu lassen.

    Jeder mensch steht vor dieser Mauer der Angst, die es zu überwinden gilt, die Wege die uns Menschen geboten werden sind nicht breit und gut Ausgebaut, mit bunten Bildern, mit leuchtenden Reklameschildern. Nein dieser Wege führen uns nicht, sie verblenden unser inneres Sehvermögen. Gehst du den Weg der gerechten, willst du deine Erfüllung finden, musst du den Steinigen ,schroffen, gefahrvollen Weg des Lebens Wählen. Denn nur dieser Weg führt letztendlich zum Ziel der Erfüllung.

    Das nicht dazu gehören, ist solch ein Schnitt nicht möglich, sie sind eingebunden, in das Laufrad des >Lebens<,Du aber wirst aufgefordert den Weg zu suchen, den man gehen muss, jeder findet seine eigene Spiritualität, jeder geht seine eigene Wahrheit, seine eigene Zukunft, die Angst des Versagens ist eher als ein innerer Antrieb zu sehen, denn du wirst immer wieder aufgefangen werden in der Gemeinschaft der anders denkenden.

    Feuer lässt sich in den seltensten fällen mit Feuer löschen es entsteht ein neuer Brand der nicht unter Kontrolle zu bringen ist. Es kommen neuere Ängste, die dich wieder, zu eine neuen Versagen treiben werden. Es bleibt nur die Möglichkeit, dich selbst zu verwirklichen, deinen eigenen Wege zu gehen, dein Glück zu suchen. denn es wartet irgend wo und unscheinbar auf dich. Die Verzweiflung an sich selbst, kann nur am Tun für sich selbst überwunden werden, abwarten oder das schaffen von endgültigen Positionen hindern dich immer wieder solange du es zu lässt.

    Verständnis wirst du nur bei dir finden, es wird immer wieder Neider geben, die versuchen ihre Zweifel, auf deine Schulter zu Laden, und sie zu den deinigen zu machen.

    Gehe jeden Tag eine Schritt nach vorne, und du wirst schnell die ersten Erfolge sehen, es sind die kleinen Dinge die dem Leben die Würze und das Glück bereiten.
    Du bist anders als die anderen, willkommen im Club, und mach dir keine Sorgen darum warum es so ist, du bist dazu bestimmt, jeder Mensch hat sein Bestimmung, wer von uns legt schon wert auf Äußerlichkeiten, sie sind nur störend.

    Dei eigens Weltbild ist Maßgebend, alles andere ist Anpassung, die dich umklammert, die dich würgt, auspresst un anschließend ausspuckt.

    Sei nicht so wie du Erscheinen willst, sondern wie du bist!

    Es gibt Hürden zu Überwinden, dir ein Dickes Fell wachsen lassen, Neigungen Erleben lernen, Nähe zu lassen, ohne abhängig zu werden.

    Gemeinschaft finden in anders denkenden, Mut zur VERÄNDERUNG zulassen.

    Innere Zerrissenheit, ist ein Zeichen für eine beginnende Veränderung, es gilt nun die richtige Wegweisung zu finden, hier gibt dir die Natur, deine Seele, der Schöpfer der Himmel und Erde gemacht hat, Hilfen. Hier findest du Entscheidungshilfe, hier wird dir nichts abverlangt was du nicht bereit bist zu geben.

    So ensteht aus dir ein neuer Mensch, der sagen kann, das Alte ist vergangen,aus einem suchenden, wird ein gefundener werden.
    Doch der Weg dorthin ist weit und Hart, ich habe ihn gehen müssen und habe es geschafft, ein kleines bescheidenes Glück gefunden zu haben.

    Tausende mal bin ich Wege gegangen, sie waren Öde und Leer, dann hat er mir den Weg gezeigt, einen Kompromiss, ich bin ihn gegangen und habe es gefunden, das Glück, ein Mensch zu sein, der zu dem Steht was er ist und was er darstellt.
    Ein ungehobelter Klotz, mit Ecken und Kanten, Groß und Steif wie aus Beton, und im Innern so weich zart wie ein Gänseflaum.
    Und trotzdem bin ich da, ich bin der Mahlstein der das Korn des Lebens bricht, niemand bestimmt über mich außer mir und der Schöpfer des Himmels und der Erden.
    Ich Ecke tagtäglich im Leben an, es ist mir so beschieden, doch im laufe meines Lebens, werden auch diese Ecken und Kanten, rund geschliffen, so ist aus einem groben Klotz, doch noch ein Mensch geworden, der etwas Glück empfinden kann.

    Lebe dein Leben, so wie du es für dich vorgesehen hast, Suche den Glauben, an einen gütigen Gott, er wird dir beistehen, wird dich auf den rechten Weg führen und er gibt dir Kraft und Frieden, tagtäglich aufs neue, um dich zu Stärken und dir Liebe zu schenken.

    Versuche den Menschen der warst hinter dir zu lassen, Starte ein neues Leben.
     
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