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[Hilfe] Bin ich depressiv oder Schizophren? Bin ich noch Heilbar?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von l3gal1z3, 28. Oktober 2009.

  1. l3gal1z3

    l3gal1z3 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. März 2009
    Beiträge:
    9
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    Hallo ihr,

    habe damals nach meiner Schule keine Lehre angefangen und bin nun das 3te Jahr arbeitslos, habe mal Arbeitsprojekte ausprobiert aber das war nicht so meins.Meine Jugend war auch nicht gerade toll, geschiedene eltern, Vater verstoßen, hat mich aber nie hart getroffen, Bruder Drogensüchtig weiß nicht ob er noch lebt, war damals ein sehr aktiver Schüler und hab immer blödsinn gemacht, auch keinen Schulabschluss. Hab mich da ich wusste es geht mit meinem Leben bergab mich beim Bundesheer gemeldet da ich wenn ich mich dort melde, es keinen Ausweg für mich geben wird und ich so von der Arbeit nicht fliehen kann. Die letzten 3 jahre saß ich meistens Zuhause vor dem PC...

    Hatte vor 3 Jahren noch einige gute Freunde mit denen ich jedes Wochenende einen über den Durst getrunken habe, was mich aber nach der Zeit ziemlich nervte, dieser Kater danach. Irgendwan gab es dan zoff und ich hab mich von den Freunden mit denen ich Wochenends immer trinke abgelöst. Seitdem an ging ich nur noch selten aus dem Haus, da ich ja keine Arbeit habe. Ab und Zu wenn die Chance besteht schau ich zu nem Freund den ich schon seit dem Kindergarten kenne. Dazu sollte ich sagen das ich ab und an mal einen rauche wenn die Chance besteht, genau an diesen momenten geht es mir gut, ist die einzige Zeit in den 3 Jahren wo ich sagen kann es ging mir positiv und ich konnte mich ablenken.

    Es hat sich die vielen Jahre ein Gefühl bei mir breitgemacht das ich nicht haben will, es zwingt mich immer über die Negativen Sachen in meinem Leben nachzudenken, ich kann kaum einen klaren Kopf fassen und zB in Ruhe einem Spiel am PC nachgehen oder beruhigt einschlafen. Immer verfolgt mich der Gedanke, meine Zähne sind bald kaputt, ob ich den Bundsheer standhalte, dieses neue Leben danach was mich zu 100% verändern wird, sehr viel Angst davor, geht es meiner Mutter gut, wie lange wird sie noch leben, was passiert danach. Gibt viele Sachen über die ich nachdenke, wenn ich Abends schlafen gehe brauche ich erstmal 30min bis meine Gedanken einigermasen verschwunden sind und ich einschlafe. Ich habe sehr unregelmässigen Schlaf mal bin ich die Nacht munter, mal am Tag. Kann aber gut damit umgehen, also aufstehen immer wenn ich will, egal wie lange ich schlafe, auch wenn es nur 1ne Stunde ist. Nur das einschlafen ist fast unmöglich, erst nach 20-30min...

    Meistens schlafe ich aber auch bis zu 12h da ich oft keinen Sinn sehe aufzustehen. Wie gesagt wird sich das mit Jänner ändern da ich dan zum Bundesheer einrücke. Aber das wird eine große Herausforderung da ich bei solchen Sachen ein unbeschreiblich negatives Gefühl im Bauch habe, es kommt zB wenn ich mich mit einem Freund treffe und der jemanden mitnimmt den ich nicht kenne, also Angst vor neuen Kontakten, oder die Sonne, ich hasse sie, wenn sie richtig stark scheint und es hell draussen ist muss ich mich sehr überwinden raus zu gehen da ich eine sehr helle Haut habe und es mir sehr unangenehm ist wenn mich andere Menschen sehen, obwohl ich sonst gar nicht so hässlich bin, nur extrem hell. Ich esse auch sehr unregelmässig mal viel, mal wenig, nicht gerade Gesund.

    Bin aber etwas untergewichtig, aber nicht Magersüchtig, kann viel essen ohne das mein Gewicht steigt. Ich hatte gestern einen Traum, so wie jeden Tag (träume viel und intensiv) es war ein Mädchen vor mir, ich weinte, sie kam zu mir und küsste mich auf der Wange, danach sah sie mich an und küsste mich am Mund hat auch irgendwas gesprochen, aber kann mich nichtmehr genau errinern, war ja ein traum, es war ein wundervolles Gefühl obwohl es nur ein Traum war, nach dem aufstehen war ich ziemlich fertig und hab viel darüber nachgedacht, über viele negative Sachen, dieses Gefühl war so schön hatte sehnsucht danach, doch es war nur ein Traum... Meine letzte Freundin hatte ich vor 3 Jahren, würde mir so gerne eine Person an meiner Seite wünschen die mich unterstützt und mit der ich reden kann.

    Habe nur 2 richtig gute Freunde, sonst noch ein paar Kollegen die ab und zu kommen und mich ausnützen, bin ein sehr guter Mensch und will nur das beste für meine Freunde/Familie. Meisten lade ich denen irgendwas aus dem Inet runter, kann dabei aber sehr schwer nein sagen, will mich mit ihnen nicht streiten, da ich sowieso den kürzeren ziehen würde, bin jünger, schwächer und dank meines tollen Lebens auch sehr schüchtern. Ab und zu fallen ach Kommentare über meine Helle haut. Wenn die Chance besteht das ich zu meinem besten freund kommen kann nutze ich die sofort, oft gehe ich ihm ziemlich am Sack und frage ihn öfters das selbe ob ich nicht doch kommen kann oder er sich zeit nehmen kann. Gab auch schon öfters Streit deswegen und ich dachte die Freundschaft sei aus, aber er ist ein guter freund und wir haben uns öfters wieder versöhnt. Doch ist er nicht die person mit der man über alles reden kann, nicht der beste Zuhörer, er hat auch schon einiges durchgemacht... ich habe Angst ausser Haus zu gehen am hellen Tage wegen meiner ganz besonderen hellen Haut und allgemein mein Aussehen.

    Mich verfolgt immer dieses Angst Gefühl. Damals als ich meine 2 Tage Musterung hatte und ich zum bundesheer musste damit sie mich tauglich oder untauglich machen können war so ein Punkt, es war schrecklich. Ich hatte davor schon ziemlich schiss, als ich dan in dem Auto vor dem Gebäude stand war das Gefühl am höchstpunkt, es war einfach nur schrecklich, am liebsten wäre ich weggelaufen! Ich habe es durchgedrückt und nach den 2 Tagen war ich stolz. Es war allerdings ziemlich hart, immer nur rumstehen, hatte Angst jemanden anzureden und saß immer nur rum und wartete bis ich aufgerufen wurde, die Zeit verging garnicht. Als uns Blut entnommen wurde, wurde ich mehrmals darauf angesprochen ob ich etwas Wasser möchte und ob es mir gut geht da ich so extrem weiß bin, mir ging es gut mit Ausnahme der vollen Aufregung. Soetwas will ich ehrlich gesagt nicht nocheinmal erleben, dieses schlimme negative Gefühl das mich Tag zu Tag verfolgt.

    Noch ein kleines Beispiel, vor ein paar Wochen habe ich es nach langer Zeit geschafft mit einem Freund von meiner Mutter arbeiten zu gehen, ihn einem halben Tag bei einer Baustelle zu helfen. Auch das war kein Zuckerschlecken mit diesem gefühl, war schon am Vortag ziemlich aufgeregt... Als es dan soweit war und wir aus dem Auto ausgestiegen sind und die Baustelle betreten haben war es wieder am höchstpunkt, ich wusste nciht was ich machen soll, wohin mit meinen Händen, wo soll ich hinsehen, was soll ich machen, zum Glück erklärte er es mir gut und das Gefühl legte sich nach ner Weile. Ich war Körperlich schon nach der ersten halben Stunde am Ende und wollte am liebsten wieder nach Hause, aber wie komme ich nach Hause, waren ja mit dem Auto da, auserdem wollte ich nicht versagen und hab es den ganzen halben Tag Durchgedrückt. War eine Arbeit am bau, ziemlich hart, eher nichts für mich, habe mich aber zu 100% angestrengt und er hat auch gesagt das ich gute Arbeit geleistet habe.

    Noch erwähnen sollte ich da ich nichtraucher bin, ich weiß nie wohin mit meinen Händen, mein Freund raucht ne Zigarette und ich denke an so unwichtige Sachen wohin mit meinen Händen. Ich gehe durch die Stadt und mir kommt eine Person entgegen, mein Kopf geht dan genau durch was ich nun machen soll, Hände einstecken?, eine Hand einstecken?, Kapuze aufsetzen?, wegschauen?... Hört sich sicher dämlich lustig an, das ist es aber gar nicht. Ich beneide die Menschen die über soetwas nicht nachdenken. Noch zu meiner Mutter, sie ist eine ganz liebe, hat mich immer unterstützt und mit mir shcon viel durcgemacht... Kinderheim, Polizei usw. Damals bin ich nur zur Entscheidung gekommen das ich mich zum bundesheer melde weil ihr es nicht gut geht wenn ich immer zuhause bin, hat damals auch ab und an geweint was mir noch mehr leid tat. Sie wollte das ich arbeitete, doch die Angst vor einem Gespräch, vor den Mitarbeitern, vor der Arbeit, vor dem Versagen hat mich abgehalten irgendwie etwas anzufangen zu Arbeiten. Doch ich würde gerne ein normales Leben führen...

    Einen Psychologen kann ich mir nicht leisten, deshalb würde ich es gerne selbst schaffen, aber wie nur... Hatte auch schon ab und an Selbstmordgedanken, aber als ich an meine Mutter und Schwester dachte, wie die am Boden zerstört wären wenn es mich nicht mehr gibt hat mich sofort davon abgehalten, würde es sie nicht mehr geben, würde es mich evt auch nicht mehr geben. Hatte als ich klein war mehrere Psychologen, aber da hatte ich diese gefühle nicht, dort war ich nur wegen meiner Schulischen Leistungen, und die konnten damals auch nichts ungewöhnliches feststellen. Noch erwähnen sollte ich, ich bin kein Dummer Mensch, in der Schule hatte ich immer die schlechtesten noten, doch viele wunderten sich warum, viele psychologische tests zeigten das ich für eine weiterführende höhere Schule geeignet wäre, hohe intelligenz, stattdessen bin ich sitzen geblieben und bekam keinen Abschluss, lag meistens daran das ich von 100 Hausaufgaben 10 davon gemacht habe, oder mich unter der Stunde anderswertig beschäftigt habe.

    Das war es Großteils, bitte schlagt mir nicht vor das ich einfach mal in die Stadt gehen soll oder in ein Lokal mit alten Freunden, das ist einfach gesagt, ich würde mich dafür nicht überwinden können... Das ist mir einfach zu schwer, meine Gefühle würden mich aufhalten. Auch was Magie, Schamanismus und Rituale angeht würdet ihr mit wohl damit nicht helfen, daran glaube ich nicht wirklich, tut mir Leid aber mein gefühl sagt mir das ist nur soetwas Aberglaube. Über wirklich Tipps würde ich mich freuen, zumal ich gerne die Angst vor allem negativen wegbekommen möchte.

    Bin ich depressiv? Wenn ja in welchem Stadion/Bereich? Bin ich Schizophren?

    Jedenfalls bin ich nicht der, der ich einst war, damals der Klassenkasperl in der Schule, immer Humor egal zu welchen Zeitpunkt...

    Hoffnungsvolle Grüße!
     
  2. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
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    26.439
    Hallo Du!

    Na da hast Du ja einen recht ausführlichen Einblick in Dein Innenleben gegeben.

    Du weißt selber, daß Selbstwertgefühl etwas ist, das nicht wachsen kann, solange sich im Leben kein Erfolgsgefühl einstellt. Wenn Du nicht für etwas wertgeschätzt wirst und anderen zur Last fällst, dann ist das ja für Dich eine ganz beschissene Situation.

    Du hast nicht erzählt, was genau die Ursache dafür war, daß Du keinen Schulabschluß hast. Und daß Du keine Ausbildung begonnen hast. Was war denn da? Was hat Dich denn so mitgenommen, daß Du dich nicht normal entwickeln konntest?

    Dein Berichten vom Bundesheer gefällt mir. Ich könnte mir vorstellen, daß Du davon profitieren wirst. Von der Kameradschaft. Und vielleicht ergibt sich ja in irgendeiner Weise eine Möglichkeit, einen Schulabschluß und eine Ausbildung zu machen. Ich würde Dir etwas Praktisches empfehlen, daß Du unter Menschen bist. hm?

    Also. Ich freue mich mit Dir, daß es im Januar bergauf geht. :banane:

    lg,
    Trixi Maus

    P.s.: die ganzen Gedanken, Du, die kommen nur, weil Du soviel Zeit hast. Wäre Dein Leben anders verlaufen, dann hättest Du für all diese Gedanken und Selbstzweifel weder Anlaß noch Zeit. Deshalb würde ich mir keinerlei Gedanken machen, daß ich krank sein könnte, wenn ich an Deiner Stelle wäre. Dir fehlt ganz einfach ein geregeltes Leben, das regelt dann auch das Innenleben. Und nicht andersherum. ;-)
     
  3. tekfrog

    tekfrog Aktives Mitglied

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    du bist einfach vom leben überlastet, butterweich & ned klar im kopf, weil der weg zur klarheit schmerzt & si mit faulheit ned so leicht vereinbaren lässt

    is mal mei erste diagnose, de i von mir kenn

    lg :blume:
     
  4. l3gal1z3

    l3gal1z3 Neues Mitglied

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    Hallo Trixi, danke für deine weisen Worte! :)

    Zu deiner Frage, in den ersten Hauptschulklassen ging es noch recht gut voran aber ab der 3ten Hauptschulklasse ging es bergab, aus dem Grund das ich keine Lust hatte Hausaufgaben zu machen da mir freunde/Zeit zu dieser Zeit wichtiger waren, in der 3ten bin ich dan sitzen geblieben und von der 3ten auf die 4te bin ich von der Schule geflogen da mein Hauptlehrer mit mir nicht klarkam, hauptsächlich Unterricht gestört oder andere davon abgelenkt. Da kam ich ins Kinderheim, aber nur Nachmittagsbetreuung und am Abend kam ich nach Hause, aus dem Grund das ich gezwungen war meine Hausaufgaben zu erledigen, was ich Zuhause nicht erledigt habe. Als die Schule vorbei war hatte ich viel unterstützung von aussen, also Betreuer und Jugendamt, sie halfen mir eine Arbeit zu finden, nach längerer Zeit als ich nichts fand wurde ich natürlich immer antriebsloser, ich hatte mal fast eine lehrstelle aber die war mir zu weit weg. Und umso mehr Zeit verging, umso weniger Lust hatte ich überhaupt noch zu arbeiten, und jetzt sind ca 3 Jahre vergangen.

    Zum Bundesheer, ja, genau aus diesem grund hab ich mich früher angemeldet, ich weiß es wird mein Leben zu 100% positiv verändern und ich werde wohl nicht mehr so sein wie ich damals also jetzt bin, aber genau davor hab ich sehr viel Angst, so eine große Veränderung, wie werden die Leute dort auf mich reagieren.

    Aber ich kann mir nicht ganz vorstellen das meine Gedanken so normal sind, es nur daran liegt das ich zu viel Zeit habe. Ein Kollege von mir hat auch viel Zeit, und der würde niemals darüber nachdenken wie er auf der Straße zu laufen hat, oder ob er überhaupt in die Stadt gehen soll mit seiner Hautfarbe.

    Vielen Dank für deine netten Worte Trixie,

    vielleicht ist es gar nicht sooooooo schlimm wie ich es mir vor den Augen halte, aber dieses schlimme negative Gefühl zerrt einfach an nur meinen Nerven...


    ::schmoll:
     
  5. evamaira

    evamaira Mitglied

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    Hallo du mit dem phantasievollen Namen, mir ist ein spontaner Einfall gekommen, den ich dir anbieten will; ich las deine Worte und mir fiel auf, dass du sehr sensibel über menschliche Beziehungen nachdenkst, dass du überhaupt dir sehr viele Gedanken machst und dass du den Zustand als negativ beurteilst - warum eigentlich. Probiere aus, den Zustand nicht als negativ zu bezeichnen oder gar als krank. Probiere aus, es einfach als Energie zu sehen, die du bemerkst, wahrnimmst; Energie, die bei dir vorhanden ist und die du mit deinen Händen umsetzen willst - du weißt ja nicht wohin mit den Händen, vielleicht ist es nur ein Nachdenken darüber, wohin mit meiner Energie - ? Vielleicht ist es tatsächlich einfach Energie, die du nicht in sichtbare Gegenstände wandeln kannst. Handeln, Dinge erschaffen usw. ist nicht nur Arbeit, für die man Geld bekommt. Handeln kann auch sein, ein Kunstwerk zu schaffen, nur für einen selbst, egal mit welchen Materialien, es muss noch nicht einmal etwas kosten. Es kann sein, dass es Überwindung kostet, ein Urteil zu ändern (das Urteil, dass es negativ ist, wenn man viel nachdenkt) Du bist klug und du hast es bereits geschafft, Hürden zu nehmen. Also schaffst du auch diese "Hürde" - probiere es einfach aus. Ich wünsch dir ein glückliches Gefühl und Zufriedenheit, wenn du "dein Werk" gefunden hast und dabei bist. Alles Gute sowieso,
    liebe Grüße,
    evamaira
     
  6. Custer

    Custer Mitglied

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    Hallo !

    Das mit dem Heer halte ich durchaus für eine gute Idee.
    Lernst Du, Dich zu disziplinieren.
    Aber das "RAUCHEN" solltest Du für diese Zeit einstellen.
    Wenn Sie es Dir nachweisen, kannst Du die Sache schon knicken.
    Es kann auch Psychosen auslösen ...
    Mach doch Sanitäter.
    Die werden immer gesucht und Du kannst auch noch anderen Menschen helfen.
    Viel Glück auf Deinem weiteren Weg

    son of the morning star
     
  7. l3gal1z3

    l3gal1z3 Neues Mitglied

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    Hallo Custer, Evamaira und Tekfrog!
    Vielen Dank für eure hilfreichen Tipps!

    Ich könnte meinen mir geht es jetzt schon ein wenig besser... Ihr meint ich bin vielleicht gar nicht Depressiv oder gar Schizophren? Hm... Was ich noch vergessen habe zu erwähnen, neben diesem Besagten Gefühlen gibt es auch noch meinen Puls der ins unermessliche steigt sobald irgendwas besonderes ansteht, also ich spüre wortwörtlich wie mein Körper auf Hochbetrieb schaltet, auf Maximaler Leistung arbeitet und meine Nerven beansprucht sobald irgendetwas diese gefühle auslöst. Unter diesen Gefühlsrausch ist es immer sehr schwer das ich mich auf das was eben passiert kontzentriere und die Angst ist groß zu versagen, das ist nebenbei noch so ein Problem.

    Kleines Beispiel, hab mich damals mit einer alten Schullkollegin getroffen mit der ich vor Jahren immer um die Häuser gezogen bin. Sie wollte sich in nem Kaffee treffen, anfangs war ich natürlich abgeneigt wegen diesen Gefühlen oder Depresionen, aber schlussendlich hab ich es irgendwie geschafft mich zu überwinden. Sie war mit ner Freundin da, kannte ich nicht und ich kam alleine... Argh, ging ja fast nach hinten los, wie oben beschrieben war ich durchgehend total aufgeregt, habs fast net mehr ausgehalten, hab es später irgendwie geschafft das ich aus dem Kaffee rauskomme.

    Sonst wars ganz ok, hab sie nach langem wiedermal getroffen, wusste meistens nicht was ich sagen sollte und wir saßen stumm da, am liebsten wär ich unter den Tisch gekrochen! Hab sogar bevor ich ins Kaffee gegangen bin es mal mit nem Schlückchen hochprozentigen probiert, nichts konnte die Aufregung stoppen. Wenn ich schonwieder dran denke was passieren wird wenn ich meinen ersten Schritt in die Kaserne mache, und die ganzen Zimmerkollegen treffe...

    :blue2:

    Werde den Thread hier natürlich weiterhin verfolgen, über jeden Tipp/Hilfe bin ich euch sehr dankbar.

    Beste Grüße ! :)
     
  8. tekfrog

    tekfrog Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    shizophren glaub ich nicht & depressiv is jeder mal zeitweise, was sich meist aus ängsten gemischt mit selbstzweifel & selbstmitleid zusammebraut

    eigentlich normal ;)

    hier können dir sicher n haufen leute ähnliche geschichten erzählen von denen man nichtmal denken würde dass sie s mal nicht so leicht hatten mit sich selbst, könnt jezz auch damit anfangen, aba bin scho zu müde..

    hat mi gfreut, schlaf gut & sonst a no alles liebe mit viel spaß dabei :)
    lg, frosch
     
  9. evamaira

    evamaira Mitglied

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    103
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    Niedersachsen
    tekfrok hat Recht, es geht eigentlich jedem Menschen so, dass er bei neuen Dingen im Leben oder aufregenden Situationen Herzklopfen hat und nervös ist, der eine mehr und der andere weniger - und die meisten können es bloss sehr gut verstecken

    so und heut hab ich noch eine idee, bin nur auf dem sprung und deshalb nur ganz kurz:

    hast du schonmal die Redensart gehört, dass jemand "ganz in etwas aufgeht" ?

    oder das jemand etwas "mit hingabe und wachsender Begeisterung" macht?

    oder so etwas wie einen "Flow" haben?

    weißt, ich bin selbst ein hypernnervöses wesen und wenn mir meine Sorgen über meine Sorgen und mein Sorgen-Machen und die Ängste dazu zuviel wurden, dass ich glaubte, ich müsste in Ohnmacht fallen -

    da hab ich dreimal tief durchgeatmet und dann exakt das gemacht, was in dem Augenblick wichtig war - und sonst nichts. Und im nächsten Moment nur wieder das gemacht, was dann wichtig war - sonst nichts. Und Stunde um Stunde ging es weiter - ich plante nur noch eine Stunde im voraus - und tatsächlich kam ich vorwärts
    und nahm mir keine Zeit mehr zum Sorgen-Machen, die Sorgen-Gedanken hab ich damit ausgetrickst

    kannst dir ja mal einen wecker stellen der dir nach einer Stunde Bescheid gibt und du machst beispielsweise Ordnung auf deinem Tisch - Stück für Stück, staubst vielleicht sogar den Bildschirm des PC ab und achtest auf jedes Detail - aber du denkst dabei nicht nach, bindest deine Gedanken an jeden Handgriff ... sozusagen ....

    du brauchst noch nich einmal über die zeit nachdenken, denn du hast ja den Wecker gestellt


    und ja, wenn du in der Kaserne bist, das ist eigentlich eine wunderbare Kur - für das zuviele Gedanken machen - denn da bekommst du null zeit fürs nachdenken, es kommt die Aufforderung und dann die handlung - ohne unterbrechung durch die anstrengenden "sorgen-gedanken" - so seltsam es klingt, aber ich glaube dass die militärische Lebensweise dir sehr gut helfen wird, dich zu konzentrieren und all die Gedanken, die um dich herumschwirren und die dich vom leben fernhalten, endlich bändigen zu können

    ich glaube du kannst dich auf die zukunft freuen und du siehst hier ja schon .... andren geht es oder ging es ganz ähnlich wie dir

    ich wünsch dir ein grinsen und einen blitzsauberen Schreibtisch :)

    lg,
    eva
     
  10. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

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    Hallo l3gal1z3,

    wenn ich mir deine Zeilen so durchlese, dann scheint mir aus familiensystemischer Sicht, das Verstoßen deines Vaters eines der Grundprobleme zu sein.

    Zum Einschlafen: Du bist körperlich nicht müde, du hast zu wenig Sonnenlicht. Das alles trägt stark dazu bei, dass du nicht einschlafen kannst und depressiv bist.

    Raus an die Luft! Lauf eine Runde oder geh zumindest spazieren!
     
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