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ist die Natur immer gut?

Dieses Thema im Forum "Natur und Spiritualität" wurde erstellt von puenktchen, 22. Januar 2015.

  1. puenktchen

    puenktchen Guest

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    Hallo
    für Pflanzen und Insekten sag ich klar ja.
    Aber für viele wildlebenden Vögel und Säugetiere?
    ich selber gucke mir jedenfalls keine Natursendungen mehr an, in denen die Tiere in der grausamen Natur kämpfen und umkommen müssen. ich gehe lieber in den Zoo und in den Tierpark, in denen sich um die Tiere gekümmert wird und sie sehr alt werden.
    gruß puenktchen
     
  2. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.914
    Die Natur ist nicht grausam, sie IST.
    Zoo oder Tierpark? Ach wie toll, man "kümmert" sich um die Tiere. Leben ist das nicht! Ich habe in die Augen von gefangenen Wölfen geschaut und mir liefen dabei die Tränen. Da lodert nicht mehr das unbändige Feuer der Wildnis, in diesen Augen steht Resignation, Langeweile, manchmal regelrechte Trauer und Verzweiflung. Ich sehe das, fühle das, die gaffenden Menschen am Zaun (möglichst noch bei der Fütterung, ist ja sooo "spannend") sehen nur ihr Sonntagsvergnügen.
    Wölfe? Ach schau mal wie sie lustig knurren beim Futtern. Und nun noch'n Eis für die Kurzen und dann ab zu den Affen, die machen immer Späße... Arrrgh...

    http://svarci.deviantart.com/art/Wolf-love-149027379
    Schau sie Dir an und erzähl mir dann, daß die sich ach soooo wohl fühlen!

    LG
    Grauer Wolf [​IMG]
     
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  3. sage

    sage Guest

    Ich geb Euch beiden recht...allerdings...wenn man Zoos umgestalten würde...die einzelnen Tierparks sich auf wenige Spezies spezialisieren würden...könnte daraus was Gutes entstehen...Besucher würden dann eben mit Bussen da durch fahren und die Tiere sehen...oder eben auch mal nicht...


    Sage
     
    puenktchen gefällt das.
  4. cheerokee

    cheerokee Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2012
    Beiträge:
    1.391
    Ort:
    waldviertel raabs
    Die Natur ist nicht Grausam , das ist die Natur ,
    Aber sind nich auch wir Menschen Schuld daran das Tiere immer weniger zu Fressen finden : Vor Jahren hatten wir hier im Waldviertel einen Sommer wo es keine Beeren Früchte usw.... gab und Viele Eichhörnchen Vögel und Co gestorben sind da es zu wenig Futter gab . Ich habe eben dann Kastanien gesammelt Nüsse und Obst gekauft altes Brot ausgelegt im Wald und wo auch immer . Tierparks Nein Danke ! So wie Grauer Wolf schon geschrieben hat sieh mal in dei Augen dieser Tiere - unglücklich und Trauer siehst du . Sicher diese tiere brauchen sich nicht auf Futtersuche begeben - aber das hat nichts mit ihrem Artgerechten Leben zu tun .

    lg Cheerokee
     
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  5. puenktchen

    puenktchen Guest

    guck ich mir nicht an deinen link
    ich sehe das was ich hier sehe. im Zoo ist es hier gut für die Wölfe, in dem Tierpark scheint sich das Rudel nicht komplett zu verstehen, find ich auch nicht gut.
    Handaufzuchten kennen aber keine Wildnis. wird auch viel Romantik von Menschen hineininterpretiert und eigene Sehnsucht und letztendlich ist es nur ein harter Überlebenskampf für Tiere.
    wie alt werden denn Wölfe in der Natur durchschnittlich? die, die erschossen werden, massakriert und überfahren werden mit eingerechnet. und die, die an Krankheiten sterben, an Ungeziefer. hier bei uns ist die Tollwut jedenfalls nicht ausgestorben, ich hab vor ein paar Jahren noch einen tollwuterkrankten Jungfuchs gesehen. Mein Hund wird geimpft dagegen u.a.
    in Canada und im tiefsten Osten mag es gut sein für freilebende Wölfe, aber nicht hier! da möchte ich am liebsten zu jedem sagen: dreht bitte um, nicht weiter, ihr seid in Gefahr!
    gruß puenktchen
     
  6. puenktchen

    puenktchen Guest

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    als ich Kind war, waren die Zootiere noch in Käfige eingesperrt, nicht schön. es ist ja schon vieles zum Vorteil der Tiere umgestaltet worden in den Zoos. natürlich auch für die Gäste, die sich wie in der Wildnis fühlen sollen.
    einen Serengetipark kenne ich auch.
    und wir haben hier noch in der Nähe so ein Mini- Wildtiergehege, in dem man keinen Eintritt zahlen muß. und auch dort wird sich um die Tiere gekümmert, top. dort leben u.a. ein paar Raben und Dohlen mit Verletzungen, die in der Natur null Chance hätten. Dort sind sie die Lieblinge und machen wirklich keinen unglücklichen Eindruck in ihrer Voliere.
    gruß puenktchen
     
  7. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.914
    Ich habe mir auch die Kommentare zu dem Bild angeschaut. Genau einem fiel auf, daß die beiden sehr traurig dreinschauten... Der Rest oberflächlicher Dummschwatz.

    Bei altem Brot wäre ich a bisserl vorsichtig, das kann Probleme schaffen (und enthält z.B. Anti-Schimmel-Mittel u.ä.), ansonsten eine gute Idee.
    Was mich geradezu wütend macht, ist, daß die Menschen(massen) den wilden Tieren den Lebensraum stehlen und dann heuchlerisch und scheinheilig bis oberflächlich im Zoo/Tierpark vor'm Gehege stehen: Ach gugge mal, wie süß...

    Hmmm, ein Doppelportrait, bei dem ein Wolf beim anderen Wärme und Trost suchst. Aber der Augenausdruck würde Deine heile Zoowelt massiv infragestellen.

    Blödsinn. Wölfe zeigen in Zoos ein ausgesprochen abnormes Verhalten in der Sozialstruktur, das man in der Wildnis so nicht wiederfindet. Deshalb ist auch "Gehegeforschung" im Rahmen der Verhaltensforschung m.E. weitgehend sinnlos.
    Zoos und Tierpark machen schon einen Riesen-Werbebohei darum, wenn das Gehege 2000 m² aufweist. Ein Wolfsrevier mit sehr gutem Beuteangebot ist hierzulande aber runde 250 km² groß, das 125.000-fache, Raum zum jagen, umherstreifen, spielen usw. usf.! Noch Fragen?

    Glaub mir, ich weiß, wie hart der Überlebenskampf im Draußen ist. Aber es ist Leben!

    Wenn Du in Mittel- und Westeuropa lebst, kannst Du keinen tollwutkranken Fuchs gesehen haben, es sei denn, es ist sehr lange her. Wenn der reichlich "zerrupft" ausgesehen hat, dann hatte er Räude.
    Was ich markiert habe, ist das Werk von Menschen, die sich einbilden, die Natur "regulieren" zu können oder aus Mißgunst und Haß oder auch Gleichgültigkeit töten.. In der Wildnis werden Wölfe ungefähr 4...5 Jahre im Schnitt alt, aber Durchschnittswerte besagen nicht viel, weil da eben durchs Wetter umgekommene Welpen ebenso drin sind wie Wölfe, die ein biblisches Alter von deutlich über 10 Jahren erreichen.
    Weißt Du wie Deine Argumentation ähnlich klingt wie: Sperrt doch die Menschen ins Gefängnis. Da haben sie keine Sorgen, werden täglich gefüttert und für ein bißchen Freizeitgestaltung kann gesorgt werden. Gefällt Dir nicht? Aber wieso? Man hat's doch dann gut und ist den Fährnissen des Lebens nicht ausgesetzt... :D

    Btw., was ich über Wölfe schrieb (von denen ich nun mal am meisten verstehe), gilt natürlich auch für andere hochentwickelte Tiere (i.e.S. also Beutegreifer) mit Grips im Kopf.

    Tja und ich freue mich, daß sie heimgekommen sind und kann es kaum erwarten, mal welche zu treffen. Jetzt gilt es, denen, die sie unbedingt "managen" wollen, kräftig auf die Finger zu schlagen und ihnen klarzumachen, daß der Mensch nicht das Maß der Dinge ist...

    *schallend lach*
    Sich "wie in der Wildnis" fühlen... Der ist richtig gut. Ich habe echte Wildnis im Hohen Norden kennengelernt inkl. Lebensgefahr. Glaub mir, da ist nicht mal ansatzweise Ähnlichkeit.
    Und Serengeti-Parks o.ä. sind auch ein Witz. Ein paar rumlaufende Weidetiere und die Raubtiere (Löwen, Leoparden, Wildhunde, Hyänen etc.) schön brav hinter Gitter... Gnus und Zebras mit 'nem mitteleuropäischen Laubwald im Hintergrund... Lustig...

    LG
    Grauer Wolf
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Januar 2015
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  8. Nica1

    Nica1 Sehr aktives Mitglied

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    1.414
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    Wald und Wiese
    und unglücklich sind!!!!!!!!
     
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  9. puenktchen

    puenktchen Guest

    aber du selbst gehst sicherlich zum Zahnarzt wenn du Schmerzen hast, oder läßt dich operieren wenn dein Blinddarm bzw. Wurmfortsatz am platzen ist oder nimmst ein Antibotikum ein wenn du es brauchst. oder legst du dich unter den Busch und stirbst? nein du gehst zum Arzt und läßt dir helfen.
    und für Tiere heißt es eben, das ist Leben. vielleicht sollten die Menschen auch mal anfangen zu "leben". Dann würd sich die Überzahl auf der Erde von ganz alleine und "natürlich" soweit runter reduzieren, daß alles wieder im Einklang ist.
     
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  10. Amarok

    Amarok Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2014
    Beiträge:
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    ... und lässt Dir nebenbei die Currywurst oder ein Schnitzel schmecken, gell? Und nebenher dann "Ojeee, der böse Löwe reisst das arme Gnu. Pfui..."
    Weisst Du wie man solche "Denkweise/Sichtweise" unter Wildis nennt? -ALIENITIS- (Entfremdung)
    Wenn Du in den Zoo gehst unterstützt Du damit eher das Ausrotten ganzer Arten, aber dazu jetzt genaue Details zu schreiben, wieso weshalb et c, ist zu zeitintensiv, kann jeder selber nachlesen.

    Tiere beobachtet man dort, wo sie wirklich!! LEBEN, auch wenn das gut mal paar Tage dauert, und man sich schon auf die Natur einlassen muss. Aber eben genau das macht den Unterschied.

    Ich schliese mich Wolf def. an, die Natur ist NIE grausam, sie ist, weil sie ist! Wirklich grausam, nach moral oder eth. Punkten ist NUR der Mensch (zum. industrialisierte verzivilisierte)

    Das könnte witzig werden :) Wäre ich auch dafür. Von 1000 Menschen zB würden etwa 50 draussen klar kommen und sich zurecht finden. Und das beinhaltet sämtliche Skills, spirituelles Wahrnehmen, Integration und Interaktion mit der Umwelt; Fertigkeiten wie Fährtenkunde, Jagd, Unterkunft suchen/bauen uswusf.

    Wildnis (ich mag den Begriff nicht) findest Du nicht in Parks, oder in Anlagen. Das ist noch nichtmal ansatzweise "wild".
    Ich weiss nicht in was für einer Welt Du lebst/wohnst, ich kenn jedenfalls Gegenden, da läuft kein Mensch freiwillig rum, was glaubst Du wie wild es da ist?

    *kopfschüttelnd* Den Eingangspost oder den ganzen Thread nehm ich mal als Kopie und zeig es anderen Wildis
     
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