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Grössenverteilung der Häuser

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Gelb, 1. Juli 2008.

  1. Gelb

    Gelb Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2008
    Beiträge:
    63
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    Laienfrage :

    Was genau oder Wo durch wird in einem Radix die Grösse (auch wenn diese angeblich unwichtig sein soll :D ) der einzelnen Häuser bestimmt und welche direkte Auswirkung, ausser dem Stand der Planeten innerhalb dieser, hat das dann bitte ?

    Also hat die grösse des Hauses Bezug zur gewichtung der dadurch vertretenden Thematik, ist also ein "kleines" Haus, wenn noch dazu kaum bis gar nicht besetzt, für das Leben eher unwichtig, als wie wenn das Haus extrem gross im gegensatz zu den Restlichen ist ?


    LG Gelb :)
     
  2. Hallo Gelb,

    schaust mal hier ...http://www.sirius-berlin.com/haeuserstreit/

    Lieben Gruß

    Martin
     
  3. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2007
    Beiträge:
    2.372
    Ort:
    hart an der Grenze
    Hai, Martin.

    Hast du da schon mal geschaut? Oder gelesen? Auch wenn man den (bevorzugten) Porphyrius verwendet, bleibt die Frage nach der Wirksamkeit verschieden breiter Häuser unbeantwortet. War wohl nicht dein Tag…
     
  4. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2007
    Beiträge:
    2.372
    Ort:
    hart an der Grenze
    Hi, Gelb.

    Ganz schlicht erklärt: Der Aszendent (AS) ergibt sich aus dem Zeitpunkt der Geburt -- was da gerade am östlichen Horizont "aufging", stellt den AS dar. Der Medium Coëli (MC) ist der höchste Punkt der Sonnenbahn in Beziehung zur Ekliptik. Dem AS gegenüber steht der Deszendent, dem MC gegenüber der Immum Coëli (IC). Der (meist nicht Rechte) Winkel zwischen AC und MC bzw. AS und IC werden nun in je drei Teile (je nach Häusersystem verschieden breit wegen unterschiedlicher Berechnung) geteilt (und gegenüber im anderen Quadranten gespiegelt). Die Auswirkung dieser unterschiedlichen Verfahren sind neben den eventuell verschieden positionierten Planeten auch Hausspitzen in unterschiedlichen Zeichen -- ein ebenfalls nicht unerhebliches Problem der Deutung.

    Wenn überhaupt, nur indirekt. Mir ist kein Deutungsansatz bekannt, der Häusern "nach Laufmetern" Bedeutung zumisst. Die indirekte Bedeutung sehr schmaler oder sehr breiter Häuser liegt in den daraus folgenden "eingeschlossenen" Zeichen oder Häusern mit Spitzen im identischen Zeichen -- hier gibt es tatsächlich mehrere Ansätze der Deutung.

    Grundsätzlich hat -- wenn man Häuser deutet -- jedes und immer Bedeutung, unerheblich, wie breit oder wie besetzt es ist.

    Zu Zeiten der astrologischen Klassik wurde noch kein Kreis, sondern ein Quadrat verwendet, entsprechend waren alle Häuser gleich breit. Erst als das astronomische Wissen über die Himmelsmechanik (und die Katholische Kirche) es zuließ, wurde die Ekliptik (über den MC) ins Horoskop aufgenommen und sorgte von da an für den bekannten Häuserstreit :)

    Deutungstechnischer Hintergrund: jemand mit z.B. einem leeren IV. Feld hat trotzdem eine Heimat und ein Heim -- was sich da wie abspielt, ist durch das Zeichen an der Spitze von IV. dargestellt. Planeten geben nur zusätzliches Gewicht.

    In der Praxis transitieren und progredieren dann ohnehin alle Objekte durch die diversen Häuser, und daraus ergeben sich auch in an sich unbesetzten Feldern im Lauf des Lebens immer neue Betonungen durch vorbei ziehende Objekte…
     
  5. Pars Fortuna

    Pars Fortuna Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juni 2007
    Beiträge:
    349
    Ort:
    Darmstadt
    Hall hi2u,

    was verstehst Du unter astrologischer Klassik?
    Ist Dir bekannt, dass es sehr wohl alte quadratische Darstellungen eines Horoskops mit unterschiedlich großen Häusern gibt?

    LG Markus
     
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    Hallo hi2u,

    was ist dir denn über die Leber gelaufen?

    Lieben Gruß

    Martin

    PS.: Hast doch alles schön erklärt ;-)
     
  7. Gelb

    Gelb Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2008
    Beiträge:
    63
    die Zeit aber, welche die Objekte durch die Häuser nehmen müsten, ist dann aber ja abhängig von der Breite desselben und somit, da mehr Zeit in enem Haus verbracht ist, wirkt diese Thematik ja dann auch länger als in kürzeren Häusern ... oder ist das jetzt der von mir falsche Ansatz, da ran zu gehen ?

    Danke übrigens, für die Erläuterung und den Link *winkt*

    LG Gelb
     
  8. Luonnotar

    Luonnotar Guest

    das ein haus, auch wenn es ganz winzig und leer ist, bedeutung hat.
    aber es ist fuer mich logisch, dass ein grosses, volles haus mehr beachtung
    und bedeutung bekommt dadurch.
    die groesse der haeuser und deren belegung gibt auch aufschluss ueber die
    'beschaffenheit', sprich koerperlich/ emotional/ geistig/ spirituell des nativen.
    mich als beispiel mit leerem 1. quadranten: klar hab ich einen koerper, aber
    ich bin kein koerperlicher mensch.
     
  9. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Hallo Gelb :)

    meiner Meinung nach gibt es ein gewisses Potential an Kraft der Objekte (Planeten) in den Häusern. Dieses Potential wird sich entfalten, in ähnlicher Stärke, ob das Haus gross oder klein ist. Nur die Art und Zeit der Erfahrung ist anders. Grosse Häuser : da geben die Planeten zB im Transit minimale Impulse ab, bei kleinen Häusern sind diese Impulse verdichteter. Im Endeffekt wirkt die Kraft ähnlich stark.

    Es gibt die Häuserspitze, die bei Placidus oft sehr deutlich bei TRANSITEN ist, wenn ein Planet auf der Hausspitze landet, taucht ein Thema oft sehr deutlich auf, eine innere Angelegenheit (Druck) oder äußere.
    Und der Einflussbereich der Spitze ist bei allen Häusergrößen gleich, selbst bei Hauptachsen ist sie nur etwa 1° grösser.

    Selbst der Bereich, ab dem ein Planet in ein nächstes Haus zu deuten ist, erscheint mir bei Placidus immer ungefähr 1°-2°, egal wie gross das Haus ist. Die Sonne hat etwa 2° aber Merkur etwa 1°. Es hängt also von Planeten ab, nicht von der Hausgröße. Manchmal ist es auch einfach unterschiedlich, aber ich habe die Erfahrung gemacht, und so oft drauf geachtet, dass ich bislang keinen Zusamenhang mit der Hausgrösse feststellen konnte.
    Demnach ist mein Astrologieprogramm , wo man Prozentwerte einstellen kann, um einen Planeten ins nächste Haus zu deuten, etwas unstimmig in dieser Hinsicht. Aber das hat sich so rum gesprochen, MAN tut es. Bei Koch mag das funktionieren und korrekt sein, aber nicht bei Placidus.

    Nur so am Rande:
    Koch zeigt eine andere, tiefere Ebene, als wie Placidus . Koch sind die Wurzeln, Placidus das aufstrebende Blätterwerk oder Geäst.
    So wird plausibel, dass Planeten bei Koch anders gedeutet werden, auf einer etwas mehr inneren Ebene, so wird ein Planet auch verwurzelter angezeigt, und damit erklärt sich dann, dass man bei Koch einen Planeten schon in das nächste Haus deuten kann, wenn dieser Planet im letzten Drittel des vorangehenden Hauses steht. Bei Placidus aber gibt es diesen Bezug nicht.- Da ist der Planet nur dann offensichtlich im nächsten Haus, wenn er ganz knapp vor der Hausspitze steht.
    Es gibt da einige Besonderheiten betreffend der Verbindung zweier benachbarter Häuser, was jetzt aber sehr kompliziert würde. Dazu zählt dann auch die Statistik von Gauqelin, wo man festgestellt hat, dass Planeten weit vor dem MC besonders stark sind und relevant für die Berufswahl. Das hat übrigens - neben dem, was ich hier nicht erwähne - meiner Meinung nach etwas mit dem MC zu tun, und nicht damit, dass dieser Planet ins nächste Haus hineinstrahlt.

    LG
    Stefan
     
  10. Gelb

    Gelb Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2008
    Beiträge:
    63
    Werbung:
    @Luonnotar
    Ah, das ist auch ein interessanter Aspekt, zur Betrachtung, danke Dir. =)

    @Iakchus
    :°(
    jetzt wird warscheinlich gerade meine Schwäche, für das Begreifen von Dingen, welche einen subtileren Zugang benötigen wirksam ^^
    ich muss mir das Ganze mal genauer zu Gemüte führen.
    Danke schön, Stefan =)
     
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