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Guru-Yoga, Verschmelzung

Dieses Thema im Forum "Yoga" wurde erstellt von Anton, 17. März 2004.

  1. Anton

    Anton Guest

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    Hallo!

    Ich interessiere mich fuer den Guru-Yoga, also jene Technik, bei der man die Verschmelzung mit und die geistige Ausrichtung (auch im Alltag) auf seinen Guru durchfuehrt.

    In allen Linien des tibetischen Buddhismus ist dies eine sehr wichtige Technik.

    Praktiziert das jemand von euch?

    Wer kann mir aus ihrer/seiner eignenen Erfahrung sagen, ob und wenn ja welche Risiken dabei fuer den Schueler bestehen?

    Was geschieht dabei eigentlich energetisch genau - womit verschmilzt man dabei?

    Kann eine psychische Abhaengigkeit daraus entstehen?

    Wie hoch sind die Risiken des Macht-Missbrauchs?

    Wuerde mich ueber Antworten sehr freuen.

    Gruss,

    Anton
     
  2. terraluna

    terraluna Mitglied

    Registriert seit:
    24. September 2003
    Beiträge:
    114
    Ort:
    Schweiz
    Tashi delek

    Im Guru-Yoga geht es ja darum mit wahrer Hingabe einem authentischen spirituellen Führer zu folgen. Ein Lehrer, eine Quelle der Inspiration, der dir hilft den Ozean von Samsara zu überqueren und den Blick in die wahre Natur des Geistes zu öffnen.

    Sogyal Rinpoche schreibt zur Hingabe an den Meister in seinem Buch „das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben“. Hingabe ist niemals kritiklose Anbetung, sie verlangt auf keinen Fall das Aufgeben der Eigenverantwortung und fordert erst recht nicht, ohne Unterscheidungsvermögen den Launen einer anderen Person zu folgen. Wahre Hingabe ist eine stetige Empfänglichkeit für die Wahrheit. Wahre Hingabe hat ihre Wurzeln in einer ehrfurchtsvollen Dankbarkeit, die zugleich klar, geerdet und intelligent ist.

    Ich denke dies sollte man sich immer bewusst sein, dann verringert sich die Gefahr in die Schlingen eines Scharlatans zu gelangen. Auch glaube ich daran, dass das Herz einem zu seinem richtigen Meister führt.

    Guru-Yoga = mit dem Weisheitsgeist des Meisters verschmelzen. Dazu gibt es in oben genanntem Buch, eine einfache Meditationsanleitung. Diese Übung besteht aus vier Phasen: Die Anrufung des Meisters. Das Verschmelzen des eigenen Geistes mit dem des Meisters durch Rezitation des Mantras seiner Herz-Essenz. Das Empfangen des Segens oder der Ermächtigung und zum Schluss die Vereinigung des eigenen Geistes mit dem des Meisters und das ruhe in der Natur von Rigpa.

    Ich selbst habe meinen wahren Meister noch nicht gefunden. Wenn ich mich allerdings in dieser Meditation versuche, dann rufe ich den Buddha Amitabha (den Buddha des grenzenlosen Licht) an, da ich mich zu ihm am meisten hingezogen fühle.

    Deine Frage zur Abhängigkeit: Nun ich denke, dass eine Abhängigkeit sogar das Ziel ist. Allerdings würde ich es nicht Abhängigkeit nennen, da dieses Wort einen eher schlechten Beigeschmack hat. Passender finde ich ganz einfach „der Weg“. Ziel des tibetischen Buddhismus ist es ja, aus dem Samsara, dem ewigen Kreislauf von Leben und Sterben heraus zu kommen und Erleuchtet zu werden und Buddhaschaft zu erlangen, oder zumindest in diesem Leben so viel gutes Karma wie möglich anzusammeln. Dazu ist das Guru-Yoga ein Weg.

    So, es ist doch ein recht langer Beitrag geworden. Vielleicht konnte ich ein wenig weiterhelfen. Möchte dazu noch sagen, dass das Buch von Sogyal Rinpoche eine grosse Inspiration für mich ist, ich aber noch ganz unten, vor einer langen Treppe stehe.

    Alles Liebe

    Chia
     
  3. Anton

    Anton Guest

    Hallo Chia!

    Vielen Dank fuer deine Antwort!

    Jetzt sehe ich ein bischen klarer.

    Es ist also der Weisheitsgeist des Lehrers, mit dem man verschmilzt... Ich nehme an das bedeutet, man verschmilzt also mit seinem Geist, und der ist halt weise (oder auch nicht).

    Oder man verschmilzt mit den positiven Aspekten seines Lehrers, nur fuer den Fall, dass der nicht ganz so positiv sein sollte, wie man denkt...?

    Ist vermutlich kein Trick, mit dem man an einer gruendlichen Pruefung des Lehrers vorbeiikommt...

    Ich vermute, eine derart starke und kritiukfaehige Hingabe zu entwickeln setzt die Faehigkeit oder Entscheidung voraus, sich dem Leben in dunklen und hellen Facetten hinzugeben, sich verletzlich zu machen, ohne verletzt werden zu wollen(?).

    Von der grossen Bedeutung der Pruefung des Lehrers, ob er serioes ist, aber auch, ob er zu einem passt, habe ich schon oft gehoert.

    Ich bin mir sicher, dass das eigene Herz /ihrem einen zu seinem passenden Lehrer fuehren kann, und man kann ja sowas auch beim Universum bestellen, also magiscvh beabsichtigen, ihn zu treffen.

    Aber wenn die eigenen karmischen Schleier zu stark sind, um ihn bei einer dann tatsaechlich erfolgenden begegnung erkennen zu koennen...

    Von dem Buch von Sogyal Rinpoche habe ich schon mehrfach sehr positives gehoert, ich werde es mir beschaffen.

    Vielen Dank auch fuer die Meditationsanleitung daraus... Ich nehjme an, die kann man auch auf nichtinkarnierte Bodhisattvas anwenden...?

    Muss hier abbrechen.

    Alles Liebe,

    Anton
     
  4. terraluna

    terraluna Mitglied

    Registriert seit:
    24. September 2003
    Beiträge:
    114
    Ort:
    Schweiz
    Hallo Anton

    Die ausführliche Meditationsanleitung gibts wie schon erwähnt im Buch von Sogyal Rinpoche, habe lediglich die 4 Phasen aus dem sie besteht, hier aufgeführt, aber damit kann man ja noch nicht viel anfangen. Aber wenn es dich näher interessiert, dann empfehle ich dir wirklich dieses Buch. Guru-Yoga ist ab Seite 176 beschrieben.

    Der Weisheitsgeist wird im Buch wie folgt beschrieben: Der Meister, der Guru, ist die Kristallisation des Segens aller Buddhas, Meister und erleuchteten Wesen. In anzurufen beudeute, sie alle aufzurufen und seinen Geist, sein Herz mit der Wahrehit und der Verkörperung der Erleuchtung selbst zu verbinden. Man stellt sich dann vor, dass tausende von Lichstrahlen, ausgehend vom Meister, einem treffen und durchdringen, reinigen, heilen, segnen, ermächtigen und den Samen der Erleuchung in einem säen.

    Zu deiner letzten Frage, Sogyal Rinpoche schreibt man könne das Guru-Yoga gleichgültig welecher Religion oder welchem spirituellen Glauben man angehört, praktizieren und man könne jedes heillige Wesen, jeden spirituellen Meister/in jeder religiösen Tradition, zu der man eine intensive Beziehung spürt, in dieser Praxis einsetzten.

    "Drum prüfe wer sich ewig bindet" es ist sicher nicht so einfach einen Meister zu finden, zumal ja hierzulande einem auch nicht einfach ein Rinpoche über den Weg läuft....

    Was genau verstehst du unter einem nicht inkarnierten Bodhisattva? Da musst du mir jetzt weiterhelfen....

    Liebe Grüsse

    Chia
     
  5. Anton

    Anton Guest

    Hallo Admi.

    Es ist nervtoetend und stiehlt einem die Zeit, dass ich mehrfach versucht habe hier einen Beitrag zu senden, aber ein Logout erfolgt ist.

    Ich sehe darin keinen Sinn.

    Gruss,

    Anton
     
  6. Anton

    Anton Guest

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    Hallo Chia,

    ich versuche jetzt zum 4. Mal eine Antwort auf deinen Beitrag zu schreiben.

    Offenbar wird man nach Zeitueberschreitung einfach ausgeloggt und das verfasste ist geloescht.

    Da ich hier keine Kopier-Funktion habe, muss ich mich leider ueber gebuehren kurz fassen.

    >>>Die ausführliche Meditationsanleitung gibts wie schon erwähnt im Buch von Sogyal Rinpoche, habe lediglich die 4 Phasen aus dem sie besteht, hier aufgeführt, aber damit kann man ja noch nicht viel anfangen. Aber wenn es dich näher interessiert, dann empfehle ich dir wirklich dieses Buch. Guru-Yoga ist ab Seite 176 beschrieben.

    Mache ich, danke.

    >>>Der Weisheitsgeist wird im Buch wie folgt beschrieben: Der Meister, der Guru, ist die Kristallisation des Segens aller Buddhas, Meister und erleuchteten Wesen. In anzurufen beudeute, sie alle aufzurufen und seinen Geist, sein Herz mit der Wahrehit und der Verkörperung der Erleuchtung selbst zu verbinden. Man stellt sich dann vor, dass tausende von Lichstrahlen, ausgehend vom Meister, einem treffen und durchdringen, reinigen, heilen, segnen, ermächtigen und den Samen der Erleuchung in einem säen.

    Das klingt nicht gefaehrlich.

    >>>Zu deiner letzten Frage, Sogyal Rinpoche schreibt man könne das Guru-Yoga gleichgültig welecher Religion oder welchem spirituellen Glauben man angehört, praktizieren und man könne jedes heillige Wesen, jeden spirituellen Meister/in jeder religiösen Tradition, zu der man eine intensive Beziehung spürt, in dieser Praxis einsetzten.

    In einem Teaching (auf Cassette) hoerte ich, dass im Grunde auch Persoenlichkeiten wie Jesus Christus oder Mutter Theresa Bodhisattvas seien.

    >>>"Drum prüfe wer sich ewig bindet" es ist sicher nicht so einfach einen Meister zu finden, zumal ja hierzulande einem auch nicht einfach ein Rinpoche über den Weg läuft....

    Nein, in Europa sind sicher nicht so viele unterwegs wie in Indien etwa. Und wenn man hier mal einen trifft in einem Teaching, dann kann man zwar ein Interview bekommen, also persoenlich mit ihm reden um persoenlichen Rat, Unterweisung, Uebertragungen zu erhalten, aber sie haben i.d.R. nur wenige Minuten Zeit je Schueler, weil es so viele sind.

    Und was spirituelle Freunde betrifft, als Lehrer, da muss man sich schon vorsehen. Es gibt einige, die vorgeben, Relisation erreicht zu haben, obwohl sie einen Scheiss davon wissen, was sie da ihren Schuelern erzaehlen, keine entsprechende Erfahrung gemacht haben. Es reicht halt nicht aus, bestimmte Techniken zu beherrschen, auch in solchen Kreisen gibt es Leute, die jede Wesiheit udn Leibe missen lassen, und sogar ihre Schuele missbrauchen.

    Man muss halt aufpassen und gut pruefen, da hast du recht.

    >>>Was genau verstehst du unter einem nicht inkarnierten Bodhisattva? Da musst du mir jetzt weiterhelfen....


    In dem Zusammenhang meinte ich die im Buddhismus eher ueblichen Bodhisattvas wie Chenrezig, Tara oder auch Samanthabadra.


    Ich sende jezt mal besser.\

    Liebe Grüsse

    Anton
     
  7. Anton

    Anton Guest

    Es sollte heissen:

    Und was spirituelle Freunde betrifft, ALSO Lehrer, da muss man sich schon vorsehen. ...

    Sorry.

    Gruss,

    Anton
     
  8. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Hi Anton, das Problem kenn ich. Es liegt aber entweder an deinen Browsereinstellungen oder daran, dass du dich hinter einem Proxy-Server befindest (oft der Fall in einem firmeninternen Netzwerk), der irgendwie den Zugang blockiert oder sowas.
    Öh, aber das mit der Zeitüberschreitung ist wirklich nervig, da schliess ich mich an. Das liegt aber auch tatsächlich am Forum.
     
  9. terraluna

    terraluna Mitglied

    Registriert seit:
    24. September 2003
    Beiträge:
    114
    Ort:
    Schweiz
    Hy Anton

    Ich schreibe meine Texte jeweils im Word und kopiere sie dann, aber das scheint bei dir ja nicht möglich zu sein. Eine andere Möglichkeit wäre, den Beitrag und das Textfeld im Forum aufzurufen, dann die Internetverbindung zu trennen, gemütlich den Beitrag schreiben und dann die Internetverbindung wieder herstellen und dann den „Antworten“-Button anklicken. Sollte eigentlich funktionieren.....

    Ja denke das kann man schon so sehen, dass Jesus Christus oder Mutter Theresa Bodhisattvas sind. Und sicherlich kann man diese genauso wie die buddhistischen Boddhisattvas grüne Tara, weisse Tara, Avalokiteshvara (Chenresig), Manjushri, bei der Guru-Meditation als Meister "wählen". Zumal ja alle Dalai Lamas als Inkarnationen Chenresigs angesehen werden.

    Hier in der Schweiz gibt es tibetisches Kloster, allerdings leider 1½ Autostunden von mir entfernt. Dort leben 6 Mönche. Wenn’s dich interessiert: Tibet-Institut War schon mal dort auf einem Klosterrundgang. Es werden auch sonst verschiedene Veranstaltungen durchgeführt. Habe mich bisher allerdings nicht getraut an einer Meditationssitzung teilzunehmen, da ich nicht weiss, ob mein jetztiges Wissen, dass ich vor allem aus Bücher habe, dazu ausreicht. Ausserdem müsste ich auch alleine hingehen (da mein Interesse am Buddhismus bei Verwandten und Bekannten eher auf Unverständnis stösst) und irgendwie hatte ich bisher nicht den Mut dazu.

    Schönes Wochenende

    Chia
     
  10. Anton

    Anton Guest

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    Hallo Chia

    >>>Ich schreibe meine Texte jeweils im Word und kopiere sie dann, aber das scheint bei dir ja nicht möglich zu sein. Eine andere Möglichkeit wäre, den Beitrag und das Textfeld im Forum aufzurufen, dann die Internetverbindung zu trennen, gemütlich den Beitrag schreiben und dann die Internetverbindung wieder herstellen und dann den ?Antworten?-Button anklicken. Sollte eigentlich funktionieren.....

    Leider ist das hier ein oeffentlicher Internetzugang mit ziemlich eingeschraenkten Optionen, weshalb ich halt so klar kommen muss.

    >>>Hier in der Schweiz gibt es tibetisches Kloster, allerdings leider 1½ Autostunden von mir entfernt. Dort leben 6 Mönche. Wenn?s dich interessiert: Tibet-Institut

    Danke, werd spaeter mal reinschauen.

    >>>War schon mal dort auf einem Klosterrundgang. Es werden auch sonst verschiedene Veranstaltungen durchgeführt. Habe mich bisher allerdings nicht getraut an einer Meditationssitzung teilzunehmen, da ich nicht weiss, ob mein jetztiges Wissen, dass ich vor allem aus Bücher habe, dazu ausreicht.

    Nach dem, was ich von langjaehrigen Praktizierenden weiss, empfiehlt es sich, ein gewisses Grundlagenwissen zu haben, wenn man sich persoenlich an einen Lama wendet.

    Was die Meditationen betrifft, gibt es bei den Angeboten in D-Land solche, die keine Vorkenntnisse erfordern, andere setzen eine gute innere Zentrierung und Visualisations-Faehigkeit voraus.

    Wenn dir mal ein Schueler begegnet, der ein bischen abgehoben ist, und meint, die Weisheit mit Loeffeln gefressen zu haben, oder so supertoll ist, weil er alles fleissig gelesen und internalisiert hat was sein Lehrer ihm aufgetragen hat, aber vor Arroganz und Einbildung strotzt, naja, sowas ist mir bislang auch begegnet, wenn auch eher selten.

    Nichts, weswegen man sich entmutigen lassen sollte.

    Solche Beobachtungen, und wie die Gruppe und der Lehrer damit umgehen sagen sicher auch etwas ueber eventuellen Dogmatismus, Elitarismus oder allgemeine Ignoranz aus.

    Sind halt alles nur Menschen.

    Von Lamas kann man schon mehr erwarten.

    SOLCHEN Leuten dann allerdings "mnein Herz zu oeffnen" gemaess der Aufforderung des Lehrers halte ich dann individuell fuer problematisch.

    >>>Ausserdem müsste ich auch alleine hingehen (da mein Interesse am Buddhismus bei Verwandten und Bekannten eher auf Unverständnis stösst) und irgendwie hatte ich bisher nicht den Mut dazu.

    Einfach der inneren Stimme folgen. ;-)

    >>>Schönes Wochenende

    Ebenso,

    Anton
     

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