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Marstransit im 4ten Haus

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Annastern, 1. Juni 2010.

  1. Annastern

    Annastern Mitglied

    Registriert seit:
    1. Februar 2009
    Beiträge:
    604
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    Meine Lieben!

    Heute breite ich mich hier aus - und ich habe tatsächlich sonst das Gefühl, mich ungebührlich auszubreiten, wenn ich hier ein Thema beginne, das einzig und allein mit mir zu tun hat. Aber heute fällt jede Scham von mir ab.

    Ich wollte unbedingt meine Erfahrung mit dem Marstransit durch mein 4tes Haus loswerden und daran eine Frage an alle anknüpfen, die mir wichtig scheint:

    Ist es tatsächlich so, dass man jene Transite am stärksten spürt, deren beteiligte Planeten im eigenen Radix auch sehr dominant gestellt sind???


    Das lässt mich nicht mehr los seit ich den Mars durch den Löwe erlebe/überlebe. Immer liest und hört man, dass die Langsamläufer-Transite es in sich haben. Alles verändern oder den Finger auf die Wunde legen, etc.
    Ich muss jedoch ehrlich sagen, dass mich meine Saturnwiederkehr vor 2,5 Jahren, die sich ebenfalls im 4ten Haus abgespielt hat, nicht halb so sehr betroffen und berührt hat wie der transistierende Mars in 4.

    Dazu muss ich erklären, dass in meinem 4ten Haus der Merkur am IC, die Venus und der Saturn steht. Seit Mars also reingewandert ist, gings los.
    Ich hatte sehr starke Magenbeschwerden. Magenspiegelung wurde eine gemacht, etliche Untersuchungen, aber gefunden wurde gar nichts. Trotzdem immer wieder Schmerzen. Ich hab mir früher immer gedacht, warum assoziiert man den Krebs immer mit dem Magen. So schlimm gehts mir da auch wieder nicht. Seit Oktober letzten Jahres lieg ich alle paar Wochen darnieder. Wegen dem Magen.:tomate:

    Ich hatte außerdem nach vielen Jahren wieder einen sehr schmerzhaften und konfliktreichen Kontakt mit meiner Mutter.

    Ich hatte zu Hause unzählige große und kleine Konflikte die Wohnung und deren Einrichtung betreffend. Ich war noch launischer als sonst - am allerallerschlimmsten war es als Mars direkt am IC stand.
    Alpträume aus meiner Kindheit, viel Angst, aber auch viel Wut kamen hoch.
    Ich muss Euch ehrlich sagen, ich bin mittlerweile echt gerädert und freu mich schon, wenn in den nächsten Tagen Mars ins 5te Haus wandert. :banane:

    Hauptsache endlich weg aus dem 4ten! Im Gegensatz zu Saturn oder auch Pluto hab ich einfach in den vergangenen Monaten nicht das Gefühl gehabt, dass Mars als Transit eine "Lernaufgabe" mit sich bringt. Dass man es also zunächst wie ein Ziehen spürt, das Ziehen wird stärker, ein echter Schmerz, dann schaut man sich das genauer an, versteht und verändert und es wird besser.

    Mars in 4 war einfach ein Dauerkonfliktherd. Mal mit Mutter, dann mit Ehemann und Stiefsohn zu Hause, dann wieder mit mir selbst und meinem Seelenzustand. Er hat zwar Schwung mit gebracht und es hat sich auch viel getan. Aber eben auch viel Aggression und Wut.

    Ich kann mir vorstellen, dass es doch ungewöhnlich klingt, dass man den Transit eines persönlichen Planeten so stark spürt. Vielleicht liegt es echt daran, dass Mars in meinem Radix doch stark "vernetzt" ist. Er ist Kontakt mit Sonne, Mond und Jupiter (je Sextil), Uranus (Sextil), Neptun (Quadrat).

    Mich würde es sehr interessieren, ob ihr diese Erfahrung auch schon mal gemacht habt - dass ihr einen Transit so ganz genau spürt und einen anderen kaum?
    Und ob das wirklich mit der Stellung des Planets im eigenen Radix zu tun hat.

    Vielen Dank!:kiss4:

    Lieben Gruss,
    Anna

    P.S.: Seit der tMars auf meinem Saturn steht, ist es tatsächlich ruhiger geworden und in meinen inneren Aufruhr ist Struktur gekommen.
     
  2. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    12.709
    liebe Anna,

    da hast du ja einiges mitgemacht, einfach mal :umarmen:

    dieses Jahr habe ich den Mars aber auch heftiger gespürt (in 10), kann aber daran liegen, das der Tpluto im Radix in den Wirkbereich des RMars gekommen ist, vielleicht hängt es damit zusammen.

    Muss ich nochmals drüber nachdenken,
    aber es scheint gut möglich, das es manchmal die persönlichen Planeten sind die einen auf Trab halten.

    LG
    flimm
     
  3. Christel

    Christel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. August 2007
    Beiträge:
    3.430
    Ort:
    Saarland
    Du hast praktisch alle 2 Jahre die Gelegenheit die Wirkung von Mars auf Deine Konstellationen zu überprüfen.

    Bei einer Umlaufzeit von knapp 2 Jahren ging Mars im
    August 2000 - Juli/August 2002 - Juni 2004 - Juli 2006 und Mai/Juni 2008 ebenfalls durch Dein 4. Haus.
     
  4. Randalia

    Randalia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2008
    Beiträge:
    4.819
    Hallo Anna,

    was mir dazu einfällt:
    - Grundsatzfragen

    Manche Grundastzfragen können beatwortet werden.
    Entweder man beantwortet sie richtig, falsch oder man läßt sie zu Recht oder zu Unrecht unbeantwortet.

    Was passiert, wenn man sie falsch beantwortet oder zu Unrecht unbeantwortet läßt?
    => Bürde ohne zusätzliche Verletzlichkeit oder
    => Bürde mit zusätzlicher Verletzlichkeit

    Die Bürde ist eine Art "Steuer". Die Bürde beizubehalten erfordert damit systematisch Opfer..
    Die Verlzlichkeit ist eine Art "Glücksspiel". Die Verletzlichkeit beizubehalten erfordert damit "statistisch" Opfer..

    Der Ansatz nun:
    - Wann werden die Bürden-Opfer abverlangt?
    *z.B. bei Transiten: entweder richtige Beantwortung bzw. angemessene Nichtbeantwortung eine Grundsatzfrage oder Leid..
    - Wozu dieser Mechanismus überhaupt?
    * Spiel des Lebens: wer seine Gewissensbrüche rechtfertigen will, muss zumindest eine Grundsatzfrage falsch beantworten.. der Preis für Nicht-Korrektur kann nicht nicht bezahlt werden..


    ---
    ---


    Dieser Mechanismus ist auch in der Rechtstheorie interessant:
    Was meinst du wie sich Sozialismus rechtfertigt? Mit der Konsequenz seiner Anhängerschaft ;)
    "Man ist einfach verletzlich"
    "Man kann nicht unabhängig sein"
    "Im Leben muss man einfach leiden".. usw..

    Somit bestraft sich jede Anhängerschaft einer falschen Rechtsauffassung selbst..
     
  5. Randalia

    Randalia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2008
    Beiträge:
    4.819
    So: jetzt zu Mars in 4:
    - Haus 4: Heimat, Familie, Gefühle, Geborgenheit..
    - Mars: Aktion, Kampf (verletzen/verletzt werden)..

    Ab da, wo "Solidarität" über Moralität steht sind Probleme vorprogrammiert.

    Wenn Familie/Heimat/Nation usw. als eine Gruppe verstanden wird, die zu "Solidarität" ohne Rücksicht auf Moralität verpflichtet ist, wird sie nicht nur Kriminell sodern zudem zu einer Folterkammer für die Beteiligten..eine Bürdenfamilie, Bürdenrepublik.. usw..

    Was ist, wenn einer "Solidarität" im Namen der Familie/Heimat/Nation verlangt und diese "Solidarität" unmoralisch ist?
    - Dann tut die "Solidarität" weh: "sharing Burdens" = Unfreiheit..
    - Die "Solidarität" sagt: Moral ist wurscht oder anders als jedermans Freiheit stets respektierend (Wodurch die so definierte "Moral" dann unliebend wird und sich daher als Unmoral entpuppt).

    Bei der Frage wie die Bürden aufzuteilen seien (das verlangt die Wahre Moral nie) ist Willkür angesagt (Ersatz-Recht): wer aber soll dann das Ersatz-Recht bestimmen? Diese Frage wird nicht durch die Moral beantwortet sodern ebenfalls durch Willkür.. Wenn dieses Ersatz-Recht Anerkannt wird liegt ein Herrschaftssystem vor: Etablierte systematische Unrechstpflege..

    In Herrschaftssystemen ist man gerne versucht zu dominieren um weniger Opfer bringen zu müssen (als andere) oder, wenn das nicht klappt oder man es nicht will, wenigestens Lob und Anerkennung für seine Opfer zu bekommen.. und schmollt, wenn man sie nicht bekommt..

    So wird in schlecht konstruierten Staaten, kaputten Familien usw. eine Hierarchie gebildet in der gereglt ist/wird wie Bürden aufzuteilen sind..

    Wie löst man sich aus so einer Scheiße? Indem man die Absolutheit und Universalität von Selbstverantwortung und Freiht selbständig anerkennt und bereit ist es gegen jedenWiderstand selbständig zu Verteidigen indem man es lebt.. das ist Freiheit-- da hat man weder Bauchschmerzen noch Finanzkrise..
     
  6. Randalia

    Randalia Sehr aktives Mitglied

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    Man ist geschütze und immune Exekutive des Absoluten Rechts.. und allein das ist jedermanns Pflicht
     
  7. Annastern

    Annastern Mitglied

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    Liebe flimm,

    vielen Dank fürs Drücken! :kiss4:
    Und auch für Deine lieben Genesungswünsche!
    Mars/Pluto Kontakte haben es sicher in sich. Das kann ich mir gut vorstellen, dass man da plötzlich zum Krieger mutiert, wenns sein muss. ;)

    Ich denke auch immer mehr, dass die persönlichen Planeten einen eher betreffen. Während die Langsamläufer vielleicht nur was "anstupsen"?!?

    Lieben Gruss,
    Anna
     
  8. Annastern

    Annastern Mitglied

    Registriert seit:
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    604
    Liebe Christel!

    Danke für die Daten. Ich hab die ersten schon mal überprüft:

    August 2000: Trennung von meinem langjärigen Freund

    Ende Juli 2002: Bootsunfall mit meiner Mutter (!)

    Juni 2004: kurze, unerwartete Rückkehr in meine Heimatstadt, weil ich dort einen 4-wöchigen Job angenommen hab (übrigens einen, den meine Mutter sich immer für mich gewünscht hat), viel Streit, Auszug, Kündigung

    Juli 2006: Trennung von meinem nächsten Lebensgefährten kündigt sich an

    Juni 2008: Umzug in die Wohnung meines jetzigen Mannes, daraufhin Wochenlangen Dauerstreit, wer wo wie wohnt und warum

    Alles in allem muss Mars ja schon eine ordentliche Wirkung auf mich haben!
    Nur der Magen blieb bis letztes Jahr verschont.

    LG
    Anna
     
  9. Annastern

    Annastern Mitglied

    Registriert seit:
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    604
    Hallo Randalia,

    was meinst Du ist die Grundsatzfrage von Mars in 4?
    Ist Bürde auch Opfer und hat Mars in 4 doch etwas mit Autoaggressionen/einer Opferhaltung zu tun?
    Ist es auch Ärger "schlucken", weil sonst die Nahestehenden in der Familie, in der seelischen "Heimat" verletzt werden?
    Geht es vielleicht auch um den puren Egoismus (ohne Bewertung) der Marskraft versus dem gemeinsamen Gefühl der Familie, der Hingabe der Mutter (4.Haus)?
    Ich weiß es nicht.

    Lg,
    Anna
     
  10. Annastern

    Annastern Mitglied

    Registriert seit:
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    Solidarität über Moralität - das hat mich tief getroffen, weil es so gut passt. Das ist exakt die Art, wie ich erzogen worden bin, die Moral meiner Familie. Und wo die Loyalität immer das höchste Gut war und die Moral einer Haltung, einer Handlung innerhalb der Familie NIEMALS über diese Loyalität gestellt wurde. Wenn Du etwas in Frage gestellt hast, hast Du gleichsam die ganze Familie entwertet und bist bestraft worden.

    Das Lösen gelingt mir seltsamerweise nur, wenn ich absolut keinen Kontakt zu einem Familienmitglied habe. Weder Geschwister noch Eltern.
    Dann kann ich meinen Weg gehen und bin ganz bei mir.
    Es ist mir bis heute nicht gelungen, einen Mittelweg zu finden. :tomate:
    Ich sehe das oft als Versagen meinerseits.
     

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