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Die Symbolik des Jesus Christus in der Bibel:

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Demetrius, 23. April 2012.

  1. Demetrius

    Demetrius Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2012
    Beiträge:
    86
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    In der Bibel symbolisiert der Jesus die ICH - Vorstellung (Ego) als Körper und Person, und der Christus die ICH - Vorstellung des lebendigen göttlichen Geistes.

    Der Gott, haucht SEINEN GEIST in eine Form aus Lehm. Somit ist der Mensch, lebendiger Geist Gottes in der Materie. Wenn aber der Geist in die Materie kommt (um diese zu beleben), so "stirbt" er. Dieses Sterben bedeutet aber keinen Tod im irdischen und körperlichen Sinne, sondern es bedeutet, daß der göttliche Geist im Körper UNBEWUSST wird. (In der Bibel bedeutet Tod und Nacht fast immer UNBEWUSST). Darum sagt auch der Christus: "Ich bin gestorben für die Welt". Dieser Geist Gottes ist also "gestorben", um in einem Körper geboren zu werden - um in der Welt geboren zu werden - damit er in der Welt wieder seines wahren Selbst bewusst wird, und dann den Menschen den WEG beschreiben kann, um wieder zum Ursprung des Seins zurück kehren zu können.

    Dieses unbewusste SEIN des göttlichen Geistes im Körper, nimmt nun über die Sinne die materielle Welt (in die der Geist Gottes hinein geboren wurde) für WAHR. Er hat vergessen, daß er göttlicher Geist ist, und hält sICH nun für die Person, und den Körper. Jetzt muß ihm wieder durch Erfahrungswerte in der materiellen Natur bewusst werden, daß er nicht Person und Körper, sondern göttlicher, lebendiger Geist ist. Darum sagt dann auch der Christus: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, keiner kommt zum Vater den durch MICH"!

    Der Weg zur Vollendung, führt also nur durch das bewusstwerden des göttlichen Geistes im noch lebendigen menschlichen Körper, und dieser göttliche Geist kennt den Weg, der "nur" bewusst gemacht werden muß. Alles Wissen ist im wahren Selbst des Menschen vorhanden, es muß aber hervor gebracht, und im menschlichen Geist (Verstand von VERSTEHEN und VERSTÄNDNIS) bewusst gemacht werden. Was den Menschen daran hindert, ist das EGO, welches durch die materielle Sinneswahrnehmung entsteht, und unersättliches BEGEHREN hervorrufen kann.

    Dieses EGO, ist also zu überwinden und zu vernichten, damit die wahre Erkenntnis vom SEIN (was bin ich) aus dem göttlichen Geist (wahres Selbst) im menschlichen Geist (Verstand) BEWUSST gemacht werden kann.

    Somit ist die Symbolik des "Todes" Jesu verständlich geworden.

    Der JESUS (die persönliche Ich-Vorstellung und alles Begehren aus dem EGO) muß "STERBEN", damit die wahre Vorstellung vom göttlichen SEIN, der CHRISTUS entstehen (Auferstehen) kann.

    So bedeutet dieser Tod eben keinen körperlichen Tod, sondern den Tod einer falschen VORSTELLUNG. Der Menschliche Geist kann immer nur EINE Vorstellung vom SEIN haben. Entweder eine irdische, oder eine göttliche. Darum muß die irdische Vorstellung erst komplett gelöscht sein (Jesus: Selig die armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich), damit Platz geschaffen ist, für diese NEUE Vorstellung. Wenn der menschliche Geist (Verstand) vollkommen leer ist, dann ist das der "Jüngste Tag", an dem der göttliche Geist in das Bewusstsein des lebendigen Menschen vordringt.

    Bibel: "ICH schaffe den NEUEN Menschen…"
    "Fleisch gesinnt wird zu Fleisch, Geist gesinnt wird zu Geist".

    Dieses höchste Wissen, wurde in früheren Zeiten tatsächlich von den Weisen, welche es aus sich SELBST erkannt hatten, mit ABSICHT und zu RECHT geheim gehalten, und nur in Symbolik weiter gegeben. Denn Unwissende neigen dann dazu, sICH als Person (EGO) für göttlich zu halten, ohne ihr Begehren überwunden zu haben. Zwischenzeitlich wird die Aussage: "Du bist göttlich", regelrecht breitgetreten, und falsch ausgelegt. Also kann man es auch RICHTIG zeigen.

    Es ist sehr wichtig zu verstehen, daß die höchste Erkenntnis aus dem göttlichen Selbst erst dann VON ALLEINE KOMMT, wenn das EGO und alle Begehren für sICH (die Person), überwunden und ausgelöscht sind!
    Wer sICH künstlich das göttlich SEIN SUGGERIERT, hält sein ICH - EGO, mit allen Begehren, Zu- und Abneigungen für göttlich. Das hat zur Folge, daß dieser Mensch ein total aufgeblasenes Ego erhält, und dadurch in tiefste geistige DUNKELHEIT fällt (UNBEWUSST). In der Bibel wird dieser Zustand mit Judas - dem VERRÄTER - symbolisch gezeigt, der sein göttliches Selbst für Geld (Reichtum, Macht) verkauft hat.

    In der Bibel zeigt also der Jesus den WEG, und nach dem Kreuzestod und der WANDLUNG im "Grab" ist er der CHRISTUS der sagt: Der Vater und Ich sind EINS". Dieser geht dann über Wasser, durch Wände, und erscheint und verschwindet.
    Diese Aussage ist auch bei Buddha in "Lohn der Büßerschaft" zu finden.

    Zum Abschluss noch etwas aus den Upanishaden (die Essenz):

    Wenn alle Begehren, die im Herzen wallen, aufgegeben sind, wird der Sterbliche unsterblich.
    Wenn alle Knoten, die das Herz einschnüren, gelöst sind, wird der Sterbliche unsterblich.
     
  2. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.830
    Ort:
    hear(hier)
    vielen dank sehr interessant
    wie macht man jetzt unbewusstes bewusst
    wie überwindet man seinen egosimus?:)
     
  3. Demetrius

    Demetrius Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2012
    Beiträge:
    86
    Geduld :)
    Kommt noch, oder auf meiner HP - stöbern. ;)
     
  4. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
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    Ort:
    burgenland.at
    In der Bibel symbolisiert der Jesus die ICH - Vorstellung (Ego) als Körper und Person, und der Christus die ICH - Vorstellung des lebendigen göttlichen Geistes.

    Meiner Meinung nach sind die Aufzeichnungen und die Symbolik der Bibel mehr geerdet,
    als man allgemein glauben will.
    Ich fange da am Ende an, dort wo uns eine Hinrichtung vor Augen geführt wird,
    da ist es zum Erfassen einfacher sich auf einen Petrus zu konzentrieren, im Dabeisein,
    als die gesamte Zahl der Apostel im Auge zu behalten.
    Obwohl mit diesem Petrus und seinem Leugnen das Verhalten der gesamten Belegschaft zum Ausdruck gebracht worden ist,
    und deren Anwesenheit bei der Schaustellung einer Leiche.

    Sie haben sich alle zusammen schuldig gefühlt, das ist kein Wunder,
    aber sie haben daran gearbeitet, diesen Zustand optimal zu minimieren.

    Es hat sich auch nie ein Folgepapst „Petrus II“ genannt,
    denn „intern“ hätte er sich damit als „alle Apostel“ bezeichnet.



    Der JESUS (die persönliche Ich-Vorstellung und alles Begehren aus dem EGO) muß "STERBEN", damit die wahre Vorstellung vom göttlichen SEIN, der CHRISTUS entstehen (Auferstehen) kann.


    Aus meiner Warte wird die Göttlichkeit als „Zweireiher“ verwendet in der Bibel.
    Es galt als Besonderheit, dass nicht nur irgend ein Prophet wie alle 28 anerkannten anderen auch, in die Öffentlichkeit getreten war, sondern dass da plötzlich einer aus dem höchsten Rang der Herrschaft und Priesterklasse endlich mit dieser Qualität ausgestatten worden ist.

    Wenn das kein Zeichen ist an das die Menschen glauben sollten,
    eines das unbedingt sogar über seinen Tod hinaus publiziert werden musste,
    dann weiß ich nicht …

    „Der Sohn des Allerhöchsten“ und „der Sohn Gottes“ sind so eine Einheit geworden.

    Zwangsläufig haben sich daraus Rivalitäten ergeben,
    vor allen bei jenen Höhergestellten die nicht mit der Fähigkeit der Prophetie behaftet waren.
    In dieser Abgrenzung verwende ich „Prophetie“ als jene Eigenschaft,
    die auch für nicht Eingeweihte etwas zum Anfassen war,
    was früher oder später zu sehen gewesen ist.



    Wenn alle Begehren, die im Herzen wallen, aufgegeben sind, wird der Sterbliche unsterblich.
    Wenn alle Knoten, die das Herz einschnüren, gelöst sind, wird der Sterbliche unsterblich.


    Entschuldige, aber das ist eine zu romantische Darstellung.

    Allein der Wiederholungsfaktor, im immer wieder neuen Entstehen von Menschen als Körper mit den entsprechenden Grund- und Funktionsprogrammen, lässt uns eine sogenannte „Unsterblichkeit“ erkennen, an die wir gerne glauben möchten.

    Eigentlich ist aber diese Unsterblichkeit nur das Bestehen der Menschheit über einen längeren Zeitraum,
    als die Spanne des einzelnen Menschen.

    Aber gewiss gibt es eine länger andauernde Befindlichkeit danach – OHNE KÖRPER – in der Nähe dieser Menschheit, aber da kann man nicht mehr von einer „höheren Qualität“ des Lebens sprechen.

    In der Gemeinschaft dieser Befindlichkeiten liegt mehr der Schlüssel des Lebens,
    weniger ist nur eine Symbolik darin zu erkennen.

    Darum gelingt das Leben im Labor heute auch nur in geringer Form.




    und ein :weihna2
     
  5. Demetrius

    Demetrius Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2012
    Beiträge:
    86
    Entschuldige, das ist aus den UPANISHADEN. Mit die ältesten Wahrheiten.
    In dieser Aussage geht es genau um das AUFGEBEN des EGO = Begehren und Eigennutz für SICH – die PERSON.

    Ansonsten ist die Bibel in Ihren GESCHICHTEN, reine SYMBOLIK.
    Ob die Plagen bei Moses, die Sintflut bei Abraham, oder die Leidensgeschichte bei Jesus. All das ist Symbolik.

    Das, was lebt, das lebt EWIG. Der Körper lebt nicht, sondern er wird belebt. Doch der GEIST identifiziert sich als ICH mit der Person und dem Körper. Darum sieht er sich GETRENNT von Anderen, und nicht als EINHEIT – was er eigentlich ist. Darum entwickelt er das BEGEHREN (Ego) für SICH.
    Wenn der Geist sich nicht mehr mit dem Körper identifiziert, erkennt er sein wahres Selbst, welches nicht Körper sondern lebendiger Geist und bewusstes SEIN IST.

    Es muß also eine falsche Vorstellung im Geist „STERBEN“ (was die PERSON Jesus symbolisch ist), damit die richtige Vorstellung „AUFERSTEHEN“ kann (was symbolisch der CHRISTUS ist).
     
  6. anadi

    anadi Aktives Mitglied

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    Hallo Demetrius,

    Wo in der Vedischen Literatur steht dass,
    das Ego = Begehren und Eigennutz für SICH
    oder, dass
    Begehren und Eigennutz für SICH = die PERSON (das wäre auch die Definition für den Begriff Person!)?

    PS
    die Symbolik passt als Vedisches Konzept, aber wenn du die Quellen des Christentum , wie auch die Entstehung der Christlichen Literatur untersuchst, wirst du feststellen, dass die Jesus Geschichte a „make-up“ story (erfundene Geschichte) ist.

    Gruß
    anadi
     
  7. zenko

    zenko Mitglied

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    Beiträge:
    196
    Demetrius,
    es ist sehr gut was Du hier machst.

    Glaube mir.
    Verstehen wird es hier kaum jemand.
    Hier im Esoforum versuchen Sie meistens ihr eigenes Ego aufzublähen.
    Nichts weiter...

    Irgendwann wirst Du es auch begreifen das es im Esoforum reinste Zeitvergeudung ist.


    Deine Themen bringen es aber alle auf den Punkt !!!
    Nur verstehen will es keiner.
     
  8. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

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    11. November 2007
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    hear(hier)
    danke schon mal für alle deine mühe
    hab schon mal rübergeschielt:D
     
  9. Demetrius

    Demetrius Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2012
    Beiträge:
    86
    Tejobindu-Upanischad:

    3. Diejenigen alleine erlangen Samadhi, die ihre Sinne gemeistert haben und frei von Zorn sind, frei von Eigenwillen, und von Vorlieben und Abneigungen, ohne Egoistische Bindungen an Menschen oder Dinge.

    Alles was zur Vermeidung genannt wurde, das entspringt dem EGO!

    Sicher ist die Bibel eine Sammlung von GESCHICHTEN! Welche aber jeweils in ihrer Symbolik die geistig- seelische Entwicklung (Bewusstwerdung) des Menschen zeigen. Moses, Noah, Jesus, sind jeweils in sich abgeschlossene Lehren. Die gleichen Bewusstseinszustände, werden aber auf verschiedene Art durch verschiedene Symbole gezeigt.
    Die Bibel ist zwar das meistgelesene Buch, aber auch das Buch, das von den Wenigsten wirklich verstanden wird, und dazu noch von den Kirchen falsch ausgelegt wird.

    Grüße
     
  10. Demetrius

    Demetrius Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2012
    Beiträge:
    86
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    Hallo Zenko,

    Danke für die netten Worte!
    Ich streue halt mal etwas Wissen in die Runde.
    Ich schreibe nur zu gewissen Zeiten in verschiedenen Foren.
    Es ist immer der/die Eine oder Andere dabei, der/die aus den Texten etwas mitnehmen können.

    Es gibt ja in der Bibel das Beispiel von Sämann: „Die Saat fiel dann eben auf Felsen, unter die Disteln und auf fruchtbaren Boden“.

    Wenn man guten Samen hat, sollte man ihn wenigstens ab und zu mal aussäen.

    Grüße
     
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