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Jesus Christus und seine Botschaft im Lichte der Gnosis

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Plissken, 4. Januar 2020.

  1. Plissken

    Plissken Sehr aktives Mitglied

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    Im Johannesevangelium wird der Anfang als das Wort, das Leben und das Licht bezeichnet (Joh. 1,1). Dieses Licht ist, so Johannes der Evangelist, Jesus Christus.

    Licht und Finsternis, Leben und Tod, Geist und Materie sind die zwei Pole, zwischen denen sich das spannende Drama um Gott und den Menschen mit Jesus als entscheidendem Vollstrecker eines Paradigmenwechsels sich abspielt: ein typisch gnostisches Szenario, in dem die Gnosis ein tieferes Verständnis der esoterischen Lehre Jesu möglich macht.
     
  2. parsival

    parsival Aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    das da wäre?
    magst du mal etwas von diesem tieferen gnostischen verständnis mitteilen?
     
  3. Plissken

    Plissken Sehr aktives Mitglied

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    Alles hat einen Anfang. Das ist logischerweise Gott, der der Anfang von Allem ist. In der Gnosis wird er Vater genannt und entspricht dem von Jesus in den Evangelien beschriebenen Vater, der nicht mit dem alttestamentarischen Gott der Israeliten zu verwechseln ist.

    Jesus als der Einzige Sohn des Vaters ist der wahre Ursprung des Alls, die „Blaupause“ (Logos), nach der das All aus dem Licht des Vaters entstand. Diejenigen, die an Jesus Christus glauben, werden ewiges Leben erlangen und Teil des Alls, das heißt des Leibes Christi, siehe z.B. innere Bedeutung der Eucharistie.

    Durch den Glauben werden wir Kinder Gottes, aber Jesus Christus ist der Einzige Sohn des Vaters. Das scheint ein Widerspruch zu sein, aber ist keiner, wenn man die Bedeutung der Worte „Gott“ und „Vater“ kennt.
     
    Seal144, Chaosmagie1820, Talen und 2 anderen gefällt das.
  4. parsival

    parsival Aktives Mitglied

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    interessant! kennst du sie?
     
  5. Desperado

    Desperado Sehr aktives Mitglied

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    Nun, das geht bis Vers 4, was du inhaltlich bringst.

    Oben ist dir ein Fehler bei der Quellenangabe geschehen, kann alles und jedem passieren, aber hier versagt's dir schon. Wo also, steht das?
     
  6. Plissken

    Plissken Sehr aktives Mitglied

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    Joh. 1,18 sagt: „Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.“
    Dieser Vers macht klar, dass Gott und der Vater nicht dieselbe Person sind. Wir kennen den Vater nicht, weil er unergründlich ist. Deswegen ist Christus zu den Menschen hinabgestiegen, um sie mit dem Vater bekannt zu machen und sie zu Ihm zu führen.

    Der in der Genesis erwähnte Schöpfergott ist nicht der einzige Gott, wie das Wort „Elohim“ (Mehrzahl: die Götter) nahelegt.
    Der Vater hingegen ist der einzige Vater. Er ist mehr als ein Gott. Er ist die Einheit, der Ursprung, vor dem nichts existiert hat. Er braucht nicht vollendet zu werden, weil Ihm nichts fehlt. Er ist Licht.

    Von diesem Licht spricht das Johannesevangelium. Was ist Licht? Das in Gen 1,3-5 genannte Licht? Nein. Das ist lediglich durch Himmelskörper erzeugtes physikalisches Licht. Das Licht des Vaters, von dem Jesus spricht, ist kein Licht dieser Welt. In dieser Welt gibt es kein Licht, nur Finsternis. Das wahre Licht kommt von oben und kann nur von denjenigen wahrgenommen werden, die ebenfalls aus dem Licht abstammen. Gleiches zieht Gleiches an. Der Geist (pneuma) ist Licht. Der Körper (hyle) ist Finsternis. Jesus Christus holt den Lichtmenschen aus der Finsternis, um ihn in dessen Heimat zurückkehren zu lassen. Das ist das Himmelreich, die Schatzkammer des Lichtes.
     
  7. Plissken

    Plissken Sehr aktives Mitglied

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    Du hast bestimmt diesen Vers gelesen:
    Joh 1,9-10: "Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht."
    Was sagt dir das?
     
  8. Desperado

    Desperado Sehr aktives Mitglied

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    Dass du deine Behauptung schon im Eingangsbeitrag hättest belegen sollen, die immer noch nicht belegt worden ist.
     
  9. Plissken

    Plissken Sehr aktives Mitglied

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    Ja, hätte man machen können. Das ist aber nicht das Hauptthema. Was hältst du von der Aussage, dass Jesus Christus das im Prolog von Joh. 1 erwähnte Licht ist? Wenn Du tief darüber nachdenkst, handelt es sich um eine gewaltige Aussage, finde ich.
     
    Alfa-Alfa und Talen gefällt das.
  10. Desperado

    Desperado Sehr aktives Mitglied

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    Ich halte von deiner Antwort, dass sie sich herauszureden versucht!
     
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